Juni 2010: Anquatschversuch in Berlin.
Ende Juni führte das Berliner LKA einen weiteren Anquatschversuch durch. Angesprochen wurde diesmal ein junger Erwachsener, der aus Sicht des Berliner LKA’s der linken Szene nahe steht.
Ende Juni führte das Berliner LKA einen weiteren Anquatschversuch durch. Angesprochen wurde diesmal ein junger Erwachsener, der aus Sicht des Berliner LKA’s der linken Szene nahe steht.
Am 30. Juni 2010 fand die besagte Person in ihrem Briefkasten einen Brief, der den Briefkopf der Berliner Polizei trug. In diesem Brief wurde er dazu aufgefordert sich unter der notierten Handynummer, 01637258519, zu melden. Am Folgetag, dem 1. Juli 2010 rief er unter der Nummer zurück, am Telefon gab sich ein Beamter des Berliner LKA zuerkennen. Dieser sprach den Anrufer mit vollem Vor- und Nachnamen an und meinte: „Schön dass sie zurück rufen Herr XXX“. Weiterhin äußerte er, dass sie (also das Berliner LKA) sich gern mit für sie interessanten Personen treffen würden. Auf die Nachfrage: „Was heißt denn Gespräch führen?“ Antwortete der Beamte: „Das klären wir persönlich.“ Die betroffene Person erwiderte, dass er dazu keine Aussage treffen würde. Um das Gespräch abzukürzen, äußerte die Person, dass er sich selbst zurück melden würde bei Interesse. Zwei Stunden später rief der Beamte unter derselben Nummer erneut an und sagte: „Ich bin jetzt in der Innenstadt unterwegs und könnte mich mit ihnen treffen.“ Die angerufene Person verweigerte dies und verbat jede Kommunikation bis auf weiteres.
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei der Kontaktaufnahme des LKA’s, um einen Anwerbeversuch handelt. Die Beamten/der Beamte müssen wohl auch erst im Wohnhaus des Betroffenen gewesen sein, konnten diesen nicht antreffen, woraufhin sie den Brief hinterließen. Da der Bedrängungsgrad bei einem persönlichen Kontakt wesentlich höher liegt, ist davon auszugehen, dass die Beamten in der kommenden Zeit bei der betroffenen Person persönlich auflaufen werden.
Menschen, die sich in und um die linke Szene in Berlin bewegen, sind darum angehalten sich in Acht zu nehmen. Die Rote Hilfe rät dazu, dass sich Menschen, die von der Polizei „angesprochen“ werden, zeitnah bei der jeweiligen Ortsgruppe der Roten Hilfe melden, sodass die Vorfälle öffentlich gemacht werden können. Bei der Veröffentlichung der Fälle sollen alle relevanten Daten und Details (außer der eigenen) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In diesem Fall konnte sich der Betroffene, während der Kontaktaufnahme den Namen des Beamten nicht merken. Bei jeglichem Kontakt mit der Polizei gilt immer: Dienstnummern und Namen merken und notieren!
Hier noch mal die Bitte an alle Betroffenen und zukünftig Betroffenen:
Verweigert Gespräche mit der Polizei.
Für Fragen und Hilfe steht euch die Berliner Ortsgruppe der Roten Hilfe jeder Zeit zur Verfügung:
Rote Hilfe OG Berlin Bürozeiten
Jeden Mittwoch von 19:30 Uhr bis 20.30 Uhr im Stadtteilladen Lunte - Weisestr. 53 - Berlin-Neukölln, Nähe U-Bhf. Boddinstr.
berlin@rotehilfe.de
Öffentlich gemachter Anquatschversuch in Berlin (März):
http://de.indymedia.org/2010/02/274506.shtml
Am 30. Juni 2010 fand die besagte Person in ihrem Briefkasten einen Brief, der den Briefkopf der Berliner Polizei trug. In diesem Brief wurde er dazu aufgefordert sich unter der notierten Handynummer, 01637258519, zu melden. Am Folgetag, dem 1. Juli 2010 rief er unter der Nummer zurück, am Telefon gab sich ein Beamter des Berliner LKA zuerkennen. Dieser sprach den Anrufer mit vollem Vor- und Nachnamen an und meinte: „Schön dass sie zurück rufen Herr XXX“. Weiterhin äußerte er, dass sie (also das Berliner LKA) sich gern mit für sie interessanten Personen treffen würden. Auf die Nachfrage: „Was heißt denn Gespräch führen?“ Antwortete der Beamte: „Das klären wir persönlich.“ Die betroffene Person erwiderte, dass er dazu keine Aussage treffen würde. Um das Gespräch abzukürzen, äußerte die Person, dass er sich selbst zurück melden würde bei Interesse. Zwei Stunden später rief der Beamte unter derselben Nummer erneut an und sagte: „Ich bin jetzt in der Innenstadt unterwegs und könnte mich mit ihnen treffen.“ Die angerufene Person verweigerte dies und verbat jede Kommunikation bis auf weiteres.
Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei der Kontaktaufnahme des LKA’s, um einen Anwerbeversuch handelt. Die Beamten/der Beamte müssen wohl auch erst im Wohnhaus des Betroffenen gewesen sein, konnten diesen nicht antreffen, woraufhin sie den Brief hinterließen. Da der Bedrängungsgrad bei einem persönlichen Kontakt wesentlich höher liegt, ist davon auszugehen, dass die Beamten in der kommenden Zeit bei der betroffenen Person persönlich auflaufen werden.
Menschen, die sich in und um die linke Szene in Berlin bewegen, sind darum angehalten sich in Acht zu nehmen. Die Rote Hilfe rät dazu, dass sich Menschen, die von der Polizei „angesprochen“ werden, zeitnah bei der jeweiligen Ortsgruppe der Roten Hilfe melden, sodass die Vorfälle öffentlich gemacht werden können. Bei der Veröffentlichung der Fälle sollen alle relevanten Daten und Details (außer der eigenen) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In diesem Fall konnte sich der Betroffene, während der Kontaktaufnahme den Namen des Beamten nicht merken. Bei jeglichem Kontakt mit der Polizei gilt immer: Dienstnummern und Namen merken und notieren!
Hier noch mal die Bitte an alle Betroffenen und zukünftig Betroffenen:
Verweigert Gespräche mit der Polizei.
Für Fragen und Hilfe steht euch die Berliner Ortsgruppe der Roten Hilfe jeder Zeit zur Verfügung:
Rote Hilfe OG Berlin Bürozeiten
Jeden Mittwoch von 19:30 Uhr bis 20.30 Uhr im Stadtteilladen Lunte - Weisestr. 53 - Berlin-Neukölln, Nähe U-Bhf. Boddinstr.
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http://de.indymedia.org/2010/02/274506.shtml
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Die wollen nicht wirklich Infos
V-Personen
"Bei der Veröffentlichung der Fälle sollen alle relevanten Daten und Details (außer der eigenen) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden." Die eigenen Daten und Details KÖNNEN ebenen auch wichtig sein, um "Reversal Engineering" zu betreiben. Im Grossen und Ganzen stimmt der Satz aber, denn der Staatsschutz hat es alzu leicht Zusammenhänge zu erkennen. "Wer bewegt sich bei welcher Demonstration/Veranstaltung?" Allein eine Datensammlung zu dieser Frage lässt die Strukturen sichtbar werden.
Ähnlich wie der Staatsschutz der Länder haben auch die verschiedenen Stellen des Verfassungsschutzes Dienststellen zur Gewinnung von V-Personen.
V-Person = Informantin einer Behörde, keine Angehörige der Ermittlungsbehörde -
Verdeckter Ermittler = Ermittler mit auf Dauer angelegten falschen Identität, Angehöriger der Ermittlungssbehörde -
"noeb" - Ermittler mit falscher Identität, der nur gelegentlich auftritt und keine auf Dauer angelegte falsche Legende besitzt, Angehöriger der Ermittlungssbehörde
Ergänzung
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
anna usw. — halten ihr maul
hmm — arthur
Fehler sind nicht schlimm — Roland Ionas Bialke
schützen, decken und verstecken — 000 000 000, ruf mich blos nicht an