(B) Fahndungsplakat outet Nazischläger

lupus 16.05.2011 23:47 Themen: Antifa Blogwire
Im Zuge des von Antifaschist_innen erfolgreich verhinderten Neonaziaufmarsches am Samstag, den 14. Mai 2011 in Berlin-Kreuzberg griff eine große Gruppe Neonazis vier auf dem Boden sitzende Gegendemonstranten an. Diese vier Jugendlichen wurden offenbar gezielt ausgewählt, da sie deutlich in der Unterzahl waren und aufgrund ihrer sitzenden Position keine Gegenwehr zu erwarten war. Die anwesende Polizei war scheinbar nicht gewillt, den Angriff zu stoppen oder die beteiligten Angreifer festzunehmen. Während der Neonazi-Mob auf die vier am Boden liegenden Jugendlichen eintrat, wurden Antifaschist_innen durch massive Polizeigewalt an einem Eingreifen gehindert.
Die Neonazis wurden nach ihrem Überfall von der Polizei lediglich beiseite geschoben und durften anschließend den Tatort ungehindert verlassen. Auch im Anschluß gab es keinerlei Bemühungen, die Täter in der eingekesselten Neonazi-Gruppe zu identifizieren oder festzunehmen. Das Beispiel zeigt wieder mal, dass ein Vertrauen auf den "Schutz" der Polizei in solchen Situationen fehl am Platz ist. Aktive Antifaschist_innen sind gut beraten, sich durchgehend in Bezugsgruppen zu bewegen und jederzeit auf mögliche Angriffe vorbereitet zu sein. Partner_innen aus der Zivilgesellschaft und bürgerliche Gegendemonstrant_innen muss diese Faustregel noch stärker vermittelt werden. Im Zuge der gesamten Auseinandersetzungen am Mehringdamm wurden ausschließlich Antifaschist_innen von der Polizei verhaftet. Das Geschehen, auch die Übergriffe wurden von den Anti-Antifa-Fotografen Christian Bentz und David Gudra dokumentiert.
Die Polizei hatte durch eine Desinformationspolitik von Anfang an versucht, den Neonazis einen ungehinderten Marsch durch Kreuzberg zu ermöglichen. Daher vertrauen wir auch jetzt nicht auf irgendwelche Nachermittlungen der Polizei, sondern nehmen die Sache mit diesem Recherche-Aufruf selbst in die Hand.

Bisher konnten die bekannten Neonazis Sebastian Z., Dennis K., Christian S. und David G. namentlich identifiziert werden. Das Plakat unter  http://antifa-berlin.de/fight-back/know.htm soll den Rest der Täter identifizieren.

Hinweise bitte an:  fightback@no-log.org
Plakat unter:  http://antifa-berlin.de/fight-back/kreuzberg/know2.pdf
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Ergänzungen

ergänzung

ergänzer_in 17.05.2011 - 00:51
die ersten bilder in den reihen sind jeweils bei den namen außer acht zu lassen und beschreiben nur die situation. heist 2. von links ist das dritte foto in der reihe usw

fight back!

Weitere Namen

X-Berg 36/61 fight back! 17.05.2011 - 01:33
Es wurden Weitere Täter identifiziert und Namen ergänzt. Checkt die Seite:  http://antifa-berlin.de/fight-back/know.htm

Bekannte Nazis

AGIL [Antifa Gruppe Ilmenau] 17.05.2011 - 01:56
Infos zum Outing

erste Reihe 2. von links: Marcel B aus Ilmenau
dritte Reihe 2. von links: Patrick V aus Ilmenau

mehr Infos unter agst.afaction.us

nicht nur in berlin

??? 17.05.2011 - 03:59

egal

egal 17.05.2011 - 10:23
um das klarzustellen der u-bahnhof war von der polizei abgeriegelt.die nazis durchbrachen auch nicht die absperrung.die absperrung wurde ohne erkennbaren grund vom einsatzleiter aufgehoben.warnungen von truppführern das die nazis direkt auf antifa´s treffen wurden ignoriert.versuche von polizeieinheiten selbständig linke und rechte zu trennen wurden durch weisung aus der einsatzleitung verhindert.

hier noch

36bolle 17.05.2011 - 13:48
ein paar ewig gestrige!

 http://www.youtube.com/watch?v=4gga2_3IeoU

gestern im radio

listen 17.05.2011 - 14:22
interview auf Radio 1 mit dem Chef der berliner Polizeigewerkschaft, o-ton;
Moderatorin: "Wie konnte es dazu kommen das die Neonazis auf dem Meringdamm unbegleitet in den Bahnhof gelangen konnten, ein Mitarbeiter von mir saß in der Ubahn die dort gerade angekommen war und berichtete von erschreckenden Zuständen."
Cheffe: "Da nur so wenig Menschen zur Demonstration angereist und so viele Gegendemonstranten angereist waren konnten wir eine unfriedliche Situation leider nicht mehr verhindern."
...

Soliparty am Freitag

Olé 17.05.2011 - 19:17
» Raven gegen Prozesskosten
20.5 | 23 Uhr | K9 (Kinzigstraße 9, Berlin-Friedrichshain)

Prozesse kosten Geld, selbst wenn sie am Ende eingestellt werden. Damit ein Betroffener auf seinen Prozesskosten wegen angeblichen Zerstörens von rechten Wahlplakaten nicht sitzenbleibt, wird heute in der K9 bei einer ordentlichen Portion House, Techno und Albernheit gefeiert und getanzt!

An den Turntables:
Matt Penz (tanzimplantat)
Reducation DJ Team (reducation)
von raben (krabat DIY)


Flyer: vorne | hinten

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Wo ist die MItte? — verkehrsteilnehmer

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schwachsinnig — schwachsinnig

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darum gehts — egal