Veranstaltungsreihe zur Befreiungsparade 8.5.
Gestern hat der mit der fünften und letzten Infoveranstaltung im Vorfeld der "Germany Quits - und das ist ein Grund zu feiern"-Befreiungsparade am 12. Mai erfolgreich durchgeführt.
Gestern hat der mit der fünften und letzten Infoveranstaltung im Vorfeld der "Germany Quits - und das ist ein Grund zu feiern"-Befreiungsparade am 12. Mai erfolgreich durchgeführt.
Hans Coppi (VVN-BdA), der Sohn von Hans und Hilde Coppi, hielt in der kleinen Aula des Hans-und-Hilde-Coppi Gymnasiums in Berlin Karlshorst einen Vortrag mit dem Titel "Es gab nicht nur den 20. Juli – Arbeiter_innenwiderstand und die Rote Kapelle". In dem Vortrag ging er auf die Rolle, die seine Eltern in der Roten Kapelle spielten, ein und berichtete von einigen Aktionen der Widerstandsgruppe. Auch auf die Aktionen und Vernetzungen der Herbert-Baum Gruppe und der Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation wurde hingewiesen. Einem unserer grossen Anliegen, denen Ehrung und Gedenken zuteil werden zu lassen denen einen breite öffentliche Ehrung sonst im Gegensatz zu den Stauffenberg-Attentätern sonst versagt bleibt, konnte so nachgekommen werden. Er schloss seinen Vortrag mit einem Appell an die 50 anwesenden Gäste, wie wichtig antifaschistisches Handeln auch heute noch ist, und das ein solches Handeln dem Wissen um die Geschichte bedarf.
Und nun: heraus zur antifaschistischen Befreiungsparade am 12. Mai.
Treffpunkt 15 Uhr Ostkreuz - check:
http://ak08mai.blogsport.de/
Hans Coppi (VVN-BdA), der Sohn von Hans und Hilde Coppi, hielt in der kleinen Aula des Hans-und-Hilde-Coppi Gymnasiums in Berlin Karlshorst einen Vortrag mit dem Titel "Es gab nicht nur den 20. Juli – Arbeiter_innenwiderstand und die Rote Kapelle". In dem Vortrag ging er auf die Rolle, die seine Eltern in der Roten Kapelle spielten, ein und berichtete von einigen Aktionen der Widerstandsgruppe. Auch auf die Aktionen und Vernetzungen der Herbert-Baum Gruppe und der Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation wurde hingewiesen. Einem unserer grossen Anliegen, denen Ehrung und Gedenken zuteil werden zu lassen denen einen breite öffentliche Ehrung sonst im Gegensatz zu den Stauffenberg-Attentätern sonst versagt bleibt, konnte so nachgekommen werden. Er schloss seinen Vortrag mit einem Appell an die 50 anwesenden Gäste, wie wichtig antifaschistisches Handeln auch heute noch ist, und das ein solches Handeln dem Wissen um die Geschichte bedarf.
Und nun: heraus zur antifaschistischen Befreiungsparade am 12. Mai.
Treffpunkt 15 Uhr Ostkreuz - check:
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Ergänzungen
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Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
wir wollen heute zusammen demonstrieren, um die militärische Niederlage Nazideutschlands und die Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation durch die Wehrmacht am 8. Mai 1945 zu feiern. Nicht
zuletzt möchten wir den alliierten Streitkräften danken, die diesen Sieg unter großen Opfern errungen haben.
Trotzdem gab es im Vorbereitungsbündnis hitzige Diskussionen, um den Umgang mit Nationalfahnen. Wir konnten uns auf keinen Konsens einigen, hier unser Kompromis:
Wir bitten alle Anwesenden zu akzeptieren, dass es unterschiedliche Zugänge zum Gedenken und Politik gibt. Genauso bitten wir darum niemandem die eigenen Positionen aufzudrängen. Um den
unterschiedlichen Positionen innerhalb des Bündnisses und heute auf der Parade Raum zu geben, wird der erste Block ohne Nationalfahnen sein.
Außerdem akzeptieren wir keine köperlichen Auseindersetzungen und Rumgemackere. Lösungen zu finden ist die Aufgabe der Ordner_innen. Angreifer_innen werden der Demo verwiesen.
Und jetzt: auf eine schöne und solidarische Demonstration!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Fahnen
Warum? Ganz einfach: Zum einen symbolisiert die Fahnenparade viel mehr als der Dank an die Alliierten, im wesentlichen wird sie als eine generelle Sympathie für die gezeigten Nationalstaaten wahrgenommen. Zum zweiten ist die auf Nationalstaaten fixierte Danksagung eine verkürzte Betrachtung die der Komplexität der Befreiung nicht gerecht wird und die Heterogeniätät und Interessen der Akteure ausblendet, ebenso könnten Nationalismusvorwürfe impliziert werden. Zum dritten ist das Zeigen von Nationalfahnen innerhalb der Linken Szene aus diversen (guten) Gründen stark emotional aufgeladen und daher nicht dazu geeignet politischen Anliegen einen inhaltlichen Ausdruck zu verleihen.
Also: Seid kreativ, denkt euch was Neues aus, überlasst den Antideutschen nicht diesen Tag für ihre reaktionär-destruktive Agitation!
Gibt es nichts wichtigeres?
@qwertz etc.
Ich gratuliere der Vorbereitungsgruppe zu ihrem Konsenz und hoffe auf Erfolg ohne Provokationen. Nationalfahnen sehe ich nicht nur als AntiD-Symbol. Sie sind nun mal, was sie sind, Ausdruck des Selbstbewusstseins anderer politischer Organisationsformen und Ideen (deren Linke übrigens mehrheitlich für die kleinlichen deutsche Antiimp-Debatten wenig Verständnis aufbringt und sie im Gegenteil als hinderlich im Widerstand empfindet...). Ganz abgesehen davon sind Nationalfahnen der verschiedensten Staaten Symbol ihres Freiheitskampfes, der Gedankenfreiheit... und wenn diese vier Fahnen repräsentiert werden, geben sie genau und besser als alles Fahnenlose eine leider viel zu kurze Phase des Internationalismus, des geeinten Willens der Völker gegen Barbarei wider...
FAHNEN
der mensch (fahnen)
@mhmhm
Kompromiss?