Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Kommentar, ein Diskussionsbeitrag oder eine Stellungnahme einer Gruppe reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein umfassendes Infoportal incl. Forum für die Verlautbarungen politischer Gruppen anzubieten. Indymedia will ein Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Indymedia will nicht als virtueller Flugblattständer für die Verbreitung, Kritik und Diskussion konkurrierender teilweise dogmatischer Ideologien herhalten. Das Veröffentlichen von Gruppenstellungnahmen und Flugblatttext gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen darüber, warum sich Indymedia nicht zum Diskutieren von politischen Texten eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Online-Diskussionsforen.
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Anachronististisches A-Treffen in der Schweiz
Da wird es im August wohl wieder ein Aufschwung einer Ideologie bzw. _Ismus der ganz besonderen Art geben, die in der konservativen Presse jetzt schon als Alternative zu markt_ökonomischen Spannungen gesehen wird, als weiß_hetero_dominiertes Geschwafel um libertäre Vernetzung und herrschaftskritische Auseinandersetzungen: wo keine 'Persons of color', Queers und Frauen die der anarchistischen Männerwelt engegnen: "Eure 'freie Liebe' ist Schmutz, ein Stelldichein anachronistischer Verhältnisse und pädo_phile Indoktrination der Jugendlichen der Konsum dieser Ideologie bzw. _Ismus gefeiert!
Aus eigener Erfahrungen der libertären Tage in Frankfurt 1993 eine Kritik an die Männer:
Aus eigener Erfahrungen der libertären Tage in Frankfurt 1993 eine Kritik an die Männer:
Sexistische Übergriffe
"Sehr viel Aufregung verursachten einige Übergriffe auf Frauen während der Libertären Tage. Ohne die Probleme mit Sexismus innerhalb der anarchistischen Bewegung weg leugnen zu wollen, sollte allerdings gesagt werden, dass die tätlichen Übergriffe auf Frauen von Männern erfolgte, die nicht in anarchistischen Zusammenhängen aktiv sind. Auch die unangenehm auffallende Alkoholszene vor dem KOZ war nicht aus anarchistischen Zusammenhängen bekannt. Es gibt genügend Probleme innerhalb der anarchistischen Bewegung, deshalb sollten wir uns nicht noch andere auf schwätzen lassen."
Diese hetero-patriarchale Ignoranz gegenüber Anarchistlnnen und deren populistische Abwertung der Links-Autonomen als unverständliche Sektiererlnnen erzeugt in allen Queer_feministischen Zusammenhängen das Bild von zwei vordergründig verfeindeten Generälen, die das gleiche Ziel verfolgen: durch Aufwertung der Unterschiedlichkeit der verschiedenen herrschaftsfeindlichen Szenen deren gemeinsame, in den Szenen verlaufende Kontfliktlinie, nämlich Sexismus, zu de_thematisieren. Die letzten Jahre haben sehr deutlich gemacht, daß herrschaftsfeindliche Gruppen sich als autonome, anarchistische oder gewaltfreie gründen, aber sich ganz anders formierten, nämlich anhand der Konfliktlinie "Umgang mit Sexismus", spalten.
Dass sowohl bei den "Libertären Tagen 93" als auch beim "Autonomie-Kongreß 95" die Patriarchats-Debatte - ungeplant - im Mittelpunkt stand, war abzusehen. Da der Autonomie-Kongreß sich aber nicht als Fortsetzung der Libertären Tage sehen durfte, durften auch die hier gemachten Erfahrungen mit Sexismus nicht offiziell genutzt werden.
"Für jeden Mann muss es selbstverständlich sein, seine Rolle gegenüber Frauen im Alltag zu hinterfragen und öffentlich zu diskutieren... es dürfen die alltäglichen Männerschweinereien nicht sorgsam ausgeblendet werden..." Geronimo, 1990 (Feuer und Flamme, S.203)...
Einer der den Impetus dieser weißen_hetero_dominierten Ideologie und _Ismus kritisch gegenüber steht!
Fight white power!
"Sehr viel Aufregung verursachten einige Übergriffe auf Frauen während der Libertären Tage. Ohne die Probleme mit Sexismus innerhalb der anarchistischen Bewegung weg leugnen zu wollen, sollte allerdings gesagt werden, dass die tätlichen Übergriffe auf Frauen von Männern erfolgte, die nicht in anarchistischen Zusammenhängen aktiv sind. Auch die unangenehm auffallende Alkoholszene vor dem KOZ war nicht aus anarchistischen Zusammenhängen bekannt. Es gibt genügend Probleme innerhalb der anarchistischen Bewegung, deshalb sollten wir uns nicht noch andere auf schwätzen lassen."
Diese hetero-patriarchale Ignoranz gegenüber Anarchistlnnen und deren populistische Abwertung der Links-Autonomen als unverständliche Sektiererlnnen erzeugt in allen Queer_feministischen Zusammenhängen das Bild von zwei vordergründig verfeindeten Generälen, die das gleiche Ziel verfolgen: durch Aufwertung der Unterschiedlichkeit der verschiedenen herrschaftsfeindlichen Szenen deren gemeinsame, in den Szenen verlaufende Kontfliktlinie, nämlich Sexismus, zu de_thematisieren. Die letzten Jahre haben sehr deutlich gemacht, daß herrschaftsfeindliche Gruppen sich als autonome, anarchistische oder gewaltfreie gründen, aber sich ganz anders formierten, nämlich anhand der Konfliktlinie "Umgang mit Sexismus", spalten.
Dass sowohl bei den "Libertären Tagen 93" als auch beim "Autonomie-Kongreß 95" die Patriarchats-Debatte - ungeplant - im Mittelpunkt stand, war abzusehen. Da der Autonomie-Kongreß sich aber nicht als Fortsetzung der Libertären Tage sehen durfte, durften auch die hier gemachten Erfahrungen mit Sexismus nicht offiziell genutzt werden.
"Für jeden Mann muss es selbstverständlich sein, seine Rolle gegenüber Frauen im Alltag zu hinterfragen und öffentlich zu diskutieren... es dürfen die alltäglichen Männerschweinereien nicht sorgsam ausgeblendet werden..." Geronimo, 1990 (Feuer und Flamme, S.203)...
Einer der den Impetus dieser weißen_hetero_dominierten Ideologie und _Ismus kritisch gegenüber steht!
Fight white power!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
@Alt_linke
FAUST!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Voice from da past — Altlinker
Was? — hä
Hamburg hat fame... — Radikal Queer