Trauerspiel beim antifaschistischen Gedenken
in Letzlingen beim GÜZ
Anlässlich des alljährigen Gedenkens zum Todesmarsch, lud am Samstag den 8.9.12 die Bürgermeisterin Lessing von Letzlingen zum antifaschistischen Mahnmal ein. Anwesend waren nur wenige Menschen ohne Uniform, davon einige vom Bund der Antifaschist/Innen aus Gardelegen. Die Uniformierten waren Die freiwillige Feuerwehr, der ansässige Schützenverein und die Bundeswehr u.a. der Heeresleiter des GÜZ. Als Imagepflege benutzt die Bundeswehr das antifaschistische Gedenken. Die Bürgermeisterin führt sich als Handlangerin der Militärs auf. Die Mahnung? Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus? schien hier nicht ernst genommen zu werden, denn soweit wir wissen trainiert das Militär 1 km weit weg und bereitet Soldat_innen auf das töten im Krieg vor. Wir verteilten Flyer an alle Anwesenden, die die Verstrickungen von Militär und Faschismus verdeutlichen.
Anlässlich des alljährigen Gedenkens zum Todesmarsch, lud am Samstag den 8.9.12 die Bürgermeisterin Lessing von Letzlingen zum antifaschistischen Mahnmal ein. Anwesend waren nur wenige Menschen ohne Uniform, davon einige vom Bund der Antifaschist/Innen aus Gardelegen. Die Uniformierten waren Die freiwillige Feuerwehr, der ansässige Schützenverein und die Bundeswehr u.a. der Heeresleiter des GÜZ. Als Imagepflege benutzt die Bundeswehr das antifaschistische Gedenken. Die Bürgermeisterin führt sich als Handlangerin der Militärs auf. Die Mahnung? Nie wieder Krieg - Nie wieder Faschismus? schien hier nicht ernst genommen zu werden, denn soweit wir wissen trainiert das Militär 1 km weit weg und bereitet Soldat_innen auf das töten im Krieg vor. Wir verteilten Flyer an alle Anwesenden, die die Verstrickungen von Militär und Faschismus verdeutlichen.
NIE WIEDER KRIEG ? NIE WIEDER FASCHISMUS!
Militarismus ist untrennbar mit patriarchalen und rassistischen Strukturen und faschistischen Denkmustern verknüpft. Alles was in den letzten Jahren unter den Stichworten innere Sicherheit oder repressive Verschärfung zur Absicherung eines krisenhaften Kapitalismus thematisiert wurde, ist Teil der Militarisierung der Gesellschaft. Das heißt für uns, dass eine radikale Kritik an Militarismus und Militarisierung feministisch, antifaschistisch, antirassistisch und antikapitalistisch sein muss. Sowohl Faschismus im Allgemeinen als auch der Nationalsozialismus im Besonderen sind ohne die Verinnerlichung und Durchsetzung militaristischer Prinzipien nicht erklärbar. Dies trifft nicht nur auf den zugespitzten Nationalismus und die kriegerische Aggressivität zu. Faschismus be deutet u.a. auch die Ausweitung des Befehl-? und Gehorsam-?Konzeptes auf alle gesellschaftlichen Bereiche. Die Entstehung der NSDAP ist ohne den deutschen Militarismus bzw. das deutsche Militär nicht denkbar. Im Nationalsozialismus vollendeten Militär, Partei, Wirtschaft und Bevölkerung die Hierarchisierung von lebenswert und nicht lebenswert mit beispielloser Konsequenz. Millionen jüdische, behinderte, schwule, linke uvm. Menschen wurden als ?Volksschädlinge? identifiziert und vernichtet. Als die Überlebenden des KZs Buchenwalds schworen ?Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!? war ihnen der untrennbare Zusammenhang von Faschismus und Militarismus bewusst. Die sogenannten Lehren, die aus dem Nationalsozialismus gezogen wurden bezogen sich allesamt auf Einschränkungen der Militarisierung der Gesellschaft. Doch die BRD konnte sich dieser sogenannten Lehren sowie auch der von Außen auferlegten Beschränkungen mittlerweile entledigen. Seit der Wiedervereinigung ist Deutschland wieder ein ?normaler Staat? geworden. Das Trennungsgebot von Geheimdiensten und Polizei ist spätestens mit dem neuen BKA-?Gesetz vollends abgeschafft. Spätestens seit dem Angriff auf das ehemalige Jugoslawien 1999 führt die BRD, ungeachtet grundgesetzlicher Verbote, wieder Angriffskriege. Seit diesem Jahr wird dies sogar vom Verteidigungsminister ?umgangssprachlich? so ausgesprochen. Dass der Einsatz der Bundeswehr im Innern längst Realität ist, dürfe wohl jedem_jeder, der_die rund um Heiligendamm 2007 von Tornados und Spähpanzern überwacht wurde, in Erinnerung sein. Vor drei Wochen erlaubte das Bundesverfassungsgericht bewaffnete Einsätze der Bundeswehr im Inneren. Ab Montag den 10.9.2012 kommt es zu einem gemeinsamen Einsatz der Bundeswehr und Polizei rund um Letzlingen und dem GÜZ. Ihr seid herzlich eingeladen zum war-starts-here ? Camp 12.-17. zu kommen, um Gegenstrategien zur Militarisierung zu diskutieren und auch praktisch was dagegen zu tun.
Ab Montag gibt es eine Dauerkundgebung auf dem Marktplatz von Letzlingen. Wir wollen zeigen, dass Widerstand gegen Militär und Krieg nicht zu verhindern ist.
Weitere infos: warstartsherecamp.org
Wir sagen dazu: NIE WIEDER KRIEG ? NIE WIEDER FASCHISMUS
Militarismus ist untrennbar mit patriarchalen und rassistischen Strukturen und faschistischen Denkmustern verknüpft. Alles was in den letzten Jahren unter den Stichworten innere Sicherheit oder repressive Verschärfung zur Absicherung eines krisenhaften Kapitalismus thematisiert wurde, ist Teil der Militarisierung der Gesellschaft. Das heißt für uns, dass eine radikale Kritik an Militarismus und Militarisierung feministisch, antifaschistisch, antirassistisch und antikapitalistisch sein muss. Sowohl Faschismus im Allgemeinen als auch der Nationalsozialismus im Besonderen sind ohne die Verinnerlichung und Durchsetzung militaristischer Prinzipien nicht erklärbar. Dies trifft nicht nur auf den zugespitzten Nationalismus und die kriegerische Aggressivität zu. Faschismus be deutet u.a. auch die Ausweitung des Befehl-? und Gehorsam-?Konzeptes auf alle gesellschaftlichen Bereiche. Die Entstehung der NSDAP ist ohne den deutschen Militarismus bzw. das deutsche Militär nicht denkbar. Im Nationalsozialismus vollendeten Militär, Partei, Wirtschaft und Bevölkerung die Hierarchisierung von lebenswert und nicht lebenswert mit beispielloser Konsequenz. Millionen jüdische, behinderte, schwule, linke uvm. Menschen wurden als ?Volksschädlinge? identifiziert und vernichtet. Als die Überlebenden des KZs Buchenwalds schworen ?Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!? war ihnen der untrennbare Zusammenhang von Faschismus und Militarismus bewusst. Die sogenannten Lehren, die aus dem Nationalsozialismus gezogen wurden bezogen sich allesamt auf Einschränkungen der Militarisierung der Gesellschaft. Doch die BRD konnte sich dieser sogenannten Lehren sowie auch der von Außen auferlegten Beschränkungen mittlerweile entledigen. Seit der Wiedervereinigung ist Deutschland wieder ein ?normaler Staat? geworden. Das Trennungsgebot von Geheimdiensten und Polizei ist spätestens mit dem neuen BKA-?Gesetz vollends abgeschafft. Spätestens seit dem Angriff auf das ehemalige Jugoslawien 1999 führt die BRD, ungeachtet grundgesetzlicher Verbote, wieder Angriffskriege. Seit diesem Jahr wird dies sogar vom Verteidigungsminister ?umgangssprachlich? so ausgesprochen. Dass der Einsatz der Bundeswehr im Innern längst Realität ist, dürfe wohl jedem_jeder, der_die rund um Heiligendamm 2007 von Tornados und Spähpanzern überwacht wurde, in Erinnerung sein. Vor drei Wochen erlaubte das Bundesverfassungsgericht bewaffnete Einsätze der Bundeswehr im Inneren. Ab Montag den 10.9.2012 kommt es zu einem gemeinsamen Einsatz der Bundeswehr und Polizei rund um Letzlingen und dem GÜZ. Ihr seid herzlich eingeladen zum war-starts-here ? Camp 12.-17. zu kommen, um Gegenstrategien zur Militarisierung zu diskutieren und auch praktisch was dagegen zu tun.
Ab Montag gibt es eine Dauerkundgebung auf dem Marktplatz von Letzlingen. Wir wollen zeigen, dass Widerstand gegen Militär und Krieg nicht zu verhindern ist.
Weitere infos: warstartsherecamp.org
Wir sagen dazu: NIE WIEDER KRIEG ? NIE WIEDER FASCHISMUS
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Ergänzungen
der schwur von buchenwald
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Militär und Faschismus — antifa HH