ALN-Aktion gegen Tierversuche in Hamburg

ALN 15.02.2013 01:08 Themen: Biopolitik Soziale Kämpfe Ökologie
Am vergangenen Wochenende fand die erste Aktion des Animal Liberation Network (ALN) am Hamburger Flughafen gegen die Transporte von Versuchstieren durch Airfrance-KLM statt. Mit einer Teilnehmer*innenzahl von ca. 35 Aktivist*innen konnte ein deutliches Signal an das Unternehmen und die anwesende Öffentlichkeit gesendet werden: Wer Tiere zur Ware degradiert und entsprechend beschissen behandelt, erfährt Gegenwind! Hierzu nun der Aktionsbericht mit der Ankündigung einer nächsten Aktion am 24.2. und Bildern:
Am 10.02.2013 zwischen 15:00 und 18:00 Uhr fand eine Demonstration gegen den Transport von „Versuchs“tieren durch Airfrance-KLM am Hamburger Airport statt. Angemeldet wurde diese Demonstration von der Hamburger Tierbefreiungs-Gruppe ANIMAL LIBERATION NETWORK.

Der Empfang durch die schon wartenden PolizeibeamtInnen war freundlich und entspannt. Insgesamt waren ca. 5-6 PolizeibeamtInnen im Bereich, die von Anfang auf darauf aufmerksam machten, dass Skandieren verboten sei, um wichtige Lautsprecherdurchsagen nicht zu stören („Lassen Sie ihre Koffer nicht unbeaufsichtigt!“, etc.).

Es waren insgesamt bis zu 35 AktivistInnen vor Ort. Während der Großteil Transparente und Schilder hielt wurden von einigen AktivistInnen im gesamten Bereich des Flughafens Flyer verteilt, welche zumeist sehr gut von Passagieren und BesucherInnen angenommen wurden. Es kamen so auch viele Einzelgespräche zustande mit dem Resultat, dass die meisten unserem Anliegen beipflichteten. Da das Skandieren untersagt war begann ein Aktivist nach ca. einer Stunde damit, durch einfaches (sehr) lautes Reden auf unser Anliegen aufmerksam zu machen. Da die PolizeibeamtInnen dies jedoch als Skandieren ansahen, schritten sie ein und forderten dazu auf, es sofort zu unterbinden.Weitere Konsequenzen oder Repressionen seitens der Polizei gab es daraufhin aber nicht.

Insgesamt lief die Demonstration sehr zufriedenstellend ab und wir bedanken uns bei allen teilnehmenden AktivistInnen. Eure selbst gebastelten und gemalten Schilder und Transparente waren toll und auch das stundenlange Halten von Transparenten und das Verteilen von Flyern war super, ebenso die Gespräche die ihr mit Passagieren und BesucherInnen geführt habt.

Doch das Ziel, der vollständige Stop aller Transporte von „Versuchs“tieren, ist noch nicht erreicht. Die ersten Zeichen in Hamburg sind gesetzt, aber nun gilt es, dran zu bleiben und den Profiteuren dieses grausamen Geschäfts zu zeigen, was wir davon halten. Nämlich nix!

Kommt am 24.02.2013 erneut zu der Demonstration am Hamburger Airport im Terminal 1. Gemeinsam stoppen wir dieses unerträgliche Treiben!



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 http://aln.blogsport.de/2013/02/11/aktionsbericht-zur-demonstration-am-1...



Bericht in englischer Sprache:

On the 10th of February 2013 a demonstration against the transportation of lab animals by Air France-KLM took place on the Hamburg Airport. The demonstration was organized by the animal liberation group ANIMAL LIBERATION NETWORK (ALN) from Hamburg, Germany.
The first contact of the ALN activists was with 5 to 6 police officers who were friendly but immediately told us not to chant slogans as it could interfere with important airport voice announcements.

Up to 35 activist took part when the demonstration began. Whereas a bigger part was holding signs and banners, some activists were handing out campaign leaflets covering the entire airport area and started talks with passengers and visitors. During these conversations most people agreed to our appeals and aims. After one hour, as it was prohibited to chant due to a police order, one activist started speaking in a very loud way explaining why we are here and what we want to achieve. Immediately the police came over and told to stop the shouting even it was not chanting of many or chanting at all. As we weren’t able to find a consensus we had to accept that order.

Over all we were very happy with the demonstration and we thank all supporters and activists for coming, holding creatively designed placards and banners and handing out campaign leaflets.

The goal, to have all transports of lab animals stopped, is not achieved yet. First steps are made in Hamburg. The more important it is sticking at our insistences and showing them companies, which make a lot of profit with this cruel business, that this has to end prompt!



Bericht in französischer Sprache:

Sunday, 10 February, 2013
Manifestation dans l‘aéroport d‘Hambourg.

Dimanche 10 février 2013 a eu lieu dans l‘aéroport d‘Hambourg une manifestation contre le transport d‘animaux de labo par Air France-KLM. La manifestation a été organisée par le groupe de libération animale ANIMAL LIBERATION NETWORK (ALN) d‘Hambourg en Allemagne.

Le premier contact des militants d‘ALN fut avec 5 à 6 policiers sympathiques mais qui nous ont immédiatement dit de ne pas crier de slogans pour ne pas interférer avec les annonces sonores importantes de l‘aéroport.

Jusqu‘à 35 militants ont pris part à l‘action à son commencement. Tandis que la plupart des militants tenaient des affiches et des banderoles, certains militants distribuaient des tracts dans tout l‘aéroport et discutaient avec les voyageurs qui passaient. Lors de ces conversations, la plupart était d‘accord avec nos arguments et nos réclamations. Au bout d‘une heure, étant donné qu‘il était interdit de crier des slogans par ordre de la police, un militant a commencé à expliquer à voix haute pourquoi nous étions là et quel but nous voulions atteindre. La police a tout de suite accouru pour lui demander de cesser bien que ce ne soit pas des slogans à plusieurs ou des slogans tout court. Comme nous n‘avons pas réussi à nous mettre d‘accord, nous avons du mettre fin à ces explications à voix haute et accepter l‘ordre.

Nous sommes satisfaits de la manifestation et nous remercions tous les sympathisants et militants d‘être venus, d‘avoir tenus des affiches créatives, des banderoles et d‘avoir distribué des tracts.

Le but, cesser tous les transports d‘animaux de labo, n‘est pas encore atteint. Des premiers pas ont été faits à Hambourg. Le plus important est de rester concentrer et de montrer à ces entreprises, qui font beaucoup de profit par ce business cruel, que cela doit cesser rapidement !



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