Kretschnmann zu Berufsverboten
Ktretschmann nimmt am 1. Mai in Freiburg zu Berufsverboten Stellung: "Kommunisten gehören nicht in den öffentlichen Dienst".
Frage: Können Sie sich vorstellen Ihr Berufsverbot prüfen und aufheben zu lassen. Es stünde einem Ministerpräsidenten gut an, hier eine Entschädigung einzufordern und weiter zu spenden,
Antwort Kretschmann: Ich habe kein Berufsverbot gehabt.
Frage: Aber Sie konnten doch damals nicht als Lehrer in den öffentlichen Dienst und mussten stattdessen in einer privaten Kosmetikschule arbeiten.
K: Das stimmt. Aber ich habe der Sache damals abgeschworen. Ich habe eine Anhörung gehabt und gesagt, ich stehe auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung.
F: Das haben damals praktisch alle getan. Aber es gibt heute noch, und nicht nur in Freiburg, jede Menge Opfer, die nicht rehabilitiert und dafür immer noch traumatisiert sind.
K: Ich finde, Kommunisten gehören nicht in den öffentlichen Dienst.
F: Dann ist ja alles klar und gesagt. Vielen Dank für die offene Antwort
Am 1.Mai gab es Gelegenheit Herrn Kretschmann hier in Freiburg zu seinem Berufsverbot zu fragen. Wie man sehen, hat er alles komplett abgewimmelt und sogar noch eins draufgesetzt mit seiner Aussage, dass Kommunisten nicht in den öffentkichen Dienst gehören.
Dieses Gespräch fand vor Kretschmanns Rede statt, und Freiburgs OB Salamon, den ich perönlich kenne, hatte nichts Besseres zu tun als sich mit Gesten und Worten ("jetzt langts aber") einzubringen. Er wedelte dabei mit den Händen so ähnlich wie man eine lästige Fliege loswerden will.
Ein Referent Kretschmanns versuchte ebenfalls mich abzudrängen mit den Worten, das sei keine Wahlkampfveranstaltung. Kretschmann selber reagierte vergleichsweise gelassen, sodass ich ebenso gelassen meijne Fragen stellen konnte. Das Gespräch habe ich dann selbst beendet, als klar war, dass dieser Ministerpräsident das falsche Objekt ist um gegen Beerufsverbote vorzugehen.
Äußerst bedenklich finde ich, eine wichtige Sache des öffentlichen Interesses auf einer Ebene des persönlichen Glaubens ("habe der Sache abgeschworen") zu begegnen. Ja wem denn gegenüber abgeschworen, dem Kultusministerium ? bei einer Beichte in einer katholischen Kirche? dem ZK des KBW ? Wie sagte Jutta Ditfurth: "ein mal K-Gruppe - immer K-Gruppe".
Es lässt den Schluss zu, dass Kretschmann zum einen sein politisches Engagement in früheren Jahren als eine Art Glaubenssache, ja Glaubnsersatz, aufgefasst hat und nicht als politischen, vielleicht sogar wissenschaftlichen Erkenntnisprozess.
Ich erinnere hier an die KBW Haltung zum Grundgesetz , was von dieser Seite meistens als bürgerlich - kapitalistisch abgelehnt wurde. Das es andere gab und gibt, auch Kommunisten, die das Grundgesetz verteidigten, kann sich sich Herr Kretschmann offensichtich vor dem Hintergrund seiner eigenen Geschichte nicht vorstellen. Dies kann in seinen Augen nur Taktik sein, es sei denn , man schwört ab.
Zum Schluss stelle ich die Frage, wie sich eigentlich die Beschlusslage der Grünen zu diesem Thema darstellt. Was sagt deren Programm dazu? Fühlt sich Kretschmann nicht an Beschlüsse der grünen Partei gebunden ?
Antwort Kretschmann: Ich habe kein Berufsverbot gehabt.
Frage: Aber Sie konnten doch damals nicht als Lehrer in den öffentlichen Dienst und mussten stattdessen in einer privaten Kosmetikschule arbeiten.
K: Das stimmt. Aber ich habe der Sache damals abgeschworen. Ich habe eine Anhörung gehabt und gesagt, ich stehe auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung.
F: Das haben damals praktisch alle getan. Aber es gibt heute noch, und nicht nur in Freiburg, jede Menge Opfer, die nicht rehabilitiert und dafür immer noch traumatisiert sind.
K: Ich finde, Kommunisten gehören nicht in den öffentlichen Dienst.
F: Dann ist ja alles klar und gesagt. Vielen Dank für die offene Antwort
Am 1.Mai gab es Gelegenheit Herrn Kretschmann hier in Freiburg zu seinem Berufsverbot zu fragen. Wie man sehen, hat er alles komplett abgewimmelt und sogar noch eins draufgesetzt mit seiner Aussage, dass Kommunisten nicht in den öffentkichen Dienst gehören.
Dieses Gespräch fand vor Kretschmanns Rede statt, und Freiburgs OB Salamon, den ich perönlich kenne, hatte nichts Besseres zu tun als sich mit Gesten und Worten ("jetzt langts aber") einzubringen. Er wedelte dabei mit den Händen so ähnlich wie man eine lästige Fliege loswerden will.
Ein Referent Kretschmanns versuchte ebenfalls mich abzudrängen mit den Worten, das sei keine Wahlkampfveranstaltung. Kretschmann selber reagierte vergleichsweise gelassen, sodass ich ebenso gelassen meijne Fragen stellen konnte. Das Gespräch habe ich dann selbst beendet, als klar war, dass dieser Ministerpräsident das falsche Objekt ist um gegen Beerufsverbote vorzugehen.
Äußerst bedenklich finde ich, eine wichtige Sache des öffentlichen Interesses auf einer Ebene des persönlichen Glaubens ("habe der Sache abgeschworen") zu begegnen. Ja wem denn gegenüber abgeschworen, dem Kultusministerium ? bei einer Beichte in einer katholischen Kirche? dem ZK des KBW ? Wie sagte Jutta Ditfurth: "ein mal K-Gruppe - immer K-Gruppe".
Es lässt den Schluss zu, dass Kretschmann zum einen sein politisches Engagement in früheren Jahren als eine Art Glaubenssache, ja Glaubnsersatz, aufgefasst hat und nicht als politischen, vielleicht sogar wissenschaftlichen Erkenntnisprozess.
Ich erinnere hier an die KBW Haltung zum Grundgesetz , was von dieser Seite meistens als bürgerlich - kapitalistisch abgelehnt wurde. Das es andere gab und gibt, auch Kommunisten, die das Grundgesetz verteidigten, kann sich sich Herr Kretschmann offensichtich vor dem Hintergrund seiner eigenen Geschichte nicht vorstellen. Dies kann in seinen Augen nur Taktik sein, es sei denn , man schwört ab.
Zum Schluss stelle ich die Frage, wie sich eigentlich die Beschlusslage der Grünen zu diesem Thema darstellt. Was sagt deren Programm dazu? Fühlt sich Kretschmann nicht an Beschlüsse der grünen Partei gebunden ?
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Ergänzungen
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
To Green ,,,,,,, — Avocado
Kommunisten verteidigen das GG??? — Anton
Grundordnung Schundordnung — BOYKOTT