B: Mobi für Silvio-Meier-Demo auf Hochtouren
Am kommenden Samstag findet unter dem Motto "Rise Up - Antifa heißt Angriff" die diesjährige Silvio-Meier-Gedenkdemonstration statt. Die Demonstration beginnt um 15 Uhr am U-Bahnhof Samariter Straße und zieht anschließend durch den Kiez zum Stützpunkt des "NW-Berlin" in der Lichtenberger Lückstraße 58. Thematische Brisanz erfährt die Demo durch die gerade öffentlich gewordene Mordserie einer Nazibande mit dem Namen "Nationalsozialistischer Untergrund". Diese zeigt umso deutlicher, dass wir uns beim Kampf gegen Nazis nicht auf den Staat verlassen dürfen.
Vor einigen Tagen veröffentlichten antifaschistische Gruppen die Info, dass Nazis einen Angriff auf die Demonstration in Lichtenberg planen. Das veranstaltende Bündnis warnt jedoch davor, sich einschüchtern zu lassen. Dennoch hatten in den vergangenen Jahren Nazis mehrfach versucht die Demonstration zu provozieren. So wurde 2006 versucht Farbe auf die Demo in der Weitlingstraße zu kippen. Im Jahr 2009 wurden Zettel mit menschenverachtenden Parolen vor der Demonstration aus einem Auto verstreut.
Neben dem offziellen Bündnis Aufruf gibt es in diesem Jahr mit einem Aufruf der Antifa Hohenschönhausen und einem der Antifaschistischen Linken Berlin zwei weitere lesenswerte Aufrufe. Außerdem wurde ein Jugendinfo erstellt, welches Artikel zur Berliner Naziszene, zu Rechtspopulismus und eine ganze Bandbreite wichtiger Themen abdeckt. Wie in jedem Jahr wird das Jugendinfo sowie der Aufruf an zahlreichen Schulen verteilt und auch in andere Städte verschickt.
Im vergangenen Jahr nahmen unter dem Motto "Kampf den Nazis, Kampf dem Staat!" fast 4.000 Menschen an der Demo teil. Zahlreiche Antifaschist_innen und Anwohner_innen solidarisierten sich von Dächern mit der Demonstration.
In diesem Jahr fanden einige Aktionen im Vorfeld der Demo statt. Es wurden Kistenweise Silvio-Meier-Jugendinfos unter anderem vor Schulen in Schöneweide, Kreuzberg, Pankow, Friedrichshain, Reinickendorf und in Schöneberg verteilt. Zusätzlich fand heute eine Mobi-Verteilaktion am S-Bahnhof Schöneweide statt. Außerdem wurden die Info-Blätter des Bündnis "Nazis auf die Pelle rücken" und Aufrufe zu einer am 10. Dezember stattfindenden antirassistischen Demonstration am S-Bahnhof Spindlersfeld verteilt und Nazi-Propaganda entfernt.
In den letzten Monate fanden bereits vielfältige Aktionen im Rahmen des Bündnis "Nazis auf die Pelle rücken" gegen den den "NW-Berlin" und die NPD statt. Nach zahlreichen erfolgreichen Aktionen und Blockaden gegen die NPD und die Freien Kräfte, erhielten im Juni auch einige NPD Mitgleider eine antifaschistische Abreibung. Außerdem veröffentlichten engagierte Antifaschist_innen ein Online Memory zum "Who is who" der Berliner Naziszene. Mehrfach wurden aktive Nazis in ihrem Wohnumfeld geoutet. Auch dem damals neueröffneten "NW-Berlin" Stützpunkt wurde ein nächtlicher Besuch abgestattet.
Die Berliner Naziszene hatte im Vorfeld des Berliner Wahlkampfs immer wieder versucht Aktionen durchzuführen.Trauriger Höhepunkt waren, die am 27. Juni von Nazis verübten Brandanschläge auf fünf linke Locations. Der "NW-Berlin" hatte im Vorfeld der Brandanschläge im Internet dazu aufgerufen, sich für die direkten Angriffe auf NPD-Mitglieder zu rächen. Dabei verwiesen sie auf eine, auf ihrer Internetseite angelegten Sammlung an Adressen und Namen vermeintlicher Aktivist_innen und Strukturen der linken Szene. Alle damals von den Brandanschlägen betroffene Locations waren auf dieser "Schwarzen Liste" zu finden. Zentraler Akteur hinter den Kulissen der Berliner Naziszene ist Sebastian Schmidtke. Er betreibt in Berlin Schöneweide einen Military-Shop, wo es Waffen, Militärkleidung und Nazimusik zu kaufen gibt.
Die Silvio-Meier-Demonstration und die stattgefundenen Aktionen zielen darauf ab den Nazis ihre vermeintlichen Homezones streitig zu machen. Auch gab es erfolgreiche Aktionen in weiteren Kiezen, so unter anderem in Lichtenberg. Wir glauben, dass die Silvio-Meier-Demonstration in Lichtenberg deutlich zeigen wird, dass es nicht länger hingenommen wird, wenn Nazis Geschäfte machen, Treffpunkte unterhalten oder versuchen ganze Straßenzüge zu Angsträumen zu erklären.
Silvio-Meier-Demo 2011 | 19. November | 15 Uhr | U-Bahnhof Samariterstr. (U5)
Silvio-Meier-Afterdemoparty | 19. November | 22.00 Uhr |K9 (Kinzigstr. 9)
Mahnwache in Gedenken an Silvio Meier | 21. November | 17 Uhr | U-Bhf. Samariterstr.
Neben dem offziellen Bündnis Aufruf gibt es in diesem Jahr mit einem Aufruf der Antifa Hohenschönhausen und einem der Antifaschistischen Linken Berlin zwei weitere lesenswerte Aufrufe. Außerdem wurde ein Jugendinfo erstellt, welches Artikel zur Berliner Naziszene, zu Rechtspopulismus und eine ganze Bandbreite wichtiger Themen abdeckt. Wie in jedem Jahr wird das Jugendinfo sowie der Aufruf an zahlreichen Schulen verteilt und auch in andere Städte verschickt.
Im vergangenen Jahr nahmen unter dem Motto "Kampf den Nazis, Kampf dem Staat!" fast 4.000 Menschen an der Demo teil. Zahlreiche Antifaschist_innen und Anwohner_innen solidarisierten sich von Dächern mit der Demonstration.
In diesem Jahr fanden einige Aktionen im Vorfeld der Demo statt. Es wurden Kistenweise Silvio-Meier-Jugendinfos unter anderem vor Schulen in Schöneweide, Kreuzberg, Pankow, Friedrichshain, Reinickendorf und in Schöneberg verteilt. Zusätzlich fand heute eine Mobi-Verteilaktion am S-Bahnhof Schöneweide statt. Außerdem wurden die Info-Blätter des Bündnis "Nazis auf die Pelle rücken" und Aufrufe zu einer am 10. Dezember stattfindenden antirassistischen Demonstration am S-Bahnhof Spindlersfeld verteilt und Nazi-Propaganda entfernt.
In den letzten Monate fanden bereits vielfältige Aktionen im Rahmen des Bündnis "Nazis auf die Pelle rücken" gegen den den "NW-Berlin" und die NPD statt. Nach zahlreichen erfolgreichen Aktionen und Blockaden gegen die NPD und die Freien Kräfte, erhielten im Juni auch einige NPD Mitgleider eine antifaschistische Abreibung. Außerdem veröffentlichten engagierte Antifaschist_innen ein Online Memory zum "Who is who" der Berliner Naziszene. Mehrfach wurden aktive Nazis in ihrem Wohnumfeld geoutet. Auch dem damals neueröffneten "NW-Berlin" Stützpunkt wurde ein nächtlicher Besuch abgestattet.
Die Berliner Naziszene hatte im Vorfeld des Berliner Wahlkampfs immer wieder versucht Aktionen durchzuführen.Trauriger Höhepunkt waren, die am 27. Juni von Nazis verübten Brandanschläge auf fünf linke Locations. Der "NW-Berlin" hatte im Vorfeld der Brandanschläge im Internet dazu aufgerufen, sich für die direkten Angriffe auf NPD-Mitglieder zu rächen. Dabei verwiesen sie auf eine, auf ihrer Internetseite angelegten Sammlung an Adressen und Namen vermeintlicher Aktivist_innen und Strukturen der linken Szene. Alle damals von den Brandanschlägen betroffene Locations waren auf dieser "Schwarzen Liste" zu finden. Zentraler Akteur hinter den Kulissen der Berliner Naziszene ist Sebastian Schmidtke. Er betreibt in Berlin Schöneweide einen Military-Shop, wo es Waffen, Militärkleidung und Nazimusik zu kaufen gibt.
Die Silvio-Meier-Demonstration und die stattgefundenen Aktionen zielen darauf ab den Nazis ihre vermeintlichen Homezones streitig zu machen. Auch gab es erfolgreiche Aktionen in weiteren Kiezen, so unter anderem in Lichtenberg. Wir glauben, dass die Silvio-Meier-Demonstration in Lichtenberg deutlich zeigen wird, dass es nicht länger hingenommen wird, wenn Nazis Geschäfte machen, Treffpunkte unterhalten oder versuchen ganze Straßenzüge zu Angsträumen zu erklären.
Silvio-Meier-Demo 2011 | 19. November | 15 Uhr | U-Bahnhof Samariterstr. (U5)
Silvio-Meier-Afterdemoparty | 19. November | 22.00 Uhr |K9 (Kinzigstr. 9)
Mahnwache in Gedenken an Silvio Meier | 21. November | 17 Uhr | U-Bhf. Samariterstr.
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Ergänzungen
Überblick
Foto Banner Schreinerstrasse
bilder
erste fotos online auf flickr
warum????
das besondere die machen sich aus dem staub als die feuerwehr (krankenwagen) kommt.
kleines Video
scheiß nazis
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
ein Nazi hin ein Nazi her drei fallen lassen
Die Beziehung der Faschist_Innen zum Terror der RAF bzw. dem 2.tem Juni ist ausschließlich der Gewalt zu verdanken, so dass Gewalt das einzigste Gegenmittel zu Rechtsradikahlen zu sein scheint.
Hatte die rote Armee Fraktion nicht gerade Alt-Nazis auf eine schwarze Liste geschrieben, die im drittem Reich als willige Helfer und Mörder agiert hatten und jetzt in der neuen BRD auf wichtigen Posten saßen (und den Faschismus so weiter führten).
Eine empfindliche Beziehung des dritten Reichs geht in die USA, dem Heimatland des Rassismus und der willkürlichen Gewalt im Klassensystem. War das letztlich der Hintergrund für die, nach wie vor unaufgeklärten Todesfälle im deutschen Herbst 1977 in Stuttgart Stammheim, weil die Terroristen bewusst oder unbewusst dabei waren diese Zusammenhänge anzugreifen.
Nazis sind blöde und so wundert es nicht, dass sie zwar gerne wie Terrorist_Innen auftreten, dabei aber unschuldige Menschen willkürlich töten (bzw. angreifen) und damit der Fremdenfeindlichkeit immer neuen Boden bereiten.
So ist die Gewalt gegen Nazis immer wieder ein Erfolg für die Nazis denn eine Öffendlichkeit, so blöd das auch sein mag, differenziert da überhaupt nicht, Schnell wird eine „Braune Armee Fraktion“ herbei geredet, gesendet und gedruckt obwohl das politisch völlig abwegig ist.
Hätte Georg Elsers Bombe im münchner Bürgerbräukeller November 1939 den Führer in tausend Fetzen an Wänden und Boden verteilt, der Krieg wäre unmittelbar vorbei gewesen, denn einen 2.ten Adolf hatten sie nicht die Nazis (Bazis)!
@keiner
nix
@nix weiter
und wie jedes jahr
alerta!
mal sehen
zerschlagen tausende in gruppen in fhain unterwegs bullen erteilen platzverweise hubschrauber kreist.
no hiero warum auch
tut euch das mal an..... weit hinter der demo
alleine zu laufen und an der cürrybude ein getränk zu kaufen . zu erst..... es wurde jemand erstochen....... und dann es wurden nicht genug erstochen.