Vorwärts
18.12.2012 - 03:31
Mir liegt Indymedia sehr am Herzen, weil es stets eine sehr große Bedeutung für die linke Strömung hatte. Was mir heute sehr fehlt, ist die Nutzung von Indymedia als zeitnahe Austausch-Website.
finepix
17.12.2012 - 15:47
Heute, am 17.12.2012, wurde die Gedenktafel, die an die Pogrome in Rostock/Lichtenhagen erinnert, am Rostocker Rathaus erneuert.
Göttinger*Inn
17.12.2012 - 02:25
+++Dennis Franke, Militanter Nazi wieder in Göttingen+++
AGV
17.12.2012 - 00:33
Der hier veröffentlichte Artikel beschäftigt sich mit zwei Angriffen auf das islamische Zentrum in Plauen vom letzen Wochenende und der Chronologie rassistischer Vorfälle in Plauen in den Jahren 2011/2012.
Oury Jalloh NRW Bündnis
16.12.2012 - 23:35
OURY JALLOH – das war Mord!
Informations- und Mobilisierungsveranstaltungen in NRW:
In der kommenden Woche werden vier Informationsveranstaltungen der "Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V." im NRW- Rhein/Ruhrgebiet stattfinden.
Zudem wird ein Bus zur jährlichen Gedenkdemo am Mo, den 07.01.2013 – 13 Uhr, Dessau Hbf und evtl. zu einer weiteren Demo in Dessau an einem Sa. im Jan./Feb. (achtet auf Ankündigungen!) organisiert.
Flyervorlage - siehe PDF!
Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte
16.12.2012 - 21:03
Der Nürnberger Neonazi Rainer Biller huldigt auf Facebook dem rechtsterroristischen NSU. Nach Veröffentlichung seiner Aktivitäten bricht er in hektische Aktivitäten aus. Ist er „zwingend“ ein Unterstützer der NSU? Bereitet er gerade seine Flucht für immer vor? Wurde er letztes Jahr aus der NPD geworfen um Kontakte der Nürnberger NPD zum NSU zu verschleiern?
Irie Antira
16.12.2012 - 17:15
Am kommenden Mittwoch, den 19.12.2012 will sich die Bundespolizei am Frankfurter Flughafen der so genannten Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus" anschließen. Dazu soll von 10 Uhr bis 12 Uhr am Gebäude 177 des Frankfurter Flughafens, dem bedeutendsten Dreh- und Angelpunkt in der innereuropäischen Abschottungs- und Asylpolitik symbolisch ein Blechschild der fragwürdigen Initiative aufgehängt werden. Die Bundespolizei will sich so mit dem Label "antirassistisch" schmücken.
komischer Vogel
15.12.2012 - 18:10
Der Berufungsprozess gegen Daniel Ewers und Dennis Hülshorst wegen ihres lebensgefährlichen Überfalls am S-Bahnhof Langendreer hat keine neuen Ergebnisse gebracht. Am 14. Dezember 2012 fanden sich die beiden Angeklagten erneut im Bochumer Landgericht ein. Ewers, weil die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hatte, Hülshorst, weil er selbst in Berufung gehen wollte, um der erstinstanzlich beschlossenen Haftstrafe zu entgehen.
Die Ereignisse sollten bekannt sein. Eine Gruppe Nazis, unter denen sich auch Dennis Hülshorst und Daniel Ewers befanden, überfiel im September 2011 am S-Bahnhof Langendreer eine Gruppe alternativer Personen. Bezug nehmend auf den Aufnäher eines der Geschädigten, der ein durchgestrichenes Hakenkreuzs zeigte, hob Hülshorst sein T-Shirt hoch und zeigte sein tattoowiertes Hakenkreuz. Dies kommentierte er mit den Worten “Ich zeig dir jetzt mal ein richtiges Hakenkreuz”. Daraufhin wurden die alternativen Personen brutal verprügelt, eine Person wurde ins Gleisbett geprügelt. Die S-Bahn fuhr eine Minute, nachdem die Person sich von den Gleisen entfernen konnte, am S-Bahnhof an. Es ist überflüssig zu betonen, wie brutal und lebensgefährlich dieser Nazi-Überfall war.
AutorIn des Beitrags
15.12.2012 - 03:10
Oury Jalloh – Von Polizisten ermordet, vom Staat vertuscht / Scherbendemo in ConnewitzHeute fand die 2.Demonstration in Leipzig nach dem Urteil gegen den Polizisten (Dienstgruppenleiter ) Andreas Schubert statt, der Oury Jalloh in der Dessauer Polizei Zelle verbrennen lies. Bereits gestern demonstrierten 40 AntirassistInnen und AntifaschistInnen auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt um auf den Mord an Oury Jalloh und das skandalöse Urteil aufmerksam zu machen. Die 2.Demonstration fand heute um 1Uhr Abends mit 150 Menschen in Connewitz statt. Einiges ging zu bruch.
Heinz Buschkowsky
14.12.2012 - 12:13
Im hessischen Dietzenbach (Kreis Offenbach), hielt am vergangenen Dienstag, 11.12.2012, der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, auf Einladung der örtlichen CDU eine Lesung seines aktuellen Buches „Neukölln ist überall“ ab. Buschkowsky war in der Vergangenheit mehrfach wegen seiner rassistischen und sozialchauvinistischen Positionen auch bundesweit in die Kritik geraten. Protest gegen die Veranstaltung gab es kaum. Dennoch gelang es einer kritischen Öffentlichkeitsarbeit, Buschkowskys Auftritt wenigstens im medialen Diskurs nicht unwidersprochen zu lassen und in der Berichterstattung eigene, kritische Akzente zu setzen. Eine Zusammenfassung.
Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte
14.12.2012 - 10:38
„Auch diesen Sturm wird die NPD überstehen und sollten denoch Die Karlsruher Richter dem Ermächtigungsgesetz der Etablierten statt geben wird der Kampf aus dem Untergrund weitergeführt“ postet der User „Deutschsachse“ auf dem NPD Portal DS-aktuell. Für den Deutschen aus Sachsen ist das Ermächtigungsgesetz der kommende Antrag auf ein NPD-Verbot. Damit leitet er die Diskussion auf der Seite unter der Stellungnahme von Holger Apfel zum drohenden Parteiverbot ein. Nun beginn neben anderen Themenschwerpunkten eine muntere Diskussion um den „Weg in den Untergrund“.
Antirassistische Aktionsgruppe
14.12.2012 - 03:16
Drei Transparente mit den Aufschriften „Oury Jalloh das war Mord, Widerstand an jedem Ort“ und „Rassistische Polizeigewalt stoppen“, sowie einem Aufruf zu einer Demonstration am Samstag, den 15.12.2012 um 14 Uhr am Bremer Platz in Münster, wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Stadt aufgehängt.
*
13.12.2012 - 20:48
Heute endete der Prozess zum Mord an Oury Jalloh mit einer Geldstrafe. Wenn eines deutlich geworden ist, die Behauptung von der angeblichen Selbstentzündung Oury Jallohs ist totaler Quatsch. Beweise wurden vernichtet und die Justiz hat keinerlei Interesse diesen Mord aufzuklären. Vergessen werden sollte auch nicht, dass Oury Jalloh nicht der erste Mensch ist, der in diesem Polizeirevier in Dessau ums Leben kam. Auch damals waren es die gleichen Polizisten, die dort schon nicht zur Rechenschaft gezogen wurden.
Afa Backaktion
13.12.2012 - 19:49
Don't take Nazi-Candies!, finden Antifas aus dem Ruhrgebiet und verteilten am gestrigen Mittwochabend Infoflyer über den Osella Süßwarenstand auf dem Recklinghäuser Weihnachtsmarkt.
Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte
13.12.2012 - 18:31
Der in Nürnberg lebende Rainer Biller kann es einfach nicht lassen. Der ehemalige NPDler und heutige Kader des Freien Netz Süd (FNS) wurde erst am 12.04. diesen Jahres wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Vor gut einem Jahr hatte er auf seiner FB-Seite Kommentare wie "Tod dem Döner, es lebe die Bratwurst" und "Wenn wir Glück haben verschwinden erst die Dönerbuden, dann der Rest von der Mischpoke" gepostet und sich dabei u.a. über die vom Nationalsozialistischen Untergrund Hingerichteten lustig gemacht. Die Bewährung könnte er jetzt verwirkt haben. Seine Darstellungen auf Facebook werden immer dreister. Am 26.11.2012 postete er ein Foto eines Fußballspielers mit der Trikotaufschrift „Hitler, 88“. Die „8“ steht dabei für den achten Buchstaben im Alphabet, also „Heil Hitler“. Genau mit diesem Hitlergruß steht ihm ein anderer Fußballer auf dem Bild grüßend entgegen (1).
Knecht Ruprecht
13.12.2012 - 17:16
In der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember, wurde der Neonazi Dominik Fischer geoutet
Patrik Müller
13.12.2012 - 16:37
Hallo ,
der Karuna e.V unterhält bewußt Geschäftsbeziehungen zu einem etalblierten Neo-Nazi und hat seine Bildungsstätte nach dem Antifaschisten Justus Dellbrück benannt.
6756757
13.12.2012 - 14:17
Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreis an die Europäische Union (EU) in Oslo protestierten in Bremen am Montag, 10.12., ca. 200 Menschen
gegen die Kriege der EU. Denn, so heißt es im Aufruf: "Der neoliberalen Einigung nach innen entspricht eine in den EU-Verträgen von Lissabon festgelegte Formierung nach außen als imperialer Block, der seine ökonomischen und politischen Machtinteressen rund um den Globus auf Kosten von Hunderten Millionen Menschen (vielleicht sogar mehr) kompromisslos durchzusetzen versteht – ob mit kriegerischen oder anderen Mitteln."
Bürgerinnen und Bürger gegen extreme Rechte
12.12.2012 - 22:14
In unsererem letzten Artikel
http://de.indymedia.org/2012/12/339006.shtml haben wir aufgezeigt wie die NPD über Facebook (FB) versucht Kindesmissbrauch für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Sie will verschweigen, dass die Partei hinter einschlägigen FB-Seiten steht, um so unbedarfte NutzerInnen mit ihrer Propaganda zu bombardieren. Intitiatorin bei entscheidenden Projekten der NPD auf FB ist Alexandra Neidlein. Sie steht in ihrer Person auch für einen taktischen Wechsel, den die NPD in Bezug auf Kindesmissbrauch im Moment zu vollziehen versucht. Auf der gelöschten NPD Seite (1), auf der die NPD Neidlein als Intiatorin der FB Seite “eine Million Stimmen gegen Kinderschänder”.outet, steht zu ihrem Vortrag bei der NPD-Veranstaltung des Kreisverbandes ihres Mannes Alexander Neidlein: „Sie erläuterte den Zusammenhang des sexuellen Kindesmißbrauchs in der Familie und versuchte den Teilnehmern auch die emotionale Bindung, die ein Kind zum Täter hat, näher zu bringen. Sie wies ausdrücklich darauf hin, daß beide Geschlechter Opfer und Täter sein können und daß die in den Medien aufgezeigten Fälle wie „böser Mann überfällt kleines Mädchen“ leider nur einen Bruchteil des komplexen Themas seien, weil die häufigsten Fälle von Kindesmißbrauch zu Hause oder im nahen Umfeld stattfinden würden“ (2).
Antifaschistische Linke Fürth & Jugendantifa
12.12.2012 - 18:55
Die Antifaschistische Linke Fürth (ALF) und die Jugendantifa Fürth (JAF) veranstalteten im Herbst eine Aktionsreihe, die mit der Veranstaltung „80 Jahre Antifaschistische Aktion“ begann, der die jährliche Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht folgte und deren Abschluss ein antifaschistischer Stadtspaziergang durch Fürth bildete. Im Rahmen des Spaziergangs entstand die Begleitbroschüre „ArbeiterInnenwiderstand in Fürth“, die die Stationen des Stadtrundgangs zusammenfasst und den Widerstand vor und während dem Nationalsozialismus in Fürth darstellt.