Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Kommentar, ein Diskussionsbeitrag oder eine Stellungnahme einer Gruppe reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein umfassendes Infoportal incl. Forum für die Verlautbarungen politischer Gruppen anzubieten. Indymedia will ein Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Indymedia will nicht als virtueller Flugblattständer für die Verbreitung, Kritik und Diskussion konkurrierender teilweise dogmatischer Ideologien herhalten. Das Veröffentlichen von Gruppenstellungnahmen und Flugblatttext gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen darüber, warum sich Indymedia nicht zum Diskutieren von politischen Texten eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Online-Diskussionsforen.
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Eine Frage der Solidarität?
Zur (Un)möglichkeit von Räumen für FrauenLesbenTrans* (im Folgenden FLT) innerhalb von linker Szene
Im Rahmen der jährlichen Silvio-Meier-Gedenk-Demonstration in Berlin riefen die AAS- Autonome Antisexist_innen Berlin bewusst zu einer ersten Reihe aus "weiblich sozialisierten" Menschen auf, um ein "heterogenes Bild von Antifa-Demonstrationen zu transportieren". Damit sollte vor allem auf die "bestehenden starren Strukturen und Geschlechterrollen-Verteilung" auf Demonstrationen aufmerksam gemacht und ein "Anstoß zum Überdenken und Umkrempeln" gegeben werden. Auch wenn wir die Formulierung als vermeintlich identitäts- und gemeinsamkeitsstiftendes Moment problematisch finden, da sie zum einen starke Rückbezüge auf gesellschaftliche Strukturen nimmt, die wir kritisieren, und zum anderen unnötige Ausschlüsse produziert (z.B. von Transmenschen), soll sich dieser Text weniger um den Aufruf, als um die Reaktionen darauf, drehen. Im Aufruf wurde auch darauf hingewiesen, dass diese Form nur "exemplarisch für ein nicht-geschlechtsspezifisches Bild von Demonstrationen" stehen solle, in welchem "jegliche Form von Stereotypen und wie auch immer geartete Festlegungen durchbrochen" werden sollen (vgl. Antisexit_Innen Berlin: Aufruf zur Frauenreihe auf der Silvio-Meier-Gedenk-Demonstration 2010 in Berlin).
Zunächst einmal müssen an dieser Stelle wohl die Moderationskriterien Indymedias stark hinterfragt werden.* Aufgrund dieser der am 15.11.2010 dort erschienene Aufruf, zwei Tage später versteckt wurde. Zum Verstecken wäre jedoch eher die auf den Aufruf folgende, sexistische Kackscheiße in der Ergänzungsspalte gewesen.
Es folgten Gegenaufrufe und Verdrehungen von Forderungen des ursprünglichen Aufrufs. Das heuchlerische Argument des 'umgedrehten Sexismus' wurde genauso ausgepackt, wie offenes Feminismus-bashing. (Wir haben keine Lust diese Ergüsse hier zu zitieren, wer sie lesen möchte, findet sie im openposting auf indymedia.)
Es brennt uns förmlich unter den Nägeln, etwas zu diesem 'Beissreflex' los zu werden, mit dem sich alle 'Nicht-männlichen', immer wieder konfrontiert sehen, wenn es um die Etablierung von 'männerfreien' Räumen für FLT geht. Egal ob innerhalb einer Demo oder generell innerhalb linker Strukturen.
Dieser Beissreflex manifestiert sich für uns in unterschiedlichen Äußerungsformen.
Bereits bei Beginn der Gestaltung von Räumen für nicht-Männer kommt es meist zur massiven und selten offenen Infragestellung der Legtimität eines solchen Raumes. Diese Infragestellung versteckt sich oftmals hinter vermeintlicher Empathie, die häufig Hand in Hand mit auffällig spitzfindiger Kritik geht.
Die Forderung nach Auflösung geschlechterspezifischer Identitäten wird hier auf einmal zum Bezugspunkt, obwohl sie an anderer Stelle viel zu selten Erwähnung findet. Daran anschließend wird auf einmal der vermeintliche Sexismus problematisiert der in anderen Situationen häufig ausgeblendet wird.
Das verquere Denken eines 'umgekehrten Sexismus' negiert jegliche Form gesellschaftlicher Machtstrukturen. Erschreckend, dass in einer sich selbst als emanzipatorisch bezeichnenden Szene, dieses Argument immer wieder als vermeintlicher Totschläger eingesetzt wird.
Wir befürworten jegliche Form kritischer Auseinandersetzung mit Veränderungen innerhalb linker Szene. Leider muss immer wieder beobachtet werden, dass die Kritik, die an FLT-Räumen und der Politik, die in ihnen gemacht wird, in den seltensten Fällen solidarischer Art ist. Viel mehr schwingt ein delegitimierendes 'Gestichel' mit, welches in unseren Augen eine unterschwellige Angst vor Raum- und dadurch auch Machtverlust offenbart. Anstatt sich solidarisch zu zeigen, wird sich bestenfalls in 'gut gemeinter' Akzeptanz geübt. Es wird hierbei unterschlagen, dass es einer gewissen Form von Raumhoheit bedarf, um überhaupt etwas oder jemanden akzeptieren zu können. Diejenigen, die einfach nur akzeptieren, verbleiben also in einer überlegenen Position, welche es ihnen überhaupt erst erlaubt Akzeptanz üben zu können. An dieser Raumhoheit zeigt sich erneut, welche Machtstrukturen auch in linker Szene etabliert sind, und wie wichtig genau deshalb (Frei-)räume für FLT sind.
Neben einer Raumhoheit offenbart sich zusätzlich eine Definitionshoheit, die meint, darüber urteilen zu können, welche politische Arbeit (innerhalb dieser Räume) als ernstzunehmend bewertet werden kann und welche nicht. Unter dem Deckmantel der Forderung nach Transparenz werden FLT-Räume immer wieder dazu aufgefordert, die Produktivität ihrer politischen Arbeit unter Beweis zu stellen. Dies bedeutet abermals nichts anderes, als ständig wieder rechtfertigen zu müssen, warum ein FLT-Raum nötig und wichtig ist.
Warum werden im Zusammenhang mit FLT-Räumen Kommentare über gemeinsames Fingernägel lackieren oder Kochrezepte austauschen vom Stapel gelassen, die den Grundsatzvorwurf "das was ihr macht ist doch keine politische Arbeit..." beinhaltet.
Auf diese Art werden den Räumen und ihren Nutzer_innen typisch weibliche Stereotype aufgedrückt und inhaltliche Arbeit auf vermeintlichen Lächerlichkeiten reduziert. Diese Entpolititsierung von als privat konstruierten Tätigkeiten wirft für uns zwei Fragen auf: Erstens: Warum wird diese Trennung überhaupt aufgemacht? Und zweitens: Warum wird an diesen Tätigkeiten Anstoß genommen?
Die verschiedenen Äußerungsformen des Beissreflexes lassen sich darin zusammenfassen, dass sie alle letztlich die Grundfrage nach der Legitimität solcher Räume stellen und damit die real exisitierenden Herrschaftsverhältnisse dieser Gesellschaft ausblenden.
Es ist deutlich erkennbar, dass in einer sich als emanzipatorisch verstehenden Linken noch so einiges schief liegt. Der von uns beschriebene Beissreflex zeigt aber vor allem, dass es einer weitaus grundsätzlicheren Auseinandersetzung bedarf, um auf solidarisch konstruktive Art die Frage nach Aktionsformen und Freiräumen zu diskutieren. Solange es keinen Minimalkonsens gibt, der Bezugsfolie für weitere Diskussionen darstellt, erscheint uns eine immer wiederkehrende Auseinandersetzung um die Form antisexistischer Aktionen als vorgegriffen.
Im Klartext: Wir wollen wieder vermehrt über das 'Warum' und nicht nur über das 'Wie' antisexistischer Aktion reden. Ein so extrem wichtiges Thema wie sexistische und heteronormative Machtverhältnisse und daran geknüpfte Unterdrückungserfahrungen muss unserer Meinung nach auf einer Grundlage besprochen werden, die es ermöglicht, Kritik zu üben, ohne dass Beteiligte von anderen angegriffen werden, die Debatte in Gebashe oder gar Szenenspaltung endet.
Bei Aktionsformen wie dem "Block der weiblich sozialisierten Menschen" auf der Silvio-Meier-Demo wird deutlich, wie schwierig es ist, eine klare Position zu beziehen - irgendwo zwischen radikal dekonstruktivistischen Theoriekonzepten und alltäglich erlebter gesellschaftlicher Unterdrückungsmomente.
Beides will Gehör finden und beides ist unbedingt zusammen zu thematisieren. Selbst wenn wir versuchen, aus dekonstruktivistischer Perspektive zu agieren, müssen wir zwangsläufig auf das uns zur Verfügung stehende Sprach-und Bildersystem zurückgreifen.
Dieses findet jedoch lediglich Worte für zweigeschlechtliches Denken, derer wir uns bedienen müssen, um Kritik, die wir äußern wollen, überhaupt artikulieren zu können. Nichts außerhalb des Sagbaren, also nichts außerhalb unseres sexistischen Sprachsystems, lässt für Leute, die sich nicht innerhalb unseres Theorierahmens bewegen, unsere Kritik greifbar und damit nachvollziehbar machen. Momentan erscheint es also unumgänglich, sich strategisch auf Konstrukte wie 'Mann' und 'Frau' zu beziehen, um diese und die ihnen innewohnenden Machtverhältnisse dekonstruieren zu können. Voraussetzung, um mit Bezügen auf machtvolle Kategorien wie class, race, gender, ability etc. emanzipatorisch arbeiten zu können, muss sein, diese Rückbezüge ständig zu reflektieren und zu hinterfragen.
Für einen solidarischen Umgang mit Feminismus und FLT-Freiräumen, die notwendig sind und bleiben, solange wir in diesem Herrschaftssystem leben.
Für eine Zukunft ohne Identitätszwang!
diss_
Hamburg, Winter 2010
* Anmerkung der Moderation:
Wir haben auf Bitte der Veranstalter hin den Aufruf entfernt. Im Gegensatz zu den Absprachen wurde dort dafür geworben, dass auch Unorganisierte in die erste Reihe sollten. Dies widersprach den Bündnisabsprachen nach einer organisierten ersten Reihe.
$$$$$
Zunächst einmal müssen an dieser Stelle wohl die Moderationskriterien Indymedias stark hinterfragt werden.* Aufgrund dieser der am 15.11.2010 dort erschienene Aufruf, zwei Tage später versteckt wurde. Zum Verstecken wäre jedoch eher die auf den Aufruf folgende, sexistische Kackscheiße in der Ergänzungsspalte gewesen.
Es folgten Gegenaufrufe und Verdrehungen von Forderungen des ursprünglichen Aufrufs. Das heuchlerische Argument des 'umgedrehten Sexismus' wurde genauso ausgepackt, wie offenes Feminismus-bashing. (Wir haben keine Lust diese Ergüsse hier zu zitieren, wer sie lesen möchte, findet sie im openposting auf indymedia.)
Es brennt uns förmlich unter den Nägeln, etwas zu diesem 'Beissreflex' los zu werden, mit dem sich alle 'Nicht-männlichen', immer wieder konfrontiert sehen, wenn es um die Etablierung von 'männerfreien' Räumen für FLT geht. Egal ob innerhalb einer Demo oder generell innerhalb linker Strukturen.
Dieser Beissreflex manifestiert sich für uns in unterschiedlichen Äußerungsformen.
Bereits bei Beginn der Gestaltung von Räumen für nicht-Männer kommt es meist zur massiven und selten offenen Infragestellung der Legtimität eines solchen Raumes. Diese Infragestellung versteckt sich oftmals hinter vermeintlicher Empathie, die häufig Hand in Hand mit auffällig spitzfindiger Kritik geht.
Die Forderung nach Auflösung geschlechterspezifischer Identitäten wird hier auf einmal zum Bezugspunkt, obwohl sie an anderer Stelle viel zu selten Erwähnung findet. Daran anschließend wird auf einmal der vermeintliche Sexismus problematisiert der in anderen Situationen häufig ausgeblendet wird.
Das verquere Denken eines 'umgekehrten Sexismus' negiert jegliche Form gesellschaftlicher Machtstrukturen. Erschreckend, dass in einer sich selbst als emanzipatorisch bezeichnenden Szene, dieses Argument immer wieder als vermeintlicher Totschläger eingesetzt wird.
Wir befürworten jegliche Form kritischer Auseinandersetzung mit Veränderungen innerhalb linker Szene. Leider muss immer wieder beobachtet werden, dass die Kritik, die an FLT-Räumen und der Politik, die in ihnen gemacht wird, in den seltensten Fällen solidarischer Art ist. Viel mehr schwingt ein delegitimierendes 'Gestichel' mit, welches in unseren Augen eine unterschwellige Angst vor Raum- und dadurch auch Machtverlust offenbart. Anstatt sich solidarisch zu zeigen, wird sich bestenfalls in 'gut gemeinter' Akzeptanz geübt. Es wird hierbei unterschlagen, dass es einer gewissen Form von Raumhoheit bedarf, um überhaupt etwas oder jemanden akzeptieren zu können. Diejenigen, die einfach nur akzeptieren, verbleiben also in einer überlegenen Position, welche es ihnen überhaupt erst erlaubt Akzeptanz üben zu können. An dieser Raumhoheit zeigt sich erneut, welche Machtstrukturen auch in linker Szene etabliert sind, und wie wichtig genau deshalb (Frei-)räume für FLT sind.
Neben einer Raumhoheit offenbart sich zusätzlich eine Definitionshoheit, die meint, darüber urteilen zu können, welche politische Arbeit (innerhalb dieser Räume) als ernstzunehmend bewertet werden kann und welche nicht. Unter dem Deckmantel der Forderung nach Transparenz werden FLT-Räume immer wieder dazu aufgefordert, die Produktivität ihrer politischen Arbeit unter Beweis zu stellen. Dies bedeutet abermals nichts anderes, als ständig wieder rechtfertigen zu müssen, warum ein FLT-Raum nötig und wichtig ist.
Warum werden im Zusammenhang mit FLT-Räumen Kommentare über gemeinsames Fingernägel lackieren oder Kochrezepte austauschen vom Stapel gelassen, die den Grundsatzvorwurf "das was ihr macht ist doch keine politische Arbeit..." beinhaltet.
Auf diese Art werden den Räumen und ihren Nutzer_innen typisch weibliche Stereotype aufgedrückt und inhaltliche Arbeit auf vermeintlichen Lächerlichkeiten reduziert. Diese Entpolititsierung von als privat konstruierten Tätigkeiten wirft für uns zwei Fragen auf: Erstens: Warum wird diese Trennung überhaupt aufgemacht? Und zweitens: Warum wird an diesen Tätigkeiten Anstoß genommen?
Die verschiedenen Äußerungsformen des Beissreflexes lassen sich darin zusammenfassen, dass sie alle letztlich die Grundfrage nach der Legitimität solcher Räume stellen und damit die real exisitierenden Herrschaftsverhältnisse dieser Gesellschaft ausblenden.
Es ist deutlich erkennbar, dass in einer sich als emanzipatorisch verstehenden Linken noch so einiges schief liegt. Der von uns beschriebene Beissreflex zeigt aber vor allem, dass es einer weitaus grundsätzlicheren Auseinandersetzung bedarf, um auf solidarisch konstruktive Art die Frage nach Aktionsformen und Freiräumen zu diskutieren. Solange es keinen Minimalkonsens gibt, der Bezugsfolie für weitere Diskussionen darstellt, erscheint uns eine immer wiederkehrende Auseinandersetzung um die Form antisexistischer Aktionen als vorgegriffen.
Im Klartext: Wir wollen wieder vermehrt über das 'Warum' und nicht nur über das 'Wie' antisexistischer Aktion reden. Ein so extrem wichtiges Thema wie sexistische und heteronormative Machtverhältnisse und daran geknüpfte Unterdrückungserfahrungen muss unserer Meinung nach auf einer Grundlage besprochen werden, die es ermöglicht, Kritik zu üben, ohne dass Beteiligte von anderen angegriffen werden, die Debatte in Gebashe oder gar Szenenspaltung endet.
Bei Aktionsformen wie dem "Block der weiblich sozialisierten Menschen" auf der Silvio-Meier-Demo wird deutlich, wie schwierig es ist, eine klare Position zu beziehen - irgendwo zwischen radikal dekonstruktivistischen Theoriekonzepten und alltäglich erlebter gesellschaftlicher Unterdrückungsmomente.
Beides will Gehör finden und beides ist unbedingt zusammen zu thematisieren. Selbst wenn wir versuchen, aus dekonstruktivistischer Perspektive zu agieren, müssen wir zwangsläufig auf das uns zur Verfügung stehende Sprach-und Bildersystem zurückgreifen.
Dieses findet jedoch lediglich Worte für zweigeschlechtliches Denken, derer wir uns bedienen müssen, um Kritik, die wir äußern wollen, überhaupt artikulieren zu können. Nichts außerhalb des Sagbaren, also nichts außerhalb unseres sexistischen Sprachsystems, lässt für Leute, die sich nicht innerhalb unseres Theorierahmens bewegen, unsere Kritik greifbar und damit nachvollziehbar machen. Momentan erscheint es also unumgänglich, sich strategisch auf Konstrukte wie 'Mann' und 'Frau' zu beziehen, um diese und die ihnen innewohnenden Machtverhältnisse dekonstruieren zu können. Voraussetzung, um mit Bezügen auf machtvolle Kategorien wie class, race, gender, ability etc. emanzipatorisch arbeiten zu können, muss sein, diese Rückbezüge ständig zu reflektieren und zu hinterfragen.
Für einen solidarischen Umgang mit Feminismus und FLT-Freiräumen, die notwendig sind und bleiben, solange wir in diesem Herrschaftssystem leben.
Für eine Zukunft ohne Identitätszwang!
diss_
Hamburg, Winter 2010
* Anmerkung der Moderation:
Wir haben auf Bitte der Veranstalter hin den Aufruf entfernt. Im Gegensatz zu den Absprachen wurde dort dafür geworben, dass auch Unorganisierte in die erste Reihe sollten. Dies widersprach den Bündnisabsprachen nach einer organisierten ersten Reihe.
$$$$$
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
langweilig
Sätze wie der folgende sind einfach nur noch langweilig:
"Das verquere Denken eines 'umgekehrten Sexismus' negiert jegliche Form gesellschaftlicher Machtstrukturen."
Langweilig, weil ihr seit Jahrzehnten immer mit so einem stupiden Frauen=gut,Männer=böse Denken daherkommt.
Es ist so simpel zu verstehen, dass wenn etwas durchschnittlich gilt, dass dies noch überhaupt nichts über den Einzelnen aussagt. Damit ihr es auch versteht: Nur weil Männer in dieser Gesellschaft durchschnittlich priviligierter, sexistischer, übergriffiger,... sind, heißt das nicht, dass dies für die Männer, die ihr nur anhand ihres biologischen Geschlechts* abweist auch gilt. Genausowenig bedeutet das, dass die Frauen, denen ihr Zutritt gewährt nicht brutale Nazischlägerinnen sind. Dass letztere eure aufgestellten Kriterien erfüllen und Szene-Männer, die keiner Fliege was zu leide tun würden nicht, sollte euch euer Einfältigkeit eigentlich deutlich genug vor Augen führen.
Aber mit euch zu diskutieren ist so erfolgsversprechend wie am Meer gegen den Wind zu brüllen, also gehabt euch wohl, überlasst das Denken halt den Männern und igelt euch in eurem XB ein.
* weshalb auch der Sexismus-Vorwurf zutrifft, da ihr eben nicht die Sozialisationsgeschichte, das Verhalten oder den Habitus des Menschen zum Kriterium macht, sondern rein die äußere biologische Ansicht. Und ob ihr dann jemanden wegen seiner Hautfarbe oder seinem Geschlecht nicht reinlasst kommt aufs gleiche raus.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
gähn — immer die gleiche scheisse
Euch Feministen fehlen einfach Argumente! — Macho Heinz
Gegendarstellung — dontknowy
feminismus =/ antisexismus — Senior Dingdong
Raum für FLT* — Roland Ionas Bialke