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Atommüllkonferenz am 23.Juni in Hannover

Lennart Müller und Jochen Stay 18.06.2012 23:43
Anti-AKW-Bewegung gibt Anstoß zur Atommülldebatte - Atommüllkonferenz am 23.Juni in Hannover Am kommenden Samstag findet in Hannover eine, von der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (BI) und der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad organisierte, Atommüllkonferenz statt. „Wir fordern seit langem eine umfassende, öffentliche Debatte über die Atommüllproblematik“, erklärt Lennart Müller, Sprecher der BI. Da offensichtlich der politische Wille fehle, werde man diese Debatte nun in Eigenregie starten.
Die Konferenz wende sich vor allem an Betroffene und Akteure von den Standorten, an denen Atommüll liege oder an denen die Lagerung vorgesehen sei. Ziel der Veranstaltung sei es, zu den gesetzten Schwerpunkten längerfristige Arbeitsprozesse zu verabreden, etwa die Herausgabe eines „Sorgenberichtes“, der die faktische Situation an den vielen Atommüll-Orten darstellt und bundespolitisch wirksam machen soll.Als Referenten konnten der Physiker Wolfgang Neumann ("Bestandsaufnahme: Atommüll in Deutschland") und der Geologe Jürgen Kreusch ("Wo steht die offizielle Fachdiskussion?") (beide Intac Hannover) gewonnen werden.Lennart Müller 0175-1992989Atommüllkonferenz 2012Samstag, den 23.0611.00 - 17.30 UhrDGB - Haus HannoverOtto-Brenner-Straße 1www.atommuellkonferenz.deBürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.Rosenstr. 2029439 Lüchowhttp://www.bi-luechow-dannenberg.deBüro: Tel: 05841-4684 Fax: -3197buero@bi-luechow-dannenberg.de

Angriff auf die Energiewende

Liebe Freundinnen und Freunde,nach Fukushima habe ich zwar vermutet, dass die Debatte um Laufzeitverlängerungen früher oder später wieder auf uns zukommt. Aber dass es so rasend schnell geht, schockiert selbst mich.Mit allen Mitteln versuchen die Stromkonzerne, im Bündnis mit den Bremsern in der Bundesregierung, der Öffentlichkeit weißzumachen, dass das mit der Energiewende entweder sowieso Nichts wird, oder wenn, dann mit immensen Kosten für die BürgerInnen. In etlichen angesehenen Zeitungen erschienen in den letzten Wochen Kommentare, die auf eine Verschiebung des Atomausstiegs drängten.Der Dauerbeschuss aus den PR-Maschine zeigt erschreckende Wirkung: Im jüngsten ARD-DeutschlandTrend sprachen sich 53 Prozent der Befragten dafür aus, den Atomausstieg im Zweifel lieber zu verschieben, damit die Strompreise nicht so stark steigen. Die Tagesschau kommentierte: "Die Schlacht um die Atomkraft ist also längst noch nicht geschlagen."Man könnte auch sagen: Die Aufgabe der Anti-AKW-Bewegung ist noch lange nicht erledigt. Wir im Team von .ausgestrahlt sagen: Wir nehmen die Aufforderung zum Tanz an. Wir werden alles dafür tun, dass die Gefahren der Atomkraft nicht verdrängt werden und die Lügenmärchen der Atomlobby nicht verfangen. Und wir entwickeln bereits neue Aktionen und Kampagnen, mit denen der Druck gegen den Weiterbetrieb der AKW wieder gesteigert werden kann.Aber alleine sind wir wirkungslos. Deshalb kommt es darauf an, dass auch Du weiter aktiv bleibst und Dich nicht auf den Erfolgen des letzten Jahres ausruhst. Und es kommt darauf an, dass wir unsere weiter bitter notwendige Arbeit finanzieren können. Wie Du Dir sicher denken kannst, sind nach dem Bundestags-Beschluss, acht AKW stillzulegen, die Spenden an .ausgestrahlt erst mal deutlich zurückgegangen, obwohl ja noch neun Reaktoren weiterlaufen.Deshalb frage ich Dich: Welchen Betrag kannst Du gerade entbehren, um .ausgestrahlt zu unterstützen? Hier kannst Du Deine Spende zum Einzug online eingeben: https://www.ausgestrahlt.de/spenden/tanzdOder überweise Deine Spende auf unser Spendenkonto 2009 306 400 bei derGLS-Bank, BLZ 430 609 67. Bitte gibt als Verwendungszweck "mail1206d" an.Herzliche GrüßeJochen Stayund das ganze .ausgestrahlt-Teamwww.ausgestrahlt.deinfo@ausgestrahlt.deGemeinsam gegen Atomenergie!
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