[DO] Proteste begleiten "AKT"-Auftakt
Im Vorfeld des angekündigten Rechtsrock-Konzerts vor dem Dortmunder Hauptbahnhof organisierte das antifaschistische S4-Bündnis eine Vorabenddemo durch die Dortmunder Nordstadt, an welcher sich etwa 200 Menschen beteiligten. Damit dürfte die Mobilisierung an dieser Stelle weit hinter den Erwartungen liegen. In Redebeiträgen wurden die Anwohner_innen der Nordstadt über die am nächsten Tag in diesem Viertel stattfindende Nazidemonstration informiert. Begleitet wurde die Demonstration von einem massiven Polizeiaufgebot. Bis auf einige Nazis am Rande verlief diese jedoch reibungslos.
Kurz nachdem die antifaschistische Demonstration beendet wurde, fanden sich an der Katharinenstraße auch schon die ersten Nazis ein. Weitere Kleingruppen wurden unter Polizeischutz zum geplanten Konzert geleitet. Auf der Südseite versammelten sich unterdessen über 200 Antifaschist_innen, größtenteils aus dem bürgerlichen Spektrum, um lautstark gegen die Nazikundgebung zu protestieren.
Aufgrund technischer Probleme verzögerte sich der Beginn der Naszikundgebung um etwa eineinhalb Stunden. Zwischenzeitlich wurden die wartenden Nazis durch eine in einer Mc Donald’s-Tüte unter einem Polizeifahrzeug versteckte, per Handy aktivierte und über 120 dB laute Alarmanlage gestört. Als diese nach etwa 15 Minuten von der Polizei entdeckt und zur Spurensicherung mitgenommen wurde, hatten schon mindestens 150 Nazis die Kundgebung verlassen. Nach kurzer Zeit ging eine weitere Alarmanlage in etwa 7 Meter Höhe, eingebaut in den Würfel unterhalb der Katharinentreppe, los und heulte bis weit nachdem die Nazikundgebung beendet wurde.
Vor lediglich 80 verbleibenden Neonazis (die Dortmunder Nazis berichten von 265 Teilnehmer_innen und einem erfolgreichen Verlauf) begann die Kundgebung mit einer Rede des Neonazi-Kaders Dennis Giemsch. Nach etwa einer dreiviertel Stunde langweiliger Reden konnte das Rechtsrockkonzert mit dem noch langweiligeren Balladenspieler Jan Peter und der noch schlechteren Band „Libertim“ beginnen.
Während der gesamten Kundgebung wurden Fotojournalist_innen von Neonazis an ihrer Arbeit gehindert, mehrmals bedrängt und beleidigt. Mehr als „Komm her du Spast, Alter!“ und „Du Mongo, Alter!“ kam dabei jedoch nicht zustande.
Alle Fotos gibt es auf
https://linksunten.indymedia.org/de/node/24950
Aufgrund technischer Probleme verzögerte sich der Beginn der Naszikundgebung um etwa eineinhalb Stunden. Zwischenzeitlich wurden die wartenden Nazis durch eine in einer Mc Donald’s-Tüte unter einem Polizeifahrzeug versteckte, per Handy aktivierte und über 120 dB laute Alarmanlage gestört. Als diese nach etwa 15 Minuten von der Polizei entdeckt und zur Spurensicherung mitgenommen wurde, hatten schon mindestens 150 Nazis die Kundgebung verlassen. Nach kurzer Zeit ging eine weitere Alarmanlage in etwa 7 Meter Höhe, eingebaut in den Würfel unterhalb der Katharinentreppe, los und heulte bis weit nachdem die Nazikundgebung beendet wurde.
Vor lediglich 80 verbleibenden Neonazis (die Dortmunder Nazis berichten von 265 Teilnehmer_innen und einem erfolgreichen Verlauf) begann die Kundgebung mit einer Rede des Neonazi-Kaders Dennis Giemsch. Nach etwa einer dreiviertel Stunde langweiliger Reden konnte das Rechtsrockkonzert mit dem noch langweiligeren Balladenspieler Jan Peter und der noch schlechteren Band „Libertim“ beginnen.
Während der gesamten Kundgebung wurden Fotojournalist_innen von Neonazis an ihrer Arbeit gehindert, mehrmals bedrängt und beleidigt. Mehr als „Komm her du Spast, Alter!“ und „Du Mongo, Alter!“ kam dabei jedoch nicht zustande.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
unter erwartungen
Die Sirenen aktion war super und das wahrscheinlich beste an diesem Tag.
Wie sehen uns morgen auf den barrikaden!
Pressespiegel
Do-Dorstfeld 8.45h
ja ich glaube ich spinne
+++ 10.56 Uhr +++ Noch warten alle auf die Begründung des Bundesverfassungsgerichts. Die Nazi-Demo läuft wie geplant durch die Nordstadt von 13 bis 21 Uhr, den Nazis wurden seitens des Bundesverfassungsgerichts keine Einschränkungen auferlegt.
+++ 10.46 Uhr +++ Fraglich ist, ob die Rechtsradikalen am Samstag durch Dortmund laufen dürfen oder nur eine Stand-Demo abhalten können.
+++ 10.43 Uhr +++ Die Nazi-Demo soll vom Bundesverfassungsgericht erlaubt worden sein. Polizei weiß von der Entscheidung, will sich aber erst später äußern.
ja ich glaube es hack , sagt mal was sind das eigentlich für richter dort , naja die haben aus der Geschichte auch nicht gelernt .... *leider*
Mehrere Tausend demonstrieren
Artikel des WDR:
TV-Berichte
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
In jeder Sprache — (A)
Jennifer Killat — Miet mich
Reisender — Do.- HH.
jo — jo