Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Extrem rechte Veranstaltung in OWL - BdV
Am Sonntag, 2. September, laden der "Kreisverband Lübbecke" und die "Ortsgruppe Espelkamp" (Kreis Minden-Lübbecke in Ostwestfalen-Lippe) im revanchistischen "Bund der Vertriebenen" (BdV) zum "Tag der Heimat" unter dem Leitwort: "Erbe erhalten - Zukunft gestalten" um 15.00 Uhr in das Espelkamper Bürgerhaus, Wilhelm-Kern-Platz 14, ein.
Alle Interessierten eingeladen
Ein musikalisches Vorprogramm und die Bewirtung beginnen bereits um 14.30 Uhr. Es sind neben BdV-Mitgliedern ausdrücklich auch "alle Interessierten" eingeladen.
Grußwort vom Bürgermeister
Neben musikalischen Beiträgen der Familie Dombrowski aus Lübbecke, gemeinsamem Gesang und einem Grußwort von Bürgermeister Heinrich Vieker (CDU) stehen Lesungen von Rosemarie Czitrich und Gerd-Manfred Gabler auf dem Programm.
"Festredner" Prof. em. Dr. Karl-Heinz Kuhlmann aus Bohmte
Demnach hält Prof. em. Dr. Karl-Heinz Kuhlmann aus Bohmte die "Gedenkrede" unter dem Titel "Entstehung der deutsch-polnischen Grenze an der Oder und Neiße". Kuhlmann war in der Region Ostwestfalen-Lippe zuletzt am 9. März 2012 Festredner beim "72. Bismarck-Kommers der Bielefelder Korporationsverbände" und verfügt über enge Verbindungen zu mindestens drei extrem rechten Organisationen:
- Für das Leitmedium der Neuen Rechten, der Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF), trat er als Autor - und tritt heute noch als eifriger Leserbriefschreiber - mit offen rassistischen, antisemitischen und geschichtsrevisionistischen / revanchistischen Thesen auf.
- Dem "Institut für Staatspolitik" stand er im Frühjahr 2011 als Referent zur Verfügung.
- Für das "Freundschaft- und Hilfswerk Ost e.V." ist er unter anderem als Schirmherr tätig.
Rassismus
Besonders aus den Leserbriefen an die "Junge Freiheit" ist Kuhlmanns Geisteshaltung seit Jahren bekannt. In unmissverständlich rassistischer Weise äußerte Kuhlmann sich hier bereits 2007:
"Hier sind endlich Klarstellungen nötig, die bisher leider von deutscher Seite ausgeblieben sind. Man redet da von ausländischen Mitbürgern, als ob jemand, der häufig die Sprache nicht beherrscht, der nicht alle Rechte und Pflichten übernehmen will, ein Mitbürger sein könnte. Gerade die Türken muß man unmißverständlich darauf hinweisen, daß die Deutschen als Bürger eines souveränen Staates das Recht und die Pflicht haben, ganz allein die Verhältnisse in ihrem eigenen Land zu bestimmen."
Revanchismus
2008 hat Kuhlmann seiner revanchistischen Haltung in der Diskussion um ein "Zentrum gegen Vertreibungen" freien Lauf gelassen:
"Polen war und bleibt Täter! Um so unverständlicher ist der Eiertanz der Bundesregierung um dieses für jedes andere Volk selbstverständliche Zentrum. Hier eine Zustimmung Polens zu erwarten oder gar zu erbitten, ist eine unglaubliche Selbstdemütigung. Hier kann der noch nicht total umerzogene Deutsche nur Verachtung für seine eigene Regierung empfinden."
Antisemitismus
2011 schlug Kuhlmann in diesem Zusammenhang auch antisemitische Töne an:
"Gegen alle politische Korrektheit kann ich dem Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland kein Recht zubilligen, darüber mitentscheiden zu wollen, ob Deutschland seinen aus der Heimat vertriebenen Landsleuten einen Gedenktag widmet. Auch Polen hat da gar nichts mitzubestimmen!"
Keine deutsche Kriegsschuld?
2009 versuchte Kuhlmann gar, das Deutsche Reich von der Schuld am Zweiten Weltkrieg freizusprechen:
"Warum also mündete der deutsche Angriff auf Polen in den Zweiten Weltkrieg? Weil Großbritannien und Frankreich ihre Weltmachtrolle in Gefahr sahen und sich mit dem Vorspiel der Ereignisse um Danzig die Gelegenheit bot, den Konkurrenten Deutschland in die Schranken zu weisen."
Gesamte Themenspektrum der extremen Rechten
Diese Aufreihung ließe sich um etliche Beispiele fortsetzen, die das gesamte Themenspektrum der extremen Rechten umfassen, wie auch die von Kuhlmann in der Lokalausgabe Espelkamp der "Neuen Westfälischen" am 23. und 28. August 2012 veröffentlichten Zuschriften aktuell verdeutlichen. Die seit Anfang August eingesetzte Debatte in der Stadt Espelkamp um den geplanten BdV-Auftritt von Kuhlmann ist auf der Datenbank www.hiergeblieben.de dokumentiert.
Ein musikalisches Vorprogramm und die Bewirtung beginnen bereits um 14.30 Uhr. Es sind neben BdV-Mitgliedern ausdrücklich auch "alle Interessierten" eingeladen.
Grußwort vom Bürgermeister
Neben musikalischen Beiträgen der Familie Dombrowski aus Lübbecke, gemeinsamem Gesang und einem Grußwort von Bürgermeister Heinrich Vieker (CDU) stehen Lesungen von Rosemarie Czitrich und Gerd-Manfred Gabler auf dem Programm.
"Festredner" Prof. em. Dr. Karl-Heinz Kuhlmann aus Bohmte
Demnach hält Prof. em. Dr. Karl-Heinz Kuhlmann aus Bohmte die "Gedenkrede" unter dem Titel "Entstehung der deutsch-polnischen Grenze an der Oder und Neiße". Kuhlmann war in der Region Ostwestfalen-Lippe zuletzt am 9. März 2012 Festredner beim "72. Bismarck-Kommers der Bielefelder Korporationsverbände" und verfügt über enge Verbindungen zu mindestens drei extrem rechten Organisationen:
- Für das Leitmedium der Neuen Rechten, der Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF), trat er als Autor - und tritt heute noch als eifriger Leserbriefschreiber - mit offen rassistischen, antisemitischen und geschichtsrevisionistischen / revanchistischen Thesen auf.
- Dem "Institut für Staatspolitik" stand er im Frühjahr 2011 als Referent zur Verfügung.
- Für das "Freundschaft- und Hilfswerk Ost e.V." ist er unter anderem als Schirmherr tätig.
Rassismus
Besonders aus den Leserbriefen an die "Junge Freiheit" ist Kuhlmanns Geisteshaltung seit Jahren bekannt. In unmissverständlich rassistischer Weise äußerte Kuhlmann sich hier bereits 2007:
"Hier sind endlich Klarstellungen nötig, die bisher leider von deutscher Seite ausgeblieben sind. Man redet da von ausländischen Mitbürgern, als ob jemand, der häufig die Sprache nicht beherrscht, der nicht alle Rechte und Pflichten übernehmen will, ein Mitbürger sein könnte. Gerade die Türken muß man unmißverständlich darauf hinweisen, daß die Deutschen als Bürger eines souveränen Staates das Recht und die Pflicht haben, ganz allein die Verhältnisse in ihrem eigenen Land zu bestimmen."
Revanchismus
2008 hat Kuhlmann seiner revanchistischen Haltung in der Diskussion um ein "Zentrum gegen Vertreibungen" freien Lauf gelassen:
"Polen war und bleibt Täter! Um so unverständlicher ist der Eiertanz der Bundesregierung um dieses für jedes andere Volk selbstverständliche Zentrum. Hier eine Zustimmung Polens zu erwarten oder gar zu erbitten, ist eine unglaubliche Selbstdemütigung. Hier kann der noch nicht total umerzogene Deutsche nur Verachtung für seine eigene Regierung empfinden."
Antisemitismus
2011 schlug Kuhlmann in diesem Zusammenhang auch antisemitische Töne an:
"Gegen alle politische Korrektheit kann ich dem Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland kein Recht zubilligen, darüber mitentscheiden zu wollen, ob Deutschland seinen aus der Heimat vertriebenen Landsleuten einen Gedenktag widmet. Auch Polen hat da gar nichts mitzubestimmen!"
Keine deutsche Kriegsschuld?
2009 versuchte Kuhlmann gar, das Deutsche Reich von der Schuld am Zweiten Weltkrieg freizusprechen:
"Warum also mündete der deutsche Angriff auf Polen in den Zweiten Weltkrieg? Weil Großbritannien und Frankreich ihre Weltmachtrolle in Gefahr sahen und sich mit dem Vorspiel der Ereignisse um Danzig die Gelegenheit bot, den Konkurrenten Deutschland in die Schranken zu weisen."
Gesamte Themenspektrum der extremen Rechten
Diese Aufreihung ließe sich um etliche Beispiele fortsetzen, die das gesamte Themenspektrum der extremen Rechten umfassen, wie auch die von Kuhlmann in der Lokalausgabe Espelkamp der "Neuen Westfälischen" am 23. und 28. August 2012 veröffentlichten Zuschriften aktuell verdeutlichen. Die seit Anfang August eingesetzte Debatte in der Stadt Espelkamp um den geplanten BdV-Auftritt von Kuhlmann ist auf der Datenbank www.hiergeblieben.de dokumentiert.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen