SU: Polizeirepression in der Kreisstadt
Ende April wurde eine Gruppe Jugendlicher auf dem Weg zum Bahnhof unter haltlosen Anschuldigungen von der Polizei gestoppt. Die PolizistInnen warfen der Gruppe vor, auf dem Weg durch die Innenstadt Schaufensterscheiben demoliert zu haben. Am nächsten Morgen war es jedoch unmöglich, eine zerstörte Scheibe in der Siegburger Innenstadt zu finden!
Dies hinderte die Polizei nicht daran, massiv Pfefferspray gegen die Jugendlichen einzusetzen.
Dies hinderte die Polizei nicht daran, massiv Pfefferspray gegen die Jugendlichen einzusetzen.
Eine Person musste infolge dessen von Rettungssanitätern behandelt werden. Im Laufe dieses Überfalls kamen immer mehr PolizistInnen hinzu. Zuletzt sogar ein Zivilfahrzeug mit einem Hund im Kofferraum. Dieser Hund wurde vom Hundeführer an der langen Leine gehalten und biss mehrere Personen in die Gliedmassen und das, obwohl die Personengruppe bereits von mehreren PolizistInnen in eine Ecke gedrängt worden war!
Zu allem Überfluss wurden nun alle männlichen Jugendlichen in Polizeigewahrsahm verbracht und mussten dort bis zum nächsten Morgen bleiben. Erstaunlicherweise wurde keine der jungen Frauen mit auf die Wache genommen.
Im Laufe der Nacht vom 12. auf den 13. Mai wurde die Polizei zu einer Ruhestörung gerufen, welche vom selbstverwalteten Jugenzentrum ausging. Hier wurde nicht wie sonst üblich eine kleine Anzahl an PolizistInnen vorbei geschickt, um nach dem rechten zu schauen. Von Beginn an waren 4 Polizeibeamte und zwei Menschen vom Ordnungsamt anwesend.
Die Einsatzkräfte behaupteten, auf der Straße noch Musik zu hören als drinnen bereits gar keine Musik mehr lief! Bis zu diesem Zeitpunkt blieben die Einsatzkräfte ruhig und kooperativ. Aus welchen Gründen auch immer, beschloss der Einsatzleiter jedoch alle Polizeikräfte aus der Umgebung anzufordern und bestand darauf, Zutritt zu den Räumlichkeiten des Jugendzentrums zu bekommen. Hier wurde ein Drohszenario aufgebaut, welches beinhaltete, dass das Jugendzentrum noch in der Nacht von Polizeikräften gestürmt werde.
Die VeranstalterInnen einigten sich darauf, gemeinsam mit dem Einsatzleiter eine Begehung der Örtlichkeit zu machen. Während diese Begehung stattfand, versuchten vor dem Jugendzentrum einzelne Beamte in das Zentrum zu stürmen und die Lage zu verschärfen. Gesprächsversuche der Veranstaltenden wurden mit „Halt die Schnauze“ beantwortet und große Pfefferspray-Löscher in Richtung der Feiernden in Stellung gebracht. Partygäste und Veranstalter mussten beruhigend auf die Beamten einreden, um eine Eskalation zu verhindern.
Die Polizei schweigt im Nachhinein stets zu solchen Einsätzen.
Ein solches Polizeiverhalten ist ein Angriff auf alternative Kultur und uns Jugendliche in Siegburg, welches wir nicht weiter hinnehmen können und wollen!
Polizeigewalt aufdecken!
Polizeiwillkür unmöglich machen!
Zu allem Überfluss wurden nun alle männlichen Jugendlichen in Polizeigewahrsahm verbracht und mussten dort bis zum nächsten Morgen bleiben. Erstaunlicherweise wurde keine der jungen Frauen mit auf die Wache genommen.
Im Laufe der Nacht vom 12. auf den 13. Mai wurde die Polizei zu einer Ruhestörung gerufen, welche vom selbstverwalteten Jugenzentrum ausging. Hier wurde nicht wie sonst üblich eine kleine Anzahl an PolizistInnen vorbei geschickt, um nach dem rechten zu schauen. Von Beginn an waren 4 Polizeibeamte und zwei Menschen vom Ordnungsamt anwesend.
Die Einsatzkräfte behaupteten, auf der Straße noch Musik zu hören als drinnen bereits gar keine Musik mehr lief! Bis zu diesem Zeitpunkt blieben die Einsatzkräfte ruhig und kooperativ. Aus welchen Gründen auch immer, beschloss der Einsatzleiter jedoch alle Polizeikräfte aus der Umgebung anzufordern und bestand darauf, Zutritt zu den Räumlichkeiten des Jugendzentrums zu bekommen. Hier wurde ein Drohszenario aufgebaut, welches beinhaltete, dass das Jugendzentrum noch in der Nacht von Polizeikräften gestürmt werde.
Die VeranstalterInnen einigten sich darauf, gemeinsam mit dem Einsatzleiter eine Begehung der Örtlichkeit zu machen. Während diese Begehung stattfand, versuchten vor dem Jugendzentrum einzelne Beamte in das Zentrum zu stürmen und die Lage zu verschärfen. Gesprächsversuche der Veranstaltenden wurden mit „Halt die Schnauze“ beantwortet und große Pfefferspray-Löscher in Richtung der Feiernden in Stellung gebracht. Partygäste und Veranstalter mussten beruhigend auf die Beamten einreden, um eine Eskalation zu verhindern.
Die Polizei schweigt im Nachhinein stets zu solchen Einsätzen.
Ein solches Polizeiverhalten ist ein Angriff auf alternative Kultur und uns Jugendliche in Siegburg, welches wir nicht weiter hinnehmen können und wollen!
Polizeigewalt aufdecken!
Polizeiwillkür unmöglich machen!
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