Atom

Hamburg: Moorburg-Fernwärmetrasse

Elchtester 28.04.2009 - 19:25
Bild sonstiges Dokument Der Artikel versucht die 10 am häufigsten gestellten Fragen zu der Vattenfall-Fernwärmetrasse leicht verständlich zu beantworten.
Die hier behandelte Bauplanung soll in der Ausführung 3-4 Jahre dauern und (bisher) 190 Mio. € kosten. Ohne sie kann Moorburg, zumindest im jetzigen Sachstand nicht wie geplant ans Netz gehen.
Wir setzen voraus, dass den LeserInnen bekannt ist, dass das geplante Kohlekraftwerk Moorburg ein Klimakiller erster Güte wäre, der Konzern Vattenfall ausschließlich auf eigene Profite orientiert und auch bewusst übergeht, dass sich eine große Mehrheit in der Stadt ganz eindeutig gegen Moorburg ausgesprochen hat.
Zu den Fragen und Antworten:

Urantransport: nicht ohne luftiger Protest!

eichhoernchen 28.04.2009 - 16:39
Bild Der mit ca. 1250 t abgereicherter Uranmüll geladener Zug, auf dem Weg zur französischen Urananreicherungsanlage in Pierrelatte, musste in der Nacht zum 28. April eine ca. 2 stündige Zwangspause einlegen. Das „Eichhörnchen“ seilte sich erneut über die Bahnschiene bei Münster (NRW) ab.

Anti-Atom –Demonstration in Minsk, Belarus

black_a@riseup.de 28.04.2009 - 14:37
Bild Anti-Atom –Demonstration in Minsk, Weißrussland (der Tschernobyl-Marsch)

Der Tschernobyl-Marsch ist einer der größten Anti-Atom-Demos in Minsk, Belarus. Die Demo findet jedes Jahr im Frühling, am Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe am 26 April statt. Seit dem Jahre 1996 beteiligt sich auch die linke Szene an dem Tschernobyl-Marsch. Auf der Demo wird an erster Stelle die Problematik der Radioaktivität thematisiert, die durch die Tschernobyl-Katastrophe am 26 April 1986 bis heute ein Problem darstellt. Alexander Lukaschenko(der Präsident von Belarus) plant ein neues Atomkraftwerk zu bauen, trotz noch vorhandenen radioaktiven Folgen in bestimmten Gebieten von Belarus. Der Bauplan wurde von russischen Architekten entworfen und steht schon fest. Nur der genaue Bautermin steht noch nicht fest. Dagegen wird natürlich auch protestiert.

23 Jahre Tschernobyl - 1.500 vor Krümmel

contrAtom 27.04.2009 - 12:57
Bild 1.500 Menschen protestierten am 26.04. vor dem Atomkraftwerk Krümmel anlässlich des 23. Tschernobyl-Jahrestages.

Göttingen: Tour d'Atomenergie

Energiebündel 26.04.2009 - 17:33
Bild Atomkraftgegner haben heute (am Tschernobyl-Jahrestag, dem 26. April 2009) in Göttingen gegen e.on, den Hauptsponsor des Radrennens "Tour d'Energie" demonstriert.

1.000 at anti-nuclear demo in Münster

Diet Simon, sourcing from SOFA 26.04.2009 - 05:41
About 1,000 people demonstrated against nuclear power generation in the north-western German city Münster on Saturday (25 April). Located about 240 linear kilometres southwest of Hamburg, Münster is surrounded in close proximity by a nuclear waste dump at Ahaus, Germany’s only uranium enrichment plant at Gronau and another such plant at Almelo in neighbouring Holland (95 km northwest). The demonstrators demanded that nuclear power production be stopped immediately.

Münster: 1000 Menschen demonstrieren für Atomausstieg

SOFA Münster 25.04.2009 - 20:35
Heute demonstrierten in Münster an die 1000 Leute für den sofortigen Atomausstieg. Das war die größte Anti-Atom--Demo in NRW seit den Castor-Transporten von Rossendorf nach Ahaus in 2005. Die Demo stand unter dem Motto "Tschernobyl mahnt: Keine Renaissance der Atomenergie - Atomanlagen sofort stilllegen" und war eine von bundesweit drei zentralen Demos. Morgen finden um 14 Uhr zwei weitere Kundgebungen vor den AKWs Krümmel und Neckarwestheim statt.

Critical Mass Saison in Minsk eröffnet

we 25.04.2009 - 13:57
Bild Seit 2005 werden regelmäßig unangemeldete Fahrraddemos jeden letzten Freitag im Monat in Minsk durchgeführt. Eine Demonstration überhaupt legal durchführen zu können ist nicht leicht. Gestern verlief die Critical Mass sehr ruhig. Am Startpunkt nahe dem Zentrum versammelten sich um die 60 Leute mit ihren Fahrrädern und Trillerpfeifen.

Sackgasse Atomkraft: Neckarwestheim zugemauer

energiewende-jetzt@gmx.de 23.04.2009 - 10:16
Bild Am 23. April haben rund 30 AktivistInnen erfolgreich das Atomkraftwerk Neckarwestheim für mehrere Stunden blockiert. Mit der Aktion zivilen Ungehorsams forderten sie eine radikale Wende in der Energiepolitik. Die AtomkraftgegnerInnen mauerten die Einfahrt des Kraftwerks mit einer acht Meter langen Mauer zu und errichteten davor symbolisch Windräder.

RWE ungebremst auf Atomkurs

SOFA Münster 22.04.2009 - 22:20
RWE bleibt auf knallhartem Atomkurs. Trotz massiver internationaler Kritik an den Neubauplänen für AKWs in Bulgarien, Rumänien, Großbritannien sowie an der Urananreicherung in Gronau und am Weiterbetrieb deutscher AKWs (z. B. Biblis und Lingen) setzt der RWE-Vorstand auf atomare Expansion. Doch die Jahreshauptversammlung in Essen stand heute ganz im Zeichen wachsender Proteste. Unterdessen steht in Gronau noch immer der nächste Uranmüllzug nach Russland abfahrbereit und am Wochenende starten in Münster (Samstag) und in Krümmel und Neckarwestheim (Sonntag) überregionale Anti-Atom-Demos zum 23. Tschernobyl-Jahrestag.

Scientists bullied to change nuclear finding

Diet Simon, adapting Wolfgang Ehmke 19.04.2009 - 15:42
When government geologists found a salt deposit unsuitable for the planned German nuclear waste repository, top government officials ordered them to change their findings. This has been revealed by Professor Helmut Röthemeyer, pensioned former department head of the Federal Physics Technology Agency (PTB), which examined the salt deposit at the northern village Gorleben in the mid-80s.

"Kontaminationen nicht zurückzuhalten"

Wolfgang Ehmke, BIU Lüchow-Dannenberg 19.04.2009 - 14:41
Schon die Standortwahl Gorlebens als nukleares Endlager wirft Fragen über
Fragen auf, jetzt erläutert der ehemalige Abteilungsleiter der Physikalisch-
Technischen Bundesanstalt (PTB), Professor Helmut Röthemeyer, warum nach
Auswertung der Tiefbohrergebnisse die Vorläuferbehörde des Bundesamtes für
Strahlenschutz (BfS) Mitte der 80er Jahre auf Distanz zum Salzstock Gorleben
ging.

German power giants hold back clean energies

Diet Simon 18.04.2009 - 01:14
Despite the energy and climate crisis, the giant transnational power companies dominating the German market, RWE, E.on, Vattenfall and EnBW, are neglecting to grow clean technologies and continue to bank on nuclear and coal electricity generation. This is the finding of a study commissioned by the German Greenpeace branch from the Berlin-based Institute for Ecological Economy Research (IÖW).

Several nuclear waste trains in D next year?

Diet Simon (adapting from IMC posts) 16.04.2009 - 08:45
Several transports of highly radioactive nuclear waste may roll through Germany next year, nuclear opponents have researched, and another 1,000-1,250 tonnes of depleted uranium are being readied for transportation to Russia in about 25 railcars.

Die neue Gorleben Rundschau ist da

Wolfgang Ehmke 16.04.2009 - 06:45
Die neue Gorleben Rundschau ist da - Informationen aus erster Hand
Was bringt die neue Gorleben Rundschau? Zunächst Wahlergebnisse. Die BI Umweltschutz
hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 26.März einen neuen Vorstand gewählt. Völlig
unaufgeregt, ohne Blockwahl, mit leichten Änderungen im Kernteam und großen im
erweiterten Vorstand. Kerstin Rudek und Gerhard Harder bilden weiterhin die
Vorstandsspitze, die Pressearbeit besorgt wieder Wolfgang Ehmke.

2010 mehrere Castorzuege durch Deutschland?

Wolfgang Ehme 15.04.2009 - 12:28
2010 gleich mehrere Castortransporte durch Deutschland möglich
Atmkraftgegner versprechen heißen Empfang

Im kommenden Jahr werden möglicherweise mehrere Transporte mit
hochradioaktivem Atommüll durch Deutschland rollen. Das ergaben Recherchen
der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) und anderer Anti-
Atom-Initiativen. Demnach seien im Jahr 2010 Transporte in alle drei zentralen
Zwischenlager geplant: Ahaus, Lubmin und Gorleben.

Ostermarsch in Nürnberg 2009

Luise Nomayo 15.04.2009 - 10:22
Bild Impressionen vom Ostermarsch in Nürnberg am Ostermontag, den 13. April

Der Ostermarsch Nürnberg 2009 - wie alle Jahre immer am Ostermontag - wurde von der Nürnberger Friedensinitiative ausgerichtet und organisiert als Sternmarsch von drei Punkten aus:
Fürth
Olof-Palme-Platz (Nbg.Nord)
Kopernikusplatz (Südstadt)
die gemeinsame Endkundgebung fand dann vor der Lorenzkirche statt.

EON und RWE planen neuen Uranmülltransport

SOFA Münster 14.04.2009 - 10:14
Nach Beobachtungen von AtomkraftgegnerInnen wird derzeit auf dem Gelände der Urananreicherunganlage Gronau ein weiterer großer Uranmülltransport zusammengestellt. Die üblichen "Russland"-Waggons stehen bereits in Zweierreihe auf dem Gelände. Besonders pikant an diesem Transport: Der Start ist womöglich am 22. April zeitgleich mit der RWE-Jahreshauptversammlung in Essen! RWE und EON halten gemeinsam das deutsche Drittel am multinationalen Urananreicherer Urenco.

Hakenkrallen und Brandanschläge Schreiben

Arno 08.04.2009 - 14:20
Beim Durchblättern der neuen AAA (Anti-Atom-Aktuell) Dokumentation vom letzten Castor-Transport vom November 08, habe ich ein Bekennerschreiben entdeckt. Was lange in der Szene vermutet wurde, wird nun bestätigt. Die Hakenkrallenanschläge in Frankreich und die Brandsätze an deutschen Schienensträngen hingen zusammen.

Risse im AKW Krümmel nur zufällig entdeckt

Stefan 07.04.2009 - 11:15
Bild Die Risse in den Armaturen, die seit über einem Jahr das Wiederanfahren des Atomkraftwerks Krümmel verhindern, sind eher zufällig entdeckt worden. Der Reaktorsicherheits-Experte im Öko-Institut Darmstadt, Christian Küppers, sagte der Zeitschrift ".ausgestrahlt" (Ausgabe Frühjahr 2009), die gefährlichen Mängel wären ohne den Trafobrand im Juni 2008 "wahrscheinlich nicht oder zumindest nicht so bald" aufgefallen.
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