Revolutionäre 1. Mai Vorabenddemo Duisburg

3A NRW 07.04.2012 17:39 Themen: Antifa Antirassismus Militarismus Soziale Kämpfe Weltweit
Der Ka­pi­ta­lis­mus hat keine Zu­kunft

Re­vo­lu­tio­nä­re Vor­a­bend­de­mo
30.0.4 | 18 Uhr | Du­is­burg Hbf

Seit mehr als drei Jah­ren be­weist der Ka­pi­ta­lis­mus mit sei­ner ak­tu­ells­ten Krise für alle Welt ganz offen, dass er uns weder Wohl­stand noch Zu­kunft bie­ten kann. In den USA wur­den 3,6 Mil­lio­nen Fa­mi­li­en seit 2007 per Zwangs­ver­stei­ge­rung aus ihren Häu­e­sern ge­wor­fen. Jeder zwei­te Ju­gend­li­che in Grie­chen­land, Spa­ni­en und Ita­li­en ist ar­beits­los, in Grie­chen­land ist das Ein­kom­men der Be­völ­ke­rung bis­her um durch­schnitt­lich 40% ge­senkt wor­den, Werks­schlie­ßun­gen, Mas­sen­ent­las­sun­gen und grö­ße­rer Druck am Ar­beits­platz in Deutsch­land, dass ist ein Teil der Bi­lanz nach drei Jah­ren Krise.
Wie in jeder Krise des Ka­pi­ta­lis­mus wird klar, dass die­ses Wirt­schafts­sys­tem dem Un­ter­gang ge­weiht ist. Sehen wir uns doch um in die­ser Welt! Wäh­rend Mil­lio­nen Ar­beit su­chen ste­hen viele Fa­brik­hal­len halb leer und an­de­re müs­sen immer schnel­ler und ef­fek­ti­ver ar­bei­ten. Warum? Die Löhne wer­den ge­senkt, aber die Pro­duk­ti­on wird aus­ge­wei­tet, bei­des um mehr Pro­fit zu ma­chen, aber ir­gend­wann bricht der Ver­kauf zu­sam­men, weil die­je­ni­gen, die für immer we­ni­ger Lohn ar­bei­ten, da­nach auch für die­sen Lohn immer mehr Pro­duk­te kau­fen sol­len. Das war die Ur­sa­che für die Im­mo­bi­li­en­kri­se in den USA 2008 und auch für die welt­wei­te Au­to­kri­se 2009. Wäh­rend Tau­sen­de Ar­beits­plät­ze ver­nich­tet wer­den, sind die ein­zi­gen Ar­beits­plät­ze, die neu ent­ste­hen, Lei­h­ar­beits­ar­beits­plät­ze oder be­fris­te­te Ver­trä­ge. Warum? Weil wir dann schnell wie­der raus­ge­wor­fen wer­den kön­nen, wenn das Ge­schäft nicht läuft oder ge­spart wer­den soll. Wäh­rend Mil­li­ar­den Men­schen hun­gern, wer­den auf der an­de­ren Seite in den Zen­tren der ka­pi­ta­lis­ti­schen Welt jedes Jahr tau­sen­de Ton­nen Le­bens­mit­tel ver­nich­tet, um die Prei­se sta­bil zu hal­ten. Im Kran­ken­haus und im Pfle­ge­heim hat jedeR Pfle­ge­rIn immer we­ni­ger Zeit für die Pfle­ge jedes ein­zel­nen Men­schen, in Re­kord­tem­po sol­len die Men­schen ab­ge­fer­tigt wer­den. Warum? Weil zu­viel Zeit für die Pa­ti­en­ten „zu teuer“ ist. Wäh­rend Mil­lio­nen Men­schen auf Hartz IV Ni­veau ge­drängt wer­den, kas­sie­ren Kon­zer­ne un­vor­stell­bar große Ge­win­ne. Warum das alles? Weil wir in einem Sys­tem leben, in dem jeder Mensch, jede Hand­lung, jeder Tag, jede Stun­de, jede Mi­nu­te da­nach be­wer­tet wird, ob sie den Ka­pi­ta­lis­ten Pro­fit bringt oder nicht. Immer mehr Men­schen wird klar, dass es keine Al­ter­na­ti­ve zum Wi­der­stand gegen die­ses Sys­tem gibt. Der Ka­pi­ta­lis­mus muss weg.

Ka­pi­ta­lis­mus kann man nicht ab­wäh­len! Es gibt keine Al­ter­na­ti­ve zur Re­vo­lu­ti­on!

Alle gro­ßen Zei­tun­gen spre­chen im Chor davon, dass jetzt alle „Deut­schen“ ge­mein­sam die „fau­len Grie­chen“ aus ihrer Not­si­tua­ti­on ret­ten müss­ten. In Wahr­heit gibt es aber kei­nen Wi­der­spruch zwi­schen den In­ter­es­sen der deut­schen und grie­chi­schen Be­völ­ke­rung. Ganz im Ge­gen­teil: Der wich­tigs­te In­ter­es­sens­ge­gen­satz ist der zwi­schen den aus­ge­beu­te­ten Men­schen aus ganz Eu­ro­pa und den eu­ro­päi­schen Ka­pi­ta­lis­ten der ver­schie­de­nen Län­der unter deut­scher und fran­zö­si­scher Füh­rung. Dem grie­chi­schen Staat wurde längst die Mög­lich­keit ge­nom­men, ei­gen­stän­dig Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, er wurde wie eine Ko­lo­nie unter das ge­mein­sa­me Kom­man­do der Grie­chen­land-​Troi­ka ge­stellt, die aus EU, EZB und In­ter­na­tio­na­lem Wäh­rungs­fonds be­steht. Davon pro­fi­tiert vor allem das deut­sche Ka­pi­tal. Die Troi­ka ver­wal­tet jetzt das Land und schreibt dem Par­la­ment vor, wofür es ab­zu­stim­men hat. Um die Pro­fi­te der Ka­pi­ta­lis­ten, die Kre­di­te an Grie­chen­land ver­ge­ben haben, auf­recht zu er­hal­ten, presst der deut­sche Staat jetzt so­wohl die Grie­chen (und zwar be­son­ders hef­tig!) als auch große an­de­re Teile der eu­ro­päi­schen Be­völ­ke­rung durch bru­ta­le Spar­pro­gram­me aus. Das ein­ge­spar­te Geld fließt di­rekt in die Ta­schen der Ban­ken und Kon­zer­ne. Die Rolle des deut­schen Staats bei der Aus­beu­tung der grie­chi­schen Be­völ­ke­rung aber auch bei der Po­li­tik im ei­ge­nen Land zeigt nur zu deut­lich, auf wes­sen Seite er steht. Ganz egal, wel­che Farbe die Re­gie­rung in den letz­ten Jah­ren hat­ten, sie setz­ten ei­ni­ge der dreis­tes­ten An­grif­fe der deut­schen Ge­schich­te gegen uns durch: Zum Bei­spiel Hartz IV, die Ren­ten­re­form (Rente mit 67), die Ein­füh­rung der Lei­h­ar­beit, die Ge­sund­heits­re­form (Pra­xis­ge­bühr und vie­les mehr), die fak­ti­sche Ab­schaf­fung des Asyl­rechts und die neuen deut­schen Krie­ge seit 1945. Das Ver­hal­ten der deut­schen Po­li­ti­ker ist kein Zu­fall, sie sind in viel­fäl­ti­ger Weise mit den deut­schen Ka­pi­ta­lis­ten ver­bun­den. Der Bun­des­prä­si­dent Chris­ti­an Wulff war nur einer von ihnen, sein Feh­ler war nicht, dass er be­sto­chen wurde, das gilt für fast alle Po­li­ti­ker, sein Feh­ler war nur, dass er sich dabei hat er­wi­schen las­sen. Die­ser Staat ist nicht de­mo­kra­tisch, seine Po­li­ti­ker ste­hen voll und ganz auf der Seite der Ka­pi­ta­lis­ten.

Des­we­gen for­dern Mil­lio­nen Men­schen echte De­mo­kra­tie, jetzt! Des­halb kämp­fen Mil­lio­nen in der Oc­cu­py-​Be­we­gung gegen die Dik­ta­tur von 1%.

Wenn wir die Mil­lio­nen Ar­bei­ter und An­ge­stell­te, Ar­beits­lo­se, Schü­ler, Stu­den­ten und Ren­ter die Welt so ein­rich­ten wol­len, dass nach un­se­ren Be­dürf­nis­sen pro­du­ziert wird und uns keine Cli­que von kor­rup­ten Po­li­ti­kern re­giert, wer­den wir die­sen Staat nicht ab­wäh­len kön­nen, son­dern müs­sen ihn durch eine Re­vo­lu­ti­on stür­zen.

NSU – Nazis und Staat – Hand in Hand

Ge­ra­de durch das Auf­flie­gen einer Neo­na­zi-​Ter­ror­zel­le (NSU) wurde in den letz­ten Mo­na­ten klar, dass der Staat die Be­dro­hung durch Mas­sen­auf­stän­de und letzt­lich durch die Re­vo­lu­ti­on für den Ka­pi­ta­lis­mus sehr, sehr ernst nimmt und auch, dass er nicht mal einen Ge­dan­ken daran ver­schwen­det, sich an die Spiel­re­geln sei­ner ei­ge­nen „De­mo­kra­tie“ zu hal­ten. Die staat­li­chen Ge­heim­diens­te haben NSU nicht zu­fäl­lig mit Waf­fen, Geld, fal­schen Aus­weis­pa­pie­ren, In­for­ma­tio­nen und vie­lem mehr aus­ge­stat­tet.
Heute wie ges­tern, die­nen die Fa­schis­ten dem Staat, um Kom­mu­nis­tIn­nen und alle an­de­ren, die für den Sturz des Ka­pi­ta­lis­mus kämp­fen oder Mi­gran­tIn­nen ein­zu­schüch­tern und durch ras­sis­ti­sche Hetze zu spal­ten, um sie damit vom Wi­der­stand ab­zu­hal­ten. Der Fa­schis­mus wird immer wie­der vom Ka­pi­ta­lis­mus her­vor­ge­bracht, um jeden Wi­der­stand gegen die herr­schen­de Ord­nung zu ver­nich­ten.

1. Mai bleibt na­zi­frei!
Die Nazis aus Süd-​NRW, die unter dem Namen „Ak­ti­ons­bü­ro Mit­tel­rhein“ auf­tre­ten, pfleg­ten enge Kon­tak­te mit den Ter­ro­ris­ten von NSU und leis­te­ten Un­ter­stüt­zungs­art­beit. Erst im März 2012 wur­den 24 von ihnen fest­ge­nom­men und in Un­ter­su­chungs­haft ge­bracht.

Am 1. Mai kämp­fen tra­di­tio­nell Aus­ge­beu­te­te aus der gan­zen Welt für die Ein­hal­tung ihrer Rech­te, für hö­he­re Löhne, bes­se­re Ar­beits­be­din­gun­gen und für die Re­vo­lu­ti­on. Die Neo­na­zis über­fie­len am 1. Mai 2009 die Dort­mun­der erste Mai-​De­mons­tra­ti­on und ver­such­ten, vor allem mi­gran­ti­sche De­mons­tran­tIn­nen zu ver­prü­geln. Am 1. Mai 2012 wol­len Neo­na­zis mar­schie­ren, auch die­ses Jahr be­haup­ten sie, der 1. Mai würde ihnen ge­hö­ren. Aber sie haben nichts zu bie­ten außer Hass und Ge­walt gegen alles und alle „Nicht­deut­schen“ und auf der an­de­ren Seite Dis­zi­plin und Ge­hor­sam ge­gen­über den deut­schen Ka­pi­ta­lis­ten, die uns aus­beu­ten. Sie sind nichts als die rech­te Hand des Staa­tes, ge­schaf­fen und fi­nan­ziert, um uns zu un­ter­drü­cken. Der 1. Mai ist der Kampf­tag der Un­ter­drück­ten und Aus­ge­beu­te­ten aller Län­der und kein Tag für Fa­schis­ten!

Kommt am 30. April nach Du­is­burg und fei­ert den re­vo­lu­tio­nä­ren 1. Mai! Der 1. Mai ge­hört uns! Fahrt noch am sel­ben Abend oder am nächs­ten Mor­gen wei­ter nach Bonn: Am nächs­ten Tag blo­ckie­ren wir den Auf­marsch der Neo­na­zis, sie wer­den nicht durch­kom­men!

Staat und Nazis Hand in Hand – un­se­re Ant­wort Wi­der­stand!
Es lebe der re­vo­lu­tio­nä­re 1. Mai!
Tod dem Fa­schis­mus!
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Ergänzungen

Wenn die Nacht am tiefsten ist, ...

(muss ausgefüllt werden) 08.04.2012 - 16:29
Sozialrevolutionäre Vorabendemo zum 1. Mai: Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten. Gegen Herrschaft und Kapitalismus! Für die Soziale Revolution!
Ort: Köln-Kalk Kapelle
Zeit: 19.00Uhr
weitere Infos:  http://sozialerevolutionkoeln.blogsport.de/vorabendemo/

Anarchistisch Syndikalistische Jugend Köln ruft zu Sozialrevolutionären Aktivitäten in Köln auf!


In Köln hat sich ein sozial-revolutionäres Bündnis zusammen gefunden; die „anarchistisch-syndikalistische Jungend Köln“ ist ein Teil dieses Bündnisses. Von diesem Zusammenschluss aus wird es eine Vielzahl von Aktionen und Aktivitäten rund um den 1. Mai geben, unter anderem eine Vorabenddemo und einen Block auf der DGB-Demo.

Gegen Herrschaft und Kapitalismus
Jeden Morgen früh aufstehen, jeden Morgen den selben Weg, jeden Tag die selben Gesichter, jeden Tag die selbe Scheiße, immer wieder – Monotonie! Und das alles um Dinge zu tun, die dich nicht erfüllen und die du nur machst, um dir Essen kaufen zu können, die Miete zu bezahlen und nicht aus den Normen zufallen. Egal ob du arbeitest, eine Ausbildung machst, studierst oder regelmäßig zum Arbeitsamt gehst, wir sind alle in der selben Situation und wir ALLE halten das System aufrecht. Deshalb muss es darum gehen aus dieser Systematik auszubrechen. Jeder und Jede ist wichtig auf dem Weg zur sozialen Revolution.

Geschichte 1. Mai
Der 1. Mai als Kampftag der Arbeiter_innenklasse entstand im 19. Jahrhundert infolge der Kämpfe um den 8-Stunden Tag, als mehrere hunderttausende am 1. Mai 1886 in den USA streikten. Am 3. Mai 1886 wurde eine Demonstration in Chicago von Polizisten_innen niedergeschlagen, zwei Arbeiter wurden dabei getötet. Infolgedessen gab es weitere Demonstrationen bei denen eine Bombe explodierte, wodurch sieben Polizisten_innen getötet und weitere Polizisten_innen und Demonstranten_innen verletzt wurden. Als Reaktion darauf gab es Verhaftungswellen, Zeitungs- und Versammlungsverbote, sowie weitere Repression gegen die anarchistisch geprägte Arbeiter_innen Bewegung. Letztendlich wurde gegen acht Anarchisten Anklage erhoben, die Bombe geworfen zu haben, obwohl sie nachweislich nicht „schuldig“ waren. Vier von Ihnen ( Augustin Spieß, Adolf Fischer, Georg Engel, Albert Pasons) wurden am 11. November 1887 vom Staat hingerichtet. Zwei Jahre nach der Hinrichtung der Anarchisten, wurde der 1.Mai von der 2. Internationalen als Kampftag der Arbeiter_innenbewegung ausgerufen.

Anarchismus ist Ordnung ohne Herrschaft
Der Anarchismus passt in keine Norm, passt in keine Schublade, passt in keine Form. Anarchistische Strukturen und Gesellschaftsformen zeichnen sich dadurch aus, dass sie ohne jegliche Herrschaft auskommen und dass an die Stelle von hierarchischen, freiheitliche Strukturen gesetzt werden z.B. Arbeit ohne Chef, Entscheidungen im Konsensprinzip oder ein solidarischer Umgang miteinander. Anweisungen von „Oben“ gibt es nicht. Alle uns betreffenden Bereiche werden von uns selbst gestaltet und verwaltet. Die von den Mainstreammedien verbreitet Auffassung Anarchie sei „Chaos und Zerstörung“ ist wissenschaftlich falsch und dient nur zur Diffamierung unserer Bewegung und dem Erhalt des Status Quo.

„Nicht dem Parlament vertrauen, auf Widerstand von unten bauen!“
In der heutigen Zeit fangen wieder viele Menschen an sich zu politisieren, sich mit ihrer Umwelt auseinander zusetzen und ihre Lebensbedingungen zu erhalten/verbessern. Aktuelle Beispiele dafür sind: Stuttgart 21, Anti-Atom Proteste, Anti-ACTA Proteste oder der Bildungsstreik, bei welchen zu beobachten war, dass zwar viele Menschen auf die Straße gingen, der Funken der Proteste jedoch sehr schnell erlosch. Das liegt daran, dass ein großer Teil dieser Menschen fremdorganisiert wird, anstatt sich selbst zu organisieren. Hierarchisch strukturierte Gruppen, Parteien und Gewerkschaften planen die Bürgerproteste, womit sie die Unzufriedenheit der Menschen und die Art wie sie diese äußern, kontrollieren. Das bedeutet für uns, dass bürgerliche Proteste allenfalls reformistische Veränderungen erzielen können, wodurch aber nie die eigentliche Ursache der Probleme behoben wird. Das Problem sind nicht einzelne Gesetze oder Politiker, sondern das gesamte System des Kapitalismus und das können nur wir als unterdrückte Klasse lösen. Hierarchisch organisierte Gruppen, Parteien und Gewerkschaften verhindern seit Jahrhunderten die Selbstverwaltung der Menschen und sind damit reaktionär. Vor allem der DGB zeichnete sich in den letzten Jahrzehnten dadurch aus, dass sie durch ihre sozialpartnerschaftlichen Aktivitäten den kämpferischen Teil der Arbeiter_innenbewegung befriedeten. Gleichzeitig bekämpften sie jede Art von Basisgewerkschaften. Der DGB ist Erhalter des sozialen Friedens mit dem System und jede „kämpferische“ Rede, jeder Warnstreik und jede Verhandlung mit den Bossen sind unterm Strich nicht mehr, als Medienereignisse. Dabei geht der natürliche Widerspruch zwischen Arbeiter und Kapitalist zwischen Standortdenken, Konkurrenzfähigkeit und dem Wedeln von Nationalflaggen unter.

Kapitalismus heißt Krise
Durch Rohstoffknappheit und Zinssystem gerät der Kapitalismus immer mehr an seine Grenzen und es wird immer schwieriger den sozialen Frieden aufrecht zu erhalten. Auf einer endlichen Welt kann es kein unendliches Wachstum geben. Die Krise des Systems birgt Chancen den sozialen Frieden aufzubrechen. In einigen Ländern ist dies bereits geschehen. wie zum Beispiel in Griechenland. Griechenland wird überschwämmt von Sparmaßnahmen wodurch immer mehr Menschen kein Geld mehr für überlebenswichtige Güter haben. Dadurch gibt es eine breite Mobilisation von großen Bevölkerungsteilen, welche mit teils militanten Streiks, Demonstrationen und Besetzungen kämpfen. Darüber hinaus sind erste Ansätze von Selbstorganisation erkennbar wie die Besetzung eines Krankenhauses welches nun durch seine Arbeiter_innen Selbstverwaltet wird.

Für internationale / antinationale Kämpfe
Egal ob in Ägypten, bei den militanten Arbeiter_innen am Suezkanal, welche wilde Streiks und Besetzungen organisierten oder in Chile, wo Schüler_innen und Studenten_innen mit Steinen gegen paramilitärische Carabineries kämpfen, welche die Bildungsgesetze aus der Zeit der faschistischen Militärdiktatur schützen oder bei den Arbeiter_innen im Herzen Chinas, die ihre Fabriken besetzen, um aus ihrem elenden Leben auszubrechen. Oder wie in Europa, wo Massendemonstrationen gegen Sparmaßnahmen stattfinden. Wir sind nicht allein! Wenn du dich umdrehst, siehst du nur den tristen Alltag vor dir. Aber wenn du darüber hinaus schaust, siehst du überall auf dieser Welt Menschen, die aus ihrem Alltag ausbrechen. Unser Kampf ist nicht durch Grenzen von Nationen isoliert. Wir sind viele undwir sind überall.

AZ bleibt da, wo es ist!
Ein aktueller, lokaler Kampf, der auch internationalen Bezug hat, ist der um das Autonome Zentrum Köln-Kalk, welches akut räumungsbedroht ist.

Die deutsche Linke
Leider sieht die Situation in der deutschen Linken nicht so rosig aus. Mankönnte auch sagen: beschissen! Autoritäre Strukturen sind weit verbreitet, praktische Solidarität ist nur selten erfahrbar und das Mobilisierungspotenzial ist trotz vermehrter Proteste sehr gering. Die Intervention der radikalen und libertären Linken in Kämpfe der Bevölkerung beschränkt sich oft auf Fahnengeschwänke und das Erstellen von Facebook-Veranstaltungen. Sie hat sich zu großen Teilen in ihre Szenerealität
zurückgezogen. Hier muss die anarchistische Bewegung ansetzten. Herrschaftstreue Politkader raus aus der Linken! Raus aus dem Szenesumpf! Nur weil wir glauben die Welt zu verstehen, sind wir nicht besser als die Menschen außerhalb der Bewegung und sollten darum auch mit ihnen zusammen unsere Kämpfe führen. Verbreitet eure Fähigkeiten, Ideen und Träume nicht nur unter euch, sondern unter allen Menschen.

Denn wir sind nicht die letzte Generation, für das freie Leben!

ASJ Köln

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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Mobi-Video Berlin — Der Druck steigt!

Am 30. April auf die Straße — Antifa Wedding 65

genau! — egal

Revomai — mehr Druck

AM 1 MAI AUF DIE STRAßE ! — ADGH - Demokratische Jugendbewegung in Europa