Solidaritätserklärung mit den Geflüchteten

NoBorderCamp Köln 18.07.2012 19:35 Themen: Antirassismus Repression Soziale Kämpfe
Erklärung der Solidarität mit den Protesten und Hungerstreiks der Geflüchteten in Düsseldorf, Würzburg, Regensburg und Aub
Hiermit erklären Aktivist_innen aus dem No Border Camp in Köln wollen ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Hungerstrikes und Protest der Geflüchteten erklären, und ihre Forderungen gegen die Residenzpflicht, Abschiebungen, für die Schließung aller Lager und die Anerkennung als politische Geflüchtete unterstützen.

Wir verurteilen die polizeiliche Repression, die wir beobachtet und von der wir berichtet bekommen haben: Die Geflüchteten in Düsseldorf werden daran gehindert, sich Nachts hinzulegen oder zu schlafen, die Polizei hat verbotet, eine Folie um den Protest-Pavilion zu spannen, um sich vor Regen und Wind zu schützen, die Polizei macht jede 10-30 Minuten Kontrollfahrten, u.a. um die Aktivist_innen am Schlafen zu hindern. Trotz alledem, sind die Geflüchteten Aktivist_innen entschlossen den Kampf fortzusetzen: „Auch ohne einen Platz zum Ausruhen, auch wenn Steine vom Himmel fallen sollten, werden wir auf keinen Fall zurück in die Lager gehen!“

Wir fordern alle dazu auf, ihre Solidarität mit den Protesten gegen die rassistischen Gesetze in deutschland und alle Grenzregime zu zeigen.
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