Leipzig: Bullen,Wahlkampf und Kinderschreck
Applaus, Applaus für die, noch bis vor Kurzem, beiden Leipziger (Halb-)Polizeipräsidenten. Denn das Duo ging in den letzten Wochen, in denen sie sich das Amt noch teilen mussten, sprichwörtlich durch ´Dick und Dünn´. Erst eine umstrittene Razzia unverhältnismäßig durchdrücken, dadurch in die Kritik geraten und nun auch noch den unliebsamen Weg zur Kita antreten und bei verschreckten Kindern entschuldigen.
Applaus, Applaus für die, noch bis vor Kurzem, beiden Leipziger (Halb-)Polizeipräsidenten. Denn das Duo ging in den letzten Wochen, in denen sie sich das Amt noch teilen mussten, sprichwörtlich durch ´Dick und Dünn´. Erst eine umstrittene Razzia unverhältnismäßig durchdrücken, dadurch in die Kritik geraten und nun auch noch den unliebsamen Weg zur Kita antreten und bei verschreckten Kindern entschuldigen.
(Klein-) Kinder in einer Kita, die wie jeden Tag ausgelassen und ungehemmt dort
spielen, wurden am 12.Oktober mit der harten und gewalttätigen Realitität konfrontiert,
vor der sie im Kindesalter verschont bleiben sollten. Auch auf die
psychische Belastung der Kinder, wenn der äußere Spielbereich zum improvisierten Vorbereitungsareal von bewaffneten und vermummten Spezialkräften der Bullen wird, wurde keine Rücksicht genommen. Hintergrund des Einsatzes war eine Razzia in der benachbarten Stockartstraße (
https://linksunten.indymedia.org/node/69003 ).
Horst Wawrzynski nutzte die öffentlich angepriesene Aufforderung sich
bei der Kita und insbesondere bei den Kindern zu entschuldigen, in dem er am 16.Oktober noch schnell die Presse einlud, mit seinem Schoßhündchen Merbitz und zwei Zivikarren in der Connewitzer Biedermannstraße vorfuhr, um den Kindern
als "nette Geste" Beutel mit Bullenmerchandise zu überreichen und um noch ein paar
versöhnliche Worte, weniger für die Kinder, mehr für die kurzfristig geladene Presse und seine potentielle Wählerschaft zu finden.
Eine inszenierte PR-Veranstaltung im Nachgang einer Razzia mit übertiebenen und
exemplarischen Polizeiaufgebot auf den unschuldigen und unbeteiligten Schultern
vieler Kinder. Und sowas will Mensch sein![Horst Wawrzynski schied am 19.Oktober aus dem Amt des Leipziger Polizeipräsidenten- Nachfolger Bernd Merbitz; Wawrzynksi wird als neuer Oberbürgermeister kandidieren und macht jetzt schonmal Wahlkampf]
Nach der "Entschuldigungsaktion" stiegen die beiden Hauptdarsteller Wawrzynski und Merbitz
und ihre Leibgarde in zivil wieder in ihre Karren und verließen sofort das Viertel.
Besser so, denn vermutlich hätte es etliche BewohnerInnen Connewitz am Herzen gelegen,
den beiden Verantwortlichen mal persönlich die Meinung zu sagen.
Vor einiger Zeit tönte der scheidende Polizeipräsident Horst Wawrzynski noch mit "Mein Herz
schlägt rechts." und, dass er selbst von Autonomen in Connewitz geliebt werde und selbige
ihn sogar duzen dürften. Wenn er wirklich so ein selbstbewusster Mensch ist und
tatsächlich die rosarote Brille aufhat, die er mit solchen und ähnlichen Aussagen immer wieder bestätigte, laden wir ihn doch recht herzlich ein in Connewitz mal ganz alleine, ohne Begleitung und nur mit sich selbst und seinen Argumenten bepackt,
Bürgernähe zu beweisen.
Dann würde ihm möglicherweise auch klargemacht, was passiert, wenn das "Herz rechts schlägt" und begreift vielleicht, dass seine Behauptung von "Polizeipräsidenten liebende
Autonome" seine eigenen Blümchenwelt-Legenden und lediglich
seinem alterswahnhaften Köpfchen entsprunngen sind.
Doch das duzen lassen wir uns nicht verbieten! Also Horst, komm vorbei und sag noch einmal
´Tschüß´ bevor du richtig gehst.
Horst, Bernd-Hurensöhne!
Zum Schluss in eigener Sache:
Am kommenden Samstag findet in Leipzig eine bundesweite antirassistische Demonstration statt.
Unter dem Motto "Never Forgive, Never Forget" wird dem zweijährigen Todestag Kamal K.´s
und aller Opfer rassistischer Gewalt gedacht.
Zusammen kämpfen gegen Alltagsrassismus, Abschiebepraxis, Residenzpflicht und rassistische
Bullengewalt! Wir vergessen nie!!
27.10.2012, 16.00Uhr Südplatz!
Am 01.November finden in Leipzig vor der islamischen Gemeinde in der Roscherstraße (Zentrum-Nord) und an der geplanten Asylbewerberunterkunft in der Pittlerstraße in Leipzig-Wahren zwei NPD-Kundgebungen statt, in denen es thematisch um "die örtliche Salafistenszene sowie islamistische Kreise" gehen soll. Was dabei rauskommt ist ganz klar: Islamophobe und rassistische Hetze.
Die Wahl der Veranstaltungsorte ist zweifellos eine sehr deutliche Provokation.
Seid aktiv, organisiert euch und zeigt, dass das Pflaster der roten Stadt für Faschisten
sehr hart ist!
(genaue Zeiten, geplante Gegenaktivitäten werden im Vorfeld noch bekannt gegeben)
(Klein-) Kinder in einer Kita, die wie jeden Tag ausgelassen und ungehemmt dort
spielen, wurden am 12.Oktober mit der harten und gewalttätigen Realitität konfrontiert,
vor der sie im Kindesalter verschont bleiben sollten. Auch auf die
psychische Belastung der Kinder, wenn der äußere Spielbereich zum improvisierten Vorbereitungsareal von bewaffneten und vermummten Spezialkräften der Bullen wird, wurde keine Rücksicht genommen. Hintergrund des Einsatzes war eine Razzia in der benachbarten Stockartstraße (
https://linksunten.indymedia.org/node/69003 ). Horst Wawrzynski nutzte die öffentlich angepriesene Aufforderung sich
bei der Kita und insbesondere bei den Kindern zu entschuldigen, in dem er am 16.Oktober noch schnell die Presse einlud, mit seinem Schoßhündchen Merbitz und zwei Zivikarren in der Connewitzer Biedermannstraße vorfuhr, um den Kindern
als "nette Geste" Beutel mit Bullenmerchandise zu überreichen und um noch ein paar
versöhnliche Worte, weniger für die Kinder, mehr für die kurzfristig geladene Presse und seine potentielle Wählerschaft zu finden.
Eine inszenierte PR-Veranstaltung im Nachgang einer Razzia mit übertiebenen und
exemplarischen Polizeiaufgebot auf den unschuldigen und unbeteiligten Schultern
vieler Kinder. Und sowas will Mensch sein![Horst Wawrzynski schied am 19.Oktober aus dem Amt des Leipziger Polizeipräsidenten- Nachfolger Bernd Merbitz; Wawrzynksi wird als neuer Oberbürgermeister kandidieren und macht jetzt schonmal Wahlkampf]
Nach der "Entschuldigungsaktion" stiegen die beiden Hauptdarsteller Wawrzynski und Merbitz
und ihre Leibgarde in zivil wieder in ihre Karren und verließen sofort das Viertel.
Besser so, denn vermutlich hätte es etliche BewohnerInnen Connewitz am Herzen gelegen,
den beiden Verantwortlichen mal persönlich die Meinung zu sagen.
Vor einiger Zeit tönte der scheidende Polizeipräsident Horst Wawrzynski noch mit "Mein Herz
schlägt rechts." und, dass er selbst von Autonomen in Connewitz geliebt werde und selbige
ihn sogar duzen dürften. Wenn er wirklich so ein selbstbewusster Mensch ist und
tatsächlich die rosarote Brille aufhat, die er mit solchen und ähnlichen Aussagen immer wieder bestätigte, laden wir ihn doch recht herzlich ein in Connewitz mal ganz alleine, ohne Begleitung und nur mit sich selbst und seinen Argumenten bepackt,
Bürgernähe zu beweisen.
Dann würde ihm möglicherweise auch klargemacht, was passiert, wenn das "Herz rechts schlägt" und begreift vielleicht, dass seine Behauptung von "Polizeipräsidenten liebende
Autonome" seine eigenen Blümchenwelt-Legenden und lediglich
seinem alterswahnhaften Köpfchen entsprunngen sind.
Doch das duzen lassen wir uns nicht verbieten! Also Horst, komm vorbei und sag noch einmal
´Tschüß´ bevor du richtig gehst.
Horst, Bernd-Hurensöhne!
Zum Schluss in eigener Sache:
Am kommenden Samstag findet in Leipzig eine bundesweite antirassistische Demonstration statt.
Unter dem Motto "Never Forgive, Never Forget" wird dem zweijährigen Todestag Kamal K.´s
und aller Opfer rassistischer Gewalt gedacht.
Zusammen kämpfen gegen Alltagsrassismus, Abschiebepraxis, Residenzpflicht und rassistische
Bullengewalt! Wir vergessen nie!!
27.10.2012, 16.00Uhr Südplatz!
Am 01.November finden in Leipzig vor der islamischen Gemeinde in der Roscherstraße (Zentrum-Nord) und an der geplanten Asylbewerberunterkunft in der Pittlerstraße in Leipzig-Wahren zwei NPD-Kundgebungen statt, in denen es thematisch um "die örtliche Salafistenszene sowie islamistische Kreise" gehen soll. Was dabei rauskommt ist ganz klar: Islamophobe und rassistische Hetze.
Die Wahl der Veranstaltungsorte ist zweifellos eine sehr deutliche Provokation.
Seid aktiv, organisiert euch und zeigt, dass das Pflaster der roten Stadt für Faschisten
sehr hart ist!
(genaue Zeiten, geplante Gegenaktivitäten werden im Vorfeld noch bekannt gegeben)
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