[NRP] Nazis greifen linkes Zentrum an
Das JWP-MittenDrin unterstützte am 01.Mai 2012 die Proteste gegen einen Aufmarsch von etwa 170 Neonazis in Wittstock. Da der Aufmarsch vollständig verhindert werden konnte, war der Tag ein voller Erfolg für alle Antifaschistinnen und Antifaschisten.
Als die Blockaden gegen den Naziaufmarsch bestanden, wurde deutlich, dass die Nazis extrem aggressiv auftreten. Schon als die Demo noch nicht aufgelöst war, zeichnete sich ab, dass etwa 80 Nazis eine Spontandemonstration in Neuruppin planten. Nach unserer Einschätzung ergab sich daraus ein erhebliches Gefahrenpotential für das MittenDrin und seine Bewohner_Innen. Wir informierten die örtliche Polizei. Gleichzeitig fuhren mehrere Autos mit Antifas aus Wittstock los um selbst einen effektiven Gebäudeschutz zu organisieren.
Als die Nazis dann tatsächlich am Bahnhof Rheinsberger Tor ausstiegen, wurden sie von etwa 30 Cops in Empfang genommen. Nach kurzer Zeit unternahmen die Faschist_Innen einen Ausbruchversuch, der auch glückte. Die Polizei konnte dies nicht verhindern und verfolgte die Nazis auch nicht. Auch am MittenDrin war, trotz wiederholten Anrufen bei der Neuruppiner Polizeistelle, immer noch keine Polizei anwesend.
Nur durch Anrufe von Anwohner_Innen erfuhren wir, dass die Nazis über den Wall auf dem Weg Richtung MittenDrin waren. Die Gruppe der Nazis umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 40 Personen. Diese sammelten sich auf einem Parkplatz direkt am MittenDrin. Hier wurden Steine ausgebuddelt und Flaschen aus dem Müllcontainer gefischt. Unmittelbar nachdem die Nazis erste Steine und Flaschen auf das MittenDrin warfen, begannen die Antifas sich vehement zu verteidigen. Durch das entschlossene Auftreten der Anwesenden im MittenDrin konnten die Faschist_Innen, die offensichtlich eine leeres Haus erwartet hatten, vertrieben werden. Durch den Angriff der Nazis wurden mehrere Autos vor dem MittenDrin beschädigt, das Gebäude selbst blieb weitgehend unbeschädigt.
Glücklicherweise wurden weder Personen verletzt, noch Scheiben getroffen. Wir rufen dazu auf, sich solidarisch mit den Angegriffenen des MittenDrins und den Besitzer_Innen der beschädigten Fahrzeuge zu verhalten. Wir hoffen, dass durch Spenden die entstandenen Schäden ersetzt werden können.
Das Spendenkonto dafür lautet:
JWP-MittenDrin e.V.
Konto: 1730010195
BLZ: 16050202
Bank: Sparkasse-OPR
Verwendungszweck: Naziangriff
Nun geht es aber auch darum die Nazis, die am Übergriff beteiligt waren zu identifizieren. Zwei Fotografen die anwesend waren konnten die Szene entsprechend festhalten. Der eine - eine Privatperson - stellte uns bereits Bilder zur Verfügung. Ein Pressefotograf wird seine Bilder nicht herausgeben, was wir an dieser Stelle erst einmal hinnehmen müssen. Seine Bilder konnten wir daher nur aus der Zeitung entnehmen
Wir bitten nun Antifa-Gruppen uns bei dem Identifizieren der Nazis zu unterstützen. Ein erster Outing-Bericht wurde für kommenden Sonntag angekündigt.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Personen, die uns unterstützt haben und aktuell unterstützen und insbesondere bei jenen, die unser Projekt so entschlossen verteidigt haben! Ihr ward klasse!
Zrotzdem laufen momentan gegen 12 Genoss_Innen Verfahren wegen "Schwerem Landfriedensbruch" und "Versuchter Körperverletzung". Eine anwaltliche Vertretung ist bereits organisiert. Meldet euch bei uns oder noch besser bei der Roten Hilfe Neuruppin, wenn ihr Vorladungen erhaltet!
1.MAI - NAZIFREI!
Als die Nazis dann tatsächlich am Bahnhof Rheinsberger Tor ausstiegen, wurden sie von etwa 30 Cops in Empfang genommen. Nach kurzer Zeit unternahmen die Faschist_Innen einen Ausbruchversuch, der auch glückte. Die Polizei konnte dies nicht verhindern und verfolgte die Nazis auch nicht. Auch am MittenDrin war, trotz wiederholten Anrufen bei der Neuruppiner Polizeistelle, immer noch keine Polizei anwesend.
Nur durch Anrufe von Anwohner_Innen erfuhren wir, dass die Nazis über den Wall auf dem Weg Richtung MittenDrin waren. Die Gruppe der Nazis umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 40 Personen. Diese sammelten sich auf einem Parkplatz direkt am MittenDrin. Hier wurden Steine ausgebuddelt und Flaschen aus dem Müllcontainer gefischt. Unmittelbar nachdem die Nazis erste Steine und Flaschen auf das MittenDrin warfen, begannen die Antifas sich vehement zu verteidigen. Durch das entschlossene Auftreten der Anwesenden im MittenDrin konnten die Faschist_Innen, die offensichtlich eine leeres Haus erwartet hatten, vertrieben werden. Durch den Angriff der Nazis wurden mehrere Autos vor dem MittenDrin beschädigt, das Gebäude selbst blieb weitgehend unbeschädigt.
Glücklicherweise wurden weder Personen verletzt, noch Scheiben getroffen. Wir rufen dazu auf, sich solidarisch mit den Angegriffenen des MittenDrins und den Besitzer_Innen der beschädigten Fahrzeuge zu verhalten. Wir hoffen, dass durch Spenden die entstandenen Schäden ersetzt werden können.
Das Spendenkonto dafür lautet:
JWP-MittenDrin e.V.
Konto: 1730010195
BLZ: 16050202
Bank: Sparkasse-OPR
Verwendungszweck: Naziangriff
Nun geht es aber auch darum die Nazis, die am Übergriff beteiligt waren zu identifizieren. Zwei Fotografen die anwesend waren konnten die Szene entsprechend festhalten. Der eine - eine Privatperson - stellte uns bereits Bilder zur Verfügung. Ein Pressefotograf wird seine Bilder nicht herausgeben, was wir an dieser Stelle erst einmal hinnehmen müssen. Seine Bilder konnten wir daher nur aus der Zeitung entnehmen
Wir bitten nun Antifa-Gruppen uns bei dem Identifizieren der Nazis zu unterstützen. Ein erster Outing-Bericht wurde für kommenden Sonntag angekündigt.
Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Personen, die uns unterstützt haben und aktuell unterstützen und insbesondere bei jenen, die unser Projekt so entschlossen verteidigt haben! Ihr ward klasse!
Zrotzdem laufen momentan gegen 12 Genoss_Innen Verfahren wegen "Schwerem Landfriedensbruch" und "Versuchter Körperverletzung". Eine anwaltliche Vertretung ist bereits organisiert. Meldet euch bei uns oder noch besser bei der Roten Hilfe Neuruppin, wenn ihr Vorladungen erhaltet!
1.MAI - NAZIFREI!
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Ergänzungen
Bilder aus Nürnberg
zeugnis verweigerungsrecht
Und das "Recht am Eigenen Bild".
Beides ist in diesem Fall obsolet. Nur mensch muss es angreifen.
Eine Anzeige wegen Verschleierung von Straftaten muss Ermittlungen zur Folge haben.
Infolgedessen werden von der Staatsanwaltschaft dies egegnannten rechte des Fotografen aufgehoben und er zur herausgabe der Fotos gezwungen.
Ein Anruf/ Treffen bei der Zeitung könnte auch Hilfreich sein.
Eine eidesstattliche Erklärung gegenüber dem Fotografen diese Bilder ausschliesslich zur "Beweisführung" in diesem einen juristischen Prozess zu verwenden, könnte die Situation auflösen.
Aber das würden wir uns nicht gefallen lassen!
mensch stelle sich mal vor, dei deutsche Bank wird überfallen, und BZ Fotograf "Spreepicture" hat Fotos von den Tätern. Die will er nicht den Bullen geben weil er meint die Bilder nur verkaufen zu wollen. Lächerlich!
Möglicherweise haben die Bullen die Bilder. Davon gehe ich aus! Nur euch will er sie nicht geben. Die Bullen "mauern" also und nehmen die Anklage auf sich. Ihr dürft dann als "Opfeer" dann nur "Nebenkläger" sein und somit auch keine Anklage stellen.
Die Stawa findet alles ganz wenig schlimm und klagt nur drei oder vier Leute an die auf dem Foto aus der Zeitung nicht zu übersehen sind.
Die werden dann wegen einer "schlechten Beweislage" nur zu Geldstrafen wegen "einfachen Landfriedensbruches" verurteilt.
Pölchow reloaded!
Die Opfer an den Rand gedrängt, die VS Spitzel unter den Nazis aus der Schusslinie genommen und am Ende noch sich als "demokraten gegen Rechts" darstellen!
widerlich. Ich befürchte es wird so kommen.
Also macht dem Burschen Druck, das er die fotos rausrückt! Öffenlich dazu auffordern! den "Helden". Fotos von Naziübergriffen machen, aber nur um sie verkaufen zu können, nicht um sie zur Überführung der Täter bereitzustellen.
Moralisches Wrack!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Hmmm? — Tagesschau-Jünger