Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Text aus einer anderen Quelle, ein Flugblatt, eine Presseerklärung oder eine Stellungnahme einer Gruppe reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia ein umfassendes Infoportal mit Kopien möglichst vieler vermeintlich wichtiger und lesenswerter Texte anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihre eigenen Inhalte bieten. Die strategische Zweitveröffentlichung von Texten gehört nicht zu den Zielen dieses Projektes.
Bitte lest zu diesem Thema auch die Crossposting FAQ.
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Weißenfels: Kundgebung gegen Rassismus
Am vergangenen Dienstag demonstrierten rund 60 Menschen bei einer Kundgebung auf dem Weißenfelser Marktplatz gegen rechte Gewalt, Rassismus und Ignoranz. Anlass war der Angriff von mindestens 5 Neonazis auf einen dem Niger kommenden Mann am 07.08.2010.
Ein weiterer Punkt der bei der Kundgebung thematisiert wurde ist, dass der Landkreis das Asylbewerberheim in Weißenfels schließen und gegen den Willen der Flüchtlinge mit dem Heim in Zeitz zusammenlegen will.
Ein weiterer Punkt der bei der Kundgebung thematisiert wurde ist, dass der Landkreis das Asylbewerberheim in Weißenfels schließen und gegen den Willen der Flüchtlinge mit dem Heim in Zeitz zusammenlegen will.
Zur Situation im Burgenlandkreis dokumentieren wir hier einen Auszug eines Redebeitrages:
„Kneipen, Bars und Diskos im Burgenlandkreis sind längst No-Go-Areas geworden, für Menschen die nicht ins rechte Weltbild passen. Das die Zahl rechter Angriffe nicht noch höher ist, liegt allein daran, weil Menschen die nicht ins rechte Weltbild passen aus diesen Einrichtungen längst vertrieben wurden sind. Gehen sie doch einmal in solche Etablisments, sei es aus Unkenntnis über den rechten Konsens im Burgenlandkreis oder sei es, weil sie sich von rechten Schlägern nicht einschüchtern lassen wollen, dann passiert soetwas wie vergangene Woche: Sie werden angepöbelt, beschimpft, geschubst, bespuckt und wenn sie dann immernoch nicht gehen zusammengeschlagen. Der Großteil der Menschen schaut dabei einfach weg, findet dies gerechtfertigt oder verharmlost die Taten. Das wie letzte Woche jemand eingreift und den Betroffenen hilft ist eher selten. Wir wollen dies an dieser Stelle würdigen und uns bei allen Menschen bedanken die in solchen Situationen nicht wegsehen sondern eingreifen. Bei allen die sich nicht unterkriegen lassen und sich weiterhin gegen Neonazis und Alltagsrassismus wehren. Bei allen die heute hier sind, um mit uns zu zeigen, das rechte Angriffe nicht unbeantwortet bleiben dürfen. Vor allem aber wollen wir uns mit einem herzlichen Applaus bei der jungen Frau bedanken, die letzte Woche Zivilcourage gezeigt hat.“
Ein weiterer Punkt der bei der Kundgebung thematisiert wurde ist, dass der Landkreis das Asylbewerberheim in Weißenfels schließen und gegen den Willen der Flüchtlinge mit dem Heim in Zeitz zusammenlegen will. Zeitz stellt im Hinblick auf Alltagsrassismus und rechte Angriffe einen noch größeren Angstraum dar als Weißenfels. Zudem ist es bei den geringen finanziellen Mitteln über welche die Migranten verfügen kaum möglich, dass diese ihre Kontakte und Freundschaften die sie in den letzten Jahren in Weißenfels aufgebaut haben weiter pflegen können. Wir verurteilen eine Politik, die Migrantinnen und Migranten nurnoch als Objekte behandelt mit denen sie willkürlich verfahren kann. Eine Politik, die ihre eigenen Integrationsbestrebungen ad absurdum führt indem sie Flüchtlinge aus ihrem sozialen Umfeld reisst um Kosten zu sparen, kann von uns nicht gebilligt werden.
„Kneipen, Bars und Diskos im Burgenlandkreis sind längst No-Go-Areas geworden, für Menschen die nicht ins rechte Weltbild passen. Das die Zahl rechter Angriffe nicht noch höher ist, liegt allein daran, weil Menschen die nicht ins rechte Weltbild passen aus diesen Einrichtungen längst vertrieben wurden sind. Gehen sie doch einmal in solche Etablisments, sei es aus Unkenntnis über den rechten Konsens im Burgenlandkreis oder sei es, weil sie sich von rechten Schlägern nicht einschüchtern lassen wollen, dann passiert soetwas wie vergangene Woche: Sie werden angepöbelt, beschimpft, geschubst, bespuckt und wenn sie dann immernoch nicht gehen zusammengeschlagen. Der Großteil der Menschen schaut dabei einfach weg, findet dies gerechtfertigt oder verharmlost die Taten. Das wie letzte Woche jemand eingreift und den Betroffenen hilft ist eher selten. Wir wollen dies an dieser Stelle würdigen und uns bei allen Menschen bedanken die in solchen Situationen nicht wegsehen sondern eingreifen. Bei allen die sich nicht unterkriegen lassen und sich weiterhin gegen Neonazis und Alltagsrassismus wehren. Bei allen die heute hier sind, um mit uns zu zeigen, das rechte Angriffe nicht unbeantwortet bleiben dürfen. Vor allem aber wollen wir uns mit einem herzlichen Applaus bei der jungen Frau bedanken, die letzte Woche Zivilcourage gezeigt hat.“
Ein weiterer Punkt der bei der Kundgebung thematisiert wurde ist, dass der Landkreis das Asylbewerberheim in Weißenfels schließen und gegen den Willen der Flüchtlinge mit dem Heim in Zeitz zusammenlegen will. Zeitz stellt im Hinblick auf Alltagsrassismus und rechte Angriffe einen noch größeren Angstraum dar als Weißenfels. Zudem ist es bei den geringen finanziellen Mitteln über welche die Migranten verfügen kaum möglich, dass diese ihre Kontakte und Freundschaften die sie in den letzten Jahren in Weißenfels aufgebaut haben weiter pflegen können. Wir verurteilen eine Politik, die Migrantinnen und Migranten nurnoch als Objekte behandelt mit denen sie willkürlich verfahren kann. Eine Politik, die ihre eigenen Integrationsbestrebungen ad absurdum führt indem sie Flüchtlinge aus ihrem sozialen Umfeld reisst um Kosten zu sparen, kann von uns nicht gebilligt werden.
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