Besetzung des Büro Wahlich in Mainz beendet
"Besetzung des Büro Wahlich beendet"
Heute, am 23.6.'12, wurde durch eine Gruppe von Menschen mit dem Wunsch,
für eine lebenswerte und gerechte Welt einzutreten, das ehemalige Büro
Wahlich (Mainz, Rheinalle 104) besetzt. Mit der Besetzung sollte ein
Zeichen gegen die Verdrängung vieler unterprivilegierter Menschen aus dem
städtischen Raum gesetzt und ein Raum für gesellschaftskritische Arbeit,
Vernetzung, Leben und Kultur geschaffen werden.
Freiraum konnte nicht lange gehalten werden
Nachdem das ehemalige Büro Wahlich in "Gegenvorschlag: Büro Wunderlich"
umgetauft wurde, begannen die Vorbereitungen für eine baldige, öffentliche
Nutzung des neu gewonnen Freiraumes und die Begehung des Gebäudes. Doch
diese Vorbereitungen mussten leider schon nach etwas einer Stunde beendet
werden: In Warnwesten gekleidete Menschen, die von sich behaupteten, das
Hausrecht auszuüben, überraschten die Besetzer_innen innerhalb des Hauses
und drohten mit erheblichen Repressalien. So waren die Besetzer_innen
gezwungen, den gerade erst errungenen Freiraum aufzugeben und das Haus
wieder zu verlassen.
Ein Zeichen setzen
So konnte es leider gar nicht erst dazu kommen, dass das ehemalige Büro
Wahllich seinem Zweck als einer offenen und diskriminierungsfreien Stätte
des politischen, sozialen und kulturellen Handelns und Wohnens zugeführt
werden konnte. Dennoch ist es mit dieser Aktion gelungen, ein Zeichen zu
setzen, und sowohl auf die hohe Mietpreise und die Wohnungsnot in Mainz,
als auch die Verdrängung großer Bevölkernugsschichten aus einem
gemeinschaftlichen Leben in der Stadt aufmerksam zu machen.
Nicht aller Tage Ende
Wir lassen uns von diesem jedoch Misserfolg nicht aus der Bahn bringen und
werden uns auch weiterhin für offene Freiräume in Mainz einsetzen. Dabei
vertrauen wir nicht auf die halbherzigen Versprechung ein, mit denen die
an einem solchen Freiraum Interessierten bisher von der Politik in Mainz
abgespeist wurden. Wir werde die Schaffung von unkommerziellen Freiräumen
auch zukünftig selbst in die Hand nehmen. Heute ist nicht aller Tage - wir
kommen wieder, keine Frage!
für eine lebenswerte und gerechte Welt einzutreten, das ehemalige Büro
Wahlich (Mainz, Rheinalle 104) besetzt. Mit der Besetzung sollte ein
Zeichen gegen die Verdrängung vieler unterprivilegierter Menschen aus dem
städtischen Raum gesetzt und ein Raum für gesellschaftskritische Arbeit,
Vernetzung, Leben und Kultur geschaffen werden.
Freiraum konnte nicht lange gehalten werden
Nachdem das ehemalige Büro Wahlich in "Gegenvorschlag: Büro Wunderlich"
umgetauft wurde, begannen die Vorbereitungen für eine baldige, öffentliche
Nutzung des neu gewonnen Freiraumes und die Begehung des Gebäudes. Doch
diese Vorbereitungen mussten leider schon nach etwas einer Stunde beendet
werden: In Warnwesten gekleidete Menschen, die von sich behaupteten, das
Hausrecht auszuüben, überraschten die Besetzer_innen innerhalb des Hauses
und drohten mit erheblichen Repressalien. So waren die Besetzer_innen
gezwungen, den gerade erst errungenen Freiraum aufzugeben und das Haus
wieder zu verlassen.
Ein Zeichen setzen
So konnte es leider gar nicht erst dazu kommen, dass das ehemalige Büro
Wahllich seinem Zweck als einer offenen und diskriminierungsfreien Stätte
des politischen, sozialen und kulturellen Handelns und Wohnens zugeführt
werden konnte. Dennoch ist es mit dieser Aktion gelungen, ein Zeichen zu
setzen, und sowohl auf die hohe Mietpreise und die Wohnungsnot in Mainz,
als auch die Verdrängung großer Bevölkernugsschichten aus einem
gemeinschaftlichen Leben in der Stadt aufmerksam zu machen.
Nicht aller Tage Ende
Wir lassen uns von diesem jedoch Misserfolg nicht aus der Bahn bringen und
werden uns auch weiterhin für offene Freiräume in Mainz einsetzen. Dabei
vertrauen wir nicht auf die halbherzigen Versprechung ein, mit denen die
an einem solchen Freiraum Interessierten bisher von der Politik in Mainz
abgespeist wurden. Wir werde die Schaffung von unkommerziellen Freiräumen
auch zukünftig selbst in die Hand nehmen. Heute ist nicht aller Tage - wir
kommen wieder, keine Frage!
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Schade... — Begger