Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Text aus einer anderen Quelle, ein Flugblatt, eine Presseerklärung oder eine Stellungnahme einer Gruppe reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia ein umfassendes Infoportal mit Kopien möglichst vieler vermeintlich wichtiger und lesenswerter Texte anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihre eigenen Inhalte bieten. Die strategische Zweitveröffentlichung von Texten gehört nicht zu den Zielen dieses Projektes.
Bitte lest zu diesem Thema auch die Crossposting FAQ.
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[MUC] weitere 4 Festnahmen am 3. Oktober
Am 3. Oktober wurden nach Abschluss der Demo in München weitere 4 Personen festgenommen. Die Presse schwieg. Siehe als Beispiel den Beitrag der Süddeutsche Zeitung. Anbei auch mehrere Fotos und die Pressemitteilung des Zentralrats der Freien Deutsche Jugend.
(...)Nach Angaben der "Freien Deutschen Jugend (FDJ)" betrafen alleine vier Verhaftungen die FDJ. Die Fahne der kommunistisch-antifaschistischen Jugendbewegung wurde von der Polizei beschlagnahmt, der Träger wegen "Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen" vorübergehend festgenommen. "Von mehreren Jugendliche(n), die sich mit dem festgenommenen Fahnenträger solidarisierten wurde eine junge Frau durch die Polizei brutal zu Boden gedrückt und gleich mit abgeführt", so der Verband".
Nach Ansicht der FDJ stellt der repressive Akt eine Fortführung der Aktionen vor einigen Wochen dar, als Flugblätter für die Veranstaltung der internationalen Antikriegsaktion „Klassenkampf statt Weltkrieg“ zum Tag des Münchner Abkommens ebenso wegen des Zeigens verfassungsfeindlicher Symbole beschlagnahmt und verfolgt wurden. Diese zeigten eine Fotomontage des schon von den Nazis verbotenen Künstlers John Heartfield ("Hitlers Friedenstaube") (...).
Quelle:
http://www.luzi-m.org/nachrichten/artikel/datum/2012/10/08/7347/
Presseerklärung
„Schwarz Rot Gold unter weiß blauem Himmel“
Heute am 3. Oktober in München, der diesjährigen Stadt der Einverleibungsfeiern wurden nach der Gegendemonstration „No love for a Deutschland“ Dutzende von Polizisten in Marsch gesetzt nur um die Fahne der Freien Deutschen Jugend zu beschlagnahmen. Von mehreren Jugendliche, die sich mit dem festgenommenen Fahnenträger solidarisierten wurde eine junge Frau durch die Polizei brutal zu Boden gedrückt und gleich mit abgeführt. Insgesamt gab es 4 Festnahmen.
Dass für die deutsche Polizei dabei weder der 2+4 Vertrag interessiert, der die freie Betätigung der FDJ und damit ihre Existenz weiter legitimiert, noch, dass es in einem "Vereinten Deutschland" doch gleiches Recht in Ost und West geben müsste, ist nicht verwunderlich.
Sie zelebrieren selbst, wie wenig Einheit es gibt, wenn ihr Grossdeutschland nicht mehr nur gefeiert wird. Geht es um die Freie Deutsche Jugend, dann gibt es doch wieder zwei Rechte und zwei Staaten für dieses Deutschland.
Am 3. Oktober geht es um diese zwei Staaten: Den einen, der sich in der Nachfolge des Großdeutschlands sah, das zwei Weltkriege begonnen hatte und den einen, der ein anderes Deutschland sein wollte, die Deutsche Demokratische Republik. Die FDJ gab es in beiden deutschen Staaten. In dem einen wurde sie verboten. In dem anderen aufgebaut.
Nach 40 Jahren wurde die DDR von der BRD annektiert. Die einzige politische Organisation der DDR, die diese Annexion überlebte, war die FDJ. Keine Millionenorganisation mehr, aber jetzt auch wieder im Westen aktiv und alles andere als willens, sich aufzugeben. Wer sich heute in und bei der Freien Deutschen Jugend zusammenschließt, tut dies, weil der Gründungaufruf dieser Organisation immer noch, oder wieder, hochaktuell ist: Die Vereinigung der revolutionären Jugend über alle Organisationsgrenzen hinweg gegen Faschismus und Krieg!
Übrigens führen die Münchener Staatsorgane am Tag der Jubelfeiern über ein Großdeutschland nur das fort, was sie seit einigen Wochen tun.
Die Flugblätter für die Veranstaltung der internationalen Antikriegsaktion „Klassenkampf statt Weltkrieg“ zum Tag des Münchner Abkommens am Originalschauplatz dieses Diktats wurden ebenso wegen des Zeigens verfassungsfeindlicher Symbole beschlagnahmt und verfolgt.
Weil sie eine Fotomontage von John Heartfield – Montage ("Hitlers Friedenstaube") zeigten.
Großdeutschland feiert sich und seine Annexion selbst.
Eine Jugendorganisation, die sich im Exil im Kampf gegen Hitlerdeutschland gründete und ein weltbekannter Künstler und Antifaschist, dessen Werke schon einmal, nämlich von den Nazis verboten wurden, sind heute wieder verfassungsfeindlich.
Freie Deutsche Jugend
Zentralrat
Karl-Liebknecht-Haus
Weydingerstraße 14–16
10178 Berlin
Telefon/Fax: 0 30/24 00 92 11
eMail:
Zentralrat@FDJ.de
Nach Ansicht der FDJ stellt der repressive Akt eine Fortführung der Aktionen vor einigen Wochen dar, als Flugblätter für die Veranstaltung der internationalen Antikriegsaktion „Klassenkampf statt Weltkrieg“ zum Tag des Münchner Abkommens ebenso wegen des Zeigens verfassungsfeindlicher Symbole beschlagnahmt und verfolgt wurden. Diese zeigten eine Fotomontage des schon von den Nazis verbotenen Künstlers John Heartfield ("Hitlers Friedenstaube") (...).
Quelle:
http://www.luzi-m.org/nachrichten/artikel/datum/2012/10/08/7347/ Presseerklärung
„Schwarz Rot Gold unter weiß blauem Himmel“
Heute am 3. Oktober in München, der diesjährigen Stadt der Einverleibungsfeiern wurden nach der Gegendemonstration „No love for a Deutschland“ Dutzende von Polizisten in Marsch gesetzt nur um die Fahne der Freien Deutschen Jugend zu beschlagnahmen. Von mehreren Jugendliche, die sich mit dem festgenommenen Fahnenträger solidarisierten wurde eine junge Frau durch die Polizei brutal zu Boden gedrückt und gleich mit abgeführt. Insgesamt gab es 4 Festnahmen.
Dass für die deutsche Polizei dabei weder der 2+4 Vertrag interessiert, der die freie Betätigung der FDJ und damit ihre Existenz weiter legitimiert, noch, dass es in einem "Vereinten Deutschland" doch gleiches Recht in Ost und West geben müsste, ist nicht verwunderlich.
Sie zelebrieren selbst, wie wenig Einheit es gibt, wenn ihr Grossdeutschland nicht mehr nur gefeiert wird. Geht es um die Freie Deutsche Jugend, dann gibt es doch wieder zwei Rechte und zwei Staaten für dieses Deutschland.
Am 3. Oktober geht es um diese zwei Staaten: Den einen, der sich in der Nachfolge des Großdeutschlands sah, das zwei Weltkriege begonnen hatte und den einen, der ein anderes Deutschland sein wollte, die Deutsche Demokratische Republik. Die FDJ gab es in beiden deutschen Staaten. In dem einen wurde sie verboten. In dem anderen aufgebaut.
Nach 40 Jahren wurde die DDR von der BRD annektiert. Die einzige politische Organisation der DDR, die diese Annexion überlebte, war die FDJ. Keine Millionenorganisation mehr, aber jetzt auch wieder im Westen aktiv und alles andere als willens, sich aufzugeben. Wer sich heute in und bei der Freien Deutschen Jugend zusammenschließt, tut dies, weil der Gründungaufruf dieser Organisation immer noch, oder wieder, hochaktuell ist: Die Vereinigung der revolutionären Jugend über alle Organisationsgrenzen hinweg gegen Faschismus und Krieg!
Übrigens führen die Münchener Staatsorgane am Tag der Jubelfeiern über ein Großdeutschland nur das fort, was sie seit einigen Wochen tun.
Die Flugblätter für die Veranstaltung der internationalen Antikriegsaktion „Klassenkampf statt Weltkrieg“ zum Tag des Münchner Abkommens am Originalschauplatz dieses Diktats wurden ebenso wegen des Zeigens verfassungsfeindlicher Symbole beschlagnahmt und verfolgt.
Weil sie eine Fotomontage von John Heartfield – Montage ("Hitlers Friedenstaube") zeigten.
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