Stadt Chemnitz im rechten Licht
Stadt festigt rechtes Image
In Chemnitz findet vom 27.08.2010 bis 29.08.2010 das Stadtfest statt. Initiator dieses Ereignisses ist im wesentlichen die Stadtverwaltung. Ziel der Veranstaltung ist es u.a. ein möglichst gutes Image zu produzieren und zu festigen.
Was die Anmutung des „Sächsischen Manchesters“ angeht, so dürfte das Ereignis seine Wirkung kaum verfehlen. Während seit Tagen rund um die Innenstadt Schriftzüge wie „Mord an Rudolf Hess“ oder „Volkstod ist kein Zufall – Widerstand auch nicht“ zu lesen sind, kann die NPD unbehelligt im Rahmen des Festes mit einem eigenen Stand in der Brückenstraße propagieren (am 28.08.2010 gegen 12:30 Uhr).
Das Bild, was sich so ergibt reiht sich nahtlos in die Ereignisse der letzten Tage:
Samstag, 21.08.2010: Das NPD-Infomobil ist am Stadion mit von der Partie, als das DFB-Pokalspiel Chemnitzer FC vs. St. Pauli stattfindet.
Während des Spiels wird auf der Seite der chemnitzer Fußballfans ein Transparent mit der Inschrift „Deutsche Jugend“ und Logo - einer Vorläuferorganisation der Hitlerjugend - präsentiert und ist deutschlandweit in der Übertragung des Spieles zu sehen.
In der Nacht nach dem Spiel kommt es zu einem Überfall auf ein linkes Kultur- und Wohnprojekt. Da die Polizei vorgewarnt ist, hat das späte Einschreiten der Ordnungshüter mehr oder weniger Alibicharakter.
Bemerkenswert an den geschilderten Phänomenen, dass die Stadt unter der Leitung ihrer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) den Geschehnissen offenbar tatenlos zuschaut, oder wie am Beispiel des NPD Standes beim Stadtfest geschildert, die Bühne bereitet.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass Nationalismus und rechte Ideologie keineswegs einschlägig für Chemnitz sind. Gleiches mag für die Zusammensetzung der Anhängerschaft des Chemnitzer Fußballclubs gelten. Durch das bewusste oder auch unbewusste Verhalten der jeweiligen Verantwortlichen manifestiert sich das Negativimage der Stadt Chemnitz jedoch zunehmend.
Was die Anmutung des „Sächsischen Manchesters“ angeht, so dürfte das Ereignis seine Wirkung kaum verfehlen. Während seit Tagen rund um die Innenstadt Schriftzüge wie „Mord an Rudolf Hess“ oder „Volkstod ist kein Zufall – Widerstand auch nicht“ zu lesen sind, kann die NPD unbehelligt im Rahmen des Festes mit einem eigenen Stand in der Brückenstraße propagieren (am 28.08.2010 gegen 12:30 Uhr).
Das Bild, was sich so ergibt reiht sich nahtlos in die Ereignisse der letzten Tage:
Samstag, 21.08.2010: Das NPD-Infomobil ist am Stadion mit von der Partie, als das DFB-Pokalspiel Chemnitzer FC vs. St. Pauli stattfindet.
Während des Spiels wird auf der Seite der chemnitzer Fußballfans ein Transparent mit der Inschrift „Deutsche Jugend“ und Logo - einer Vorläuferorganisation der Hitlerjugend - präsentiert und ist deutschlandweit in der Übertragung des Spieles zu sehen.
In der Nacht nach dem Spiel kommt es zu einem Überfall auf ein linkes Kultur- und Wohnprojekt. Da die Polizei vorgewarnt ist, hat das späte Einschreiten der Ordnungshüter mehr oder weniger Alibicharakter.
Bemerkenswert an den geschilderten Phänomenen, dass die Stadt unter der Leitung ihrer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) den Geschehnissen offenbar tatenlos zuschaut, oder wie am Beispiel des NPD Standes beim Stadtfest geschildert, die Bühne bereitet.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass Nationalismus und rechte Ideologie keineswegs einschlägig für Chemnitz sind. Gleiches mag für die Zusammensetzung der Anhängerschaft des Chemnitzer Fußballclubs gelten. Durch das bewusste oder auch unbewusste Verhalten der jeweiligen Verantwortlichen manifestiert sich das Negativimage der Stadt Chemnitz jedoch zunehmend.
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Ergänzungen
Organisator_innen
Förderverein "Chemnitzer Stadtfest" e. V
Theaterstraße 17
09111 Chemnitz
Tel.: 0371 6664499
Fax: 0371 6664498
Org.Büro Stadtfest
vom 23.08.-30.08.2010
im Haus der Freien Presse, Brückenstraße
Tel.: 0371 65610119
Fax: 0371 65612160
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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