Fürth: Polizei und Nazis kooperieren
Im mittelfränkischen Fürth konnten heute erneut weitgehend ungestört Neonazis des "Freien Netz Süd" eine Kundgebung an der Hardhöhe durchführen. Antifaschistische Proteste sollten offenbar gezielt verhindert werden, indem die ohnehin kurzfristig angemeldete Nazikundgebung in Absprache zwischen Polizei und Nazis am morgen örtlich und zeitlich verlegt wurde.
AntifaschistInnen waren in der Fürther Innenstadt präsent, da die Naziversammlung ursprünglich am Nachmittag im Fürther Zentrum angemeldet war. An der Hardhöhe, etwas außerhalb der Fürther innenstadt, versammelten sich ca. 30 AnhängerInnen der örtlichen Naziszene . Die anscheinend recht kurze Nazikundgebung war jedoch, als AntifaschistInnen vom zwischen Polizei und Nazis konspirativ vereinbarten Kundgebungsort erfuhren, bereits beendet.
Es folgte eine antifaschistische Spontandemonstration gegen die Zusammenarbeit von Nazis und Behörden, an der sich am Ende ca. 50 Menschen beteiligten. Am Rande der Demonstration durch die Fürther Innenstadt gab es mehrmals Applaus für das antifaschistische Anliegen von den Menschen, die sich vor den zahlreichen Fürther Kneipen aufhielten.
Zuletzt waren am 18. Februar 2012 in Fürth Nazis mit einer sogenannten Eilversammlung aufmarschiert. Damals äußerten FürtherInnen, antifaschistische Gruppen, aber auch der Großteil des bürgerlichen Parteienspektrums erhebliche Kritik am Verhalten der Behörden, die mit ihrer Kooperation den Nazis eine fast ungestörte Demonstration ermöglichten. In der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen scheint sich, nach einigen Jahren des aktiveren Verhaltens von städtischen Stellen, nun wieder die Totschweige- und Ignorier-Strategie durchzusetzen. Hier zeigt sich deutlich, dass die Nazis allein nicht das Problem darstellen, sondern die staatlichen und städtischen Stellen, die die Nazis aktiv darin unterstützen im öffentlichen Raum relativ widerstandslos aufzutreten.
Es folgte eine antifaschistische Spontandemonstration gegen die Zusammenarbeit von Nazis und Behörden, an der sich am Ende ca. 50 Menschen beteiligten. Am Rande der Demonstration durch die Fürther Innenstadt gab es mehrmals Applaus für das antifaschistische Anliegen von den Menschen, die sich vor den zahlreichen Fürther Kneipen aufhielten.
Zuletzt waren am 18. Februar 2012 in Fürth Nazis mit einer sogenannten Eilversammlung aufmarschiert. Damals äußerten FürtherInnen, antifaschistische Gruppen, aber auch der Großteil des bürgerlichen Parteienspektrums erhebliche Kritik am Verhalten der Behörden, die mit ihrer Kooperation den Nazis eine fast ungestörte Demonstration ermöglichten. In der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen scheint sich, nach einigen Jahren des aktiveren Verhaltens von städtischen Stellen, nun wieder die Totschweige- und Ignorier-Strategie durchzusetzen. Hier zeigt sich deutlich, dass die Nazis allein nicht das Problem darstellen, sondern die staatlichen und städtischen Stellen, die die Nazis aktiv darin unterstützen im öffentlichen Raum relativ widerstandslos aufzutreten.
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Ergänzungen
Solidarität mit den Antifas* in Fürth!
Antifaschismus ist notwendig! (noch) immer!
PERVERSE STADT supportet Nazis???
Die neue Strategie zeugt von Dummheit, Ignoranz und Support an Neo-Nazis.
Wie pervers ist das denn?
nochmal:
Wie pervers ist das denn?
Aber kennen wir ja schon, Bayern, der Nazi-Freundliche Krebsteil Deutschlands früher wie heute.
burahrgh. scheppern solls.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Gegen was seit ihr eigentlich? — anonymus