Graffiti für den Streik
Die Abstinenz der bloßen Möglichkeit zum Generalstreik ist zweifelsfrei eine großes Glück für den deutschen Staat und die auf seinem Gebiet ansässige Wirtschaft. Sie ist somit gleichzeitig auch ein klares Zeichen der Schwäche der hier lebenden und arbeitenden Menschen.
Während der Staat als Instrument der Wirtschaft hier den wohl höchsten Organisationsgrad und die größte Durchsetzungskraft besitzt, fehlt der Bevölkerung jegliches Mittel um selbstbestimmt zu Handeln. Bis auf wenige Ausnahmen können Maßnahmen, die zur Destabilisierung der wenigen existierenden demokratischen Elemente beitragen von langer Hand geplant und ohne Widerstand umgesetzt werden. Dabei auftretende Spannungen entladen sich fast ausschließlich in Form von Rassismus, Sexismus und ähnlichen menschenverachtenden Erscheinungen. Es gibt unzählige Gründe, für Alternativen zu kämpfen.
„Für den politischen Generalstreik
als Alternative zu den herrschenden Verhältnissen“
Der Generalstreik kann viele Bedeutungen haben. Er kann zum Beispiel bedeuten, sich kollektiv und alle Grenzen überschreitend gegen Küdigungen zur Wehr zu setzen. Die Grenzen sind ohnehin nicht in unserem Interesse: sie teilen uns auf in Deutsche und Ausländer, in Stahlarbeiter und Putzfrau, in Schüler und Meister oder einfach in Arbeitsloser und Arbeiter. Diese Grenzen dienen alleine dazu, uns gegeneinander auszuspielen, obwohl wir zusammen die Leidtragenden eines Zustandes sind, in dem Profite das ganze Streben einnehmen. Wir sind aber gleichzeitig die, die zusammen die Gewinner sein könnten und uns dennoch nur dem eigenen Profit hingeben. Was wäre also, wenn wir alle zusammen gegen die Kündigungen von einigen anderen kämpfen? Wenn wir uns darauf verlassen könnten, dass die Anderen das selbe für mich machen würden? Dieses Prinzip bedeutet Generalstreik.
„So streiken sie in Griechenland“
Griechenland steckt in der Krise. Warum das so ist, versteht eigentlich niemand so genau. Die Frage ist auch, wessen Krise es eigentlich ist. Ist es die Krise der griechischen Bevölkerung oder die Krise des griechischen Staates, der Europäischen Union oder gar der kapitalistischen Weltordnung? Eines aber ist offensichtlich: die Menschen akzeptieren nicht, dass der Staat die Kontrolle über ihr Leben übernimmt. Wo die reichen Politiker und Wirtschaftsfunktionäre Einschränkungen der Menschen fordern, gehen diese gemeinsam auf die Straße und zeigen dem bewaffneten Fußvolk des Systems, dass diese niemals die Gewalt über ihr Leben übernehmen werden. Sie sind in der Lage sich fernab staatlicher Strukturen zu organisieren.
Zum regelmäßigen Generalstreik am 17. November in Griechenland soll es hier dieses Jahr mehr als nur eine Soliaktion geben. In einem Text auf Indymedia (
http://de.indymedia.org/2012/04/329103.shtml) wurde bereits gefordert: „Der politische Generalstreik muss her!“
Mit diesem Ziel wurden in den letzten Wochen Schriftzüge und Plakate in Berlin und auf dem Fusion-Gelände in Lärz an Wänden angebracht. Hier eine Kollektion längst nicht aller Beiträge! Um Ergänzungen wird gebeten.
Während der Staat als Instrument der Wirtschaft hier den wohl höchsten Organisationsgrad und die größte Durchsetzungskraft besitzt, fehlt der Bevölkerung jegliches Mittel um selbstbestimmt zu Handeln. Bis auf wenige Ausnahmen können Maßnahmen, die zur Destabilisierung der wenigen existierenden demokratischen Elemente beitragen von langer Hand geplant und ohne Widerstand umgesetzt werden. Dabei auftretende Spannungen entladen sich fast ausschließlich in Form von Rassismus, Sexismus und ähnlichen menschenverachtenden Erscheinungen. Es gibt unzählige Gründe, für Alternativen zu kämpfen.
„Für den politischen Generalstreik
als Alternative zu den herrschenden Verhältnissen“
Der Generalstreik kann viele Bedeutungen haben. Er kann zum Beispiel bedeuten, sich kollektiv und alle Grenzen überschreitend gegen Küdigungen zur Wehr zu setzen. Die Grenzen sind ohnehin nicht in unserem Interesse: sie teilen uns auf in Deutsche und Ausländer, in Stahlarbeiter und Putzfrau, in Schüler und Meister oder einfach in Arbeitsloser und Arbeiter. Diese Grenzen dienen alleine dazu, uns gegeneinander auszuspielen, obwohl wir zusammen die Leidtragenden eines Zustandes sind, in dem Profite das ganze Streben einnehmen. Wir sind aber gleichzeitig die, die zusammen die Gewinner sein könnten und uns dennoch nur dem eigenen Profit hingeben. Was wäre also, wenn wir alle zusammen gegen die Kündigungen von einigen anderen kämpfen? Wenn wir uns darauf verlassen könnten, dass die Anderen das selbe für mich machen würden? Dieses Prinzip bedeutet Generalstreik.
„So streiken sie in Griechenland“
Griechenland steckt in der Krise. Warum das so ist, versteht eigentlich niemand so genau. Die Frage ist auch, wessen Krise es eigentlich ist. Ist es die Krise der griechischen Bevölkerung oder die Krise des griechischen Staates, der Europäischen Union oder gar der kapitalistischen Weltordnung? Eines aber ist offensichtlich: die Menschen akzeptieren nicht, dass der Staat die Kontrolle über ihr Leben übernimmt. Wo die reichen Politiker und Wirtschaftsfunktionäre Einschränkungen der Menschen fordern, gehen diese gemeinsam auf die Straße und zeigen dem bewaffneten Fußvolk des Systems, dass diese niemals die Gewalt über ihr Leben übernehmen werden. Sie sind in der Lage sich fernab staatlicher Strukturen zu organisieren.
Zum regelmäßigen Generalstreik am 17. November in Griechenland soll es hier dieses Jahr mehr als nur eine Soliaktion geben. In einem Text auf Indymedia (
http://de.indymedia.org/2012/04/329103.shtml) wurde bereits gefordert: „Der politische Generalstreik muss her!“ Mit diesem Ziel wurden in den letzten Wochen Schriftzüge und Plakate in Berlin und auf dem Fusion-Gelände in Lärz an Wänden angebracht. Hier eine Kollektion längst nicht aller Beiträge! Um Ergänzungen wird gebeten.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Befristete Generalstreiks sind keine
Ehrlich gesagt ist das ein ziemliches Armutszeugnis. Wenn ich nicht verstehe um was es geht, dann setze ich mich hin oder frag Leute, um es zu raffen. Ein kurzer Blick in die WILDCAT sollte reichen, um etwas besser durch zu blicken.
Am 17. November ist kein traditioneller "Generalstreik", da ist gesetzlicher Feiertag.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
sind plakate und keine Graffits — aber sonst
Plakatiert — Besserwisser