Jerichower Land: Antifa in die Offensive!
In einer Zeit, wo die krisenhafte Zuspitzung des kapitalistischen Irrsinns auf gesellschaftlicher wie ökologischer Ebene voranschreitet und der Ausbau des autoritären Überwachungsstaates immer neue Dimensionen annimmt, stünde es eigentlich an, eine schlagkräftige Linke zu organisieren, die sich dem weltweiten Normalzustand von Ausbeutung und Unterdrückung entgegenstellt und eine fortschrittliche Perspektive vermittelt. Doch müssen wir uns, nachdem es in den letzten Wochen im Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) zu mehreren Naziaktivitäten kam, mal wieder darum kümmern, den Nazis mit ihrem menschenverachtenden Weltbild, ihre Handlungsräume einzuschränken und dafür zu sorgen, dass dies dann auch so bleibt. Deshalb wollen wir folgend auf die derzeitige Situation aufmerksam machen und rufen dazu auf, die antifaschistischen Aktionen in den kommenden Wochen zu unterstützen.
Beteiligt euch an Aktionen und lasst uns gemeinsam und entschlossen gegen das Nazipack und seine Strukturen vorgehen!
Beteiligt euch an Aktionen und lasst uns gemeinsam und entschlossen gegen das Nazipack und seine Strukturen vorgehen!
Mit einer Fläche von 1600 km² (etwa doppelt so groß wie Berlin) und gerade einmal 95.000 Einwohner ist das Jerichower Land, wie weite Teile in Sachsen-Anhalt, eher ländlich geprägt und verschiedene Nazi-Gruppen und Strukturen sind aktiv. Schwerpunkt dabei sind derzeit die (Klein)Städte Möckern und Gommern, aber auch in Burg und Genthin gibt es eine, zwar derzeit geschwächt, aber immer noch aktive rechte Struktur. Organisatorisch sind dabei die Nazis, nachdem sich das "Freie Netz Sachsen-Anhalt", was hauptsächlich von Nazis aus der Region um Burg geleitet wurde, aufgelöst hat, derzeit gerade einmal in der Lage ab und zu Aufkleber oder Plakate zu verkleben und Aufmärsche zu besuchen. Trotzdem kam es in der letzten Zeit zu körperlichen angriffen auf alternative und linke Menschen.
In der Nacht vom 06. auf den 07. Oktober 2012 attackierten, mehrere zum Teil namentlich bekannte Nazis mehrere Personen in Burg. Dabei besprühten sie erst ihre Opfer mit Pfefferspray, schlugen und traten danach auf diese, unter Sprüchen wie "Ihr scheiß Zecken" oder "Wir kriegen euch alle", ein. Wenige Wochen zuvor versammelten sich, während des Rolandfestes, das vom 07.- 09. September 2012 in Burg stattfand, etwa 20-25 Nazis aus Burg, Möckern und Gommern und bedrohten am Freitag (07. September 2012) mehrere vermeintliche Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Stadt und versuchten einige dabei körperlich anzugreifen, was ihnen aber durch antifaschistische Intervention nicht gelang.
Dass Nazis aus Burg zusammen mit anderen Rechten aus Möckern oder Gommern zusammen agieren ist dabei nicht neu. So treten diese zusammen auf Demonstrationen auf, stellen wie zum Todestag vom Hitlerstellvertreter Rudolf Hess einheitliche Plakate (Nationale Sozialisten Jerichower Land) her und nehmen gegenseitig an Partys teil, in deren Anschluss es des öfteren zu Auseinandersetzungen mit Antifaschist_innen kommt. Außerdem kommen mehrere Nazis, die derzeit in Burg aktiv sind, aus dem südöstlichen Jerichower Land, wo auch die (Klein)Städte Möckern und Gommern liegen.
< src="http://burg.blogsport.de/images/01.05.2010_berlin.jpg" alt="" />
Informiert! Die Erfahrung zeigt, dass Nazis nur dort lange bleiben, wo sie ungestört sind. Recherchiert deshalb wo sich deren Treffpunkte befinden, wo sie Veranstaltungen durchführen und wann sie Aktionen planen. Macht das öffentlich und thematisiert in den jeweiligen Orten die Nazistrukturen. Sorgt dafür, dass diese nicht ungestört ihre Aktivitäten durchführen können. Dokumentiert Nazipropaganda und nützliche Informationen über die Nazis.
Organisiert! Gerade in Möckern und Gommern können Nazis, da antifaschistische Strukturen nur sehr schwach bis gar nicht vorhanden sind, derzeit ungestört agieren. Das hat zur Folge, dass die wenigen Jugendlichen, die sich nicht den rassistischen und antisemitischen Horden anschließen wollen zum Teil bedroht und angegriffen werden. Dazu müssen antifaschistische Strukturen gestärkt und aufgebaut werden, um vielen Menschen die Opfer faschistischer Gewalt wurden und werden Möglichkeiten zu bieten, Hilfe in Anspruch zu nehmen und nicht allein dazustehen. Außerdem ist es notwendig, kontinuierlich antifaschistische Positionen zu vermitteln und somit eine starke Gegenkultur zu den Faschisten aufzubauen.
Handelt! Es ist Zeit, gegen die Nazis und ihre Strukturen auch außerhalb von Burg vorzugehen und Solidarität mit den Opfern der faschistischen Gewalt zu zeigen. Das heißt dabei, dafür zu sorgen, dass die Täter_innen und ihre Unterstützer_innen unsere ganze Wut zu spüren bekommen und nicht mehr in der Lage sind, Menschen, die nicht in das beschränkte Weltbild der Faschisten passen, anzugreifen. Dies sind wir dabei nicht nur unserem Verstand, sondern vor allem auch den Millionen Menschen schuldig, die damals wie heute Opfer dieser Gewalt wurden und werden. Deshalb sind alle Menschen in Burg und dem Jerichower Land dazu aufgerufen, sich an den Aktivitäten gegen das Nazipack zu beteiligen und dies auf allen Ebenen, mit allen Mitteln, durchzuführen.
Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz! Nazistrukturen zerschlagen!
In der Nacht vom 06. auf den 07. Oktober 2012 attackierten, mehrere zum Teil namentlich bekannte Nazis mehrere Personen in Burg. Dabei besprühten sie erst ihre Opfer mit Pfefferspray, schlugen und traten danach auf diese, unter Sprüchen wie "Ihr scheiß Zecken" oder "Wir kriegen euch alle", ein. Wenige Wochen zuvor versammelten sich, während des Rolandfestes, das vom 07.- 09. September 2012 in Burg stattfand, etwa 20-25 Nazis aus Burg, Möckern und Gommern und bedrohten am Freitag (07. September 2012) mehrere vermeintliche Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Stadt und versuchten einige dabei körperlich anzugreifen, was ihnen aber durch antifaschistische Intervention nicht gelang.
Dass Nazis aus Burg zusammen mit anderen Rechten aus Möckern oder Gommern zusammen agieren ist dabei nicht neu. So treten diese zusammen auf Demonstrationen auf, stellen wie zum Todestag vom Hitlerstellvertreter Rudolf Hess einheitliche Plakate (Nationale Sozialisten Jerichower Land) her und nehmen gegenseitig an Partys teil, in deren Anschluss es des öfteren zu Auseinandersetzungen mit Antifaschist_innen kommt. Außerdem kommen mehrere Nazis, die derzeit in Burg aktiv sind, aus dem südöstlichen Jerichower Land, wo auch die (Klein)Städte Möckern und Gommern liegen.
< src="http://burg.blogsport.de/images/01.05.2010_berlin.jpg" alt="" />
Informiert! Die Erfahrung zeigt, dass Nazis nur dort lange bleiben, wo sie ungestört sind. Recherchiert deshalb wo sich deren Treffpunkte befinden, wo sie Veranstaltungen durchführen und wann sie Aktionen planen. Macht das öffentlich und thematisiert in den jeweiligen Orten die Nazistrukturen. Sorgt dafür, dass diese nicht ungestört ihre Aktivitäten durchführen können. Dokumentiert Nazipropaganda und nützliche Informationen über die Nazis.
Organisiert! Gerade in Möckern und Gommern können Nazis, da antifaschistische Strukturen nur sehr schwach bis gar nicht vorhanden sind, derzeit ungestört agieren. Das hat zur Folge, dass die wenigen Jugendlichen, die sich nicht den rassistischen und antisemitischen Horden anschließen wollen zum Teil bedroht und angegriffen werden. Dazu müssen antifaschistische Strukturen gestärkt und aufgebaut werden, um vielen Menschen die Opfer faschistischer Gewalt wurden und werden Möglichkeiten zu bieten, Hilfe in Anspruch zu nehmen und nicht allein dazustehen. Außerdem ist es notwendig, kontinuierlich antifaschistische Positionen zu vermitteln und somit eine starke Gegenkultur zu den Faschisten aufzubauen.
Handelt! Es ist Zeit, gegen die Nazis und ihre Strukturen auch außerhalb von Burg vorzugehen und Solidarität mit den Opfern der faschistischen Gewalt zu zeigen. Das heißt dabei, dafür zu sorgen, dass die Täter_innen und ihre Unterstützer_innen unsere ganze Wut zu spüren bekommen und nicht mehr in der Lage sind, Menschen, die nicht in das beschränkte Weltbild der Faschisten passen, anzugreifen. Dies sind wir dabei nicht nur unserem Verstand, sondern vor allem auch den Millionen Menschen schuldig, die damals wie heute Opfer dieser Gewalt wurden und werden. Deshalb sind alle Menschen in Burg und dem Jerichower Land dazu aufgerufen, sich an den Aktivitäten gegen das Nazipack zu beteiligen und dies auf allen Ebenen, mit allen Mitteln, durchzuführen.
Organisiert den antifaschistischen Selbstschutz! Nazistrukturen zerschlagen!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Samstag auf nach Wismar!
Neonazis versuchen eine antifaschistische Demonstration vor einem Laden, der von ihnen betrieben wird, u.a. mit Baseballschlägern anzugreifen. Stahlkugeln werden auf eine weitere Demo, die eine Schließung von mehreren Nazi-Läden, sowie eines Wohnprojektes von Neonazis fordert, geschossen. Dies sind nur zwei Beispiele aus Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) über die Aktivitäten von Neonazis, die in den letzten Jahren stattfanden. Demnächst, am 20. Oktober 2012, wird es wieder eine Antifa-Demo in der Stadt geben, dieses mal gegen einen geplanten Aufmarsch der sogenannten Jungen Nationaldemokraten (JN). Dazu wird es im Vorfeld eine Infoveranstaltung am 17. Oktober 2012 um 19:00 Uhr in Burg geben. Referent_innen aus Mecklenburg-Vorpommern werden dabei über die Neonaziszene in der Stadt, den geplanten Naziaufmarsch und die Antifa-Demo informieren. Außerdem wird es die letzten Infos zur Anreise geben.
Nazioutings in Burg in den letzten Monaten:
1.
2.
03.11.2012: Antifa-Demo in Weißenfels
Bittere Realität
Wer sich einmal durch die Chroniken der mobilen Opferberatung oder diverse Zeitungsmeldungen über neonazistische Aktivitäten in Sachsen-Anhalt hindurchgearbeitet hat, dem werden vor allem zwei Landkreise besonders häufig begegnen: Der Saalekreis und der Burgenlandkreis. Beide liegen im beschaulichen Süden Sachsen-Anhalts. Dort, wo man sich am Stammtisch noch unpolitisch geben und trotzdem Kategorie C hören, Thor Steinar tragen, gegen „Neger“ und „Kanaken“, „Schwuchteln“ oder „Zecken“ hetzen und seine Kinder beim örtlichen NPD-Fußballtrainer abgeben kann, ohne dafür Gegenwind zu erfahren oder kräftig ausgelacht zu werden.
Kein Wunder, dass sich hier, wo ohnehin eine fremdenfeindliche und autoritäre Grundstimmung vorherrscht, Neonazis zu Hause fühlen, während viele alternative und linke Jugendliche die Flucht ergreifen und wegziehen, sobald sie alt genug dafür sind. Verübeln kann man es ihnen nicht: Viel zu oft wird ihnen mit Ignoranz und Häme begegnet, wenn sie wieder einmal Opfer rechter Angriffe geworden sind. Von „selber Schuld, was läufst du auch so herum“ bis zu „Die Linken sind doch auch nicht besser“ sind die Reaktionen altbekannt.
Freie Kräfte im Burgenlandkreis – Auch dumme Nazis sind gefährlich
In diesem Brei aus Ignoranz, Rassismus, Wegschauen und Hass auf alles Fremde gründen sich alle paar Jahre kleinere Kameradschaftsstrukturen. Zur Zeit ist es die neonazistische Gruppierung „Aktionsgruppe Weißenfels“ (kurz “AG Weißenfels”), die Hauptakteur im regionalen Zusammenschluss “Freien Kräfte Burgenlandkreis” ist, welche die bemitleidenswerten Existenzen ihrer Mitglieder damit aufpeppen will, dass sich diese als „nationalrevolutionäre Avantgarde“ aufführen. Weil die „nationale Revolution“ aber ausbleibt, backen sie vorerst kleinere Brötchen und belassen es lieber beim “Punkerklatschen”, „Migranten-durch’s-Dorf-Hetzen“ und Parolen schmieren.
Ihr Geltungsbedürfnis geht sogar so weit, dass sie sich in Fußballtrikotmanier T-Shirts mit dem Logo „Freie Kräfte Burgenlandkreis“ sowie den Vor- und Zunamen des jeweiligen Kameraden herstellen ließen. In diesem Uniformersatz traten sie bei der NPD-Sommertour in Halle/Saale als Schlägertrupp auf, der versuchte in Seitenstraßen Gegendemonstranten abzufangen. Bei so eindeutigen T-Shirts konnte aber selbst die Polizei nur schlecht wegsehen und so bekamen die Kameraden aus dem Burgenlandkreis Ruck-Zuck einen Platzverweis.
Dennoch: So dumm und unbedeutend die Mitglieder dieser Aktionsgruppen meist sind, so gefährlich sind ihre Aktionen leider für alle Menschen, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen. Mehrere, teilweise vorher im Internet angekündigte Überfälle seit der Gründung der “AG Weißenfels” zeugen davon.
So kündigte die Gruppe zum Beispiel via Facebook an, das „No silent Backlands-Festival gegen rechte Gewalt“ angreifen zu wollen. Tatsächlich wurde am Morgen vor dem Festival ein Glasbehälter mit Schwarzpulver auf dem Gelände der Veranstaltung gefunden. Offenbar der peinliche Versuch der AG Weißenfels, einen Sprengsatz zu bauen und in heilloser Selbstüberschätzung den NSU zu imitieren. In der Nacht von Freitag zu Samstag überfielen gegen 2 Uhr Nachts ca. 10 Neonazis zwei Konzertbesucher auf dem Heimweg. Sie schlugen die Betroffenen, knallten ihre Köpfe gegen eine Wand und traten auf ihre am Boden liegenden Opfer ein. Zwei Nächte zuvor hetzten jene Neonazis 2 Jugendliche mit Teleskopschlagstöcken durch die Stadt und jagten diese selbst nach einer versuchten Festnahme weiter.
Regelmäßig sind die “Freien Kräfte Burgenlandkreis” auf Konzerten und Demonstrationen zu sehen, wo sie sich mit eigenen Transparenten in Szene setzen und natürlich nette Bildchen für ihre Homepage machen.
Darüber hinaus findet seit 2006 jährlich ein Gedenken an die Rathenau-Attentäter statt, an dem diverse “Freie Kameraden” und NPD-Funktionäre aus Delitzsch, Leipzig, Merseburg und Halle teilnehmen. Selbst ein zwischenzeitliches Verbot jener Veranstaltung hielt die Teilnehmer nicht davon ab, das SS-Lied “Wenn alle untreu werden” zu singen.
NPD – unter den Schlägern ist der mit Parteiausweis König
Neben den „freien Kameraden“ spielt die NPD im Burgenlandkreis eine führende Rolle bei der Organisierung von Neonazis. Nicht weil sie die charismatischsten Führungsfiguren, die eloquentesten Mitglieder (2) oder gar die intelligentesten Bürgermeisterkandidaten hat (3), sondern weil sich an ihr und ihrem Erfolg herauskristallisiert, welche ignoranten und fremdenfeindlichen Bürger der Burgenlandkreis sonst so beherbergt. Die NPD kann hier tatsächlich für sich in Anspruch nehmen, einen (von der Größe her) relevanten Bevölkerungsteil zu repräsentieren. Dabei hat sie bisher versucht, sich vom Ruch der Gewalttätigkeit fern zu halten und bürgernah aufzutreten.
Die Verbindungen zu Organisationen wie der „AG Weißenfels“ sind jedoch offensichtlich. So stehen mindestens 2 Amtsträger in der NPD der AG Weißenfels mehr als nahe bzw. sind Mitglied in ihr: Zum einen Steffen Schwabe (3), sowie Patrik Murmann. Auch wurde Lutz Battke (NPD-Kreistagsmitglied und Bürgermeisterkandidat von Laucha) mehrfach bei Treffen der “AG Weißenfels” gesehen.
Darum: Antifaschistisches Sightseeing durch Weißenfels
Erkundungstour durch eine „national befreite Zone“
Wir wollen gemeinsam mit euch am 03.11.2012 eine antifaschistische Demonstration durch Weißenfels machen. Warum? Weil wir es können! Wir wissen genau wie sehr es die Nazis ärgert, wenn wir durch jene Städte und Stadtviertel laufen, in denen sie sich mittels Faustrecht eine Vormachtstellung verschafft haben. Wir wollen in Weißenfels demonstrieren, einfach um den Trotteln zu zeigen, dass sie uns auch mit ihrer dumpfen Gewalt nicht davon abhalten können, durch „ihre Stadt“ oder „ihr Viertel“ zu laufen. Wir wollen ihnen zeigen, wie lächerlich ihre Allmachtsphantasien sind und dass sie nicht Herrscher von Weißenfels sind, nur weil sie ab und an ein paar alternative Jugendliche verprügeln oder dumpfe Parolen an Hauswände schmieren. Die Vorstellung, wie die “AG Weißenfels”, die NPD und der rechtslastige Teil der Weißenfelser Bevölkerung grimmig hinter ihren Wohnzimmergardinen hocken und tatenlos zuschauen müssen, wie wir an ihren Wohnorten, Lieblingskneipen und Treffpunkten vorbeiziehen, zaubert uns ein Lächeln aufs Gesicht. Wir wollen die realen Verhältnisse im Burgenlandkreis nicht bagatellisieren oder uns auf einen Machtkampf mit den Neonazis einlassen. Wir wollen ihnen schlicht zeigen, dass wir ihnen jederzeit, auch in Orten in denen sie akzeptiert und/oder ignoriert werden, den Tag vermiesen können.
Egal wo und egal wie – Nazis sind nicht nur scheiße, sondern auch gefährlich, für ALLE, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen.
Deshalb ist jede auch noch so kleine Aktion, die sie zur Weißglut bringt mehr als berechtigt.
Deshalb sind wir an diesem Tag vor Ort.
Kommt alle am 03.11.2012 nach Weißenfels!
National befreite Zonen aufmischen!
nbzaufmischen.blogsport.de
Polizei als Helfer der Nazis