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Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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…als Gernikas Herz stehen blieb [HH]
„Man sah die Piloten mit ihren Brillen und ihrer Kopfbedeckung … so tief flogen sie“, erinnerte sich die damals sieben Jahre alte Tere Amesti. Das war der Auftakt zu einem dreistündigen Bombardement der baskischen Stadt Gernika (span. Guernica), das gegen 16 Uhr am 26. April 1937 begann und in die Geschichte als die erste Zerstörung einer Stadt durch Flugzeuge einging.
Prof. Dr. Martin Franzbach wird näher auf die geschichtlichen Ereignisse und ihre besondere Bedeutung eingehen. Er hat unter anderem Literatur und Sozialgeschichte Spaniens an der Universität Bremen gelehrt.
Freitag | 19.10.12 | 19 Uhr | AGIJ | Thedestrasse 99 | Altona
Prof. Dr. Martin Franzbach wird näher auf die geschichtlichen Ereignisse und ihre besondere Bedeutung eingehen. Er hat unter anderem Literatur und Sozialgeschichte Spaniens an der Universität Bremen gelehrt.
Freitag | 19.10.12 | 19 Uhr | AGIJ | Thedestrasse 99 | Altona
…als Gernikas Herz für drei Stunden stehen blieb
„Man sah die Piloten mit ihren Brillen und ihrer Kopfbedeckung … so tief flogen sie“, erinnerte sich die damals sieben Jahre alte Tere Amesti. Das war der Auftakt zu einem dreistündigen Bombardement der baskischen Stadt Gernika (span. Guernica), das gegen 16 Uhr am 26. April 1937 begann und in die Geschichte als die erste Zerstörung einer Stadt durch Flugzeuge einging. Die baskische „Hauptstadt des Herzens“ wurde von der deutschen Legion Condor mit Hilfe von italienischen Fliegern bombardiert. Auch Hamburg spielt bei dem ersten Luftangriff der Geschichte gegen die Zivilbevölkerung einer europäischen Stadt eine wichtige Rolle, denn durch den Hafen wurden die Faschisten mit Waffen und Nachschub versorgt.
An jenem Nachmittag warfen etwa zwei Dutzend Maschinen der faschistischen Legion Condor über 30 Tonnen Bomben über der Kleinstadt mit 5200 Einwohnern und 2000 registrierten Flüchtlingen ab. Eine solche Menge luden sie sonst nur über Großstädte wie Madrid ab. Bis heute ist unklar, wie viele Menschen damals starben. Die Stadt glich nach dem Angriff einem Trümmerfeld – 70 Prozent der Häuser waren zerstört und hunderte Zivilisten ermordet. Später behauptete die faschistische Presse, dass die Basken ihre Stadt selbst angezündet hätten, um es den Faschisten in die Schuhe zu schieben.
„Einfach toll“ fand der Stabschef der Legion Condor, Wolfram von Richthofen, den deutschen Luftangriff auf die baskische Stadt Gernika. Dieses bis dahin beispiellose Kriegsverbrechen hatte Herrn von Richthofen offenbar fasziniert, denn dieser Luftangriff war eine Generalprobe für das, was der deutsche General Erich Ludendorff – während des Ersten Weltkrieges Chef der Obersten Heeresleitung – einmal als „totalen Krieg“ bezeichnet hatte. Gegnerische Städte sollten nicht verschont, sondern durch Luftangriffe zerstört und ganz und gar verbrannt werden.
Prof. Dr. Martin Franzbach wird näher auf die geschichtlichen Ereignisse und ihre besondere Bedeutung eingehen. Er hat unter anderem Literatur und Sozialgeschichte Spaniens an der Universität Bremen gelehrt.
Freitag | 19.10.12 | 19 Uhr | AGIJ | Thedestrasse 99 | Altona
Veranstalter: Lagunak – Freunde und Freundinnen des Baskenlandes [Hamburg], AGIJ – Arbeitsgemeinschaft Internationaler Jugendverbände Hamburg e.V.
„Man sah die Piloten mit ihren Brillen und ihrer Kopfbedeckung … so tief flogen sie“, erinnerte sich die damals sieben Jahre alte Tere Amesti. Das war der Auftakt zu einem dreistündigen Bombardement der baskischen Stadt Gernika (span. Guernica), das gegen 16 Uhr am 26. April 1937 begann und in die Geschichte als die erste Zerstörung einer Stadt durch Flugzeuge einging. Die baskische „Hauptstadt des Herzens“ wurde von der deutschen Legion Condor mit Hilfe von italienischen Fliegern bombardiert. Auch Hamburg spielt bei dem ersten Luftangriff der Geschichte gegen die Zivilbevölkerung einer europäischen Stadt eine wichtige Rolle, denn durch den Hafen wurden die Faschisten mit Waffen und Nachschub versorgt.
An jenem Nachmittag warfen etwa zwei Dutzend Maschinen der faschistischen Legion Condor über 30 Tonnen Bomben über der Kleinstadt mit 5200 Einwohnern und 2000 registrierten Flüchtlingen ab. Eine solche Menge luden sie sonst nur über Großstädte wie Madrid ab. Bis heute ist unklar, wie viele Menschen damals starben. Die Stadt glich nach dem Angriff einem Trümmerfeld – 70 Prozent der Häuser waren zerstört und hunderte Zivilisten ermordet. Später behauptete die faschistische Presse, dass die Basken ihre Stadt selbst angezündet hätten, um es den Faschisten in die Schuhe zu schieben.
„Einfach toll“ fand der Stabschef der Legion Condor, Wolfram von Richthofen, den deutschen Luftangriff auf die baskische Stadt Gernika. Dieses bis dahin beispiellose Kriegsverbrechen hatte Herrn von Richthofen offenbar fasziniert, denn dieser Luftangriff war eine Generalprobe für das, was der deutsche General Erich Ludendorff – während des Ersten Weltkrieges Chef der Obersten Heeresleitung – einmal als „totalen Krieg“ bezeichnet hatte. Gegnerische Städte sollten nicht verschont, sondern durch Luftangriffe zerstört und ganz und gar verbrannt werden.
Prof. Dr. Martin Franzbach wird näher auf die geschichtlichen Ereignisse und ihre besondere Bedeutung eingehen. Er hat unter anderem Literatur und Sozialgeschichte Spaniens an der Universität Bremen gelehrt.
Freitag | 19.10.12 | 19 Uhr | AGIJ | Thedestrasse 99 | Altona
Veranstalter: Lagunak – Freunde und Freundinnen des Baskenlandes [Hamburg], AGIJ – Arbeitsgemeinschaft Internationaler Jugendverbände Hamburg e.V.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Infoveranstaltung zu Gernika 1937
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Demokraten sind perfektere Verbrecher — Picasso
@ möchtegern Picasso — lagunchen