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Berlin Megaspree Sternmarsch 10. Juli

megaspree 03.07.2010 01:20 Themen: Freiräume
Am Samstag, 10 Juli ist es soweit: Der große Megaspree-Sternmarsch startet!

Um 15 Uhr ist Auftakt in sechs Bezirken: Friedrichshain: Boxhagener Platz; Kreuzberg: Oranienplatz; Treptow: Alt-Stralau/Elsenbrücke; Mitte: Tacheles, Oranienburger Straße; Prenzlauer Berg: Mauerpark; Moabit; B-Ladan, Krupp/Lehrter Straße (neu)
Die sechs Demozüge werden sich am Roten Rathaus zu einem großen Protestfest vereinigen. Kommt alle, seid kreativ, zeigt eure Meinung – mit Schildern, Verkleidung, Performance und allem möglichen. Wir werden viele sein und ein deutliches Zeichen setzen für eine Stadt, die nicht nur vom Geld regiert werden darf! Geh auf die Straße! Für dein Recht auf Stadt!

Folgende Bündnispartner unterstützen den Demonstrationsaufruf “Rette Deine Stadt” der großen MEGASPREE-Sternmarsch-Demonstration am 10.07.2010:
Initiativen

* AG soziales Berlin im Sozialforum
* AIM (AnliegerInitiative Marthashof)
* AKTION FREIHEIT STATT ANGST e.V.
* ARTITUDE E.V. (SENATSRESERVENSPEICHER)
* Aktionsbündnis Landwehrkanal für alle
* ARTITUDE E.V. (SENATSRESERVENSPEICHER)
*  BERLINBOOT@GMX.DE
* BERLIN FREE CITY
* BERLIN GEGEN KRIEG
* BERLINER INFOPORTAL Alfred Mente
* BERLINER WASSERTISCH
* BI KASTANIENALLEE
* BI Wasserturm
* BII (Bürgerinitiative Invalidenstrasse)
* BI Kastanienallee
* BIN-Berlin (Bürger-Initiativen-Netzwerk Berlin)
* BÜRGERINTIATIVE STADTRING SÜD
* B.U.M.S. (Bündnis urbane Mobilbeschallung)
* CALYOSO SHOES
* CARAMBOLAGEN
* CARPE BERLIN – Audiovisuelle Stadtführungen
* COMITE DE SOLIDARIDAD CON LOS PUEBLOS
* Creative Lobby of Future e.V.
* HANFPARADE
* ETÈ CLOTHING
* EVE & RAVE
* FUCKPARADE
* Gemeinschaftsgarten Rosa Rose
* GROßMÜTTER GEGEN DEN KRIEG
* GRUPPE SOZIALE KÄMPFE
* GULU WALK BERLIN
* HANFPARADE
* HEDONISTISCHE INTERNATIONALE
* Ideenaufruf (Initiative partizipativer Stadtentwicklung)
* INITIATIVE ZUM ERHALT DER EISFABRIK
* KAMPAGNE GEGEN ZWANGSUMZÜGE / AG NOTRUFTELEFON
* MAUERPARK FERTIGSTELLEN
* MEDIA DECOMPRESSION COLLECTIVE BERLIN
* NUr Zu Berlin
* INITIATIVKREIS MEDIASPREE VERSENKEN!
* PPP-IRRWEG-KAMPAGNE
* QUERKOPF-BERLIN
* RADIO F-HAIN
* RAW-TEMPEL
* Steigende Mieten Stoppen!
* SUPPE UND MUCKE
* Systemfehler (Schenkladen Friedrichshain)
* TRANSITION TOWN Friedrichshain Kreuzberg
* UN FRIEDENSFESTIVAL
* UNIWUT
* UNRUHE STIFTEN
* Vosifa
* WAGENBURG LOHMÜHLE
* WAMOS
* WELTWEITER MARSCH FÜR FRIEDEN UND GEWALTFREIHEIT

Clubs, Bars, Kultur

* 4.20 TIME! / FOURTWENTY TIME
* ACUD
* AMNESIETHEATER
* B-WARE!
* BACHSTELZEN
* BAIZ (Kultur und Schankwirtschaft
* BAR23
* BAR25
* CLUB REKORDER
* COOP CAFE
* DACHKAMMER
* Das Wohlgefühl
* Down by the river Festival
* DIENSTAGSWELT
* Dr. Motte
* ED2000
* EDELWEISS36
* EISFABRIK
* EXQUISITE-BERLIN
* FAMOS
* Femmes with fatal breaks
* FILMKUNST
* FOURTRACK ON STAGE
* FREIGEISTMUSIC
* FREILUFTKINO FRIEDRICHSHAIN
* FREILUFTKINO KREUZBERG
* GALERIE ZERO
* GOLDEN GATE
* HARTHORST
* HOME SWEET HOME
* HÖRVERGNÜGEN
* HUETTENKUNST
* IMPORT EXPORT
* JACKITERRASSE
* KATO-X-BERG
* KLANGSUCHT
* KNAACK KLUB
* KPTN A. MÜLLER
* KULTURALARM e.V.
* KULTURKOSMOS MÜRITZ e.V.
* LOVE TECHNO HATE GERMANY
* LUFT & LIEBE
* LUX
* M-BIA
* MARIA AM OSTBAHNHOF
* Mellowpark
* M.I.K.Z.
* MIRMIX-EVENTS
* MISS TIPSY
* MONSTER RONSONS ICHIBAN KARAOKE
* MO`s FERRY
* NAMITO
* ORWOHAUS e.V.
* OSTSTRAND
* PARADISE FM – DJ RADIO.NETWORK
* Pentagonik
* Poplars And Rocks
* PYONEN
* RADIALSYSTEM
* RECHENZENTRUM
* Rococo
* ROSIS BERLIN
* Sage-Club
* Sage-Restaurant
* SALON – ZUR WILDEN RENATE
* Schwabinggrad Ballet
* SHANGL HANGL CAFÉ NEUKÖLLN
* SISYPHOS
* SmükTV
* SO36
* SPREEKINO BERLIN
* STADTSTRANDFLUSS
* STREETART137
* Stiefelkombinat Berlin
* SYMBIONT MUSIC
* TACHELES
* TANZMICHMAL
* TELEKOLLEGEN
* THE COX
* THEATERKAPELLE
* TRESOR
* TUNE UP e.V.
* Unter0
* VETOMAT
* VILLA 54
* WALLYWOODS
* WERK 9
* WILLI WOMBAT BAND
* YAAM
* ZUCKERTÜTENTRAUM
* ZUR FETTEN ECKE
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Ergänzungen

Streetparade in Bernau (bei Berlin)...

Klausi 03.07.2010 - 09:00
.. findet auch am 10. Juli statt. siehe  http://streetparade.tk

Suspekte Projekte

Piep-piep 03.07.2010 - 10:34
Das mit der Bar 25 wundert mich auch ein bisschen. Das ist doch eigentlich nur ein kommerzieller Betrieb, der sich einen alternativen und rebellischen Anstrich gibt. Daß die Bar 25 mit auf der Protestwelle gegen Media-Spree schwimmt, liegt doch nur daran, daß sie so lange wie möglich an ihrem jetzigen Platz bleiben möchten, da sich dort gut leben und Geld verdienen lässt. Letztens wurde ja bekannt, daß die Betreiber der Bar 25 jetzt das Gelände des ehemaligen Vergnügungsparkes Plänterwald kaufen wollen und dorthin ihre Bar umziehen soll, wenn an der Spree bald Schluß ist.

Ein anderer Fall war ja die Strandbar "Kiki Blofeld", die auch mal mit in der Kampagne gegen Media-Spree beteiligt waren, und sich aber nicht entblödeten, zu einem Aktionstag auf der Spree auch noch Eintritt für ihren Strand zu verlangen.

Da sollte man schon mal genauer hinschauen, wen man da mit ins Boot holt, und welche Interessen dahinter stehen, warum diese "Projekte" für einen langmöglichen Verbleib an ihren jetzigen ORten kämpfen.

Adidas und Bar25

Leser_in 03.07.2010 - 14:01
Auch verschiedenen Medien ist mittlerweile was aufgefallen, und Berliner Zeitung und TIP sind eindeutig kritischer als die Leute von "MegaSpree".

Aus der "Berliner Zeitung":

Ein Slum an der Spree mit VIP-Lounge

Anne Lena Mösken

Unter dem Wellblechdach baumelt eine Tafel, "Sekt auf Eis fünf Euro" steht darauf. Darüber türmt sich ein irres Konstrukt aus rostigen Containern, Brettern, alten Autoreifen, ganz oben staken Antennen und Satellitenschüsseln in den Himmel. Seit dem WM-Auftakt steht in Berlin ein kleines Stück Südafrika, ein Slum an der Spree, der Johannesburg 24 heißt.
...
Es ist der wohl ungewöhnlichste Ort zum Fußball schauen in der Hauptstadt. Gebaut hat ihn die Bar 25, der mittlerweile weltbekannte Club an der Holzmarktstraße... Für die WM 2010 nun hat die Bar 25 das Nachbargrundstück ausgebaut. Die Idee dazu entstand im vergangenen Jahr, die Macher der Bar 25 standen in Kontakt mit Leuten von Adidas, man überlegte eine Zusammenarbeit, die WM stand vor der Tür und da lag es nahe, ein Public Viewing auf die Beine zu stellen.

"Wir hätten auch eine ganz normale Lounge aufbauen können", sagt Steffi-Lotta von der Bar 25, "aber so sieht es nun mal nicht aus in Südafrika." Gemeinsam mit der Künstlergruppe Mikado Stolper klaubten sie Sperrmüll von Schrottplätzen zusammen und bauten daraus die Slum-Burg. Auf der Rückseite entstand eine Zuschauer-Arena samt LED-Leinwand, die ein bisschen aussieht wie aus einem Ritterfilm, mit türmchenartig gespannten Zeltplanen über den Tribünen und einer mit rotem Samt ausgekleideten VIP-Loge.

...
Ein kleiner Vergnügungspark vor der Kulisse eines Townships: Es ist eine Kombination, die dem ersten Schluck Sekt auf Eis durchaus einen fahlen Nachgeschmack folgen lassen kann. Townships wurden in Südafrika im vergangenen Jahrhundert von der Apartheid als Wohnviertel für die schwarze Bevölkerung vom Rest der großen Städte abgegrenzt. Bis heute sind die Kriminalitätsraten hoch in den Slums, die Menschen leben auf engstem Raum, oft ohne fließend Wasser und unterhalb der Armutsgrenze. Da muss es geradezu makaber wirken, dass auf dem nachgebauten Slum an der Spree ein großes Adidas-Emblem prangt, dass die Leute wie bei dem Deutschland-Spiel am Sonntag draußen Schlange stehen wie vor einem Club und am Eingang drei Euro Eintritt zahlen, um im Slum-Nachbau Fußball zu gucken...

 http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0618/berlin/0039/index.html


Aus dem TIP:

Und dieses Mal WM in Südafrika. Genau, da wohnen ja viele Menschen in Slums. Townships heißen die da. Marode, ärmliche Hütten mit Wellblechdächern, Außenklos. Prima, dachten sich die Bar 25 und Adidas, ein tolles Konzept. Deswegen ist jetzt gleich neben der Bar 25 Johannesburg 24. Hier kann man in echter, südafrikanischer Township-Atmosphäre WM gucken, Gegrilltes essen, Sekt trinken, Spaß haben. Nur eines ist dabei vergessen worden: Das Leben in den Slums von Südafrika ist alles andere als lustig.

 http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-stadtleben-und-leute/die-geschichte-hinter-dem-foto-slumschlacht

Und wer etwas wissen möchte über den Zusammenhang zwischen Adidas und der Tatsache, dass viele Menschen an vielen Orten der Welt im Elend leben, sei auf einen der folgenden (ganz unterschiedlichen) Links verwiesen:

 http://de.wikipedia.org/wiki/Adidas#Kritik
 http://www.evb.ch/p25010738.html
 http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article532234/Ausbeutung-in-der-Sportartikelindustrie.html
 http://reset.to/blog/adidas-mit-unwuerdigen-arbeitsbedingungen
 http://www.presseportal.de/pm/58468/1506472/christliche_initiative_romero
 http://www.redglobe.de/amerika/honduras/3392-entwicklungspolitische-organisation-kritisieren-adidas

Und was machen wir jetzt mit diesen Informationen? Ich persönlich denke, es wird langsam immer klarer, dass Bar25 ein politischer Gegner ist, der, zusammen mit den Konzernen wie Adidas etc., offene Kritik in verschiedenen Formen verdient hat. Und dass sich die Bar25 das Grundstück am Treptower Park unter den Nagel reisst, sollten wir auch zu verhindern versuchen!

quatsch

spree 04.07.2010 - 11:14
wieso hier viele verwundert sind, dass es keine solidarität für megaspree gibt ist recht einfach erklärt.
die blöden strandbars (oststrand/ jaam/ bar 25 / das hobbyslum / kiki blofeld ) waren ja nun nicht schon immer da. das waren alles orte an denen mensch kostenlos an die spree konnte und dort zumindest halbwegs ungestört am wasser sitzen konnte. diese plätze werden schon seit 10-15 jahren immer rarer , jetzt steht da die arena ( nimmt einem wenigstens nicht platz am wasser weg...) und der alte hafen bei mtv und universal wird zugebaut. schlimm genug-
schlimmer noch ist , dass an den plätzen an denenen noch nix steht , sich komerzielle (!) strandbars breit gemacht haben ohne (!) jeglichen anspruch auf freiraumpolitik (!), und schutzgelderpressung ( eintritt) betreiben. um an orte zu gelangen,um die es eigentlich geht ( zugang zur spree) zahlt doch kein vernünftiger mensch einem barbetreiber geld ? . klar da gibts ja dann auch was, werden die wohlbetuchten sich denken :koktails und drogen und lustige holzbauten , die so nett an "scene" und "Gammelschick" erinnern. nun, ich denke danke ohne diesen scheiß waren und wären wir immernoch besser dran an UNSERER spree, ich für meinen teil sehe das spreeufer seit langem von strndbars und partytouristen bedroht...
man sollte die dinger einfach einnehmen und die herschenden alfabullen, die sich da eingenisted haben einfach rausschmeißen . besetzt die bars und öffnet sie für alle und ich bin dabei bei eurer "Stadtzurückerobern und gegen das geld verteidigen -Nummer".

Das meint Adidas...

... 04.07.2010 - 12:05
adidas Originals and Bar 25 – one of Berlin’s most vivid destinations to discover the spirit of Berlin – teamed up to create a very special place to celebrate The Beautiful Game: JOHANNESBURG 24!

Situated next door to legendary Bar 25, JOHANNESBURG 24 opens right on time to kick-off the FIFA World Cup on June 11th 2010.

adidas is living and breathing football in all its essence. Bar 25 is a vital part of urban culture just as much as adidas Originals. They combined their passion to develop an incredible place that reflects the exciting-, diverse- and yet aspiring country that is South Africa. JOHANNESBURG 24 fascinates with countless lovely details — appearing as a tin-roofed, wooden childhood dream in pale colors, with bizarre hidden rooms and dazzling light effects at night.

The area of JOHANNESBURG 24 also features an arena style set-up for public viewing with a capacity of up to 800 people while the 3 x 5 meter LED monitor screens the games in all their perfection. In addition Joburg guests can enjoy the a spacious pool site on the river or watch Berlin’s Skateboarding community trash next door’s skate ramp, specially designed by former Pro Skateboarder Lennie Burmeister.

 http://theoriginalwinger.com/2010-06-23-adidas-originals-x-bar25-celebrate-fifa-world-cup-2010%E2%84%A2

Adidas und Nike scheinen das Spreeufer als Ort der ideologischen Auseinandersetzung ernst zu nehmen. Während Adidas im Spreespeicher sitzt, hat (oder hatte) Nike genau gegenüber einen sogenannten "Showroom". Und während Adidas Slums am Spreeufer zum Fussball-gucken aufstellt, liess Nike an der Oberbaumbrücke auf der Kreuzberger Seite die Wände mit gigantischen Fussball-Figuren (inklusive Nike-Zeichen) bemalen.
Eine frühe Kritik an Nike und deren Vorgehen im MediaSpree-Gebiet gab es vor 5 Jahren aufm transgenialen CSD:  http://transgenialercsd.de/redebeitrag.htm

AdidasBar2425

joburg 04.07.2010 - 14:22
Dass die Bar25 „Spreeufer für alle!“ fordert macht nachdenklich. Hier gibt es eine restriktive Türpolitik. Hinter bewachtem, meterhohen Zaun mit Nato-Stacheldraht obendrauf feiert man mit Insidern in bester Uferlage, ungestört vom Pöbel, und wohnt hier im Sommer sogar. Woanders nennt sich das Gated Community und in Kreisen, die ein Spreeufer für alle fordern, sollte derart elitäres Verhalten verpönt sein.

Türsteher verhindern, dass man von allzu betrunkenen Trollen die Adidas-Sneakers vollgekotzt bekommt. Wer den Bar 25schen Moderichtlinien nicht entspricht wird gerne mal nicht eingelassen. Damit unterscheiden sich die Betreiber nicht von den MediaSpree-Yuppies, denen sie ein „Spreeufer für alle!“ abverlangen.

Der Feind in meinem Bett

Joao 08.07.2010 - 14:53
Ekelhaft auch, wie die Bar 25 die Mediaspree Versenken Bewegung für ihren Bedarf instrumentalisiert,aber dann mit genau diesen "Vertreibern der Subkultur" ins Bett steigen. Was ne Verarschung! Schaut euch doch bitte mal die (inzwischen von der Seite genommenen) Referenzen an. Hier gibt es noch einen interessanten Artikel dazu:
 http://de.indymedia.org/2010/07/285582.shtml

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 14 Kommentare

wenn alle schizophrenen zusammenstehen...

...dann 03.07.2010 - 08:39
...haben die ingenieure keine macht mehr über uns!

Danke für die Ironie!

... 03.07.2010 - 10:18
...für eine Stadt, die nicht nur vom Geld regiert wird!

Na toll. An zentraler Stelle dabei ist die BAR 25. Hier findet gerade ein sogenanntes Public Viewing der WM statt. Zu diesem Zwecke wurde ein sogenanntes Township, ein Slum, nachgebaut, um in "exotischer" Athmosphäre Fussball zu gucken. Und wer finanziert den Aufbau dieses Slum am Spreeufer, gemeinsam mit der Bar 25? Die Firma ADIDAS.

Genau diejenigen, die weltweit mit verantwortlich dafür sind, dass Menschen unter absolut unwürdigen Bedingungen leben müssen, die weltweit Gewerkschaften schikanieren, Löhne drücken, Menschen bis zur absoluten Grenze ausbeuten, bauen nun am Spreeufer einen Slum zur allgemeinen Belustigung.

Das ist so absolut widerwärtig, dass wirklich unverständlich erscheint, dass den Bar 25 - Eigentümern, noch nie für eine noch so kleinste Distanz gegenüber diversen Konzernen bekannnt, das nicht aufgefallen ist.

... für eine Stadt, in der kein Platz für Adidas und eine sogenannte "Bar 25" ist!

Nix da

Hannes 03.07.2010 - 10:22
Na da werden wir auf diesem Spaßmarsch, genau wie letztes Jahr, ja wieder nur das ganze Yuppi und Feiervolk sehen. Also ich glaube kaum das sich dort anständige Antifaschisten hinbewegen werden und besser ist wenn sie es nicht tun.

Subversiv agieren

und hingehen 03.07.2010 - 10:59
Den Yuppies zeigen, dass wir uns nicht unsere Aktion wegnehmen lassen und dem unpolitischem Mob die Köpfe waschen!

Eure "Kritik" widert mich an.

SaSoMoDi 03.07.2010 - 11:03
Das durchkommerzialisierte Feiervolk vs. die anständigen Antifaschisten - manchmal verrät die Wortwahl durchaus den reaktionären Geist, der sich dahinter versteckt. Ihr versteht das Phänomen Bar 25 nicht, ebensowenig, wie ihr Spaß als Wert an sich ansehen könnt. Da wird dann plötzlich mit Anstand argumentiert, und aus der Stadt für alle wird eine ohne die Bar 25.

Es widert mich an. Warum wohl ist die Bar 25 so beliebt, gerade auch bei vielen Leuten, die sich sonst in politischen Gruppen tummeln? Weil sie ein Ausnahmeort ist, den es so in der Stadt nicht gibt. Weil hier einem Hedonismus gefröhnt wird, dessen Abwesenheit die radikale Linke schon lange zu einem langweiligen und uninteressanten Haufen armutsidealistischer Idioten gemacht hat, die in Schwaben, Yuppies oder anderen herbeihalluzinierten Gruppen ihren Feind entdecken.

Das ist so unfassbar arm.

giants monument for Ingeborg und Klaus

tom 03.07.2010 - 11:58
'Ingeborg und Klaus '- giants-monument Hell Punkee (fuer Vergroeßerungen auf die bilder klicken!)

....

Hannes 03.07.2010 - 12:02
Es ist aber einfach so das der Großteil der Leute die dort hingehen oder besonders in den Bars anzutreffen sind einfach von den Antifas als Yuppis angesehen werden.
Jedes Hausprojekt (Schreiner oder Rigaer str) weiß ganz genau die schließen sich nicht mit diesen Leuten da zusammen und machen ihr eigenes und gutes antifaschistisches ding und müssen nich in so einem überteuerten Schuppen gehen wo die ach so tollen jungen gutverdiener sind zb, das brauch die Antifa Berlin nicht ganz ehrlich.

@ Hannes

SaSoMoDi 03.07.2010 - 12:24
"Es ist aber einfach so das der Großteil der Leute die dort hingehen oder besonders in den Bars anzutreffen sind einfach von den Antifas als Yuppis angesehen werden."

Ganz mal davon abgesehen, dass es komplett absurd ist, von "den" Antifas zu sprechen (von denen übrigens nicht wenige oft und gerne in die Bar25 gehen): Diese vermeintliche Kritik an "den Yuppies", die angeblich für Gentrifizierung und Gesamtscheiße verantwortlich sind, ist absoluter Blödsinn. Wenn man schon auf einem Niveau argumentieren möchte, dem es vor allem darum geht, eine anscheinend wichtige Schuldfrage zu klären, dann könnten sich die diversen Hausprojekte, Streeartaktivisten und anderweitig subkulturell tätige Menschen schon fragen lassen, wer eigentlich damit angefangen hat, Stadtviertel für "die Yuppies" so attraktiv zu machen.

"Jedes Hausprojekt (Schreiner oder Rigaer str) weiß ganz genau die schließen sich nicht mit diesen Leuten da zusammen und machen ihr eigenes und gutes antifaschistisches ding und müssen nich in so einem überteuerten Schuppen gehen wo die ach so tollen jungen gutverdiener sind zb, das brauch die Antifa Berlin nicht ganz ehrlich."

Du kannst weder für irgendwelche Hausprojekte noch für die Antifa Berlin sprechen, das nimmt sich nichteinmal ein Tim Laumeyer heraus. Dieser autistische Sozialneid, der aus diesem Satz spricht, hat viel mit Ressentiment, aber wenig mit Kritik an kapitalistischer Stadtpolitik zu tun. Lies einfach mal ein paar schlaue Bücher oder lass es dir von Freunden erklären, die mehr verstehen als du.

Weiter

Hannes 03.07.2010 - 13:15
Na dann frage ich dich mal wo waren denn die ganzen Gruppen letztes Jahr auf der Megaspree Parade, na wo waren sie sags mir! Niemand war da, weder ABM oder Antifa Bernau oder Antifa Neukölln und glaube mir auch zu dem damaligen Artikel damals zu der Demo letztes Jahr, gab es viel zuspruch diese Demo nicht zu besuchen und sie haben es nicht getan.

Differenz

Name 03.07.2010 - 13:50
Es geht darum zu differenzieren. Und wenn jemand die Widerlichkeiten von Bar25 und Adidas benennt und sich wundert, was eigentlich ganz vernünftige Gruppen und Projekte (etwa das SO36 oder die Internationalen HedonistInnen) mit solcher Kommerzscheisse zu tun haben, ist das noch lange keine allgemeine Kritik an irgendwelchen "Yuppies".

Uns mal ernsthaft: wir sollten uns überlegen, was wir mit diesem von Adidas aufgebauten "Slum" am Spreeufer machen. Einfach so stehenlassen wäre vielleicht ein bisschen wenig....

@ Hannes

SaSoMoDi 03.07.2010 - 13:52
Auch wenn es eigentlich sinnlos ist, auf dein albernes Posting einzugehen:

"Na dann frage ich dich mal wo waren denn die ganzen Gruppen letztes Jahr auf der Megaspree Parade, na wo waren sie sags mir! Niemand war da, weder ABM oder Antifa Bernau oder Antifa Neukölln und glaube mir auch zu dem damaligen Artikel damals zu der Demo letztes Jahr, gab es viel zuspruch diese Demo nicht zu besuchen und sie haben es nicht getan."

Ich habe auf der Parade etliche Leute aus politischen Zusammenhängen gesehen, sei es von der TOP, der ALB oder der Gruppe Soziale Kämpfe. Wenn ich mich recht erinnere, zählte auch die Antifa Friedrichshain zu den unterstützenden Gruppen.

Darum geht es aber gar nicht. Wer sein politisches Engagement nur davon abhängig macht, welche Gruppen zu einer Demonstration mobilisieren (wenn man denn das Anliegen - Mediaspree stoppen - teilt), kann eigentlich schon einpacken. Das ist so unfassbar albern, dass ich sehr hoffe, dass du noch sehr jung bist und in ein paar Jahren vielleicht ein wenig schlauer.

...

Hannes 03.07.2010 - 14:44
Sehr jung? Ich bin 25, so reicht dir das jetzt?
Und mal so nebenbei selbst ein Tim Herudek nimmt sich mal ab und zu gewisse sachen raus oder selbst ein Tim Herdudek ist gegen gewisse sachen und das macht jeder egal worum es geht und du brauchst nicht nur mich angreifen, es gibt genug andere die genauso denken.

aufruf

angela 03.07.2010 - 18:10
LASCHER AUFRUF!!!!!
ABER EINE EXTREM EINDRUCKSVOLLE UNTERSTÜTZERLISTE!!!!!!

HINGEHEN!!
UNTERSTÜTZEN!!
MITMACHEN!!
THEMEN EINBRINGEN!!
FORDERUNGEN EINBRINGEN!!
SOLIDARISIEREN!!
TRANSPARENTE MITBRINGEN!!
FREUNDE MITBRINGEN
WEITERMACHEN!!

NUR GEMEINSAM SIND WIR STARK!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!




beiträge die keine ergänzung dastellen???

xyz 06.07.2010 - 19:03
was mich echt ankotz und da geh ich direkt an die indymedia administratoren-
wieso werden anderen meinungen und gegenpositionen unter 'beiträge die keine ergänzung dartsellen' abgelegt.
ihr/wir macht/en euch/uns unglaubwürdig. ich teile durchaus die kritik an der adidasburg-finde aber nicht korrekt wie hier verfahren wird!!!
scheisse ist das und kein wunder, dass die radikale linke immer weniger ernst zu nehmen ist.