BI: "Gorleben ist angezählt"
"Gorleben ist angezählt, aber keinesfalls aus dem Rennen", wenn es um
den Bundesumweltminister Norbert Röttgen geht -die Bürgerinitiative
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) bleibt skeptisch. "Röttgens
Vorschlag, Gorleben als "Referenzstandort" im Spiel zu belassen, zeigt,
dass die Bundesregierung eben nicht, wie behauptet,
wissenschaftsorientiert handelt", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
"Die Argumente, die für die Nicht-Eignung des Salzstocks Gorlebens als
atomares Endlager sprechen, sind erdrückend und nicht widerlegbar,
deshalb brauchen wir keinen Quasi-Baustopp und auch keinen
Gorleben-Dialog, sondern leiten jetzt den Nachruf ein", so Ehmke.
den Bundesumweltminister Norbert Röttgen geht -die Bürgerinitiative
Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) bleibt skeptisch. "Röttgens
Vorschlag, Gorleben als "Referenzstandort" im Spiel zu belassen, zeigt,
dass die Bundesregierung eben nicht, wie behauptet,
wissenschaftsorientiert handelt", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
"Die Argumente, die für die Nicht-Eignung des Salzstocks Gorlebens als
atomares Endlager sprechen, sind erdrückend und nicht widerlegbar,
deshalb brauchen wir keinen Quasi-Baustopp und auch keinen
Gorleben-Dialog, sondern leiten jetzt den Nachruf ein", so Ehmke.
Sobald sich unabhängige Fachleute mit den geologischen Schwachpunkten
des Salzstocks auseinandergesetzt hatten, fiele ihr Urteil vernichtend
aus. Zuletzt hatte der Geologe Dr. Ulrich Kleemann die einseitige und
wissenschaftlich unseriöse Arbeit der Bundesanstalt für
Geowissenschaften (BGR) gerügt. Zuvor hatten die Geologen Ulrich
Schneider und Prof. Dr. Klaus Duphorn davor gewarnt, an Gorleben als
Standort festzuhalten.
So ging Duphorn schon im Jahr 2000 in seiner Arbeit "Das Quartär als
geologisches Leichentuch des Endlagerbergwerkes Gorleben?" auf die 1999
veröffentlichten Untersuchungen der BGR im Bereich Gorleben-Nord ein
und wies in seiner Schlussbetrachtung darauf hin, dass nur ein Ende des
Gorleben-Projekts der Endlagerforschung in Deutschland wieder
Glaubwürdigkeit und Akzeptanz zurückbringen könne.
Ab sofort sind die wichtigen Arbeiten als Kontrapunkt zum BMU-Projekt
"Gorleben-Dialog" auf der "Gorleben-Epilog"-Seite des
"Schulterschlusses" Wendland zusammengefasst. Der "Schulterschluss"
umfasst alle Parteien im Landkreis Lüchow-Dannenberg mit Ausnahme der
CDU, die Umweltverbände, die Bäuerliche Notgemeinschaft und natürlich
die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. "Unsere wichtige Forderung ist,
dass nach dem unvermeidbaren Ende von Gorleben einer neuen
Endlagersuche eine umfassende Atommülldebatte vorgeschaltet werden
muss", erklärte Ehmke. Auch dazu findet sich auf der Epilog-Seite eine
Bestandsaufnahme des Problems, die der Dipl. Physikers Wolfgang Neumann
verfasste.
Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06
www.gorleben-epilog.de
des Salzstocks auseinandergesetzt hatten, fiele ihr Urteil vernichtend
aus. Zuletzt hatte der Geologe Dr. Ulrich Kleemann die einseitige und
wissenschaftlich unseriöse Arbeit der Bundesanstalt für
Geowissenschaften (BGR) gerügt. Zuvor hatten die Geologen Ulrich
Schneider und Prof. Dr. Klaus Duphorn davor gewarnt, an Gorleben als
Standort festzuhalten.
So ging Duphorn schon im Jahr 2000 in seiner Arbeit "Das Quartär als
geologisches Leichentuch des Endlagerbergwerkes Gorleben?" auf die 1999
veröffentlichten Untersuchungen der BGR im Bereich Gorleben-Nord ein
und wies in seiner Schlussbetrachtung darauf hin, dass nur ein Ende des
Gorleben-Projekts der Endlagerforschung in Deutschland wieder
Glaubwürdigkeit und Akzeptanz zurückbringen könne.
Ab sofort sind die wichtigen Arbeiten als Kontrapunkt zum BMU-Projekt
"Gorleben-Dialog" auf der "Gorleben-Epilog"-Seite des
"Schulterschlusses" Wendland zusammengefasst. Der "Schulterschluss"
umfasst alle Parteien im Landkreis Lüchow-Dannenberg mit Ausnahme der
CDU, die Umweltverbände, die Bäuerliche Notgemeinschaft und natürlich
die BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg. "Unsere wichtige Forderung ist,
dass nach dem unvermeidbaren Ende von Gorleben einer neuen
Endlagersuche eine umfassende Atommülldebatte vorgeschaltet werden
muss", erklärte Ehmke. Auch dazu findet sich auf der Epilog-Seite eine
Bestandsaufnahme des Problems, die der Dipl. Physikers Wolfgang Neumann
verfasste.
Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06
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Ergänzungen
an meinen Vorredner
Die Castor-Behälter sollen ja abkühlen, geöffnet werden und das Zeug dann umverpackt und in den Salzstock gebracht werden.
Also erst belesen, dann nachdenken, dann posten!
Aber es ist eh egal: Es gibt KEIN "End"lager, dass sicher genug ist, bis das Zeugs irgendwann mal ungefährlich ist. Und wir wissen bis heute nicht, wie wir das Zeug kennzeichnen sollten, dass niemand dort anfängt zu buddeln. BVergleiche mal unsere Kulkturgeschichte der letzten 10.000 Jahre mit der Halbwertszeit der enthaltenen Stoffe.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Von der Haltbarkeit des Castor redet keiner? — sind sie Schlafmeister oder Wachmeister_Innen