Video: Bericht über die Proteste in Dresden

Leftvision 20.02.2011 02:05 Themen: Antifa Antirassismus Medien Repression
Video: Bericht über die Proteste gegen den geplanten Großaufmarsch der Neonaziszene in Dresden, die Blockaden und Auseinandersetzungen sowie einer Bilanz des Tages.

Europas größter Naziaufmarsch fand nicht statt – ein frustrierender Tag für die Naziszene – und ein enormer Kraftakt für die antifaschistische Bewegung mit einem hohen Preis.
Es kam zu vielen Verletzten und heftigen Zusammenstößen.

Bleibt zu hoffen des der Frust bei den Rechten so groß ist – das der Naziaufmarsch in Dresden nun Geschichte ist.


Link zum Video:  http://tinyurl.com/6hzlwce
.
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Ergänzungen

fotos

Chajmshalom 20.02.2011 - 04:55
fotos und nazis auf www.flickr.com/chajmshalom

Ein weiterer Bericht

Mein Name 20.02.2011 - 13:22

Fotos aus Dresden

Der Aufklärer 20.02.2011 - 14:20
Fotos vom 19.02. aus Dresden gibt es unter:
 http://www.flickr.com/photos/52374249@N04/sets/72157625968299139/

Weitere Fotos aus Dresden

... 20.02.2011 - 14:33

#Bilder

** 20.02.2011 - 18:29

Fotos: Kein Platz für Nazis in Dresden

Umbruch Bildarchiv 21.02.2011 - 18:46

inside black block

chronist 21.02.2011 - 18:58
an einer strassenkreuzung am 19.02.2011 in dresden ....
 http://www.interpool.tv/

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Bullen versperren Wege

Pietze 20.02.2011 - 22:54
Dass nach dem 19.Februar in Dresden nun die vereinzelten Ausschreitungen, verursacht durch Linksextreme, statt der Debatte um die Fragwürdigkeit eines Aufmarsches der Rechtsradikalen im Fokus der Medien stehen ist mir unbegreiflich. Allein schon, dass die Neonazis an diesem Tag aus sehr kontroversen und schwer nachvollziehbaren Begründungen herraus einen Aufmarsch planen und damit immer wieder öffentlich durchkommen ist unverständlich. Nun hat die Polizei es auch noch zu ihrer Hauptaufgabe gemacht, den Gegendemonstranten trotz der niedrigen Temperaturen, jeden Widerstand gegen die Rechten zu erschweren. Weil zu wenig Beamte für den Einsatz bereit gestellt werden konnten, war es den Polizisten an jeder Stelle gestattet den Gegendemonstranten das Passieren von A nach B zu verbieten, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Eskalation der Situation durch Extreme zu verhindern. Dabei wurde sich aber vorranig den friedlich Demonstrierenden in den Weg gestellt. Viele Busse der Gegendemonstranten wurden schon bei der Anreise abgefangen. Die Brücke der Budapesterstraße, die eine Verbindung der zwei zu trennen galtenden Gebiete darstellte, wurde frühzeitig gesperrt. Vielen Gegendemonstranten wurde somit ein Erreichen der friedlichen Blockaden gegen den Naziaufmarsch unmöglich gemacht. Sie wurden trotz der klirrenden Kälte über mehrere Stunden an den Bahnübergängen aufgehalten, während unterdessen aufgrund eines angeblichen Beamtenmagels das alternative Wohnprojekt 'Praxis' in Löbtau von Rechtsradikalen angegriffen und zertrümmert werden konnte. Dass derartiges Vorgehen besonders Anreisende aus entfernten Gebieten entmutigen kann, sich in weiteren Fällen eines Aufmarsches der Neonazis, auf den langen Weg zu machen,um dann den ganzen Tag in der Kälte den Weg versperrt zu bekommen, scheint die Beamten nicht besonders zu interessieren. Schließlich dienen derartige Einsätze dem Schutz des Volkes und das wird wie immer nicht gesichert, in dem man Probleme an der Wurzel packt, sondern, indem man neue Mauern rundherrum aufbaut. Und in diesem Fall sind eben nicht, die mit verfassungswidrigen und menschenfeindlichen Parolen um sich werfenden Neonazis die Gafahr, denen man nebenbei allein aufgrund dessen den Aufmarsch hätte verweigern können, sondern die vereinzelten Ausschreitungen der sich dagegen wehrenden Gruppen.
Vielleicht finden sich ja dann nächstes Jahr genügend Staatsverteidiger, um die doch besonders in Deutschland gefährdete Sicherheit und Ordnung so weit zu gewährleisten, dass dann doch alle im guten Willen angereisten Demonstranten passieren dürfen, um sich den friedlichen Gegendemonstrationen und Blockaden anzuschließen. Oder es sind dann doch endlich genügend Polizen, um den Widerstand so weit niederzudrücken, dass die Rechtsradikalen ihren Aufmarsch in Ruhe fortsetzen können.