Atom

Nuclear opponents from seven countries met

SOFA Münster, translated by Diet Simon 06.05.2008 - 11:15
Nuclear opponents from seven countries met in Germany


From 2 to 4 May about 150 anti-nuclear activists from about 40 centres in Germany as well as Russia, Finland, Sweden, Hungary, France and the Netherlands took part in the spring conference of the anti-nuclear movement in the German town of Ahaus, site of a nuclear waste dump.

Neuer Gorleben-CASTOR genehmigt

Atomnix 03.05.2008 - 11:44
Bild "Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat heute einen weiteren Rücktransport von hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich nach Deutschland genehmigt", ist vom BfS in der Pressemitteilung 006 vom 30.04.08 unter dem Titel "Erstmals französischer Behältertyp im Einsatz - BfS genehmigt weiteren Rücktransport von radioaktiven Abfällen aus Frankreich" bekannt gegeben worden.

Ahaus: Polizei droht mit Camp-Räumung

Atomklo Ahaus 01.05.2008 - 23:58
Kaum hat das Aktionswochenende zur Bundeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung in Ahaus begonnen, macht die Ahauser Polizei schon ziemlich Stress: Als 30 Leute das Zwischenlager umrundeten, fuhr die Polizei in Mannschaftsstärke auf, griff sich Leute raus und drohte mit dem Einsatz von Hundertschaften und der Räumung des Camps auf der BI-Wiese am Zwischenlager, wenn sich nochmal jemand am Zaun blicken lasse!

Anti-Atom-Protest bei EON-Hauptversammlung

SOFA Münster 01.05.2008 - 08:51
Zahlreiche Anti-Atom-Initiativen und Umweltgruppen aus Russland, Finnland und Deutschland haben gestern auf der EON-Hauptversammlung gegen die Atom- und Klimapolitik von EON protestiert. Der Vorstand sah sich über weite Strecken in der Defensive und kündigte an, 2009 den Uranmüllexport nach Russland einzustellen. Im Gegensatz zu letztem Jahr gebe es auch keine konkreten AKW-Projekte in Osteuropa mehr - dafür sind nun Großbritannien und Finnland Top-AKW-Ziele für EON.

Another Franco-German nuclear waste transport

Diet Simon 01.05.2008 - 04:53
Another Franco-German nuclear waste transport this autumn

German authorities have allowed another transport of highly active nuclear waste from France to the north German village of Gorleben this year. It will be the first since 2006 and as usual is expected in autumn on dates not yet revealed. Each transport by train and trucks usually costs about 30 million euros to police as thousands of demonstrators from all over Germany converge on Gorleben, roughly equidistant between Hamburg and Hanover.

Tschernobyl-Kundgebung am THTR Hamm

SOFA Münster 26.04.2008 - 17:52
Rund 120 Leute demonstrierten heute zum 22. Tschernobyl-Jahrestag vor dem stillgelegten Atomreaktor in Hamm für den sofortigen Atomausstieg. Besonders brisant: Der Pannenreaktor wurde bewusst aus der Kinderkrebs-Studie zu Leukämiefällen rund um die AKW-Standorte rausgelassen. Am Rande der Kundgebung berichtete ein ehemaliger THTR-Mitarbeiter, dass inzwischen die meisten seiner Schicht-Kollegen an Krebs gestorben seien.

Aufkleber gefährdet Demokratie

Tschüss Vattenfall 15.04.2008 - 12:13
Bild Umweltaktivistin wegen Sachbeschädigung zu 15 Tagessätzen verurteilt, weil ein Aufkleber auf einem Wahlplakat die Demokratie gefährde.

Germans empowered to litigate against nukes

Diet Simon 12.04.2008 - 05:45
People living near nuclear installations in Germany have been given the right to litigate against them. This is the upshot of a ruling by the country’s highest administrative court, the Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. The case file is BVerwG 7 C 39.07.

Zwischenlager Gorleben gerichtlich anfechtbar

Francis Althoff 11.04.2008 - 13:49
Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg (BI) begrüßt das Grundsatzurteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts, Anwohnern von Atomanlagen Klagerecht zu gewähren und überlegt weitere juristische Schritte gegen das Gorlebener Zwischenlager. (AZ: BVerwG 7 C 39.07)

Uranalarm in Gronau

SOFA Münster 08.04.2008 - 22:10
Anti-Atom-Inis im Münsterland haben heute Abend Uranalarm ausgerufen, nachdem für gewöhnlich gut informierte Quellen berichtet hatten, dass in gut 20 Stunden ein neuer Uranmülltransport von Gronau nach Russland starten soll. Der Uranmüllzug steht bereits in Zweierreihe abfahrbereit auf dem Gelände der Urananreicherungsanlage Gronau. In der Vergangenheit waren die Uranmüllzüge immer mittwochs gegen 19 Uhr gestartet. Diese Transporte stoßen seit Jahren kontinuierlich auf internationalen Widerstand. Im Januar gelang es einer Aktivistin sich bei Burgsteinfurt sieben Stunden lang vor einem Uranmüllzug abzuseilen.

Proteste vor und gegen Atomanlagen

BBU 08.04.2008 - 16:39
Am Sonntag (6.4.) gab es bundesweit kleinere und größere Aktionen gegen Atomanlagen.

Activist threatened for nuclear revelation

Francis Althoff and Diet Simon 02.04.2008 - 22:22
Activist threatened with prison and huge fine for revealing nuclear danger in France


A leading French anti-nuclear activist has been threatened with years of imprisonment and an enormous fine for publishing a secret report that shows a new type of reactor would not withstand an airliner crashing into it.

Klima-Tipps vom Klima-Sünder - Brech!

Piffi 02.04.2008 - 21:50
Bild Proteste von Eltern und Schülern flankieren die Propagandatour Vattenfalls an Hamburger Schulen.

450 € für Seilaktion bei Uranmülltransport ?

SOFA Münster 01.04.2008 - 15:50
Die Staatsanwaltschaft Münster fordert von der französischen Umweltaktivistin, die sich im Januar über der Bahnstrecke Gronau-Münster vor einem Uranmülltransport von Gronau nach Russland abgeseilt hat, laut einem lokalen Radiosender 30 Tagessätze à 15 Euro. Hört sich erstmal nicht so spektakulär an, aber vor allem die Bundespolizei und die Bahn wollen von der Fransösin Schadensersatz in fünfstelliger Höhe. Deshalb dürfte der Prozess eine besondere Bedeutung erhalten. Interessant ist übrigens, dass die Staatsanwaltschaft schon übers Radio ihre Forderungen verbreitet, die Betroffene aber noch gar keine Post erhalten hat.

Russland: Widerstand gegen Atommüll

Strahlemann 17.03.2008 - 18:57
Bild Gegen den derzeit laufenden Transport von abgereichertem Uran aus Deutschland nach Sibirien haben in Russland am Wochenende Protestaktionen stattgefunden. Sie richteten sich auch gegen den Ausbau des russischen Atomprogramms.

Aktuelle Aktionen und Hintergründe ASSE II

pressedienst@ag-schacht-konrad.de 16.03.2008 - 13:50
Bild Mehr als 120 Menschen trafen sich am Freitag, dem 14. März 2008 abends ab 18.00 Uhr bei trockenem aber kaltem Wetter und heftigem Wind an mehreren Feuertonnen zwischen der Ortschaft Remlingen und dem havarierten Atommüll-Bergwerk ASSE II, um bei heißen Getränken und Schmalzbroten über die aktuelle Entwicklung zu informieren, zu diskutieren und ihre Wachsamkeit deutlich zu machen. Weil mit dem forcierten Bau von Strömungsbarrieren unter Tage die geplante Flutung des Atommülls zementiert wird, während sich der von Bundesumweltminister Gabriel angeregte „Begleitprozess“ zunehmend als „Beschäftigungstherapie“ erweist, kündigten sie weitere Veranstaltungen und Aktionen an.

Raketenabwehrschild in Polen Blockieren!

Jozin z bazin 15.03.2008 - 11:46
Bild Polnische AnarchistInnen besetzten die Hochsicherheits-Base in Redzikow bei Slupsk an der polnischen Ostsee, wo das us-amerikanische Raketenabwehrschild gebaut werden soll. Am 23. März finden in der Stadt zahlreiche Veranstaltungen udn direkte Aktionen statt. Die OrganisatorInnen hoffen auf rege Unterstützung von Anti-MilitaristInnen aus Deutschland.

Roll on Roll off Ferry to cross the MOX

the independent 9 March 2008 09.03.2008 - 19:14
Bild Ende Februar 2008 gab der britische Energieminister Malcolm Wicks auf eine Anfrage des Paralmentabgeordneten für den Wahlkreis Blaenau Gwent, Dai Davies bekannt, dass eine Wiederaufarbeitungsanlage für Mischoxididkernbrennstoffe in Sellafield, deren Bau zu einer großen Kontroverse geführt hat, ein Fehlschlag war.
Deshalb wird nun waffenfähiges Plutonium mit einer Roll on Roll off Fähre nach Frankreich verschifft.
the independent Sunday, 9 March 2008 part: Minister admits total failure of Sellafield 'MOX' plant

Greenpeace Mauert Bank ein

alerta antifascista 06.03.2008 - 14:31
Heute, 6. März 2008, wurde in Wien eine Filliale der "erste Bank" von Greenpeace AktivistInnen zugemauert.

Uranmülltransport startet in Gronau !!

SOFA Münster 05.03.2008 - 18:45
In diesen Minuten startet in Gronau ein neuer Uranmülltransport nach Russland. Dank intensiver Recherchen gelang es, auch diesen Geheimtransport wieder zu entdecken. Dabei hatten Urenco und Polizei diesmal besonders stark versucht, die Abfahrtszeit zu verschleiern. Ein Polizeihubschrauber und die Lok sind bereits an der UAA eingetroffen. Nach der spektakulären Abseilaktion beim letzten Uranmülltransport im Januar (s. www.urantransport.de), ist diesmal mit verstärktem Polizeieinsatz zu rechnen.

Besucherstopp im Atommüll-Bergwerk ASSE II

Dickel 05.03.2008 - 12:27
"betriebsbedingte Arbeiten" und fehlende Ersatzteile:

Sofortiger Besucherstopp im Atommüll-Bergwerk ASSE II


Wegen „betriebsbedingter Arbeiten“ hat die Schachtanlage ASSE II bereits zugesagte Termine für Besuchergruppen des Atommüll-Bergwerkes wieder abgesagt. Auf Nachfrage hieß es dazu, für die Fördermaschine des Rettungsschachtes würden dringend Ersatzteile benötigt, die noch nicht zur Verfügung stünden. Wegen der eingeschränkten Nutzbarkeit des Rettungsschachts sei die Entscheidung gefallen, nur unbedingt notwendiges Personal in die Schachteinlage einfahren zu lassen.

Mehr renitentes Aufbegehren gegen Obrigkeit

Atomkraftgegner_innen 04.03.2008 - 15:42
Heute, am Dienstag, den 4.3., muss ein Bremer Atomkraftgegner für drei Tage in Erzwingungshaft, die freiwillig jedoch nicht angetreten wird.

German nuclear funding challenged

Diet Simon 23.02.2008 - 22:18
German nuclear opponents criticise the continued government funding of nuclear energy although it is government policy to stop it.

BI's kritisieren Atomkraft-Fördergelder

Francis Althoff und Felix Ruwe 23.02.2008 - 21:21
Bürgerinitiativen kritisieren Atomkraft-Fördergelder


Die Sprecher der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" und der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg kritisieren die permanente Vergabe von Atomkraft-Fördermitteln trotz beschlossenen Atomausstiegs.

Urantransport: Streit um GSG 9-Einsatz !

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen 22.02.2008 - 11:46
Bundespolizei und Deutsche Bahn streiten sich öffentlich, ob am 16. Januar bei Burgsteinfurt die Anti-Terror-Einheit GSG 9 im Einsatz war, um eine französische Umweltaktivistin vom Seil zu holen. Wegen der Aktion hatte die Bundespolizei einen Uranmülltransport von Gronau nach Russland für fast 7 Stunden gestoppt. Währen die DB von der Aktivistin explizit den Einsatz der GSG 9 bezahlt haben möchte, streitete die Bundespolizei der Presse gegenüber ab, dass die GSG 9 überhaupt vor Ort war. Es hätte sich "nur" um das "TED-Höhenrettungsteam" der Bundespolizei gehandelt, die zufällig genau wie die GSG 9 in St. Augustin stationiert seien ...
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