Sarrazin in Kreuzberg nicht erwünscht!
Sarrazin in Kreuzberg auf Profilierungstour. Vergangene Woche besuchte Thilo Sarrazin mit einem ZDF-Team den Berliner Stadtteil Kreuzberg - und wurde prompt verjagt.
Geplant war Sarrazins gewagter Streifzug durch Kreuzberg für das ZDF-Kulturmagazin "Aspekte", das Sarrazin beim Gespräch mit türkischstämmigen Menschen zeigen wollte. Ein Treffen mit einem Restaurant-Besitzer, sowie mit der liberalen alevitischen Gemeinde war lange zuvor verabredet worden. Doch alles kam ganz anders. Die alevitische Gemeinde begrüßte Sarrazin vor laufender Kamera mit einen lautem "Hau ab!" und "Sarrazin - raus aus Kreuzberg!". Da die Mehrheit der Gemeinde sich gegen einen Empfang Sarrazins aussprach, wurde die Einladung kurzfristig zurückgenommen. Sarrazin konterte, dieses Verhalten sei anti-demokratisch. Der Besuch eines Restaurants war für ihn auch nicht viel erfolgreicher. Der Besitzer schmiß ihn nach einigen Minuten raus. Zu seiner eigenen Sicherheit. Auf dem großen Wochenmarkt war er genauso willkommen. Stets umringt von wütenden Menschen, wurde sein "Besuch" zum Reinfall. Fazit: Sarrazin ist in Kreuzberg nicht willkommen!
Der ganze Bericht hier:
http://www.youtube.com/watch?v=yXqAziCQ9WM
SARRAZIN - HAU AB!
Der ganze Bericht hier:
http://www.youtube.com/watch?v=yXqAziCQ9WM SARRAZIN - HAU AB!
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Ergänzungen
Nazitürken gegen Rassisten
Eigentl. Skandal: "Kulturmagazin" Aspekte ZDF
pusht das Ranking und die Einschaltquote der Sendung Aspekte (ZDF).
ASPEKTE FUCK OFF!
SCHEISS ZDF.
Hasir-Gerüchte und Sarrazin-Strategie
Zu Hasir und Graue Wölfe - ist für mich bislang nur ein Gerücht, das gern weiter transportiert wird. Einige Kreuzberger, die sowas normalerweise wissen, haben mir das jedenfalls nicht bestätigt.
Wenn Ihr näheres wisst, BITTE BELEGEN!!
Sonst bitte: Vorsicht bei "schlauen Infos".
Der eine Rassist springt dem anderen bei
Diese Menschen, so sagt Sarrazin mehrfach, können sich nicht benehmen. Se haben keine Ahnugn von Knigge & Co. Sie sind viel zu heißblütig und ignorieren die von Sarrazin zusammen gesponnen Fakten. Das Versagen der Migrant_innen liegt in der vermeintlich mangelhaften Erziehung und dem fehlenden Respekt, meint der Bildungsbürger Sarrazin zu wissen. Und Buschkowsky stimmt dem zu.
In der BILD verteidigt Buschkowsky den "weißen" Mann aus dem Paralleluniversum Zehlendorf, der erstmals in Kreuzberg und Neukölln ist, auf da Heftigste. So schreibt er:
"Am Ende des Tages stand als Ergebnis ein abgebrochener Stadtspaziergang, Jubel bei den Sektierern der selbst normierten political correctness und der Zorn eines aus dem Bezirk Gemobbten.
Gewiss, Thilo Sarrazin wurde weder tätlich angegangen noch bedroht. Weder bespuckt noch versperrten Barrikaden seinen Weg. Er beklagt selbst lediglich, dass er angeschrien wurde und das Skandieren von Sprechchören „Nazi, Rassist“. Seine Gegner bezeichnen diesen Vorgang als Beweis politischer Reife der Kreuzberger Zivilgesellschaft. Ist es das wirklich? Ich sage Nein.
Alle Stationen des Spaziergangs waren mit den Beteiligten abgesprochen. Aber dass der Geschäftsführer des Restaurants Thilo Sarrazin nicht mehr bedienen wollte und die Aleviten, die sonst immer für Toleranz und Offenheit eintreten, ihm das Haus verboten, war keine politische Reife, sondern der Triumph von Psychoterror und der Macht des Straßenmobs.
Politische Reife wäre es gewesen, wenn die Aleviten ihr Haus für alle geöffnet und eine öffentliche Diskussion zu den Sarrazin‘schen Thesen und dem Empfinden der Betroffenen organisiert hätten. Das wäre eine mutige Reaktion der Zivilgesellschaft gewesen. So bleibt nur wieder der Geruch von politischem Chaotentum.
Thilo Sarrazin versteht sich gern als „Agent provocateur“. Er spielt auch mit den Gefühlen seiner jeweiligen Zielgruppe. Er ist dabei häufig nicht sehr zimperlich. Insofern steht ihm die Rolle der Mimose nicht wirklich. Die Kreuzberger Politik-Maxime „Richtig ist nur, was uns gefällt, reden darf nur, wer unserer Meinung ist“, entspricht nicht meinem Demokratieverständnis. Die Wahrheit nur für sich selbst zu pachten, ist Wesensmerkmal des Totalitarismus. Weltoffenheit und Toleranz sehen bei mir anders aus. Da sind wohl einige Leute bei der politischen Reifeprüfung durchgefallen."
siehe hier
Buschkowsky vergißt allerdings, daß jeder Mensch nicht mit jedem Reden und ihn schon gar nicht "bedienen" muß. Warum sollte ich einem die Tür öffnen, der mich generalisierend als minderwertig, als faul, fundamentalistisch und ökonomisch völlig unnütz bezeichnet. Wozu jemenschen die Hand geben, der mich am Liebsten vertreiben möchte. Die regressive Umkehrung der totalen Ablehnung durch Buschkowsky und Sarrazin erzählt mehr über die Verfaßtheit der bürgerlichen Mitte, die sich immer noch als ethnisch homogen, christlich und "weißt" betrachtet und "deutschtümelnd" jede Liberalität, Weltoffenheit und Toleranz gegenüber anderen nicht-weißen Menschen vermissen läßt. Echt zum kotzen!
blabla Hasir
.. zitiert der Tagesspiegel.
Herr Kundakci hatte lediglich Angst vor einem umgestoßenen Stuhl und Negativ-Presse.
offener Brief
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Dummdreist — Circus Sarrasani
Hasir ist nicht besser! — Kommunist
Scgeiß auf Bild! — PeterPan
So viel zur Meinungsfreiheit — Antifa
SchlussausEndeundvorbei — FUCKYOU
@Spin — realität
Uwe Carsten Heye hatte recht... — das Glück d. dänischen Minderheit
Sarazzin - Nettoyeur! — f.f.
NSDAP Programm?? wohl eher dass der EU — Völkerfreundschaft
@gestapo-spitzel — f.f.