Hamburg: Polizeifestspiele auf der Schanze
Polizei eskaliert das friedliche Schanzenfest - und führt auch den Widerstand dagegen.
Noch vorher lautete die offizielle Strategie der Polizei Deeskalation. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre war aber berechtigte Skepsis angebracht, ob ein friedliches Fest von mehreren tausend Besuchern tatsächlich nicht der Aggression der Bullen zum Opfer fällt. Dieser Befürchtung wurde Recht gegeben.
Die Vorbereitungen verliefen bis dahin am Abend präzise. Die Polizeizüge waren strategisch platziert, die Schutzkleidung wurde angelegt und Aufstellung genommen. Man schien einen Zeitplan präzise zu befolgen. Um 22:45 Uhr schrieb dieser vor, das bin dahin friedliche Schanzenfest mit schwerem Gerät anzugreifen, darunter die obligatorischen Wasserwerfer und Räumpanzer. In der ganzen Breite wurde die Straße von Schlägertrupps konsequent geräumt - in eine Richtung, wo sie präzise auf den nächsten Wasserwerfer zu liefen. Einzelne Personen wurden aus der Menschenmenge heraus festgenommen, Mangel an Gewalt herrschte nicht.
Alle Besucher wurden aufgefordert, "den Straftätern keine Deckung zu bieten und sich zu entfernen". Das Ansinnen war deutlich: möglichst keine Zeugen für überzogene polizeiliche Willkürmaßnahmen.
Um die Eskalationsstrategie abzusichern, waren in den Besuchern des Schanzenfestes auch getarnte Polizeitrupps unterwegs. Sie waren szenetypisch schwarz gekleidet und sorgten für die nötige Eskalation bei den Widerstandshandlungen. So beteiligten sich einige maßgeblich am Bau von Straßenbarrikaden und riefen zu Unterstützung auf. Die Teilnahme am Werfen von Gegenstände auf ihre Kollegen ist unklar, wäre aber keine Überraschung.
Enttarnen mussten sich die Kleingruppen bei Festnahmen, als sie ihre uniformierten Kollegen unterstützten. Leider sind die getarnten Bullen kaum zu erkennen, selbst auf den zweiten Blick. Einzig das fortgeschrittene Alter kann in Einzelfällen Verdacht erregen. Auf jeden Fall sollte man sich die Gruppe, in der man sich bewegt, genau ansehen! Einige Personen werden ihre Unaufmerksamkeit nun bitter bereuen.
Am S-Bahnhof Sternschanze ließ sich zwischenzeitlich ein HSV-Hooligan blicken. Er ist dann gestürzt. Auch sollen sich Personen auf den Gleisen befunden haben, sodass der Zugverkehr längere Zeit eingestellt wurde.
Wer sich die Bilder des Einsatzes der Polizeihundertschaften ansieht und sich die schweren Fahrzeuge weg denkt, dem fallen plötzlich alte Fotos aus einer anderen Zeit ein - als in den Straßen die Verbände der SA und SS marschierten. Wo der Staat seine Aufgabe in der Repression der Unangepassten sieht, gibt es mehr Parallelen als Unterschiede.
Die Vorbereitungen verliefen bis dahin am Abend präzise. Die Polizeizüge waren strategisch platziert, die Schutzkleidung wurde angelegt und Aufstellung genommen. Man schien einen Zeitplan präzise zu befolgen. Um 22:45 Uhr schrieb dieser vor, das bin dahin friedliche Schanzenfest mit schwerem Gerät anzugreifen, darunter die obligatorischen Wasserwerfer und Räumpanzer. In der ganzen Breite wurde die Straße von Schlägertrupps konsequent geräumt - in eine Richtung, wo sie präzise auf den nächsten Wasserwerfer zu liefen. Einzelne Personen wurden aus der Menschenmenge heraus festgenommen, Mangel an Gewalt herrschte nicht.
Alle Besucher wurden aufgefordert, "den Straftätern keine Deckung zu bieten und sich zu entfernen". Das Ansinnen war deutlich: möglichst keine Zeugen für überzogene polizeiliche Willkürmaßnahmen.
Um die Eskalationsstrategie abzusichern, waren in den Besuchern des Schanzenfestes auch getarnte Polizeitrupps unterwegs. Sie waren szenetypisch schwarz gekleidet und sorgten für die nötige Eskalation bei den Widerstandshandlungen. So beteiligten sich einige maßgeblich am Bau von Straßenbarrikaden und riefen zu Unterstützung auf. Die Teilnahme am Werfen von Gegenstände auf ihre Kollegen ist unklar, wäre aber keine Überraschung.
Enttarnen mussten sich die Kleingruppen bei Festnahmen, als sie ihre uniformierten Kollegen unterstützten. Leider sind die getarnten Bullen kaum zu erkennen, selbst auf den zweiten Blick. Einzig das fortgeschrittene Alter kann in Einzelfällen Verdacht erregen. Auf jeden Fall sollte man sich die Gruppe, in der man sich bewegt, genau ansehen! Einige Personen werden ihre Unaufmerksamkeit nun bitter bereuen.
Am S-Bahnhof Sternschanze ließ sich zwischenzeitlich ein HSV-Hooligan blicken. Er ist dann gestürzt. Auch sollen sich Personen auf den Gleisen befunden haben, sodass der Zugverkehr längere Zeit eingestellt wurde.
Wer sich die Bilder des Einsatzes der Polizeihundertschaften ansieht und sich die schweren Fahrzeuge weg denkt, dem fallen plötzlich alte Fotos aus einer anderen Zeit ein - als in den Straßen die Verbände der SA und SS marschierten. Wo der Staat seine Aufgabe in der Repression der Unangepassten sieht, gibt es mehr Parallelen als Unterschiede.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
egal
martialisches auftreten von polizistInnen ist kein ausnahmefall des dritten reiches. nicht nur deutsche bullen sehen bei nächtlichen aktionen den nazi-schläger-trupps von damals ähnlich. solche vergleiche bringen aber mal gar nichts.
zum zweiten: als erkennungsmerkmal von zivten ihr älteres aussehen zu erwähnen führte leider schon öfter zu unschönen aktionen gegen ältere genossInnen, bei solchen verallgemeinerungen bitte extrem vorsichtig sein. mensch hört mit 25 nicht auf, autonom zu denken und zu handeln.
ein paar videos
festbesucher rumgeschubst:
frauen angegrabbelt und punker krankenhausreif geschlagen:
beim reinprügeln in dunkler ecke von kamerateam überrascht:
Hunga
Etwas mehr Selbstreflektion
die Auswertung der Bullen
"POL-HH: 100905-1. Schanzenviertelfest 2010 - Einsatzkonzept der Hamburger Polizei ist aufgegangen
...
Gegen 12:00 Uhr formierte sich in der Susannenstraße ein Aufzug mit etwa 60 Teilnehmern zum Tenor "Freier Wohnraum", der von einer Musikkapelle begleitet wurde. Der Aufzug ging über die Straßen Schulterblatt, Schanzenstraße in die Bartelsstraße. Die Teilnehmer des Aufzuges wurden durch Polizeibeamte angesprochen. Der Aufzug war auf ca. 80 Teilnehmer angewachsen. Ein Leiter gab sich nicht zu erkennen. Nach der Ansprache durch die Polizei löste sich der Aufzug auf.
Um 19:30 Uhr hielten sich bis zu 9.000 Besucher im Schanzenviertel auf. Im Florapark befanden sich rund 350 Personen, davon 50 Angehörige des linken Spektrums. Vor der Flora standen ca. 180 Personen, auf dem Vordach weitere zehn des linken Spektrums.
Um 20:45 Uhr waren im Schulterblatt, im Bereich der dortigen Bühne zur Altonaer Straße etwa 1.500 Personen des linken Spektrums und im Florapark 350 - 400 zum Teil aktionistisch orientierte junge Leute, viele davon stark alkoholisiert. In der Rosenhofstraße/Susannenstraße ist ein kleines Feuer entfacht worden. Auf dem dort angrenzenden Gebäude befanden sich Personen auf dem Dach, die Knallkörper in die Menge warfen. Im Verlauf des Abends stieg die Anzahl der vermummten Personen deutlich an.
Vor der Flora wurde gegen 20:55 Uhr angekündigt, dass die Bühne abgebaut wird. Daraufhin erfolgte ein Böllerwurf.
......
Gegen 00:30 Uhr nahmen Polizeibeamte an der Sternbrücke eine Person vorläufig fest, die Grillanzünder dabei hatte.
...
Insgesamt wurden 42 Personen vorläufig festgenommen. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Keine der fest- oder in Gewahrsam genommenen Personen wohnt im Schanzenviertel. Es wurden vier Platzverweise und 23 Aufenthaltsverbote erteilt.
Elf Polizeibeamte sowie drei Privatpersonen wurden leicht verletzt.
Es waren rund 2.300 Polizeibeamte im Einsatz.
Sch."
Älter = Zivi? Nö!
Wie "icke" schon ähnlich schrieb: als "älter werdender" Anarchist/Autonomer (bin jetzt 40) immer wieder und ständig als angeblicher Zivi "enttarnt" zu werden nervt ungeheuerlich!
Leute, ihr werdet auch mal älter und dann? Familienleben, Einfamilienhaus mit Vorgarten, Gartenzwergen und Swimmingpool?
Es gibt halt auch Aktive über 25/30 - kein Wunder, wenn mensch sich irgendwann resigniert von kraftvollen Demos zurückzieht und immer bürgerlicher wird. Zum Kotzen!
Denkt ma drüber nach.
Oha...
Irgendwie hab ich immer andere Vorstellungen von Urlaub.
Steinewerfer: Darum randaliere ich!
Sie reisen teilweise stundenlang aus anderen Bundesländern an, nur um am Schanzenfest teilzunehmen. Allerdings wollen sie nicht feiern. Die Krawallos wollen Steine werfen, Autos anzünden und Scheiben zertrümmern. In der MOPO erklären Randalierer, warum sie Krawalle machen.
Einer der Randalierer ist ein 18-Jähriger aus Osdorf. Er ist das erste Mal dabei. „Wo geht es hier denn gleich los? Ich suche einen guten Platz für die Randale“, sagt der junge Mann, der in seinem Kapuzenpulli am Schulterblatt steht und Bier trinkt. Er will Steine und Flaschen werfen, berichtet der Bursche. Und warum? "Damit drücke ich meine Wut aus. Ich habe so einen Hass auf diese ganzen Ausländer in Deutschland."
Dass gerade das Schanzenviertel für Multikulti steht, ist ihm egal. "Hier kann doch jeder hinkommen, um Krawalle zu machen. Ist ja wohl egal, was man für einen Grund dafür hat", sagt er. Während der Straßenschlachten steht der "Ausländerhasser" dann Seite an Seite mit Linksautonomen.
Die wiederum schieben hehre Gründe für ihre Lust an der Gewalt vor. Ein Vermummter, der mit zwei Kumpels gekommen ist: "Es kann nicht sein, dass die Mieten hier immer weitersteigen, ärmere Leute aus dem Stadtteil gedrängt werden und man sich nicht wehrt."
Dass er und seine Freunde selbst nicht aus dem Viertel kommen, stört ihn dabei nicht weiter. Und dass Autos und anderes Eigentum der Bewohner zerstört werden? "Davon halten wir gar nichts. Wir greifen auch ein, wenn Eigentum der Anwohner zerstört wird. Unser Protest gilt nur dem Staat."
Das Ritual der Gewalt
Die Randalierer warfen Steine, zündeten Barrikaden an und zertrümmerten Scheiben. Etliche Anwohner ließen sich davon jedoch nicht abschrecken: Bei der Randale nach dem Schanzenfest stellten sie sich den Vermummten entgegen.
Rund 2300 Beamte waren im Einsatz – und etliche mutige Anwohner. Als gegen 22 Uhr neben der Haspa-Filiale am Schulterblatt Müll angezündet wurde, waren es die Krawallos selber, die den Brand nach lauten Protesten der Anwohner wieder löschten. Auf "Bambule"-Rufe reagierten die Anwohner mit Gegen-Gebrüll. "Ihr seid lächerlich. Zeig doch mal dein Gesicht, du Lappen", rief ein Mann.
Selbst als sich Dutzende Vermummte am Neuen Pferdemarkt aufbauten, ließen sich Anwohner von dem bedrohlich wirkenden Schauspiel nicht abschrecken. Eine Frau mit Fleece-Pulli stellte sich einer Gruppe von etwa zehn Krawallmachern entgegen, die gerade dabei waren, Absperrgitter auf die Straße zu ziehen. Die Frau brüllte: "Haut ab, das ist unser Viertel. Wir wollen euch hier nicht." Sie zerrte an den Gittern, die Vermummten ebenfalls. Irgendwann gaben die Randalierer auf, ließen die Frau die Barrikade zur Seite räumen.
"Es ist wichtig und gut, dass sich die Anwohner gewehrt haben. Leider hat es die Randale letztlich aber nicht verhindert", so ein Polizist.
Gegen 22.50 Uhr eskalierte die Situation. Am Neuen Pferdemarkt flogen Flaschen und Steine auf Polizisten. Die Beamten reagierten mit einem massiven Einsatz, rückten bis zur Roten Flora vor.
Während sich die Randale auf das Schulterblatt verlagerte, ging die Party am Neuen Pferdemarkt wieder los. Es gab skurrile Bilder: "Guantanamera" dröhnte aus den Boxen, Feiernde tanzten Tango vor den aufgereihten Polizisten und ein Mann spielte auf einer Mini-Gitarre "ein Tanzlied in G-Moll gegen Polizeigewalt". Wenige Meter weiter spritzten die Wasserwerfer, es brannten Barrikaden (siehe Protokoll).
Insgesamt wurden 14 Personen leicht verletzt, darunter elf Polizisten. 42 Randalierer nahmen die Beamten vorläufig fest, drei wurden in Gewahrsam genommen. Bezeichnend: Kein einziger der Krawallmacher (39 Männer, drei Frauen) wohnt im Schanzenviertel. Die Hälfte der Festgenommenen kommt nicht mal aus Hamburg. Einige stammen sogar aus Sachsen-Anhalt und NRW.
kindergeburtstach
was ich gesehen habe, waren dumme kids, die nur stress mit den bullen wollen und kein politisches ziel dahinter stand.
ob sie überhaupt politische hirnzellen haben is auch noch unklar!
dass zivibullen unter den "krawallos" waren kann ich mir gut vorstellen.
aber wer auch nur ein wenig hirnmasse besitzt, dem war schon im vorfeld klar, dass einige nur auf stress aus sind und die bullen (der staat) dieses fest als kontrollierbar uns spüren lassen will!
wenn wir politischen autonomen wirklich mal stress machen würden, würde es noch schlimmer als in barmbek´08!
Fazit: die kids haben spaß gehabt, die presse hat wieder ihre schlagzeilen über brutale mörder aus der linksterroristischen flora und die bullen wixen sich einen drauf, dass sie wieder autorität verschafft haben! *lach*
also heißt es für uns ein friedliches fest feiern und anders auf die situation nach dem schanzenfest aufmerksam zu machen.
wir lassen uns das nich von den kids und den bullen kaputt machen, sonst knallt es mal wirklich aus dem autonomen spektrum!
@X
Vielleicht kommt es aber daher, dass für dich und einige andere eh schon klar ist, dass du die Zeit zwischen Abi und ernsthaften Studienbeginn, als Autonomer mit dezentem Hang zu Verbalradikalismus und Pseudomilitanz verbringen wirst. Halt die obligatorischen 3 - 5 Jahre bis zur völligen Reintegration ins System.
Wenn es nicht so peinlich wäre, würde ich ja über eure dummen Sprüche ("so alte Autonome gibt es garnicht"),gehört in Heiligendamm über Schanzenfest bis 1. Mai in Berlin, lachen.
Es gibt sie aber doch und ihr Kids solltet mal ein bisschen offener sein und realisieren, dass es genug Menschen gibt, die ihre politische Meinung nicht nur als Akt der Spätpubertät ausleben.
gelogen
1. es war in der schanze, beim schanzenfest NICHT EIN EINZIGER BULLE zu sehen.
2. selbst als auf dem völlig friedlichen fest barrikaden gebaut und brände gelegt wurden, ist die polizei NICHT gekommen
3. als (ungefähr zeitgleich) mehrere hundert menschen an der ecke schulterblatt/pferdemarkt die polizei attackierten und eine große gruppe von krawallkiddies mit mollies und steinen bewaffnet aus dem florpark rannten und randale begonnen (mit brandsätzen!) ist die polizei gekommen, was soll sie auch anderes tun? dem mob die strasse überlassen? damit, wie im letzten jahr, die fahhräder (!), kleinautos und an hauswände gelehnte (!!!) motorräder und müllcontainer angezündet werden, die sogar menschen gefährden, die sich in den häusern befinden?
4. anders als in den vorjahren hat die polizei deeskalierend gehandelt, hat keine unbeteiligten angegriffen, friedlich tanzende menschen in den seitenstraßen vollständig in ruhe gelassen und nur gezielte festnahmen gemacht. taz lügt also nicht, ich habe es gesehen.
5. wer sich, obwohl DAS GANZE VIERTEL geschlossen gegen sinnlose gewalt ist, insbesondere wenn sie keine reaktion auf die polizei, sondern gezielte provokationen sind, damit die polizei endlich kommt, nicht von diesem scheiß distanziert, der mittlerweile schon von frustrierten rassisten (siehe mopo bericht) und hooligans, die ihren spaß haben wollen durchgeführt wird, darf sich nicht wundern, wenn plötzlich eine ungeheure wut auf die linke szene und die rote flora im viertel entstanden ist. vielleicht kriegen das die angereisten chaoten ja nicht so mit, aber unterhaltet euch mal mit den anwohnern und einem x-beliebigen nicht-autonomen aus dem viertel. die wut ist riesengroß!
6. ich weiß, dass es auch in der flora konstruktiv denkende menschen gibt, aber wenn ihr euch von dieser scheiße nicht distanziert, dieser sinnlosen, unpolitischen gewalt nicht entgegenwirkt, dann wollen wir euch (anders als früher) hier nicht mehr haben!
mal ein wiederleger
richtet sich an die aussagen von "egal"
1. es waren sehr wohl bullen auf dem fest. jede menge in zivil, dann noch die üblichen streifenbullen, die tagsüber sogar mit name auf der brust durchs gefährlich linke viertel liefen. darüber hinaus standen an strategischen punkten sehr wohl sogar riot-cops, die wurden aber von der großen menge nicht wahrgenommen. hatten sich tatsächlich dieses jahr äußerst zurück gehalten.
2. "das fest" war vorbei, angelockt von springerpresse und polizeihetze haben sich aber genug leute eingefunden, denen das fest nicht reichte. es lag mal wieder in der luft, dass es "gleich los geht". anstelle selbstbestimmt dann aber das bereit stehende bullenheer anzugreifen, in fallen zu locken o.ä. wurde viel gepost. spricht nicht gerade für wirklich militantes agieren sondern eher für ein identitäres ding, wo es darum geht, sich mit militantem verhalten zu schmücken ohne militant zu agieren. denn angezündete pappe auf dem schulterblatt ist noch keine barrikade.
3. brandsätze habe ich keine gesehen, auch noch von keinem mir bekannten gehört (und die standen fast über all verteilt rum und haben sich das angeguckt) - irgendwelche belege? wäre ja eine "neue stufe der gewalt" mal wieder, aber nichtmal die presse schreibt darüber.
mit den angriffen auf die bullen meinst du die provo-würfe, die nichtmal als versuchte körperverletzung durchgehen könnten? also diese flaschenwürfe "in richtung polizei", die aber nach 5-10 m auf der straße zerschellten und die ca. 100 m entfernte polizei nicht mal ansatzweise erreichten?
4. natürlich hat die polizei unbeteiligte angegriffen. wie jedes jahr. mag sein, dass sie dich persönlich in ruhe gelassen haben, aber es gibt genügend zeugen und sogar pressebilder die ein anderes bild zeigen. auch die taz schreibt, dass es zu verfolgungsjagden etc. kam, nur eben nicht so exessiv wie sonst. sollen wir das jetzt schon als "total friedliche bullen" anerkennen wenn sie mal ein wenig weniger abgehen?
5. da du ja vom viertel redest: das ganze viertel hat schon seit jahren den konsens: solange sich die polizei nicht von den straftätern in ihren reihen distanziert distanzieren wir uns von niemandem. aber da du nicht aus dem viertel bist, sondern nur so tust um zu provozieren kannst du das ja nicht kennen und wissen, wird in der presse ja immer verschwiegen. statt dessen kommen so zugereiste wie vom haus 73 zu wort, die erst kohle machen und dann die leute der repression überlassen wollen.
6. mich würde interessieren, wer "wir" denn sein soll - mit der vorbereitung des schanzenfestes, deren durchführung und allgemein innerviertelicher politik scheinst du ja nix am hut zu haben, sonst würdest du deine kritik an den richtigen stellen einbringen und nicht hier bei indymedia abkotzen. darüber hinaus bleibst auch du eine antwort schuldig, wass denn von autonomer seite aus getan werden kann um diesem von polizeieinsätzen der letzten jahre, dazugehöriger pressearbeit und politischem parteien-kalkül herbeigerufenem krawall-ritual ein ende zu setzen. alle bisherigen ansätze sind, wie auch dieses jahr, ja nicht aufgegangen.
Leerstand zu Wohnraum
Endlich die Wohnungsfrage lösen
"Ohne Abweichung von der Norm ist Fortschritt nicht möglich."
(Frank Zappa, zitiert nach: www.astraturm.de)
Die Mieten in Hamburg steigen kontinuierlich. In den innerstädtischen
Vierteln ist es kaum noch möglich, eine Wohnung unter 10 Euro/qm zu
finden. Gleichzeitig stehen zahlreiche Gebäude leer, der Leerstand an
Büroflächen beträgt momentan 1,17 Mio. Quadratmeter und trotzdem wird
immer mehr Büroraum gebaut. Die Wohnungsnot in Hamburg, die vor allem
auf Kosten sozial schwächerer Menschen geht, ist aber kein tragisches
Schicksal, sondern Ergebnis eines kapitalistischen Immobilienmarktes und
einer Wohnungspolitik des Hamburger Senats, die einseitig die Interessen
von Unternehmen und VermieterInnen vertritt.
In den vergangenen Jahren sind die durchschnittlichen Wohnungspreise in
Hamburg von 8 auf heute 10,25 Euro pro Quadratmeter angestiegen.
Insbesondere in den von beschleunigter Aufwertung (Gentrifizierung)
betroffenen Stadtteilen sind die Mieten rasant gestiegen - in
Altona-Altstadt in den letzten vier Jahren um 12 % und in St. Pauli
sogar um 28 %! Die steigenden Mieten und der zunehmende Bau von
Eigentumswohnungen bringen es mit sich, dass sich immer weniger Menschen
ihre Wohnungen leisten können und zunehmend aus den innerstädtischen
Vierteln verdrängt werden.
Gleichzeitig stehen rund 1,2 Millionen Quadratmeter Büroflächen in
Hamburg leer. Und es wird immer weiter gebaut: Trotz einer
Leerstandsquote von ca. 10% wurden im Jahr 2009 237.000 Quadratmeter
Büroraum fertig gestellt. In der Presse wird mit dem Bau von wei-teren
600.000 Quadratmetern für die nächsten Jahre gerechnet. Der Hintergrund
dieser absurden Vorgänge ist, dass sich Leerstand für viele Firmen lohnt
und dieses Geschäftsmodell zudem gesetzlich verankert ist. Leerstehende
Gewerbeflächen können nämlich als Verluste von der Steuer abgeschrieben
werden. Anders als bei Wohnraum besteht keine Verpflichtung, den Raum zu
vermieten. Mit dem Bau von immer neuen Gewerbeflächen wird gleichzeitig
verhindert, dass Wohnraum entstehen kann. Die Knappheit an Wohnraum
treibt wiederum die Mieten in die Höhe.
Ein herausragendes Beispiel für die Absurdität des kapitalistischen
Immobilienmarktes ist der Astraturm auf St. Pauli, der nach seiner
Fertigstellung 2007 bei einer Gesamtfläche von rund 11.300 Quadratmetern
heute zu über 70% leersteht.
Aber wie wäre es denn, wenn dieser Raum einfach genutzt wird? Wenn leere
Büros für Wohnungslose offen stehen? Wenn Menschen, die seit Monaten auf
Wohnungssuche sind, einfach in eine der zahlreichen ungenutzten
Büroetagen ziehen? Wenn Studierende sich zum Anfang des Semesters den
fehlenden Wohnraum nehmen? Wenn soziale, kulturelle und politische
Einrichtungen auch mal in Neubauten ziehen? Wenn der gute Ausblick
nicht nur Hintergrund zum Arbeiten bleibt? Wenn Apfelbäume auf den
Flachdächern über der Stadt wachsen?
Wenn...
Gegen den Irrsinn aus massiver Wohnungsnot und steigenden Mieten bei
gleichzeitigem Leerstand setzen wir ein Recht auf Wohnraum. Der
vorhandene Leerstand an Büroraum würde Platz für rund 40.000 Wohnungen
bieten.
Am 23. Oktober werden wir deshalb mit einer großen
und bunten Demonstration zum Astraturm ziehen, um
unserer Kritik an der Hamburger Wohnungspolitik Ausdruck zu verleihen.
Nicht nur der Astraturm steht leer. Seid kreativ, bringt Möbel,
Topfpflanzen, Kopfkissen etc. mit.
Bündnis "Leerstand zu Wohnraum"
VERNUNFT!
Ich finds ziemlich unvernünftig sowie peinlich wie manche Menschen hier berichten.
Wenn etwas falsch oder schief läuft, ist es total lächerlich den Fehler im bei den anderen, hier bei den "Bullen" zu suchen. Das macht man im Kindergarten.
Ich stand 22:30Uhr ungefähr vor Rossmann(Schulterblatt). Ein bisschen weiter brannten Mülltonnen sowie Flohmarktreste.
Kurz später traf ne ca 20 Mann Truppe vermummter Gangster-Hip Hopper ein. Kam mir so vor wie ne coole Gang aus Billstedt. Sind alles Vorurteile, aber sie haben sich gegeben wie Menschen, denen alles scheiss egal ist, sexistische Sprüche, Machogehabe und Randale Stimmung. Mit Sicherheit keine linke Gruppe. Wo die Probleme für solche Bildungsfernheit liegt möchte ich nun nicht diskutieren.
Jedenfalls finden sie an Flaschen gegen Rossmann und Umliegende Läden zu werfen. Als mehrere Menschen sie darauf aufmerksam machten, dass sie in ihr Viertel gehen sollen um dort Randale anzuzetteln, liefen sie zur Haspa. Kurz später eskalierte es dort. Ob es auch die selben waren oder nicht. Ich fand das Verhalten höchst peinlich.
Kurz später dann ne Szene erlebt wo sogenannte " pro friedliches Schanzenfest Autonome" irgendwelchen Pro Krawall Kiddies auf die Fresse gehauen haben.
Wo soll das denn enden?
In nem Gangkrieg?
Sowas zeigt mir einfach nur mal wieder wie dumm der Mensch ist.
Nach Kommunismus und ähnlichem schreien aber nichtmal ein friedliches Fest auf die Beine stellen können. Irgendwas läuft einfach falsch.
Und ich hab schon mehrere Schanzenfeste erlebt...auch welche wo eindeutig eine übermotivierte Polizei Schuld an der Eskalation trug.
noch ein kleiner "augenzeugenbericht"
die krawallkids (ich nenn sie mal so) sind in der tat ein problem. viel zu viele "ey digga, weisst du.."-typen, die ohne hirn, aber mit stein in der hand da einfach nur spass haben. viele davon haben sich den abend lang hinter der flora gesammelt und in den nebenstraßen. das ist ein ernsthaftes problem - es ist für die anwohner/innen sehr schwierig, wenn es zum teil hirnlose schwachmaten sind, die ihr viertel verwüsten und dabei auch gerne mal den kleinen händler entglasen. politisch ist soetwas nicht zu vermitteln.
was tun? ich habe keine ahnung. ich weiss nur, dass es mit der krawallkid-sache schwieriger wird, militante politik zu vermitteln. zudem ich mich generell frage, wie sinnhaft ritualisierte bambule ist. die bullen sind nur zu gut vorbereitet und zum schluss schlägt die repression zu. gut geplante einzelaktionen finde ich sehr viel sinnvoller, der gekonnte angriff auf die bullenstation in der lerchenstrasse ist ein beispiel. ganz plötzlich und unerwartet...
Andreas H. & Konsorten abschalten!
Unter diversen Nicknames und gebetsmühlenartigem Bekunden, dass das "Faß jetzt mal übergelaufen" sei, soll eine angebliche Realität konstruiert werden, die es so nicht gibt.
Durch das penetrante, beharrliche Gezeter einiger wird es aber auch nicht wahrer, dass sich die GANZE Schanze gegen die Geschehnisse stellt!
Es gibt einige Leute, wie vor einem Jahr schon "Andreas H.", die gerne mal so tun, als sprächen sie für viele Leute oder gar Mehrheiten.
Andreas H. als "geschulter" Journalist ist sich der Möglichkeiten der gezielten Meinungsbildung über die Medien bewußt und versucht diese auch in geradezu egozentrischer Weise einzusetzen.
Als er vor einem Jahr seinen "offenen Brief" an die lokale Presse gab, wurde dieser von der Mopo und dem Abendblatt dankbar veröffentlicht.
In diesem Brief wollte Andreas H. suggerieren, dass er als Anwohner (des Schulterblatts) die DEN Anwohner schlechthin vertritt.
Dabei ist es Typen wie Herrn Hilmer nicht einmal zu blöd, der Schanze, bzw. dem "echten" Schanzenbewohner bestimmte Eigenschaften zuzuschreiben (zitat):
"Wir ticken hier sicher links-liberal, kritisieren gern den Staat, die Polizei. Aber wir ringen hier auch um Menschlichkeit, um Leben, um Lösungen."
Solche Sätze klingen wie aus einer Broschüre der Kreativwirtschaft, die bemüht ist, das alternative Flair der hippen Schanze zu pflegen.
Mit Phrasen dieser Art schmeisst auch gerne Andreas H. um sich, weicht allerdings etwas vom gewünschten Image ab, und fühlt man sich als Yuppie dort nicht mehr wohl, bezeichnet man die, die einem die szenige, hippe Idylle versauen als "feige Brandstifter" und "asozial".
Es gibt aber auch die andere Seite der Postings:
Es wird bei den Artikeln und Kommentaren oft verkannt, dass sich nicht erst seit jüngster Zeit tatsächlich viele Yuppies(wie Herr Hilmer), die sich -bevor sie dann endgültig in Eppendorf und Harvestehude verschwinden- nochmal in der coolen Schanze niedergelassen haben.
Genauso gibt es natürlich eine Menge kleiner (was wohl oft "besser"/"legitimer" heißen soll) Läden, die darüber klagen, dass sie zu schaden kommen. Und wenn sich diese dort seit der Jahrtausendwende befinden, bezeichnen sie sich auch schon als alteingesessen.
Aus diesen Gründen widerspricht die Darstellung, dass es Teile der Schanze gibt, die mit den jährlichen vorgängen nicht einverstanden sind, der Realität!
Nur sollte man schauen, WER sich dort aufregt und wer dort für andere spricht.
Unter dem Deckmantel selbst "links" zu sein, werden durch die letzten ekligen Yuppies meist Definitionen von "Links" geschaffen, die jenseits der Grünen alles als rechts ("linksfaschistisch") diffamieren!
Dank der Anonymität des Internets und der Extrovertiertheit der Angehörigen der Kreativbranche dürfen alle Indy-Leser also den Yuppie-Müll auch hier lesen!
(unten: Link zum Pamphlet von Andreas H.)
ein wenig differenzierung schadet selten
zum eigentlichen thema:
angesichts der umfangreichen mobilmachung von seiten bezirk, senat, springerpresse und co (brennende autos der schanze unterschieben, gewalt prognostizieren - oder sagt man herbeireden?)und vor allem mit wissen um die massive präsenz von bullen auf dem hl. geistfeld und quasi allen umliegenden hauptverkehrsstraßen ab nachmittag, kann ich von deeskalation auf seiten der politischen amtsträger, einsatzleitung etc nur im sinne von "war schon mal schlimmer", bzw. "da konnten wir ja immerhin das geringere übel wählen" etwas erkennen. ein selbstbestimmtes fest feiert sich nicht wirklich gut in solch einem kessel, freiheit ohne unterdrückung sieht für mich irgendwie anders aus.
trotzdem war es zunächst mal ein sehr geiles fest mit super mucke (jesus skins, gladbek city bombing, etc. auf der ühne - die ballermann-scheiße einiger stände meine ich nicht, aber selbst das gefällt menschen und muss nicht immer als hinweis auf ihre politische verortung bzw. ihren emotional-sozialen grips verstanden werden) und überwiegend sinnvoller angebots- wie preisgestaltung von seiten der handelnden individuen. na ja, und das wetter hat ja auch mitgespielt.
wichtig war mir aber vor allem, dass im gegensatz zu saal II, Haus 73 etc. viele anwohner eben nicht gespaltet haben und den gaffern und erlebnisorientierten das feld überliessen sondern auch am späteren abend ihr fest aktiv mitgestalten wollten. dass bei dem extremen pressemarketing vorab auch genügend leute anreisen, die bock auf aktive oder konsumierte randale haben, wundert um so weniger, da die gesellschaftlichen verhältnisse nun mal wie vielfach beschrieben sind und hinreichend anlass zu spannungen, aggressionen etc. geben.
die cops haben dann einfach das getan, wofür sie ausgebildet, bezahlt, hingestellt und erzogen werden. gesellschaftliche machtverhältnisse und grenzen mit dem knüppel wieder gerade (im auge des als herschend empfundenen und sich auch so wahrnehmenden betrachters)ziehen. aber auch damit ist ein großer teil der anwesenden angenehm relaxt umgegangen. hey, wir kennen dass und lassen uns von denen nicht diktieren, wann, wo und wie wir riot machen.
im ergebnis war also deutlich weniger stuss los, als wir das schon erlebt haben und ich gewinne den eindruck, dass so etwas wie selbstorganisation beginnt zu greifen. das ist nie homogen und alles wird auch nie für jeden super sein, da eben viele menschen unter einen hut kriegen sind. aber ein anfang ist gemacht. das dass politische zunächst auf präsentation, performance und häuser-aktion begrenzt blieb ist angesichts der großwetterlage mit fliegenden bullen und drohenden räumungen sicherlich eine gute entscheidung gewesen. (die nächsten jahre brennt es dann vielleicht woanders - wenn jemand das als sinnvolle politische tat verstanden wissen will - während die bullen eben gerade alle auf die flora glotzen)
mir ist übrigens scheißegal, ob die randalinskis ohne politisches gespür und vielfach wohl auch interesse aus winterhude oder billstedt kommen und voll fürn arsch finde ich es, an dieser stelle ressentiments gegenüber sozial besonders ausgebeuteten kindern von niedriglohnempfängern oder bestimmte ethnien zu hegen. 1. stimmt diese rein statistische betrachtung immer nur im durchschnitt und nicht bezogen auf das einzelne individuum, 2. bilden selbst gewisse statistisch zu belegende tatsachen auch nur wieder die sie produzierenden gesellschaftlichen verhältnisse ab und 3. überlasst diesen rassimsus lieber dem Arsch von ex-bundesbank-heini thilo.
ansonsten vielen dank für die konstruktiven beiträge hier
nabend
PM der Linksfraktion in der Bürgerschaft
Auch in diesem Jahr haben vielen tausend Menschen das Schanzenfest besucht. Sie haben sich von dem monatelangen Theater der politisch Verantwortlichen um Verbot oder Duldung nicht abhalten lassen und auch nicht von verschiedenen Versuchen, die Atmosphäre im Vorfeld aufzuheizen. Obwohl das Schanzenviertel zum Gefahrengebiet ausgerufen wurde, in dem die Polizei jederzeit verdachtsunabhängige Kontrollen durchführen konnte, obwohl insbesondere der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft „Gewaltexzesse“ geradezu herbeiredete, blieben die Organisator/innen und Besucher/innen des Schanzenfestes gelassen. In den späten Abendstunden kam es zu Auseinandersetzungen, die sich aus eher harmlosen Aktionen entwickelten, alles in Allem aber eine Randerscheinung blieben.
„Das Schanzenfest bleibt unverwüstlich“, freut sich die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion Christiane Schneider. „Es ist und bleibt das interessanteste und politischste Stadtteilfest in Hamburg und erfreut sich gerade deshalb der Sympathien so vieler Menschen. Ich werde mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass das Schanzenfest ohne Auflagen geduldet wird und dass die politisch Verantwortlichen auf repressive Maßnahmen wie die Erklärung des Schanzenviertels zum ,Gefahrengebiet‘ und die Videoüberwachung des Festes verzichten. Natürlich war es schade, dass am Ende aus relativ nichtigem Anlass die Polizei mit einigen Hundertschaften und mehreren Wasserwerfern in das Viertel einrückte und die fröhlich Feiernden aus den Straßen drängte. Doch auch da blieb die Stimmung der Festbesucher ruhig, hinter den Polizeiabsperrungen wurde weitergefeiert. So bleibt zu hoffen, dass die politisch Verantwortlichen die richtigen Lehren ziehen und im nächsten Jahr von vornherein so gelassen agieren, wie es ihnen die Organisatoren und Besucher des Schanzenfestes am 4. September vorgemacht haben.“
Tagesschau und NDR berichten:
fsk berichte zum Nachhören
Video vom Angriff auf die HASPA
Die NDR-Sendung „Menschen und Schlagzeilen“ hat das das Thema gestern Abend noch einmal aufgegriffen und hat mit geladenen Gästen über Sinn und Unsinn der Krawalle diskutiert.
Sendetermin war Mittwoch, 08.09. - 21 Uhr (NDR)
Fotos vom Schanzenfest
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
@ein paar videos — lol
iihhhh — zxt
Keine Führung unter Randalierern? — Nemo
Widerspruch? — .gonzo
Wers glaubt.... — Hamburga
also wirklich — wassolldas?
Pullitzer-Preis verdächtig? — zapata
@13:47 — HHF
Ich habs doch gesehn! — meine beobachtung!
Gewalt bringt Niemanden irgendetwas !!! — EvilChild
Trau' keinem über 30! — I. Rrelevant
11.09 von Hamburg nach Berlin zur Demo — antidingsda
Hooligan ist gestürzt? — Was war los?
oh weh — tina
Kommentar — Roland Ionas Bialke
ads — frank
SD — ANTI
GETARNTE BULLEN — love 4 earth
Solidarität? — afa
nur mal eine — überlegung
Hä? — Fragender!