Zwangsarbeiterlager auf dem Köpigelände
Wie einem Artikel auf freitag-Online zu entnehmen ist, gab es in der NS-Zeit auf dem Gelände der Berliner Köpenicker Str. 137, der heutigen Köpi ein Zwangsarbeiterlager.
Das ist nicht überraschend, in Berlin gab es in fast jeder Straße eines dieser Lager.
Laut dem bericht, der sich um die Geschichte von Telefunken dreht, werden in einer Szene die Namen von NS-Zwangsarbeitslagern in Berlin-Kreuzberg auf eine Tafel geschrieben, unter Anderem eben die Köpenicker Straße 137.
Es scheint in den Jahren der Besetzung dazu von den Bewohner_innen und Unterstützer_innen keine historische Forschung gegeben zu haben.
Aber jetzt könnte das ja nachgeholt werden. Es wäre doch interessant zu erfahren, wer lebte dort zwangsweise wie lange? Gab es bewondere Mißhandlungen auch in dem Lager? Ist die Nationalität der Menschen rauszukriegen? Gibt es vielleicht noch Namen udn gar noch Überlebende?
Es ist tatsächlich in Berlin nicht üblich, dass die Stätten der ehemaligen Lager Erinnerungsorte werden. Das könnte ja bei einem Ort wie der Köpi geändert werden. HIer könnte versucht werden, einen anderen Umgang mit solchen Orten fzu finden.
Zur Informaton:Das Theaterstück, aus dem die Information stammt, läuft noch zweimal im Berliner HAU3:
Wellenartillerie Telefunken, Regie Hans-Werner Krösinger,
Weitere Vorstellungen: 10 – 11. 1., jeweils 20 Uhr, Hau 3, Tempelhofer Ufer 10,
www.hebbel-am-ufer.de/de/kuenstler/kuenstler_22466.html?HAU=3
und hier ist der gesamte Artikel von Freitag-Online, der Grundlage für diese Informaton ist:
http://www.freitag.de/community/blogs/peter-nowak/das-unbekannte--zwangsarbeiterlager-in-der-koepenickerstrasse-137
Laut dem bericht, der sich um die Geschichte von Telefunken dreht, werden in einer Szene die Namen von NS-Zwangsarbeitslagern in Berlin-Kreuzberg auf eine Tafel geschrieben, unter Anderem eben die Köpenicker Straße 137.
Es scheint in den Jahren der Besetzung dazu von den Bewohner_innen und Unterstützer_innen keine historische Forschung gegeben zu haben.
Aber jetzt könnte das ja nachgeholt werden. Es wäre doch interessant zu erfahren, wer lebte dort zwangsweise wie lange? Gab es bewondere Mißhandlungen auch in dem Lager? Ist die Nationalität der Menschen rauszukriegen? Gibt es vielleicht noch Namen udn gar noch Überlebende?
Es ist tatsächlich in Berlin nicht üblich, dass die Stätten der ehemaligen Lager Erinnerungsorte werden. Das könnte ja bei einem Ort wie der Köpi geändert werden. HIer könnte versucht werden, einen anderen Umgang mit solchen Orten fzu finden.
Zur Informaton:Das Theaterstück, aus dem die Information stammt, läuft noch zweimal im Berliner HAU3:
Wellenartillerie Telefunken, Regie Hans-Werner Krösinger,
Weitere Vorstellungen: 10 – 11. 1., jeweils 20 Uhr, Hau 3, Tempelhofer Ufer 10,
www.hebbel-am-ufer.de/de/kuenstler/kuenstler_22466.html?HAU=3
und hier ist der gesamte Artikel von Freitag-Online, der Grundlage für diese Informaton ist:
http://www.freitag.de/community/blogs/peter-nowak/das-unbekannte--zwangsarbeiterlager-in-der-koepenickerstrasse-137
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Ergänzungen
@historischinteressiert
Aber jetzt könnte das ja nachgeholt werden. Es wäre doch interessant zu erfahren, wer lebte dort zwangsweise wie lange? Gab es bewondere Mißhandlungen auch in dem Lager? Ist die Nationalität der Menschen rauszukriegen? Gibt es vielleicht noch Namen udn gar noch Überlebende? .............
@ historischinteressiert
na dann lege los mach das.
Kreuzberg??
in der gesamten Ufergegend gab es
Zuvor gab es dort sogar eine Gedenktafel an die Opfer der Nazidiktatur. Beim Neubau des Supermarktes (derzeit ein Penny, vorher ein Plus) verschwand die alte Grundstücksmauer und mit ihr die Gedenktafel.
Allerdings braucht mensch dafür nicht lange zu suchen. Interessierte können es entweder im Bezirksamt direkt erfahren oder sich an die Sprachschule Babylonia im Kerngehäuse (Cuvrystr.) wenden, denn es gibt (gab?) für jeden Berliner Bezirk Karten mit Gedenkstätten für Zwangsarbeit während der Nazi-Diktatur.
histo
Konstruktiver Vorschlag+Kritik
Ohne den (Ex)BesetzerInnen und UnterstützerInnen der Köpi, würde es das ganze Haus schon lange nicht mehr geben! Platt gemacht für nen neuen Supermarkt, Luxus-Lofts oder ähnlichen Scheiß. Oder es wäre zusammengefallen, da die ganzen Baumaßnahmen dort nicht (in Selbstorganisation!) gemacht worden wären. Und ja: es ist nunmal ein altes Haus...
Und was die Recherche betrifft: Dafür gibt es ja solche Studenten-Nerds wie dich, die offensichtlich die Zeit und Lust haben, sich ausführlicher mit sowas zu bschäftigen. Anscheinend befindest du dich ja auch in den entsprechenden Lebensumständen dafür...
Natürlich bieten diese Fakten die Chance, da ne Art Erinnerungsort zu integrieren. Dann geh doch einfach mal zum Hausplenum mit all deinem schönen Wissen und Fakten und Quellen und kümmer dich drum...... DIY, Baby!! Alles andere ist nur armselig.
Geschichts - Forschung Köpi
das die Köpi nichts getan hätte um die Geschichte Ihres Hauses nicht zu erforschen kann man so nicht sagen. Bekannt war ja, das hier seit der Errichtung des Gebäudes Offiziere wohnten.
Erstaunlich war, das obwohl das Haus zu DDR-Zeiten durchaus genutzt wurde, die Erstbesetzer gepackte Koffer vorfinden, in denen die letzten Habseligkeiten zusammengepackt waren, die man auf der Flucht so mitnimmt. Darunter befand sich Tafelsilber und viele Briefe von der Front.
Dazu hat die Köpi mal ne Ausstellung gemacht und die Fundstücke ausgestellt. Aus den Fundstücken ging nicht hervor, das es ein Zwangsarbeiterlager gab. Selbst in der Liste des Kreuzbergmuseums taucht zum Thema Zwangsarbeit die Köpi 137 nicht auf.
2001 gab es erste Veröffentlichungen z.B. in dem Buch "Zwangsarbeiter- und Kriegsgefangenenlager". Dort ist von einer angemieteten Wohnung 1943 die Rede - also nicht unbedingt ein Lager. Das "Lokal" wurde 1942 angemietet. Beides von der AEG AT, jedesmal für französische Zwangsarbeiterinnen. Die Erkenntnisse kommen ja oft nur durch Nachforschungen in Firmenarchiven oder ebend weil sich die ehemaligen Arbeiterinnen melden, was aber aus verständlichen Gründen sehr selten passiert.
In dem Buch des Krezbergsmuseumsvon 2001 "Die schönste Strasse in der Luisenstadt
ist unstreitig die Cöpenicker" wird auch nur kurz "Ausländerwohnheim" ohne jeden zeitlichen Bezug, mit der Quelle "Die Zerstörung Kreuzbergs aus der Luft" erwähnt.
Von daher sollten der Köpi daraus keine Vorwürfe erwachsen, nochdazu wo sich selbst die Kommentatoren mit ihren Recherchen nur auf einen Artikel berufen.
Von daher wäre die geschichtliche Aufarbeitung mit ständiger Recherche über neu zugänglicher Literatur verbunden und damit ein kontuinierlicher Prozess. Einmal nicht aufgepasst und schon gibts statt netter Hinweise gleich ne Breitseite.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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