Repression und Widerstand in Russland
Zwei der Musikerinnen von Pussy Riot sind im Arbeitslager gelandet. Immer mehr repressive Gesetze werden in Russland beschlossen. Am 30. Oktober wird in Moskau wieder protestiert.
Ihr habt es sicher schon gehört, Nadja und Mascha von Pussy Riot sind aus dem Moskauer Untersuchungsgefängnis in Arbeitslager (am Ural und bei Perm) verlegt worden. Amnesty International hatte noch eine Kampagne am Laufen, um genau das zu verhindern, denn nun ist es für sie ungleich schwerer, den Kontakt mit AnwältInnen zu halten und ihre Revisionsverfahren weiterzubetreiben, auch wenn sie Unterstützung ihrer freigelassenen Freundin Katja erhalten.
Soeben wird auch gemeldet, dass das russische Parlament eine drastische Ausweitung des Straftatbestandes "Hochverrat" beschlossen hat, womit künftig der "Austausch von Informationen mit internationalen Organisationen" kriminalisiert werden kann -- z. B. also Beschwerden bei Amnesty International.
Am 30. Oktober findet deshalb um 19 Uhr Moskauer Zeit (16 Uhr MEZ, Sommerzeit ist um) auf dem Nowopuschkinski-Platz in Moskau eine Kundgebung gegen Repression statt. Überlegt Euch bitte was solidarisches, vor allem, wenn Ihr russische Einrichtungen in Reichweite habt.
Dieser Tage wurde ein neuer Bericht von Alex Gaskarow veröffentlicht, der im Sommer 2010 wegen der Protestaktionen in Chimki fast drei Monate in U-Haft saß. Ich versuche, ihn demnächst mal zu übersetzen. Alex wurde in der Haft mehrfach angegriffen und verletzt. Er schildert sogar, dass es einen Plan gab, ihn im Knast zu töten, der nur aufgrund der weltweiten Soli-Aktionen für ihn und Maxim (die "Geiseln von Chimki") gestoppt wurde. Internationale Solidarität MACHT einen Unterschied!
Soeben wird auch gemeldet, dass das russische Parlament eine drastische Ausweitung des Straftatbestandes "Hochverrat" beschlossen hat, womit künftig der "Austausch von Informationen mit internationalen Organisationen" kriminalisiert werden kann -- z. B. also Beschwerden bei Amnesty International.
Am 30. Oktober findet deshalb um 19 Uhr Moskauer Zeit (16 Uhr MEZ, Sommerzeit ist um) auf dem Nowopuschkinski-Platz in Moskau eine Kundgebung gegen Repression statt. Überlegt Euch bitte was solidarisches, vor allem, wenn Ihr russische Einrichtungen in Reichweite habt.
Dieser Tage wurde ein neuer Bericht von Alex Gaskarow veröffentlicht, der im Sommer 2010 wegen der Protestaktionen in Chimki fast drei Monate in U-Haft saß. Ich versuche, ihn demnächst mal zu übersetzen. Alex wurde in der Haft mehrfach angegriffen und verletzt. Er schildert sogar, dass es einen Plan gab, ihn im Knast zu töten, der nur aufgrund der weltweiten Soli-Aktionen für ihn und Maxim (die "Geiseln von Chimki") gestoppt wurde. Internationale Solidarität MACHT einen Unterschied!
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