RDB: 350 auf Antifa Demo
Letzten Sonnabend fand in Radeberg (bei Dresden) eine Demonstration unter dem Motto „No Nazis in Radeberg und Anderswo!“ statt. Dem Aufruf der Autonomen Antifa Radeberg (AARDB) folgten 350 Menschen.
Anlass dafür, gaben die in den letzten Jahren stark zugenommen Naziaktivitäten in der Stadt.
Anlass dafür, gaben die in den letzten Jahren stark zugenommen Naziaktivitäten in der Stadt.
Team Green verzögerte den Beginn jedoch durch völlig überzogene Vorkontrollen. Viele DemonstrantInnen mussten wegen einem Verbot von Stahlkappenschuhen, teilweise im Regen, barfuß laufen. Minderjährigen wurde die Teilnahme an der Versammlung verwehrt. Und da der Klapptisch der AARDB beschlagnahmt wurde (gefährlicher Gegenstand), konnte leider auch kein Infostand aufgestellt werden.
Gegen 13.30 Uhr startete dann die Demonstration kraftvoll vom Bahnhof, vorbei an einschlägigen Nazitreffpunkten und dem Wohnsitz des NPD Stadtrates Simon Richter zum Marktplatz. Auf dem Weg dorthin sah mensch immer wieder, von Balkonen und Fenstern aus, fotografierende Nazis. Im Hausflur Simon Richters, standen gut ein Dutzend vermummter „Autonomer“ Nationalisten. Die Polizei blockierte jedoch die Tür, während die Demonstration vorbei zog.
Auf der Zwischenkundgebung am Markt, sprach neben der AARDB auch OB Gerhard Lemm, welcher sich klar gegen jede Form rechten Gedankenguts positionierte und gleichzeitig Kritik an Thomas Israel (CDU Stadtrat) aussprach. Israel äußerte sich zwei Tage zuvor in der Sächsischen Zeitung gegen jede Zusammenarbeit mit antifaschistischen Gruppen „Wir sollten uns nicht der linken Extremisten bedienen, um mit ihnen gegen rechte Extremisten zu demonstrieren“.
Auf dem Rückweg zum Bahnhof gab es noch eine zweite kurze Zwischenkundgebung mit einem Redebeitrag vom VVN BdA. Dieser verwies auf die benachbarte Gedenkstätte für Opfer des Naziregimes, welche in den letzten Jahren oft geschändet wurde.
Im weiteren Verlauf der Route kam es am Kaiserhof zu einem Störversuch eines Nazimobs von ca. 20 FaschistInnen, welcher schnell, von der auch anwesenden Polizeireiterstaffel zerstreut wurden. Die Route wurde ich Richtung Bahnhof fortgesetzt, wo sich die Demonstration nach ein paar abschließenden Worten auflöste.
Gegen 15.30 Uhr versammelten sich noch einmal etwa 15 Nazis vor dem Bürgerbüro der Linken und bedrohten die dort Anwesenden Antifaschistischen. Diese riefen die Polizei, welche die Personalien aller Nazis aufnahm.
Abschließend ist zu sagen, dass es sehr erfreulich ist, dass so viele Menschen ins Dresdner Hinterland gefunden haben, um endlich ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Daran muss in nächster Zeit angeknüpft werden, bis auch der/die Letzte verstanden hat: Ohne Nazis sind alle froh - in Radeberg und Anderswo!
Autonome Antifa Radeberg
Gegen 13.30 Uhr startete dann die Demonstration kraftvoll vom Bahnhof, vorbei an einschlägigen Nazitreffpunkten und dem Wohnsitz des NPD Stadtrates Simon Richter zum Marktplatz. Auf dem Weg dorthin sah mensch immer wieder, von Balkonen und Fenstern aus, fotografierende Nazis. Im Hausflur Simon Richters, standen gut ein Dutzend vermummter „Autonomer“ Nationalisten. Die Polizei blockierte jedoch die Tür, während die Demonstration vorbei zog.
Auf der Zwischenkundgebung am Markt, sprach neben der AARDB auch OB Gerhard Lemm, welcher sich klar gegen jede Form rechten Gedankenguts positionierte und gleichzeitig Kritik an Thomas Israel (CDU Stadtrat) aussprach. Israel äußerte sich zwei Tage zuvor in der Sächsischen Zeitung gegen jede Zusammenarbeit mit antifaschistischen Gruppen „Wir sollten uns nicht der linken Extremisten bedienen, um mit ihnen gegen rechte Extremisten zu demonstrieren“.
Auf dem Rückweg zum Bahnhof gab es noch eine zweite kurze Zwischenkundgebung mit einem Redebeitrag vom VVN BdA. Dieser verwies auf die benachbarte Gedenkstätte für Opfer des Naziregimes, welche in den letzten Jahren oft geschändet wurde.
Im weiteren Verlauf der Route kam es am Kaiserhof zu einem Störversuch eines Nazimobs von ca. 20 FaschistInnen, welcher schnell, von der auch anwesenden Polizeireiterstaffel zerstreut wurden. Die Route wurde ich Richtung Bahnhof fortgesetzt, wo sich die Demonstration nach ein paar abschließenden Worten auflöste.
Gegen 15.30 Uhr versammelten sich noch einmal etwa 15 Nazis vor dem Bürgerbüro der Linken und bedrohten die dort Anwesenden Antifaschistischen. Diese riefen die Polizei, welche die Personalien aller Nazis aufnahm.
Abschließend ist zu sagen, dass es sehr erfreulich ist, dass so viele Menschen ins Dresdner Hinterland gefunden haben, um endlich ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Daran muss in nächster Zeit angeknüpft werden, bis auch der/die Letzte verstanden hat: Ohne Nazis sind alle froh - in Radeberg und Anderswo!
Autonome Antifa Radeberg
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