Neonazi Gerd Ittner wieder in Deutschland
Einer der schillerndsten Figuren der bayerischen Neonaziszene sitzt wieder in einem deutschen Gefängnis. Gerhardt „Gerd“ Ittner war Anfang 2005 untergetaucht, nachdem er in einem Gerichtsverfahren wegen mehrfacher Volksverhetzung und Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Danach führte seine Flucht über mehrere Länder nach Portugal. Die Sicherheitsbehörden versuchen den genauen Aufenthaltsort (uns bekannt) von Ittner geheim zu halten.
Der bekennende Nationalsozialist Gerd Ittner arbeitete bis zu seinem Ausschluss 2002 in der NPD Nürnberg und ihrer Tarnorganisation „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ mit. Er meldete mehrere Kundgebungen und Demonstrationen an und sorgte durch seine wirren Papiere in antifaschistischen Kreisen immer für den einen oder anderen Lacher. Er arbeitete aber nicht nur mit den lokalen BIA- Selbstdarstellern Ralf Ollert und Rainer Biller (mittlerweile beim Freien Netz Süd) zusammen, sondern auch mit Szene- Größen wie Christian Worch. Zusammen mit Worch meldete Ittner 2003 z.B. einen Aufmarsch am ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg an. Nicht nur die Lokalität, auch das Motto („Stolz und treu macht Deutschland frei“) war ganz klar auf den Nationalsozialismus bezogen. Auch die Route der Demonstration sollte bis zum ehemaligen Adolf- Hitler- Platz, dem heutigen Hauptmarkt, führen und war annähernd die selbe wie die NSDAP- Fackelmärsche während der Reichsparteitage 1938.
Als Ittner 2004 der Prozess gemacht wurde lautete die Anklage auf Volksverhetzung in mehreren Fällen und Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole. Vor Gericht hatte er damals seine rassistische und menschenverachtende Gesinnung offen zur Schau gestellt. Beispielsweise begann der selbsternannte „Sachverwalter des deutschen Reichs“ jede seiner Reden vor Gericht mit den Worten „Heil dem deutschen Reich“.
Kurz vor der Urteilsverkündung Anfang 2005 tauchte Ittner ab.
Im April dieses Jahres wurde Gerd Ittner aufgrund eines internationalen Haftbefehls in Portugal gefasst und nach Deutschland ausgeliefert. Justiz und Polizei versuchen seitdem den genauen Aufenthaltsort von Ittner unter Verschluss zu halten. Laut Medienberichten aus „Sicherheitsgründen“.
Ebenfalls wird seine Post von innen und außen penibel untersucht und gegebenenfalls einbehalten, falls diese klar gegen den §86a verstoßen. Bei mehreren Verstößen wird Ittner keine Post mehr zugestellt.
Aus Justizkreisen haben wir erfahren, dass Gerd Ittner mittlerweile in der JVA Bayreuth sitzt.
Hier seine Kontaktdaten:
JVA St. Georgen
Gerhardt Ittner
Markgrafenallee 49
95448 Bayreuth
Auch für die Aufklärung der NSU- Mordserie könnte Ittner interessant sein. Schliesslich pflegte er Kontakte zu führenden Mitgliedern des "Thüringer Heimatschutz" (THS) und Mandy Struck aus Nürnberg. Diese überließ der Rechtsterroristin Beate Zschäpe ihre Ausweispapiere. Zschäpe trat benutzte als Tarnnamen auch oft den von Mandy Struck.
Als Ittner 2004 der Prozess gemacht wurde lautete die Anklage auf Volksverhetzung in mehreren Fällen und Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole. Vor Gericht hatte er damals seine rassistische und menschenverachtende Gesinnung offen zur Schau gestellt. Beispielsweise begann der selbsternannte „Sachverwalter des deutschen Reichs“ jede seiner Reden vor Gericht mit den Worten „Heil dem deutschen Reich“.
Kurz vor der Urteilsverkündung Anfang 2005 tauchte Ittner ab.
Im April dieses Jahres wurde Gerd Ittner aufgrund eines internationalen Haftbefehls in Portugal gefasst und nach Deutschland ausgeliefert. Justiz und Polizei versuchen seitdem den genauen Aufenthaltsort von Ittner unter Verschluss zu halten. Laut Medienberichten aus „Sicherheitsgründen“.
Ebenfalls wird seine Post von innen und außen penibel untersucht und gegebenenfalls einbehalten, falls diese klar gegen den §86a verstoßen. Bei mehreren Verstößen wird Ittner keine Post mehr zugestellt.
Aus Justizkreisen haben wir erfahren, dass Gerd Ittner mittlerweile in der JVA Bayreuth sitzt.
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JVA St. Georgen
Gerhardt Ittner
Markgrafenallee 49
95448 Bayreuth
Auch für die Aufklärung der NSU- Mordserie könnte Ittner interessant sein. Schliesslich pflegte er Kontakte zu führenden Mitgliedern des "Thüringer Heimatschutz" (THS) und Mandy Struck aus Nürnberg. Diese überließ der Rechtsterroristin Beate Zschäpe ihre Ausweispapiere. Zschäpe trat benutzte als Tarnnamen auch oft den von Mandy Struck.
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
auf jeden — jo
Zusammenarbeit? Wo?!? — love art hate cops
Titel der Ergänzung — Dein Name
Post an Ittner — Rabbi Jacob