7.9. Autokorso in Regensburg für Klassenkampf

rain castle 17.09.2012 15:37 Themen: Antifa Kultur Militarismus Repression Soziale Kämpfe
Aktionstag Klassenkampf statt Weltkrieg in Regensburg am 7. September 2012
Das erste mal seit langem wieder rote Fahnen auf vier Rädern in Regensburg zu sehen, dazu noch Ernst Busch sowie kämpferische Reden gegen den Welt-Kriegstreiber Deutscher Imperialismus zu hören und nicht zuletzt nicht wenige Verteiler mit ihren roten
"Klassenkampf statt Weltkrieg" – T-Shirts, die für den 29. September in München warben.
Aktionstag Klassenkampf statt Weltkrieg in Regensburg
7. September 2012

Das erste mal seit langem sind wieder rote Fahnen auf vier Rädern in Regensburg zu sehen, dazu noch Ernst Busch sowie kämpferische Reden gegen den Welt-Kriegstreiber Deutscher Imperialismus zu hören und nicht zuletzt nicht wenige Verteiler mit ihren roten "Klassenkampf statt Weltkrieg – TShirts",die für den 29. September in München warben.
So in etwa lässt sich der Aktionstag am 7. September zusammenfassen, der für die meisten um halb fünf vor den Betriebstoren begann, und nach 40 Kilometern quer durch Regensburg und knapp 3500 verteilten Flugblättern abends um 18.00 Uhr wieder endete.
Wie waren die Reaktionen? Jedenfalls interessant! Dass sich beim Anblick eines solchen Autokorsos die Spreu vom Weizen trennt, war klar und trat auch ein, doch bei allen Für und Widers der Passanten lässt sich auf jeden Fall sagen, dass die Information – am 29. September findet im ehemaligen Führerbau in München zum Jahrestag des Münchener-Diktats, durch das die Nazis einen Teil der Tschechoslowakei annektieren konnten, eine internationale Antikriegsveranstaltung statt – in der Kleinstadt Regensburg deutlich bekannter geworden ist.
Aber nicht nur das, es gibt sie ja sehr wohl, diejenigen, die uns recht gaben, Kollegen von BMW, Passanten beim Einkaufen oder Frauen in den Arbeitervierteln, auch wenn sie die Minderheit waren. Wir meinen es ernst, das haben sie gemerkt – wir müssen also wieder kommen, möchten wir sie für die Sache des Kampfes gegen den Krieg von deutschen Boden aus gewinnen und nicht nur ein „Ja, ihr habt recht!“ hören.
Interessant war die unterschiedliche Auslegung der Polizei des Versammlungsgesetzes, der des deutschen Beamten heiligen StVo und der Begriff Konvoi. Bei „rot“ stehen bleiben, auch wenn der halbe Konvoi schon passiert hatte, hieß es bei den Polizei-Beamten vom Vormittag (wir blieben dann eben schon bei „Grün“ stehen, wenn klar war, dass es nicht mehr für alle reichen würde), ein Konvoi bleibt ein Konvoi, da darf eine rote Ampel keine Rolle spielen, hieß es dann am Nachmittag von der Ablöse, wobei die Kreuzungen ungesichert blieben, der einzige uns begleitende Streifenwagen fuhr nämlich hinten dran. Sei´s drum, immerhin schien ihnen die Frage des Privatbesitzes in dieser Gesellschaft klipp und klar zu sein, schickten sie doch die aufgebrachten Vertreter der Grundstücksbesitzer (Parkplätze von Supermärkten etc.) aufgrund ihrer „Nichtzuständigkeit“ (Zitat) zu den Zuständigen der Versammlung, um mit ihnen selbst zu klären, ob nun Klassenkampf statt Weltkrieg - Verteiler auf dem Privatgelände gegen den Krieg verteilen dürfen oder nicht – eine lies sich dann sogar von ihrem Glück überzeugen.
Regensburger Unterstützerkreis „Klassenkampf statt Weltkrieg“
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Hammer Aktion! — Young Struggle

@Contra Revoluzzer — Entdinglichung

heieieiei... — ...