Stefan DT
03.04.2009 - 10:09
Die Aktionswoche gegen die geplante Beteiligung am Bau des AKW Belene (Bulgarien) hat RWE gereizt. Nun droht die RWE-Werbeagentur Jung v. Matt mit Strafanzeige und Schadenersatzforderungen, wenn die Persiflage der RWE-Werbung für "ProKlima-Strom" weiter verwendet wird.
Falk Beyer
03.04.2009 - 03:03
Der gestern kurz vor Redaktionsschluss vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bekannt gegebene erneute Deckeneinsturz in einem Hohlraum im Zentralteil des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM)[1] macht deutlich, dass der Betreiber der gefährlichen Atomanlage das Problem der Standsicherheit nicht im Griff hat - so das Fazit aus dem unabhängigen Forschungsprojekt zur Aufarbeitung der Geschichte des Endlagers Morsleben, Falk Beyer. Obwohl das BfS genau in diesem Bereich der Schachtanlage, im Zentralteil, seit mehr als fünf Jahren Sicherungsmaßnahmen durchführt, die fast zum Abschluss gelangt sind, hat sich erneut ein sogenannter "Löserfall" ereignet. Über den Umfang der herabgestürzten Deckenteile macht die vom BfS herausgegebene Presseerklärung keine Aussage. Vor etwa acht Jahren, 2001, als sich zuletzt ein solcher Einsturz der Decke des maroden Salzbergwerks ereignete, bei dem mehrere Tausend Tonnen Salzgestein herunterbrachen, löste dieser Vorfall die sogenannten "Vorgezogenen Versatzmaßnahmen" zur Gefahrenabwehr im Zentralteil des ERAM aus.
Wolfgang Ehmke
01.04.2009 - 09:23
Große Verwunderung löste die Stellungnahme des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Technologie (BMWi) zur "Endlagerung wärmeentwickelnder
radioaktiver Abfälle in Deutschland" aus. Das BMWi hatte die Gesellschaft für Anlagen - und Reaktorsicherheit (GRS) und das Öko-Institut beauftragt, relevante Ergebnisse der Grundlagenforschung des Bundes zur Atommülllagerung zusammenzufassen. Aus dem Bericht folgert Dr. Schneider seitens des BMWi, dass "mit der Errichtung eines sicher zu betreibenden und verschließbaren Endlagers begonnen werden könnte."
TrippinOnTheNukes
30.03.2009 - 14:19
The Castor Transport protests that took place in November 2008 were not only about the transport of nuclear waste to the Gorleben temporary disposal site – they were also meant to highlight the still unsolved problem regarding the final disposal of Germany’s, and the world’s, nuclear wastes. In Gorleben itself there are several nuclear facilities: a temporary disposal site for low- and medium-level radioactive waste, a temporary disposal site for high level radioactive waste, an experimental conditioning facility, and a salt mine currently referred to as a “research” final disposal site for radioactive waste – however this site is almost certainly going to become one of the German government’s official final disposal sites.
Gemeinsame Presseerklärung
30.03.2009 - 11:07
Hannover, 30.März 2009
Auf nach Berlin! – Anti-Atom-Treck und Großdemonstration am 5. September
*MAL RICHTIG ABSCHALTEN – ATOMKRAFT NEIN DANKE*
Unter diesem Motto haben heute Bürgerinitiativen und Umweltverbände in
Hannover zu einer Großdemonstration für den Ausstieg aus der Atomenergie
am 5. September nach Berlin aufgerufen.
Diet Simon
27.03.2009 - 00:52
German court forbids longer running times for oldest nukes
By Diet Simon
Good news from the highest administrative court in Germany: The country’s two oldest nuclear power stations are not allowed to extend their operation. Anti-nuclear groups are likely to rejoice.
Diet Simon
26.03.2009 - 02:22
The French government-owned power monopoly EdF and the German power giant E.ON have warned the British government they may be forced to drop plans to build a new generation of nuclear power plants in that country unless the government scales back its targets for wind power.
Wolfgang Ehmke
24.03.2009 - 01:54
BI Umweltschutz beendet den Dialog über Endlagerkriterien:
"Die Vor-Festlegung auf Gorleben wird weiter festgezurrt"
Konsterniert verließ Gerhard Harder am Wochenende die Fachtagung des
Bundesumweltministeriums in Berlin, auf der über die Sicherheitsanforderungen an
die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle debattiert wurde. "An einer völlig
unverbindlichen Debatte über Sicherheitskriterien wird sich die Bürgerinitiative
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) nicht weiter beteiligen", erklärte der BI-
Vorsitzende Harder.
Wolfgang Ehmke
18.03.2009 - 22:24
BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg bekämpft die Vor-Festlegung auf Gorleben
Die Endlagerkriterien sind weiter in der Diskussion. Am Wochenende lädt das
Bundesumweltministerium zu einer Fortsetzung des Symposiums ein, auf dem
in Herbst letzten Jahres über 400 Fachleute, Politiker, Verbandsvertreter über
geologische, planerische, politische und ethische Aspekte der
Atommüllendlagerung debattierten.
SOFA Münster
16.03.2009 - 15:21
Die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau wurde laut Firmenwebsite von 1800 t auf 2200 t Urantrennarbeit pro Jahr erweitert. Damit ist der Teil der 2005 von der rot-grünen Landesregierung genehmigten Erweiterungsanlage mit mehr als einem Jahr Verzögerung in Betrieb gegangen. Die Urenco hat gemäß ihrer neuen Null-Informationspolitik die Öffentlichkeit bisher nicht informiert. Genehmigt ist der Ausbau auf 4500 t - damit könnten 35 große Atomkraftwerke weltweit mit Uranbrennstoff versorgt werden.
Wolfgang Ehmke
16.03.2009 - 03:29
USA frieren Gelder für das Atommüllendlager Yucca Mountain ein - Modell für Gorleben
BI Umweltschutz fordert Bundesregierung auf, auch für Gorleben die Konsequenzen zu ziehen
Neun Milliarden Euro wurden bisher in den Bau eines atomaren Endlagers Yucca Mountain investiert, trotzdem hat der neue US-Präsident, Barack Obama, das Projekt jetzt auf Eis gelegt.
Gorleben-Newsletter
12.03.2009 - 15:14
Am 3. März 2009 wurde von einer Privatperson eine Petition zur nuklearen Endlagerung beantragt. Diese wurde vom Petitionsausschuss des Bundestages als öffentliche Petition zugelassen.
SOFA Münster
12.03.2009 - 01:41
Gestern Abend startete um 23.07 Uhr der bisher größter Uranmüllzug von Gronau nach Russland: 25 fette Waggons transportieren 100 Fässer mit abgereichertem UF6, das sind 1250 t Uranmüll !! Die UAA-Betreiberin Urenco und ihre Großaktionäre EON und RWE haben damit den Uranmüllexport nach Russland nochmals verschärft. Polizei und Urenco haben heute zudem versucht, durch eine Verzögerung der Abfahrt um vier Stunden, die Anti-Atom-Initiativen zu täuschen - aber das ist nicht gelungen. Es gab bisher mehrere Aktionen entlang der Strecke, u. a. mitten im Hauptbahnhof von Münster - ein großes und nervöses Polizeiaufgebot und diverse Kontrollen und Platzverweise.
Waldblockade
11.03.2009 - 20:38
Transportlok ist in gerade in Gronau eingetroffen, Urenco verschiebt wieder seinen Uranmüll nach Russland!
Noch ist Zeit, hindert den Urantransport an der Abfahrt oder kommt in die Wälder rund um die Strecke!
SOFA Münster
10.03.2009 - 23:27
Heute ist in Rotterdam das Uranschiff MV Schouwenbank der niederländischen Reederei Wagenborg eingetroffen. Das Schiff wartet dort auf rund 1000 t abgereichertem Uranmüll aus der Gronauer Urananreicherungsanlage, die seit Tagen startklar auf dem Gelände stehen. Gut informierte Kreise rechnen damit, dass der rund 400 lange Uranzug am heutigen Mittwoch um 19 Uhr in Gronau startet. Mehrere Anti-Atom-Initiativen haben bereits Proteste angekündigt, um den Uranmüllexport nach Russland zu endgültig zu stoppen!
Wolfgang Ehmke
10.03.2009 - 13:08
BI Umweltschutz fordert Transparenz: Warum hält das Bundesamt für
Strahlenschutz trotz aller Zweifel verzweifelt an Gorleben fest?
Die Asse II hätte niemals Atommülldeponie werden dürfen, räumen das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel ein. Die Havarie der Asse II war jedoch schon lange absehbar. Die Frage, welche Institutionen und Wissenschaftler - frühen Warnungen und Bedenken zum Trotz - absehbare Wassereinbrüche in dem Kalibergwerk in Abrede gestellt haben, müsse endlich beantwortet werden, fordert die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).
Wolfgang Ehmke
09.03.2009 - 13:45
Auf nach Berlin heißt die Parole für die Anti-Atom-Initiativen im Wendland, und
der Treck der Bauern wird Ende August einen Schlenker über Wolfenbüttel,
Salzgitter und Morsleben machen, bevor am 5. September in der Hauptstadt
gegen die Atomkraft demonstriert wird. "16.000 im Wendland im Herbst und jetzt
noch einmal ähnlich viele Demonstranten im Raum Salzgitter bei der Lichterkette
auf der Straße, das ist ein guter Start ins Superwahljahr 2009", unterstreicht die BI
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.
Wolfgang Ehmke
09.03.2009 - 02:19
Laugenzuflüsse in Gorleben -
BI Umweltschutz fordert schonungslose Klärung
Laugenzuflüsse gäbe es auch in Gorleben, das erfuhren die Mitglieder des niedersächsischen Umweltausschusses bei ihrem Besuch in Gorleben am 23. Februar, das Ausmaß und die Herkunft der Wässer - genannt wurde die Zahl 160.000 Liter - blieb jedoch im Unklaren. Der Vorsitzende des Umweltausschusses, Grünen-Politiker Stefan Wenzel, legte nun mit Fragen an das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) nach.
Andreas Riekeberg, Udo Dettmann, Peter Dickel
08.03.2009 - 23:19
ASSE II: Betreiber verzweifelt gesucht
Bürgerinitiativen fordern realistisches Gesamtkonzept bis 2020
„Wir können dem neuen Betreiber nicht vorwerfen, dass er uns belügt“, sagt Andreas Riekeberg vom ASSE-II-Koordinationskreis, "aber leider hält er auch nicht, was er versprochen hat."
Diet Simon
08.03.2009 - 13:44
Brine is seeping into the salt mine in Gorleben that is the most likely place to become Germany’s final nuclear waste repository despite fierce public opposition. Flooding with brine is threatening to collapse another former potash mine in the wider area, Asse II in Wolfenbüttel, which already holds waste and was supposed to be the model for Gorleben.