contratom
29.05.2009 - 15:13
1.000 Menschen haben heute mittag die Zäune des ´illegalen Atommüllendlager´ in Gorleben überwunden.
Diet Simon
28.05.2009 - 23:27
German nuclear waste storage site developed illegally?
The salt dome at the Gorleben nuclear waste depot in north Germany was developed illegally into a permanent storage facility, claims a newspaper, citing an internal assessment by the government agency that runs the depot. After first refusing to say whether the internal assessment exists, the Federal Office for Radiation Protection (BfS) now denies that the salt deposit has already been made a final repository. And it’s also emerged that Angela Merkel, now German chancellor (prime minister), in 1996 ignored scientific warnings by the environment ministry she then headed that keeping nuclear waste in the Gorleben salt was likely to contaminate regional drinking water supplies.
Wolfgang Ehmke
28.05.2009 - 12:46
Bundesamt für Strahlenschutz: In Gorleben wird nicht nur erkundet, sondern ein
Endlager errichtet
BI Umweltschutz "Erkundungslüge ist aufgeflogen!"
In Gorleben wird längst ein Endlager für hochradioaktive Abfälle errichtet.
Dieses Eingeständnis geht aus einem internen Bericht des Bundesamtes für
Strahlenschutz (BfS) hervor, berichtet die Frankfurter Rundschau in ihrer
heutigen Ausgabe.
Peter Domrose
27.05.2009 - 23:20
Donald Rumsfeld, the US defence secretary, sat on the board of a company which three years ago sold two light water nuclear reactors to North Korea - a country he now regards as part of the "axis of evil" and which has been targeted for regime change by Washington because of its efforts to build nuclear weapons.
sp
23.05.2009 - 03:00
Bundesamt für Strahlenschutz schreibt Referentenstelle aus. Kindern und Jugendlichen soll (schöne Seite der) Endlagerung nahe gebracht werden.
kirsten neubig
22.05.2009 - 19:51
Vorbereitung auf die Aus-ein-ander-setzung mit den Stilllegungsplänen für die Atommüllkippe in Morsleben des Atomstaats
Wolfgang Ehmke
19.05.2009 - 13:40
"Wir schreiben Geschichte" - die Mai-Ausgabe der Gorleben Rundschau wartet gleich mit mehreren Beiträgen auf, die den Geburtsfehler Gorlebens und die falschen Weichenstellungen in den 80er Jahren thematisieren.
Robin Wood
19.05.2009 - 13:38
* Atomkraft – um Himmels Willen, nein!
* ROBIN WOOD wirbt beim Kirchentag in Bremen für Atomausstieg
Bremen, den 19. Mai 2009 - - ROBIN WOOD appelliert an die TeilnehmerInnen des morgen beginnenden 32. Deutschen Evangelischen Kirchentages, sich in diesem Jahr verstärkt für
den Ausstieg aus der Atomenergie einzusetzen. Mit einem Infostand,
Flyern und Gesprächen wird ROBIN WOOD auf das Thema aufmerksam machen
und für die große Anti-Atom-Demonstration unter dem Motto „Mal richtig
abschalten – Atomkraft? Nein Danke!“ am 5. September in Berlin
mobilisieren.
Wolfgang Ehmke, translated by Diet Simon
17.05.2009 - 03:24
Africans report hideous working conditions in uranium mines to German groups
Five African environment activists from four countries are telling German anti-nuclear groups about dirty dealings and contaminated regions in connection with uranium mining.
A recently launched Uranium Network has invited the uranium experts from Namibia, Niger, Tanzania und Malawi to tour Germany. One place they're visiting is Gorleben in north Germany, where people from all over the country have resisted nuclear waste dumping for more than 30 years. The umbrella resistance group there, Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg, are hosting the Africans.
durchgeknallt
13.05.2009 - 23:56
Die finnische Aufsichtsbehörde für Strahlensicherheit hat Teile der Bauarbeiten am EPR-Reaktor in Olkiluoto gestoppt. Kleine Antiatomaktion am Folgetag und Camp in Lappland Ende Juli.
Wolfgang Ehmke
13.05.2009 - 11:06
Atomkraft oder Regenerative - Atomforum erfährt Abfuhr
Laut und bunt wurden die Besucher der diesjährigen ´Jahrestagung
Kerntechnik´ im Kongresszentrum Dresden begrüßt. 50 Atomkraftgegner
machten den Gang der Tagungsteilnehmer zu einem argumentativen
Spießrutenlauf. Kerstin Rudek, Vorsitzende der Bürgerinitiative
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI), erinnerte an die Geschichte vom
Hasen und dem Igel: "Wir sind all dor".
U235
12.05.2009 - 11:52
Das Antiatomkraftgenörgel hat endlich ein Ende. Während die deutsche Atomlobby im Dresdner Kongresszentrum Ihre satten Gewinne feiert und von den Segnungen der grünen Atomtechnik kündet treffen sich vor dem Kongresszentrum zahlreiche Freunde des Großkapitals um gemeinsam mit ihnen zu feiern.
Wolfgang Ehmke
11.05.2009 - 11:55
FDP-Umweltminister Sander sucht in Sachen Endlager-Erkundung in Gorleben
die Unterstützung der CDU - BI Umweltschutz konstatiert "große
Unbedarftheit" des Ministers
Der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander fordert erneut, den
Salzstock Gorleben zu Ende zu erkunden. Die Plattform für die Forderung des
Freidemokraten bot der CDU-Kreisverband Lüchow-Dannenberg mit seinem
Maifest in Pannecke. Er dankte dem CDU- Kreisverband für deren "klaren
Standpunkt" in Sachen Gorleben-Erkundung.
Eichhoernchen
11.05.2009 - 11:50
Wder Staat seine BürgerInnen schützt : Eine skurrile aber echte Erzählung im Rechtsstaat
Eines Tages im November 2008, der Castor kommt und eine Aktivistin sitzt für über 3 Tage in Langzeitgewahrsam – zu ihrem Schutz. Es geht aber natürlich nicht um die Strahlung aus dem Castor, hierzu mag Papa-Staat nicht tätig werden. Sondern Schutz vor sich selbst, zur Gefahrenabwehr, so die übereinstimmende Begründung von Polizei und Gerichten. Der Freund und Helfer schützt die ungehorsame Aktivistin vor der Vielleicht-Begehung einer Ordnungswidrigkeit. Sie könnte ja gegen den Castortransport in luftiger Höhe demonstrieren, sprich - den Luftraum über die Strecke besetzen und somit eine Anzeige kassieren. Wie ungeheuer!
Wolfgang Ehmke
11.05.2009 - 03:07
Dresdener Jahrestagung der Atomlobby von Protest begleitet - "Atomkraft blockiert den Ausbau der Regenerativen"
Zur Jahrestagung Kerntechnik 2009 lädt das Deutsche Atomforum in der Zeit vom 12.-14. Mai nach Dresden ein. Dafür, dass die Veranstaltung der Atomlobby nicht geräuschlos über die Bühne des Kongresszentrums geht, wollen Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen sorgen. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) gehört zu den Unterstützern des
Protests.
LIgA-Eichhoernchen
10.05.2009 - 21:09
Am 7. und 8. Mai 2009 verbreitete der Atomkonzern EON - im Rahmen eines Tour durch ganz Deutschland mit seinem „EnergieSpar-Mobil“ - seine Propaganda auf dem Lüneburger Marktplatz direkt vor dem Rathaus. AtomkraftgegnerInnen bemühten sich um etwas Gegenwehr / -Information und verteilten Flügblätter mit Informationen zu den Atomgeschäften und Atom-Verflechtungen des Konzerns .
contratom
06.05.2009 - 19:57
Über 3 Stunden musste sich der Vorstand des größten Europäischen Energiekonzerns E.ON unangenehmen Fragen zur Atomenergie und seinen Expansionsplänen stellen: Ein halbes Dutzend Atomkraftgegner waren im Publikum und konfrontierten die Vorstandsriege auf der diesjährigen Hauptversammlung in Essen.
Solidarité
06.05.2009 - 17:34
Im November 2008 wurden mehrere Aktivist_innen in Frankreich auf Grund der Anschuldigung das Hochgeschwindigkeitszugnetz der SNCF im Rahmen des Castors mit Hakenkrallen sabotiert zu haben unter Terrorismusvorwurf festgenommen. Julien, der von der Staatsmacht zum Kopf der „unsichtbaren Zelle“ hochstilisiert wurde sitzt seit dem im Knast. Ein erneuter Antrag auf Freilassung wurde abgelehnt, zudem wurde eine weitere Genossin festgenommen und verhört - sie befindet sich wieder auf freiem Fuß.
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
30.04.2009 - 14:13
Am Samstag demonstrierten 1000 Menschen in Münster u. a. gegen europaweite Urantransporte und für die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau, am Montag seilte sich "das unbeugsame Eichhörnchen" vor einem neuen Uranmülltransport nach Frankreich ab - da bekommt ein Mitglied des Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau plötzlich einen Anruf der Polizei, in dem mit Strafanzeigen gedroht wird, wenn der traditionelle Sonntagsspaziergang vor der UAA Gronau nicht bis Sonntag, 3. Mai, angemeldet wird! Und das Eichhörnchen erhält eine Vorladung zum Gerichtstermin in Steinfurt für den 4. Juni in Sachen Uranmüll-Stopp.
Diet Simon, adapting from Cecile Lecomte
29.04.2009 - 04:42
A 25-car train half a kilometre long has just carried 1,250 tonnes of depleted uranium through the most densely populated region of Germany – destination unknown, presumably France. The train left Germany’s only uranium enrichment plant at Gronau (52° 12', 160 km south of Hamburg) in the night from 27 to 28 April. Usually trains from the German-Dutch-British-owned enrichment plant close to the city of Münster and the Dutch border have taken depleted uranium to Rotterdam for shipment to Russia, where it’s been dumped in the open air.