Nazikneipe Zum Henker: Aktion beim Vermieter

bla blub 15.12.2011 19:13 Themen: Antifa
Am heutigen Donnerstag, den 15.12.2011, besuchten engagierte 25 Antifaschist_innen in Berlin Mitte das Büro des Vermieters der Nazikneipe "Zum Henker". Die Berliner Niederlassung der "F&M Mietgesellschaft" hat ihren Sitz in der Friedrichstraße 235. Einigen Antifaschist_innen gelang es, einen Preis für den "Nazi-freundlichsten Vermieter des Jahres 2011", eine Pressemappe sowie ein Forderungskatalog persönlich zu übergeben. Außerdem wurde im Eingangsbereich ein Transparent angebracht sowie mehrere Plakate geklebt. In der Umgebung wurden in den anliegenden Wohnhäusern weiträumig Flyer gesteckt sowie an PassantInnen verteilt.
Am heutigen Donnerstag, den 15.12.2011, besuchten engagierte 25 Antifaschist_innen in Berlin Mitte das Büro des Vermieters der Nazikneipe "Zum Henker". Die Berliner Niederlassung der "F&M Mietgesellschaft" hat ihren Sitz in der Friedrichstraße 235. Einigen Antifaschist_innen gelang es, einen Preis für den "Nazi-freundlichsten Vermieter des Jahres 2011", eine Pressemappe sowie ein Forderungskatalog persönlich zu übergeben. Außerdem wurde im Eingangsbereich ein Transparent angebracht sowie mehrere Plakate geklebt. In der Umgebung wurden in den anliegenden Wohnhäusern weiträumig Flyer gesteckt sowie an PassantInnen verteilt.

Der Verantwortliche der "F&M Mietgesellschaft" Udo Schulz, dem der Preis übergeben wurde, zeigte keinerlei Entgegenkommen und drängte die gesprächsbereiten AntifaschistInnen äußerst rabiat und unter Handgreiflichkeiten aus dem Büro. Damit hat er deutlich gemacht, dass er keine Probleme damit hat, Nazis praktisch zu unterstützen und mit ihnen zusammen zu arbeiten - ganz im Gegensatz zu kritischen Stimmen zu seinen fragwürdigen Geschäften.

Die Kneipe "Zum Henker" in der Brückenstraße 14 (Schöneweide) ist eine der wichtigsten Lokalitäten für die Berliner Naziszene. Dort finden Veranstaltungen, Rechtsrock-Konzerte und sogenannte Kameradschaftsabende statt. Zudem dient die Kneipe als Treff- und Sammelpunkt für Nazis aus Berlin und Brandenburg. Von ihr gehen immer wieder Angriffe und Sachbeschädigungen aus. Davon sind insbesondere die zivilgesellschaftlichen Einrichtungen vor Ort betroffen. Seit der Eröffnung der Kneipe häufen zudem sich Übergriffe gegen Menschen, die nicht in das Weltbild der Nazis passen.

Erst vor einigen Wochen griffen Nazis eine Schwarze Person vor dem Einkaufszentrum am S-Bahnhof an. Kurze Zeit später fielen die Angreifer erneut auf, nachdem sie in Neukölln rassistische Parolen gegrölt hatten. Allein im Jahr 2011 gab es mehr als fünf Angriffe auf das Büro der Linkspartei, welches sich ebenfalls in der Brückenstraße befindet. Ein ausführliche Chronik zum Lokal findet sich hier:  http://abso.blogsport.de/chronik/henker-chronik-2009-2011/

Für all diese Aktivitäten ist getrost die Kneipe "Zum Henker" mit verantwortlich zu erklären, da sie den Nazis bewusst eine Anlaufstelle sowie einen Rückzugsort bietet, von dem aus sie Angriffe durchführen können. Dass die Kneipe trotz zahlreicher Protestaktionen weiterhin geöffnet bleibt, ist unverständlich. Deshalb haben wir uns mit dieser Aktion jetzt direkt an den Vermieter der Kneipe gewandt. Im Rahmen des Bündnis "Nazis auf die Pelle rücken" wurden dafür Protest-Postkarten erstellt, die an den Vermieter der Kneipe "Zum Henker" gerichtet sind. Diese sind in diversen Locations in Berlin zu bekommen.

Keine Weinachten für Nazis - "Zum Henker" den Mietvertrag kündigen!

Ausführliche Hintergrundinformationen zu der Nazikneipe "Zum Henker" und der aktuellen Situation in Schöneweide findet ihr in der Antifa-Recherche-Broschüre: "Die braune Straße von Berlin. Über Strukturen von Nazis und Rockern in Schöneweide"  http://www.antifa-berlin.info/auf-die-pelle-ruecken/images/stories/Schoeneweide.pdf
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GEILE AKTION MÄNNERS

EJAAAAAAAAAAAAL 16.12.2011 - 21:08
GENAUSO MUSS DATTE SEIN DAS DE VERMIETER OCH WISSEN WATT DA LOS IST DAS SE NEN KOMISCHET VOLK DA IN IHREN RÄUMLICHKEITEN HABEN!!! ZUM HENKER SCHLIESSEN NAZITREFFPUNKTE ZU LINKEN LOCATIONS MACHEN ! ! !

ALERTA ALERTA ANTIFASCISTA ! ! !

Ab Kochstrasse ist das KREUZBERG

bitteschön 17.12.2011 - 00:53
und mit nichten Mitte.
Da das ja nun nicht das erste Mal verwechselt wird, empfiehlt es sich beim Umzug nach Berlin nicht alle früher freien Nebenstrassen navigesteuert zuzuscheissen, sondern vielleicht mal mit einem normalen Stadtplan zu dödeln

MITTE od X-BERG - SCHEISSEGAAAAL::

carlos 17.12.2011 - 08:33
An " bitteschön " ,ey DU SCHLAUKOPF, fällt Dir zu so einer guten Aktion NUR SOO EINE SCHEISS-ERGÄNZUNG ein ? VERPISS DICH aus der Szene WICHSER

ey beruhigt euch

old school 17.12.2011 - 08:50
Ob Mitte od Kreuzberg, hauptsache GEMEINSAM gg NAZIDRECK..., sehr gute Aktion, RESPEKT

nix icks-berg, sondern kreuzberg, also t-berg

zujereiste pisse 17.12.2011 - 14:30
sowohl nazis als auch vermieter leben immer noch