RETTET GANGJEONG!!!

no chr.! 19.04.2012 02:51 Themen: Repression Soziale Kämpfe Weltweit Ökologie
Gangjeong ist ein Dorf auf der schönen Insel Jeju in Südkorea. Seit fünf Jahren ist das Dorf umkämpft. 94 % der Bewohner wollen den Plan nicht akzeptieren, hier einen Marinesützpunkt zu bauen.



Solidarität mit Gangjeong

Gangjeong ist ein Dorf auf der schönen Insel Jeju in Südkorea. Seit fünf Jahren ist das Dorf umkämpft. 94 % der Bewohner wollen den Plan nicht akzeptieren, hier einen Marinesützpunkt zu bauen.

Denn die Zerstörung von Gangjeong bedeutet auch die Zerstörung des Lebens, der Natur und darüber hinaus des Friedens im nordost-asiatischen Raum. Der geplante Marinestützpunkt, ein US-amerikanischer Stützpunkt, erweitert das bestehende Raketenverteidigungssystem und richtet sich offensichtlich gegen China.

Der fünfjährige Kampf im und um das Dorf konnte den Bau zwar verzögern aber nicht stoppen. Zahlreiche Menschen wurden festgenommen und später wieder freigelassen. In diesem Jahr wurde sogar die britische Friedensaktivistin Angie Zelter wegen ihrer Solidaritätsaktionen aus Korea ausgewiesen.

Frühjahr 2012. In Gangjeong ist es fast wie im Krieg. Samsung C&T (yep, dieselben, die auch eure schoenen Handies etc. herstellen), die mit der Baudurchführung beauftragte Firma, will den Bau durchsetzen. Trotz aller Proteste wurde begonnen, den 1,2 km breiten am Meer gelegenen Felsen, genannt Gureombi, zu sprengen. Was das für die Bewohner bedeutet, kann man gar nicht ermessen.

Mehr info gibt es hier!
Diese Facebook-Seite bietet einen Treffpunkt für Einzelne bzw. Gruppierungen, die sich auf Deutsch über Gangjeong informieren und sich für die Rettung von Gangjeong friedlich einsetzen wollen.


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Ergänzungen

FacebookNegativ

Yoh 19.04.2012 - 04:25
Sehr interessante Information, jedoch wäre ich Dir/Euch dankbar wenn Du/Ihr noch eine andere Informationsquelle als Scheissfacebook angeben könntet. Es ist für Dich/Euch wahrscheinlich schwer zu glauben aber es gibt äußerst viele Anarchisten und andere Linksradikale die auf diese selbstexhibitionismusplattform aus naheliegeneden Gründen freiwillig keinen Zugriff haben und vor allen nicht haben wollen.
Unter uns, falls Du/Ihr weiter vorhabt Euch subversiv zu betätigen wäre Dir/Euch dringend empfohlen Dich/Euch ebenfalls davon zu distanzieren. Und dies sage ich Dir Euch als angehender Jurist.
Die internationalen Repressionsorgane haben schon sehr vielen Menschen auf den auf diesem Portal basierenden und kursierenden Informationen, erhebliche Probleme bereitet. Dir/Euch nichtdestotrotz weiterhin viel Glück...

re: FacebookNegativ

no chr.! 19.04.2012 - 08:37
More/other info you'll get here:

Save Jeju Island
 http://www.savejejuisland.org/Save_Jeju_Island/Welcome.html

In solidarity...

Facebook geht klar, wenn...

Datenschutz digga 19.04.2012 - 17:45
Facebook geht klar, wenn man tunlichst vermeidet irgendwelche Leute als 'Freunde' zu adden, die man auch tatsächlich kennt und wenn man grundsätzlich über Tor reingeht.

Ansonsten bringen Fake-Name + Fake-Mail einen Scheiß, denn man über die IP den Benutzer zurückverfolgen kann
Und wenn man anfängt Leute zu adden, mit denen man wirklich persönlich Kontakt hat (oder noch schlimmer: politische Arbeit macht), dann ist der Zug eh abgefahren. Die Netzwerke sind es doch, die VS & Co interessieren.

siehe auch:
 http://www.youtube.com/watch?v=Aual8jhBzQY

Ähnlichkeiten mit Gavdopoula/ Griechemland

Alexis 19.04.2012 - 23:09
Erinnert mich etwas an den Kampf um die kleine Insel Gavdopoula im Lybischen Meer.

Gavdopoula liegt etwa 30 Kilometer südlich des kretischen Hafenortes Chora Sfakion im Libyschen Meer und etwa 7,5 Kilometer nordwestlich von Gavdos.

Die Insel ein unbewohntes kleines Biotob, welches nur als Weidegebiet für Schafe und Ziegen genutzt, und im Ramen eines "sanftes Tourismus" (wenn du nen Fischer findest, der dich mitnimmt) genutzt wird.

Im Jahr 1998 rückte die kleine Insel trotzdem ins Blickfeld der Öffentlichkeit, als ein Plan publik wurde, die Insel zu einem gigantischen Containerumschlagplatz (dem nach der Planung mit Abstand größten in Europa) auszubauen. Hierzu sollte die gesamte Insel bis zu einer Höhe von etwa 5 Metern abgetragen und eingeebnet werden. Die abgetragenen Stein- und Erdmassen sollten zum Bau von Schutzdämmen vor dem Hafen verwendet werden. Diese Baumaßnahmen hätten nicht nur die Insel, sondern auch die umliegenden Flachwasserbereiche völlig zerstört. Auch die Insel Gavdos, ein Ort auf dem sich noch jenseits des Massenandrangs leben und urlauben lässt, sollte "erwirtschaftet" (als wäre sie das nicht schon von der kleinen Gemeinde dort) und mit Arbeitersiedlungen bebaut werden.

Die Naturresourcen an Flora und Fauna wären unwiederbringlich kapitalistischer Logik und Gier geopfert worden.

Die Ausführung des Planes wurde unter anderem durch die Proteste zahlreicher Naturschützer verhindert. Der Kampf war lange und zäh, aber letztendlich auch erfolgreich.

(Quelle: Besuche, Wiki und Gavdos - Seite)

Ich hoffe ihr seid genauso erfolgreich!

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 2 Kommentare

hirn an und facebook geht klar

linker facebookuser 19.04.2012 - 12:31
Es ist doch jedem selbst überlassen, mit was für eine Mailadresse man sich bei facebook anmeldet, ob man die vorher niht einfach nur dafür regrestiriert und dann drauf verzichtet echte Fotos/Angaben hochzuladen. Über mich weiß facebook nichts wichtiges, die Mailadresse wird nur udn ausschließlich für fb benutzt und Fotos von mir gibt's da nicht. Problem?

Das Problem...

Huch, wie unschön... 19.04.2012 - 17:58
... ist doch eher, dass viele Anarchos und andere selbsternannte Linksradikale sowohl in der Vergangenheit als auch in ihrem kleine Szeneghetto leben und das nach Möglichkeit zum Ideal für alle Anderen hochstilisieren wollen...