Unterstützer*innen der Roma-Familien
01.06.2009 - 02:51
Katholische Kirche in Berlin-Kreuzberg drängt schutzsuchende Roma aus ihrer Kirche und leugnet Diskriminierung und Traumatisierung der anwesenden Roma-Familien.
Erklärung der UnterstützerInnen der Roma-Familien zu den Ereignissen am 28. und 29.Mai 2009 in der Katholischen Kirche St.Marien Liebfrauen in der Wrangelstraße 50/51 in Berlin-Kreuzberg. (1.Juni )
Luise
31.05.2009 - 23:54
"Apartheid in Deutschland - Residenzpflicht abschaffen!" hieß es, als in Sachsen-Anhalt am Dienstag Flüchtlinge und AntirassistInnen gegen die Residenzpflicht demonstrierten und gegen die Landkreisbestimmung im Saalekreis, die zehn Euro Gebührenzahlung von Flüchtlingen für einen "Urlaubsschein", nur um Landkreis oder Bundesland zu verlassen, verlangt. Es wurde zunächst in Halle/Saale vor dem Verwaltungsgericht demonstriert. Von hier ging es dann mit dem Bus weiter nach Merseburg zur Ausländerbehörde. In Merseburg gab es von Beginn an Schikanen durch Polizei und Ordnungsamt. Das zeigte, dass sich die Behörde von diesem friedlichen Flüchtlingsprotest empfindlich getroffen fühlte. Die teilnehmenden der Veranstaltung waren solidarisch, friedlich, selbstbewusst und voller Respekt für die erschütternden Berichte aus dem Leben eines der Flüchtlinge, der während der Veranstaltungen seine stimme gegen Rassismus erhob und auch von dem eigenen erlebten erzählte. Es war trotz der Momente der Repression ein sehr guter gemeinsamer Tag, danke an alle UnterstützerInnen! Ein subjektiver unvollständiger Bericht.
Demonstrant_In
30.05.2009 - 23:12
Bericht zur antirassistischen Aktionswoche und Demonstration in Rendsburg.
lesender arbeiter
30.05.2009 - 22:50
Am Freitagabend beförderten Aktivchristen, an der Spitze Pfarrer Olaf Polossek, ca. 20 Roma eigenhändig aus der St.-Marien-Liebfrauen-Kirche in Berlin-Kreuzberg. Die hatten sie besetzt, um für menschenwürdige Unterkünfte in Berlin Druck zu machen.
johnny
30.05.2009 - 14:00
Die Berliner Zeitung Berichtet am 29. Mai 2009 auf Seite 15 im "Nachrichten Abschnitt" folgendes:
Chachipe a.s.b.l.
29.05.2009 - 08:10
28. Mai 2009 - Laut Auskunft seines Anwalts, Alex Selbert (siehe beigefügte Presseerklärung), verhaftete die Polizei den 26-jährigen Elvis A. am Montag, 26. Mai 2009, gegen Mitternacht, in Fuldatal, wo er zusammen mit seiner Lebensgefährtin und ihren beiden, ein einhalb Jahre und drei Wochen alten gemeinsamen Kindern lebte, um ihn nach Kosovo abzuschieben, wo er hat keine weiteren Verwandten mehr hat. Elvis A. war 1999 zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern im Gefolge des Kosovo-Konflikts nach Deutschland geflüchtet.
Chachipe a.s.b.l.
28.05.2009 - 19:33
28 May 2009 – According to information by his lawyer, police officers arrested the 26 year-old Elvis A. on Monday, 26 May 2009, around midnight at his home in Fuldatal, to deport him back to Kosovo. His life-time companian and the two small children of the couple are left alone in Germany.
Unterstützer_in
28.05.2009 - 15:42
Von Obdachlosigkeit bedrohte Roma-Familien in Berlin und Unterstützer_innen haben heute Nachmittag eine Kirche in Berlin-Kreuzberg besetzt (Wrangelstraße 50).
Das einzige, was der deutsche Staat bisher für sie bereit hielt, waren Polizeimaßnahmen, teilweise unter dem Vorwand des Kindeswohls. Nun ist das Ziel, so lange in der Kirche zu bleiben, bis eine angemessene politische Lösung für die akuten Probleme dieser Familien gefunden ist.
metaoperaist_in
28.05.2009 - 14:05
Am Montag, den 25.05.2009 tagte der Ausschuss für Inneres, Sicherheit und Ordnung im Abgeordnetenhaus zu Berlin. Unter vielen anderen wichtigen Themen, Indymedia berichtete ("Körting-Watch im Berliner Abgeordnetenhaus"
http://de.indymedia.org/2009/05/251592.shtml), wurde auch über die geplante Massenabschiebung von Vietnames_innen durch die Bundespolizei mit Hilfe der Fluggesellschaft Air Berlin, debatiert.
Diet Simon
28.05.2009 - 12:58
British social workers for Australian Aboriginal communities?
Sydney, 28 May 09 - - British social workers are being recruited to work in Aboriginal communities because Australian women would not agree to take children away from their families, a NSW Aboriginal heritage conference in Sydney has heard.
Pressegruppe UnterstützerInnen
28.05.2009 - 04:11
Nach einer langen Hinhaltetaktik einhergehend mit Lügen und Halbwahrheiten, zogen heute Mittag Senats- und Bezirkvertreterinnen, das von ihnen vorher gemachte Angebot an die Roma, unbürokratisch Wohnungen zu Verfügung zu stellen, endgültig zurück. Damit ist die politische Lösung vom Montag gescheitert und die Romafamilien sind wieder in der gleichen Situation ,wie zu Beginn des Polizeieinsatzes im Görlitzer Park letzte Woche.
Unterstützer_in
27.05.2009 - 12:46
Seit mittlerweile über eine Woche halten sich Roma-Familien im Bethanien-Südflügel auf. Zu der bestehenden Situation kam es, nachdem im Görlitzer Park einige Roma-Familien durch Polizei massiv schikaniert wurden, u.a. wurde damit gedroht, ihnen die Kinder wegzunehmen.
Mittlerweile wird das Thema berlinweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Nicht nur Presse, Fernsehen und TV berichten fast täglich, auch die "Junge Freiheit" ist auf das Thema aufmerksam geworden.
Bündnis für eine Emanzipatorische Linke (Bo)
26.05.2009 - 17:53
Oskar Lafontaine
Nationalist, Rassist, Anti-Europäer
FÜR EINE EMANZIPATORISCHE LINKE
new yorck and friends
24.05.2009 - 12:14
Chronologie und aktueller Stand
der Situation der Roma im Bethanien (Berlin)
Sonntag 15 Uhr Treffen für alle Interessierten und Unterstützer*innen
Bündnis 28.03. und Antifa Union
24.05.2009 - 10:11
Als Reaktion auf den Überfall auf einen Antifaschisten in der Nacht zum Samstag demonstrierten heute rund 300 Menschen gegen neonazistische Gewalt in der Dortmunder Innenstadt. Anfänglich versuchten rund zehn Dortmunder Neonazis die Demonstration zu provozieren und abzufilmen. Dies konnte durch das entschlossene Handeln von AntifaschistInnen verhindert werden. Ansonsten verlief die Demonstration störungsfrei und konnte durch Parolen, Lautsprecherdurchsagen und Flugblätter Außenstehende über das Anliegen der DemonstrationsteilnehmerInnen aufklären.
a-films
21.05.2009 - 19:24
Vor rund zwei Jahren begann der mehrmonatige Krieg zwischen der libanesischen Armee und der militanten islamistischen Gruppe Fatah al-Islam im palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared in Nordlibanon – Im September 2007 lag das Camp in Schutt und Asche. Nach diversen Verzögerungen wurde mittlerweile der Kern des Flüchtlingslagers, das sogenannte „alte Camp“ grösstenteils von den ca. 600'000m³ Schutt befreit, doch der Wiederaufbau lässt auf sich warten. Der Unmut der Flüchtlinge nimmt indes stetig zu.
Umbruch Bildarchiv
20.05.2009 - 17:59
Das deutsche Schiff Cap Anamur rettete im Juni 2004 37 Menschen aus Seenot. Dafür stehen Kapitän Stefan Schmidt und Elias Bierdel in Italien vor Gericht. Ihnen droht 4 Jahre Haft und 400.000 Euro Geldstrafe. Im Juni 2009 könnte das Urteil fallen. Auf einer Kundgebung am 18. Mai vor der italienischen Botschaft in Berlin riefen antirassistische und Menschenrechtsgruppen zur Solidarität mit den Lebensrettern der Cap Anamur auf und forderten den sofortigen Freispruch für die Angeklagten im Cap-Anamur-Prozess.
Fotos unter:
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/180509cap_anamur.html
freie_sprecherin
20.05.2009 - 00:53
Der Druck auf Vattenfall wirkt: Zwei Verfahren gegen Menschen, die morgen wegen einem Besuch auf der Baustelle des Klima-Killers in Hamburg-Moorburg wegen Hausfriedensbruchs vor Gericht stehen sollten, wurden gegen Auflagen eingestellt. In den letzten Wochen hatten sich rund 1.500 Menschen solidarisiert und mit einer Online-Aktion Druck auf Vattenfall gemacht. Doch eine Einstellung ist kein Freispruch: Wenn der Druck weiter steigt, muss Vattenfall die Anzeigen zurückziehen!
Annette Schiffmann
19.05.2009 - 23:24
Heute ist weltweiter Aktionstag für den Todestrakt-Gefangenen Troy Anthony Davis aus Georgia, USA. In zahlreichen Städten und Ländern fanden und finden aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen noch in diesem Moment Demonstrationen und Kundgebungen für Troy Davis statt.
Mumia-Hörbuchgruppe
19.05.2009 - 21:45
This evening around 6pm more than 400 death penalty opponents of all walks of life gathered in the German city of Heidelberg to demonstrate their support for US death row inmate Troy Anthony Davis. Together they occupied the widely known "Old Bridge" in the historic centre of the town to shape a human chain, holding Troy Davis’ face in front of their own faces or above their head.