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Anachronististisches A-Treffen in der Schweiz

Radical Queer 30.07.2012 15:19 Themen: Freiräume Medien Netactivism Soziale Kämpfe
Da wird es im August wohl wieder ein Aufschwung einer Ideologie bzw. _Ismus der ganz besonderen Art geben, die in der konservativen Presse jetzt schon als Alternative zu markt_ökonomischen Spannungen gesehen wird, als weiß_hetero_dominiertes Geschwafel um libertäre Vernetzung und herrschaftskritische Auseinandersetzungen: wo keine 'Persons of color', Queers und Frauen die der anarchistischen Männerwelt engegnen: "Eure 'freie Liebe' ist Schmutz, ein Stelldichein anachronistischer Verhältnisse und pädo_phile Indoktrination der Jugendlichen der Konsum dieser Ideologie bzw. _Ismus gefeiert!

Aus eigener Erfahrungen der libertären Tage in Frankfurt 1993 eine Kritik an die Männer:
Sexistische Übergriffe

"Sehr viel Aufregung verursachten einige Übergriffe auf Frauen während der Libertären Tage. Ohne die Probleme mit Sexismus innerhalb der anarchistischen Bewegung weg leugnen zu wollen, sollte allerdings gesagt werden, dass die tätlichen Übergriffe auf Frauen von Männern erfolgte, die nicht in anarchistischen Zusammenhängen aktiv sind. Auch die unangenehm auffallende Alkoholszene vor dem KOZ war nicht aus anarchistischen Zusammenhängen bekannt. Es gibt genügend Probleme innerhalb der anarchistischen Bewegung, deshalb sollten wir uns nicht noch andere auf schwätzen lassen."

Diese hetero-patriarchale Ignoranz gegenüber Anarchistlnnen und deren populistische Abwertung der Links-Autonomen als unverständliche Sektiererlnnen erzeugt in allen Queer_feministischen Zusammenhängen das Bild von zwei vordergründig verfeindeten Generälen, die das gleiche Ziel verfolgen: durch Aufwertung der Unterschiedlichkeit der verschiedenen herrschaftsfeindlichen Szenen deren gemeinsame, in den Szenen verlaufende Kontfliktlinie, nämlich Sexismus, zu de_thematisieren. Die letzten Jahre haben sehr deutlich gemacht, daß herrschaftsfeindliche Gruppen sich als autonome, anarchistische oder gewaltfreie gründen, aber sich ganz anders formierten, nämlich anhand der Konfliktlinie "Umgang mit Sexismus", spalten.

Dass sowohl bei den "Libertären Tagen 93" als auch beim "Autonomie-Kongreß 95" die Patriarchats-Debatte - ungeplant - im Mittelpunkt stand, war abzusehen. Da der Autonomie-Kongreß sich aber nicht als Fortsetzung der Libertären Tage sehen durfte, durften auch die hier gemachten Erfahrungen mit Sexismus nicht offiziell genutzt werden.

"Für jeden Mann muss es selbstverständlich sein, seine Rolle gegenüber Frauen im Alltag zu hinterfragen und öffentlich zu diskutieren... es dürfen die alltäglichen Männerschweinereien nicht sorgsam ausgeblendet werden..." Geronimo, 1990 (Feuer und Flamme, S.203)...

Einer der den Impetus dieser weißen_hetero_dominierten Ideologie und _Ismus kritisch gegenüber steht!

Fight white power!
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Ergänzungen

@Alt_linke

Radikal Queer 31.07.2012 - 05:31
Ich finde es immer so schön beschaulich, wenn sich Menschen, die sich einer Theorie bis hin zur Ideologie verschreiben und nachher gar nicht wissen, deren Logik nach all die zu kritisierenden _Ismen geben dürfte [dann wieder -nicht-], dann im Streit den Frust aus wirklich vergangenen Tagen des blutenden Elternhauses ins libertäre - philistine Kreis werfen und sich fragen stellen allah: dürfte es diese Kritik im Kapital_Ismus eigentlich geben? Du siehst, ddr und Alkohol_exzess im KOZ und auch in diversen Zentren dieser Republik ist Programm zur etwaigen weiterführenden Soli um das nächste ach so kritische Projekt, gesteuert von dann wirklich i_ns Koma angekommenen Sozial_Päds....ich will ja nicht um Ideale umher reden. Die soll es auch geben,..und da die Schweiz mit seiner HeArt_core-Affinität und Wachfunktion des Vatikhan schon immer im Sprach_gewirr rechts zu verorten war bzgl. Reminiszenzen postfaschistischer Europa_politiken: Nun gut,..ich gib es zu,..hätte auch Bock hin zu fahren um zu beobachten und zu flirten,...aber es will mein Wille um ein Monatsbesoldung der kommenden Rezession und Immo_Blase in der Stadt erst mal nicht gelingen. Somit einen feurigen Gruß an die Menschen, die dieses Thema nicht nur 'trans' im Raum schwingen lassen wollen und somit der Kampf links, undogmatisch und libertär [miltant] im globalen Maßstab nicht nur gedacht wird!

FAUST!

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