NBG: Unsere Solidarität gegen ihre Repression

AAB Nürnberg 28.06.2012 20:22 Themen: Antifa Blogwire Repression
Aufruf an alle Betroffenen von staatlicher Repression, im Rahmen der Demonstration „Nazistrukturen bekämpfen, Verfassungschutz abschaffen, Antifa in die Offensive!“, sich bei der örtlichen Roten Hilfe oder dem Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) zu melden.
Bei der oben erwähnten Demonstration wird unserem Genossen Deniz vorgeworfen Polizist_innen angegriffen zu haben. Seit 21.April sitzt er nun in U-Haft und gegen ihn wird wegen mehrfachen versuchten Totschlag und schwerer Körperverletzung ermittelt.
Während völlig enthemmte Polizist_innen unser Recht auf Demonstrationsfreiheit beschnitten haben in dem sie in voller Montur auf ungeschützte und unbewaffnete DemonstrantInnen einschlugen, mehrere schwer verletzten und schlimmstes in Kauf nahmen, wird nun gegen Deniz wegen versuchten Totschlags ermittelt. Das gibt uns Anlass zu der Vermutung, es könnten im Laufe der Ermittlungen zu weiteren Opfern staatlicher Repression kommen.
Wir bitten euch hiermit, falls ihr (euch bekannte Personen) von Polizist_innen angequatscht worden seid oder ihr Post bekommen habt, euch unverzüglich beim AAB oder der Roten Hilfe - Nürnberg zu melden. Auch wenn es „nur“ ein erster Brief war, indem ihr als Beschuldigte_r oder Zeug_in aufgefordert werdet eine Aussage gegenüber der Polizei zu machen, kommt in die Anlaufstelle des AAB und der Roten Hilfe und bringt den Brief mit. Solltet ihr von Polizist_innen persönlich angesprochen werden, merkt euch die Namen der Beamt_innen, fertigt ein Gedächtnisprotokoll an und verweigert jede Aussage.

Allgemein gilt: „Anna und Arthur halten´s Maul!“.

Wenn ihr von der Polizei Post bekommt, ist das erst mal kein Grund zur Beunruhigung. Wendet euch an die Rote Hilfe. Ihr habt das Recht dieses Schreiben zu ignorieren und solltet das auch tun. Also weder zu vorgeschlagenem Gesprächstermin erscheinen, noch eine telefonische Rückmeldung geben.

*Die Anlaufstelle des AAB ist jeden Donnerstag von 19-20 Uhr im Komm e.v. (Untere Seitenstrasse1, Nürnberg)

*Die Anlaufstelle der Roten Hilfe OG Nbg-Fü-Erl ist jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 19-20 Uhr ebenfalls im Komm e.V.

Lasst euch nicht verunsichern und nehmt es auch nicht auf die leichte Schulter. Lasst euch keine Angst machen, wendet euch an uns und Verweigert jede Aussage!

Wir wünschen Deniz viel Kraft und Durchhaltevermögen. Unsere Solidarität gegen ihre Repression.

Kontakt zum AAB:
 aabnbg@web.de


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Ergänzungen

Kölle Alaf: die 5. Jahreszeit des VS

Kölner Jeck 28.06.2012 - 22:58
Offensichtlich haben die Schlapphüte auch ihren Kodex: Jecken und Närinnene haltens Maul...

Jeden falls schredderte das Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz genau am 11.11.21011 (vielleicht sogar um 11 h 11) - also nachdem die Bundesanwaltschaft Akteneinsicht in die Akte NSU-Morde forderte - sämtliche diesbezüglichen Vorgänge.

VS auflösen!

Freiheit für Deniz und alle polirischen Gefangenen!