Buxtehude: Gedenken an Rudolf Welskopf

antifa 28.08.2010 07:32 Themen: Antifa
Am Donnerstag den 26. August fand in Buxtehude das alljährliche Gedenken an den verstorbenen Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus Rudolf Welskopf statt.
Welskopf engagierte sich mit einer Zelle der Kommunistischen Partei gegen die NSDAP und die SA. 1935 wurde er im "Buxtehuder Hochverratsprozess" zu 5 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Polizeiaufsicht verurteilt. Doch auch dadurch ließ sich sein Wille zum Widerstand nicht brechen. Deshalb wurde er 1940 als "unverbesserlich" erklärt und saß von dort an im KZ Sachsenhausen. Aus dem Außenlager Lichtenfelde gelang ihm 1944 die Flucht. Bis zum Ende des Krieges druckte er weiter Flugblätter gegen das Hitlerregime. Rudolf Welskopf verstarb 1979.

Die Geschichte vom Andenken an einen der wenigen Widerstandskämpfer ist eine bewegte: Lange Zeit war die Tatsache, dass Welskopf Kommunist und später DDR Bürger war Grund dafür ihm eine Gedänkstätte zu verweigern. Die, nach langer Debatte, endlich angebrachte Gedenktafel scheint allerdings kaum mehr als eine politische Pflichterfüllung zu sein.

Für weitere Informationen über Rudolfs Welskopf und die Diskussion um die Anbringung einer Gedenktafel:

Kurzbiografie von Rudolf WelskopfWikipedia: Rudolf WelskopfVVN-BdA Stade: Biografie und Chronologie des Streits um die Gedenktafel
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Ergänzungen

Wen interessierts-

Wayne 28.08.2010 - 18:32
 http://www.derwesten.de/staedte/essen/Bahnhof-Altenessen-entwickelt-sich-zur-Angstzone-id3603053.html

Wie steht ihr dazu? Also mich persönlich interessiert das "Märthyer"-Gedenken an Verstorbene der Extremistengruppe A oder B aus dem letzten Jahrhundert herzlich wenig.
Ich möchte einfach nur glücklich und sicher leben! Macht doch zu dem oben verlinkten Bericht mal einen Artikel!!!

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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