(US) 9 Gefangene in der 5. Hungerstreikwoche

Deborah Dupre - Übersetzung FREE MUMIA Bln 18.07.2012 00:16 Themen: Antirassismus Medien Repression Weltweit
Neun Gefangene hungern für Menschenrechte

von Deborah Dupre, 14. Juli 2012, Übersetzung aus dem Amerikanischen - Mumia-Hörbuchgruppe - Original veröffentlicht auf  http://www.examiner.com/article/tortured-men-face-death-33-day-georgia-hunger-strike-for-human-rights


Gefangene aus Georgia verhungern für Menschenrechte

Neun Gefangene gehen in einem Hungerstreik ihrem Tod entgegen, der am 11. Juni in Georgias großem Untersuchungs- und Einstufungsgefängnis begonnen hat, in welchem letztes Jahr Troy Davis ermordet worden ist und wo Männer mit Isolationshaft gefoltert werden.

(US Bundesstaat Georgia - Anmerkung Übersetzung)
"Es ist jetzt 33 Tage (Stand 14. Juli 2012) her, dass diese Männer etwas gegessen haben. Wir müssen schnell etwas bewegen, oder die Menschen werden sterben," schreibt Delma Jackson, die Ehefrau des Sprechers der Hungerstreikenden, Miguel Jackson.

Miguel Jackson ist der Gefangene, der bereits für seine Rolle in einem großen Sitzstreik im Dezember 2010 mit einem hammerähnlichen Objekt nieder geschlagen wurde. Damals ging es darum, Bewusstsein über die Sklavenarbeit und andere Grausamkeiten in Georgias großem Untersuchungs- und Einstufungsgefängnis zu erzeugen. Gemäß dem Nachrichtensender CBS Atlanta bezeichneten die Gefangenen die Zustände dort als "unangemessene und unmenschliche Behandlung durch Gefängniswärter_innen und Behörden."

Die Tageszeitung "The Atlanta Journal-Constitution" (AJC) berichtete unter Berufung auf die Gefängnisbehörde von Georgia am vergangenen Dienstag, dass der Streik vorbei sei.

"Ein Hungerstreik von 10 Gefangenen in Georgias Untersuchungs- und Einstufungsgefängnis endete laut der Gefängnisbehörde. Der Streik dauerte vom 10. Juni bis 6. Juli und löste in der letzten Woche eine Protestkundgebung vor dem Regierungsgebäude des Bundesstaates aus. Die Behörde bestreitet jedoch Behauptungen, wonach sie die streikenden Gefangenen misshandeln würde.

"Der Hungerstreik endete, als die Gefangenen Essen von den Behörden verlangten," sagte Dabney Weems, eine Pressesprecherin.

Angehörige und ein Anwalt der Gefangenen sagen, dass "die neun Hungerstreikenden entschlossen sind und weiterhin eine verwaltungstechnische Besprechung ihres Gefangenenstatus verlangen, sowie entsprechende medizinische Versorgung, Zugang zu Post und Besuchsmöglichkeiten mit ihren Familien und Anwält_innen, welches ihnen willkürlich verweigert wird," berichtet die Zeitung "San Francisco Bay View News". Ihre Quelle stammt von Bruce A. Dixon, dem Herausgeber der Zeitung "The Black Agenda Report", wo zum ersten Mal über diese Vorkommnisse berichtet wurde.

Dixon ist Mitglied im landesweiten Vorstand der Grünen Partei in Georgia und Kommentator bei "Black Agenda Radio".

Georgias Grüne Partei hat die Amerikaner_innen aufgerufen, aus Solidarität mit den Gefangenen einen Tag gemeinsam zu fasten. In einer schriftlichen Erklärung sagen sie:

"18 Monate, nachdem Angestellte der Gefängnisbehörde von Georgie eine gewaltfreie Arbeitsverweigerung brutal unterdrückt haben, die von Gefangenen aus 11 der insgesamt 34 bundesstaatlichen Gefängnisse durchgeführt wurde, ist davon auszugehen, dass die "Vermissten 37" (im Original "Hidden-37", die Übersetzer_innen) seitdem in absoluter Einzelhaft gewesen sind. Heute hat Georgias Grüne Partei Gouverneur Deal aufgefordert, diese Folter zu beenden sowie alle Bürger_innen Georgias, sich den hungerstreikenden Gefangenen durch Fasten für einen Tag anzuschließen."

"Die Gefängnisleitung ist über das Ausmaß der Unterstützung der Gefangenen von draußen überrascht, obwohl es eine komplette Nachrichtensperre gäbe," erklärte Bruce Dixon, Herausgeber von "The Black Agenda Report".

Georgia verweigert den Gefangenen bis jetzt hygienische und medizinische Behandlung für Verletzungen, die ihnen vor 18 Monaten zu gefügt wurden.

"Miguel und anderen Gefangenen wurden hygienische und angemessene medizinische Behandlung für ihre zahlreichen schweren Verletzungen in Georgia Untersuchungsgefängnis verweigert. Die meisten (dieser Verletzungen) wurden ihnen vor 18 Monaten zugefügt.“

Jackson's Familie beschuldigt die Gefängniswärter_innen, ihn im Dezember 2010 im Smith Staatsgefängnis zusammen geschlagen zu haben. 2011 wurde er in Georgias Untersuchungs- und Einstufungsgefängnis verlegt, wo er die letzten 18 Monate in Einzeleinschluss verbrachte.

Die Gefängnisbehörde bestreitet diese Anschuldigungen in einer Erklärung an die Tageszeitung AJC.

"(Georgias Bureau of Investigation) untersuchte die Behauptungen, die der Gefangene Miguel Jackson über den Vorfall im Smith State Prison 2010 eingereicht hat und fand keinen Wahrheitsgehalt in den Beschwerden des Gefangenen," erklärte Pressesprecherin Dabney Weems.

Laut AJC sagte die Behörde auch, dass Jackson sich nicht in Einzeleinschluss befände.

In einer Petition, die sich an aufgeschlossnene Bürger_innen richtet, erklärt "The Black Agenda Report" über Einzeleinschluss-Folter:

"Die Internationale Gemeinschaft hat Untersuchungen durchgeführt, darunter länger als ein Jahrhundert wissenschaftlicher Studien, welche nahelegen, dass ausgedehnter Einzelschluss zu irreparabelen mentalen Verlusten führen. Expert_innen haben festgestellt, dass die Anwendung von Isolation über einen Zeitraum von mehr als fünfzehn Tagen Folter darstellt. So etwas darf wegen bestehender internationaler Menschenrechtsstandards daher nicht angewandt werden."

Mehrere der jetzigen Hungerstreikenden waren bereits im Dezember 2010 an einem Hungerstreik beteiligt.

"Die friedliche Demonstration wurde leider frühzeitig durch das brutale Zusammenschlagen des Gefangenen Miguel Jackson und anderer für ihre mutmassliche Rolle an dem Protest unterdrückt," berichtete CBS Atlanta am Montag.

"37 der Teilnehmer_innen des ersten Hungerstreiks wurde als Anführer ausgesondert und zur Bestrafung in das Untersuchungs- und Einstufungsgefängnis verlegt und dort in Einzeleinschluss gehalten."

Am Montag sagte Jackson, dass er noch immer unter schneidenden Migräne Kopfschmerzen durch den Angriff leide.

Als ungefähr 30 Menschen sich am 9. Juli in Georgias Regierungsgebäude versammelten, um das Büro des Gouverneuren zu besuchen und Unterstützungsbriefe für die Gefangenen zu übergeben, erhielt der Streik US weit Aufmerksamkeit.

Eine Solidaritätskundgebung wird am Montag vor Georgias Gefängnisbeörde Zentrale in 300 Patrol Rd., Forsyth, Ga abgehalten (bereits vorbei - Anmerkung Übersetzung).

"Wir verlangen ein Treffen und werden nicht eher gehen, bis Gefängnisbeauftragter Brian Owens einwilligt, mit uns zu reden," erklärte Delma Jackson. "Wir brauchen eure Unterstützung und Aufmerksamkeit für diese mutigen Männer."

Delma Jackson steht dem "Verlorenen Kind Projekt" (Prodigal Child Project) in Atlanta vor.



Untersützung von Mitbürger_innen gebraucht

"Eure Anrufe an den Gefängnisaufseher, das Gefängnisbüro und den Gouverneur von Georgia haben bereits etwas bewegt," erklärte Mary Ratcliff, Redakteurin der "San Francisco Bay News". "Delma Jackson, Ehefrau des hungerstreikenden Miguel Jackson, bittet alle, dieses Flugblatt (1) auf Sozialen Medien, Blogs usw. zu veröffentlichen. Es ist enorm wichtig, dass wir Bewusstsein aufbauen und alle Unterstützung bekommen, die möglich ist."

"Unabhängig davon, ob dieser Hungerstreik noch viel länger weitergeht, haben die neun beteiligten Gefangenen ihre unerschütterliche Haltung demonstriert und verdienen anhaltendes Interesse und Unterstützung - und eure Anrufe, die noch immer gebraucht werden," sagt Ratcliff.

"Wenn Sie dort anrufen, erkundigen Sie sich nach den Gefangenen mit deren Namen und ID Nummer. Hier folgen nun die Namen und ID Nummern der neun Inhaftierten in der fünften Woche ihres Hungerstreiks."

Justin Boston, ID 1305227
Quentin D. Cooks, ID 1142336
Contravius Grier, ID 591396
Miguel Jackson, ID 890692
Bobby Anthony Minor, ID 1191993
Dexter Shaw, ID 429768
Robert Watkins, ID 1245402
Demetrius White, ID 581709

Anrufe, Faxe und E-Mails an:

Warden (Aufseher), Georgia Diagnostic and Classification Prison, phone 001 - 770 - 504-2000, fax 001 - 770 - 504-2006
Commissioner Brian Owens (Gefängnisbeauftragter), Georgia Department of Corrections; ask for his administrative assistant, Peggy Chapman, phone 001 - 478 - 992-5258
Georgia Governor (Gouverneur) Nathan Deal, phone 001 - 404- 656-1776, Fax 001 - 404 - 657-7332; you can also send the governor a letter online by clicking here.
 http://gov.georgia.gov/00/gov/contact_us/0,2657,165937316_166563415,00.html
Georgia Department of Corrections Ombudsman, phone 001 - 478 - 992-5367 or 001 -478 - 992-5358, email  Ombudsman@dcor.state.ga.us

Bitte schickt im CC eine Kopie eurer aml an  info@georgiagreenparty.org

"Am 16. Juli 2012 gibt es auch einen internationalen Anruftag (leider schon vorbei - Anmerkung Übersetzung)," sagte Delma Jackson.


(1) Flugblatt zur Unterstützung der neun hungerstreikenden Gefangenen
 http://sfbayview.com/wp-content/uploads/2012/07/Georgia-hunger-strike-flier-0712.jpg
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Ergänzungen

Georgia lässt auch mental anders Befähigte

hinrichten ... 18.07.2012 - 15:42
Entgegen der eindeutigen Rechtsauffassung des Obersten Gerichtshofes der USA plant der Bundesstaat Georgia gerade die Hinrichtung zweier Gefangener, die als mental anders befähigt angesehen werden. Nun wendet sich sogar die UNO an die Bundesstaatsregierung, um sie von ihren Mordplänen (die offizielle Todesursache auf Totenscheinen nach einer staatlichen Hinrichtung lautet "Mord") abzubringen. Wer sich an die vergeblichen Proteste für das Leben von Troy Davis aus dem letzten Jahr erinnert, weiß, wieviel diese Regierung auf die Meinungen aus dem Rest der Welt gibt.


U.N. Official Calls on Georgia, Texas to Halt Executions of 2 Mentally Disabled Men
Posted at Democracy Now

A U.N. human rights investigator is calling on the United States to halt the executions of two mentally disabled deathrow prisoners in Georgia and Texas. The prisoners, Warren Hill and Yokamon Hearn, were each found guilty of murder and sentenced to die despite concerns they may have disabilities. Christof Heyns, the U.N. special rapporteur on executions, called for the two men’s sentences to be commuted, saying the killings would violate the Supreme Court’s ruling against executing people with mental disabilities. Yokamon Hearn has reportedly been diagnosed with Fetal Alcohol Syndrome and has a history of mental health problems. He is scheduled to be executed in Texas tonight.



STOP THE EXECUTION OF WARREN HILL
Reposted from Care2petitionsite

In 1988, Georgia was the first state to ban the execution of any mentally disabled defendants who could prove their disability "beyond a reasonable doubt." So why are they slated to execute Warren Hill, who has a recorded IQ of 70, next Monday?

Tell the Georgia Pardons Board that this is an absolutely unjust decision. »

Warren Lee Hill is slated for execution next Monday for a shooting murder committed in 1986 and for beating an inmate to death in 1990. It's true that crimes like these should be adequately punished. But Warren Hill, who is developmentally disabled, should not be put to death for them.

Mental retardation is generally defined as scoring 70 or below on IQ tests. Court records show that Hill scored 69 on one IQ test and 70 on two others. This evidence proves that he is developmentally disabled beyond reasonable doubt. Allowing the execution to continue undermines guidelines that have been put in place to protect developmentally disabled persons. »

Former President Jimmy Carter and his wife Rosalynn were among those who spoke out against Hill's execution. Will you join them in standing against this misapplication of justice before it's too late?

Ask the Georgia Pardons Board to stop Monday's execution of Warren Hill. »

gemeinsamer Aufstand gegen Sklavenarbeit

Hintergrund Artikel 18.07.2012 - 16:02
Der Gefängnisstreik in Georgia ist der längste in der US-Geschichte : Ein gemeinsamer Aufstand gegen Sklavenarbeit

„Am Montagmorgen, wenn die Türen sich öffnen, schließt sie, geht nicht zur Arbeit. Sie können uns nichts antun, was sie uns nicht bereits angetan haben.“

Dies war die Aufforderung, die an Mitgefangene am fünften Tag des Streiks weitergegeben wurde. Der Streik begann am 9. Dezember 2010 und er wurde der längste in der US Geschichte. Ursprünglich war der Streik als eintägige friedliche Aktion in mehreren Gefängnissen in Georgia geplant. Die Hauptforderung war das Ende der Sklavenarbeit durchzusetzen. Im Bundesstaat Georgia werden Gefangene per Gesetz genötigt ohne Bezahlung zu arbeiten. Insgesamt arbeiten ohne Lohn zu erhalten 54.000 Häftlinge – die größte Belegschaft in Georgia – für die Gefängnisindustrie, einer Zweigstelle der Justizbehörde. Das Ziel der Gefangenen war einen gemeinsamen Protest gegen ein Gefängnissystem in den Südstaaten zu initiieren, das für die Verletzung von Menschenrechten berüchtigt ist und in dem Häftlingsgruppen gegeneinander aufgehetzt werden. Des Weiteren sollte die Öffentlichkeit über unakzeptablen Lebensbedingungen der Inhaftierten aufgeklärt werden. Das Recht an Wahlen teilzunehmen, war eine weitere Forderung an die Gefängnisleitung mit der Begründung, dass die USA eine angebliche Demokratie sei und dies bedeutet mindestens die Abschaffung der Sklaverei. Die Forderung nach einem Wahlrecht für alle beinhaltet auch die Forderung nach einem Stimmrecht für ehemalige Gefangene. Mit diesem Stimmrecht könnte das aufgeblähte Justizsystem verbessert werden. Der Streik war ein bewusster Kampf für Arbeitsrechte und demonstriert das wachsende Klassenbewusstsein von Millionen Menschen hinter Gitter.


weiter auf  http://arap.blogsport.de/2011/10/05/der-gefaengnisstreik-in-georgia-ist-der-laengste-in-der-us-geschichte-ein-gemeinsamer-aufstand-gegen-sklavenarbeit/

Georgia hunger strike enters fifth week

San Francisco Bay View 19.07.2012 - 13:47
Georgia hunger strike enters fifth week
July 13, 2012

by Black Agenda Report managing editor Bruce A. Dixon
 http://sfbayview.com/2012/georgia-hunger-strike-enters-fifth-week/

Seit Mittwoch Hungerstreik in 3 Gefängnissen

in North Carolina 21.07.2012 - 20:53
Am Mittwoch, den 16. Juli sind Gefangene in drei Gefängnissen des US Bundesstaat North Carolina in den Hungerstreik getreten. Sie rufen dazu auf, Produkte aus den Gefängnissen zu boykottieren und haben einen Forderungskatalog zur Verbesserung ihrer Haftbedingungen aufgestellt:

PRISONERS’ DEMANDS

1. Law Libraries. We are tired of being railroaded by the courts, and having our rights violated by prison staff and officers. NC Prison Legal Services are inadequate and oftentimes do not help us at all. A law library is needed to enable us to legally defend ourselves.

2. An immediate end to the physical and mental abuse inflicted by officers.

3. Improve food, in terms of quality and quantity.

4. A better way to communicate emergencies from cells; many emergency call buttons are broken and never replaced, and guards often do not show up for over an hour. At least one prisoner has died this way.

5. The canteens that serve lock up units need to make available vitamins and personal hygiene items.

6. An immediate stop to officers’ tampering or throwing away prisoners’ mail.

7. Education programs for prisoners on lock-up.

8. The immediate release of prisoners from solitary who have been held unjustly or for years without infractions; this includes the Strong 8, sent to solitary for the purpose of political intimidation.

9. The immediate end to the use of restraints as a form of torture.

10. The end of cell restriction. Sometimes prisoners are locked in their cell for weeks or more than a month, unable to come out for showers and recreation.

11. The theft of prisoners’ property, including mattresses and clothes. When on property restriction, we are forced to sleep on the ground or steel bed frames naked, with no bedding.

12. Medical privacy and confidentiality. Guards should not be able to listen in on our medical problems when on sick call.

13. Change our cell windows to ones which we can see through. The current windows are covered with feces and grime. Not being able to see out is sensory deprivation, and makes us feel dissociated from everything that exists outside of prison.

14. An immediate repair of cell lights, sinks, toilets, and plumbing.

15. Toilet brushes should be handed out with cell cleaning items.

16. The levels of I-Con, M-Con, and H-Con need to be done away with altogether. When one is placed on Intensive Control Status (I-Con), one is placed in the hole for six months and told to stay out of trouble. But even when we stay out of trouble, we are called back to the FCC and DCC only to be told to do another six months in the hold, infraction free.


Unterstützer_innen können Solidaritätsfaxe etc. schicken. Alle Adressen und Nummern hier:
 http://prisonbooks.info/2012/07/18/prisoners-begin-hunger-strike-at-three-facilities/