Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Text aus einer anderen Quelle, ein Flugblatt, eine Presseerklärung oder eine Stellungnahme einer Gruppe reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia ein umfassendes Infoportal mit Kopien möglichst vieler vermeintlich wichtiger und lesenswerter Texte anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihre eigenen Inhalte bieten. Die strategische Zweitveröffentlichung von Texten gehört nicht zu den Zielen dieses Projektes.
Bitte lest zu diesem Thema auch die Crossposting FAQ.
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Berlin | Erklärung zur Anmelderfrage
Same procedure as last year? Same procedure as every year!
Amüsiert bis gelangweilt nehmen wir Jahr um Jahr die Staatsaffäre um den/die AnmelderIn der Revolutionären 1.-Mai-Demo zur Kenntnis.
Als erstes fordert uns die Polizei zur Anmeldung der Demo auf. Nachdem wir dem „gehorsamst“ nachgekommen sind, wird der Name des Anmelders per gezielter Indiskretion der bürgerlichen Presse zugespielt. Anschließend erhebt sich ein allgemeines Wehklagen in dieser, welches zeitnah auch die etablierten Parteien erfasst. In der Hoffnung, dem politischen Gegner angesichts der bevorstehenden Berliner Wahlen ein paar Prozentpunkte (hinter dem Komma) abnehmen zu können, überschlagen sich in diesem Jahr die Stellungnahmen von Politikern aller Parteien und steigern sich im Laufe des April zu einer allgemeinen inszenierten Hysterie. Was, der hat die „Chaotendemo“ angemeldet? Unerhört! Es folgt eine Distanzierungswelle, dann der 1. Mai, und danach wird wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben.
Wir wollen dazu mal was festhalten:
Wer will hier eigentlich was? Wir haben unsere Demo angemeldet, damit ist der Fall für uns erst mal erledigt. Wir brauchen keine „Führer“, die offenbar schon. Wenn Polizei, Politiker und bürgerliche Presse nichts Besseres zu tun haben, als den Anmelder unserer Demo Jahr für Jahr durch den Fleischwolf zu drehen, ist das erst mal deren Problem und nicht unseres. Dass unser Anmelder dabei nicht mitspielen mochte, können wir verstehen. Wir hoffen und glauben, dass er keinen großen Schaden genommen hat.
Diese – Jahr um Jahr wiederkehrende – Politposse interessiert uns nicht. Liebe Berliner Provinzpolitiker: Eure Wahlen – bei denen mensch gar keine Wahl hat – gehen uns schon lange am Arsch vorbei. Wir sind uns sicher, dass ihr in eurer Gier nach Geld, Macht, Einfluss und Pöstchen (nach der Wahl) auch ohne eine Diskussion um den 1.-Mai-Anmelder im Großen und Ganzen auf eure Kosten kommen werdet. Wie lange noch, wird sich zeigen. Für die, die zu früh losgelaufen sind und denen am Ende die Puste ausgeht, wird sich irgendwo schon noch was finden lassen. Was uns betrifft:
Uns reicht es nicht, alle vier Jahre ein Kreuzchen machen zu dürfen. Und wir glauben, dass die Zahl derer, die das genauso sehen wie wir, kontinuierlich zunimmt.
Das durch die Diskussion um die Person des Anmelders unserer Demo inszenierte Theater soll einzig und allein von einem ablenken:
Dass viele tausend Menschen jedes Jahr am 1. Mai in Berlin gegen Armut, Diskriminierung, Verdrängung, Krieg, Militarismus und Unterdrückung auf die Straße gehen – ob mit Anmelder oder ohne.
Und das wird auch dieses Jahr wieder so sein. Wir sehen uns auf der Straße!
Am 1. Mai 2011, 18.00 Uhr, Kottbusser Tor.
PS: Falls es in dieser Stadt doch noch jemanden gibt der die Versammlungsfreiheit verteidigen will indem er sich als Versammlungsleiter bzw. Ansprechpartner am 1. Mai für die Polizei zur Verfügung stellt, kann er sich gerne unter mail@erstermai.nostate.net melden.
Revolutionäres 1. Mai Bündnis
Erklärung zum Rücktritt von Nikolaus Brauns
Die revolutionäre Mai-Demo ist legitim Nikolaus Brauns
Presse
Linke-Mitarbeiter meldet Mai-Demo an BZ 13.04.2011
Bundestagsmitarbeiter meldet Krawall-Demo an Tagesspiegel 13.04.2011
1.-Mai-Demo braucht neuen Anmelder Taz 14.04.2011
1.-Mai-Demo steht ohne Anmelder da Tagesspiegel 14.04.2011
LINKE zum Sündenbock gestempelt Neues Deutschland 15.04.2011
Wir wollen dazu mal was festhalten:
Wer will hier eigentlich was? Wir haben unsere Demo angemeldet, damit ist der Fall für uns erst mal erledigt. Wir brauchen keine „Führer“, die offenbar schon. Wenn Polizei, Politiker und bürgerliche Presse nichts Besseres zu tun haben, als den Anmelder unserer Demo Jahr für Jahr durch den Fleischwolf zu drehen, ist das erst mal deren Problem und nicht unseres. Dass unser Anmelder dabei nicht mitspielen mochte, können wir verstehen. Wir hoffen und glauben, dass er keinen großen Schaden genommen hat.
Diese – Jahr um Jahr wiederkehrende – Politposse interessiert uns nicht. Liebe Berliner Provinzpolitiker: Eure Wahlen – bei denen mensch gar keine Wahl hat – gehen uns schon lange am Arsch vorbei. Wir sind uns sicher, dass ihr in eurer Gier nach Geld, Macht, Einfluss und Pöstchen (nach der Wahl) auch ohne eine Diskussion um den 1.-Mai-Anmelder im Großen und Ganzen auf eure Kosten kommen werdet. Wie lange noch, wird sich zeigen. Für die, die zu früh losgelaufen sind und denen am Ende die Puste ausgeht, wird sich irgendwo schon noch was finden lassen. Was uns betrifft:
Uns reicht es nicht, alle vier Jahre ein Kreuzchen machen zu dürfen. Und wir glauben, dass die Zahl derer, die das genauso sehen wie wir, kontinuierlich zunimmt.
Das durch die Diskussion um die Person des Anmelders unserer Demo inszenierte Theater soll einzig und allein von einem ablenken:
Dass viele tausend Menschen jedes Jahr am 1. Mai in Berlin gegen Armut, Diskriminierung, Verdrängung, Krieg, Militarismus und Unterdrückung auf die Straße gehen – ob mit Anmelder oder ohne.
Und das wird auch dieses Jahr wieder so sein. Wir sehen uns auf der Straße!
Am 1. Mai 2011, 18.00 Uhr, Kottbusser Tor.
PS: Falls es in dieser Stadt doch noch jemanden gibt der die Versammlungsfreiheit verteidigen will indem er sich als Versammlungsleiter bzw. Ansprechpartner am 1. Mai für die Polizei zur Verfügung stellt, kann er sich gerne unter mail@erstermai.nostate.net melden.
Revolutionäres 1. Mai Bündnis
Erklärung zum Rücktritt von Nikolaus Brauns
Die revolutionäre Mai-Demo ist legitim Nikolaus Brauns
Presse
Linke-Mitarbeiter meldet Mai-Demo an BZ 13.04.2011
Bundestagsmitarbeiter meldet Krawall-Demo an Tagesspiegel 13.04.2011
1.-Mai-Demo braucht neuen Anmelder Taz 14.04.2011
1.-Mai-Demo steht ohne Anmelder da Tagesspiegel 14.04.2011
LINKE zum Sündenbock gestempelt Neues Deutschland 15.04.2011
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Heraus zum revolutionären 1. Mai
Wir sehen uns auf der Straße!
mobi berlin morgen
Demotipps und Tricks, Berlin, 30. April
30.APRIL 2011 – 13 Uhr – MEHRINGHOF BERLIN
Gneisenaustrasse 2a, Nähe U-Bhf. Mehringdamm
Der Ermittlungsausschuss Berlin und die Rote Hilfe OG Berlin werden in diesem Jahr vor den Walpurgisnacht- und 1. Mai-Aktivitäten eine Veranstaltung zur aktuellen Repression und zur Demovorbereitung anbieten. Dabei soll nicht nur gezeigt werden wie aktuelle Repression wirkt und wie man sich auf Demos am Besten verhält, auch wird an exemplarischen Fällen gezeigt, was Aussageverweigerung konkret bedeutet. Dabei werden verschiedene Situationen wie das Verhör und Ingewahrsamnahmen dargestellt.
Es ist immer wichtig zu wissen, was deine Rechte bei Festnahmen sind. Du musst wissen, wie du dich auf der Demo verhälst und du musst wissen was bei einer Hausdurchsuchung zu tun ist. Deswegen komm am 30. April vorbei!
1. Mai 2011 - Kreuzberg Spontandemo-Area!
Los gehts auch schon bei den ChristInnen gegen 12 Uhr auf dem Mariannenplatz mit Gebeten für einen friedlichen 1. Mai.
Danach ab zu den MaoistInnen 13 Uhr O-Platz, die wollen auch nix mehr anmelden, ist wohl die neue Linie aus Peru.
Und um 16 Uhr zum Mariannenplatz (
Dort gehts dann gleich weiter: Demo ohne Anmelder.
Aber: Körting meinte schon, es reicht auch eine Anmeldung vor Ort aus, also - alle können sich dann so gegen 18 Uhr am Kotti mal melden, die watt anmelden wollen.
Naja, und danach is eh mit Anmeldung Sense, dann is alles spontan.
demonstration angemeldet
IHR SEID RAUS! =:o)
Sonst ist man bei Indy immer ganz schnell
Das Geschmiere irgendwelcher Pseudos, die weder die Geschichte vom Lauseplatzfest 87 kennen, noch jemals auf eine der Demos in den letzten 23 Jahren gewesen sind. Das sogar von Regierungsseite verbotene Demos im Staatsschutz - Mayfest durchgesetzt wurden habt ihr nie gehört. Dabei ward ihr schon garnicht,
Dazu müsstet ihr ja eure faulen Ärsche heben und mal ein paar Stunden das Gespame lassen, ihr Nerds.
Jeder, der das will, kann das geschriebene verstehen...
Übersetzung für Nerds:
Wir haben unsere Demo angemeldet. Bullen (woher hat die Presse das wohl?), Politiker (hier ekeln mich besonders die Linkspartei - Charaktermasken an) und Schmier - Journalie haben dafür gesorgt, dass der Anmelder sich zurückzog. Wenn jemand denkt, die Demo anmelden zu müssen, dann soll er das tun. Ansonsten wurde schon diverse male gezeigt, dass wir solche Formalien nicht benötigen...
Ist das so schwer zu verstehen, ihr Hohlköpfe?
Braucht ihr wirklich ne "Produktanleitung" für eine Demo? Bleibt dann doch besser weg.
Zur Linkspartei ist zu sagen:
Umsonstladen, Liebigstrasse, 1. Mai,
bei jeder Schweinerei ist die "Linke" mit dabei
jw dazu
Gesuchter des Tages: 1.-Mai-Demoanmelder
Der Berliner Polizeiapparat ist verunsichert. Den Beamten ist mit Nick Brauns der Anmelder der diesjährigen »Revolutionären 1.-Mai-Demonstration« abhanden gekommen. Breit angelegte Haßkampagnen der für ihre Ausfälle gegen die politische Linke bekannten Berliner Medienmeute hatten dazu geführt, daß Brauns, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Linke-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke arbeitet, in der vergangenen Woche von der Anmeldung zurücktrat. Nun rätseln die Verursacher, wer in diesem Jahr in die Fußstapfen honoriger Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Mitglied der »Bewegung 2. Juni« Ralf Reinders oder dem Berliner Linken-Abgeordneten Kirill Jermak treten könnte, die die Demonstration in den Vorjahren angemeldet hatten und Ziel wüster Medienkampagnen wurden.
Die Organisatoren der Demonstration, an der jährlich über 12000 Personen beteiligt sind, nehmen das Rätselraten um den Brauns-Nachfolger indes »amüsiert bis gelangweilt« zur Kenntnis, wie sie in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung betonen. Schließlich habe die Polizei der bürgerlichen Presse »per gezielter Indiskretion« den Namen des Anmelders zugespielt und damit den diesjährigen Wettstreit um die reaktionärste Berichterstattung eröffnet.
Tatsächlich braucht es nicht das Problem der außerparlamentarischen Linken zu sein, ob die Polizei am 1.Mai über einen Demonstrationsanmelder verfügt oder nicht. Vielmehr sind es die Beamten selbst, die als Konsequenz aus ihren regelmäßigen Datenschutzverstößen nunmehr ohne Ansprechpartner auskommen müssen. Daß dies ein kluger Schachzug war, dürfte mit Fug und Recht bezweifelt werden.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Demo — Ann'e
Desorganisiert?! — verwundert
Armutszeugnis — !
Ja so gehts — Ann'e
interessant — berlina
Scheiss Zensur — Wütend
Noch ne Frage — ...
labernde kinder — halt dein schnauze
Interresanter tag — Mascha
lasst sie doch quatschen... — ..
Danke, danke, danke! — nichtmüssenMüssen
Schön zu sehen, — y