CASTOR-ALARM - Proteststrecke
Ein Monat ist nun seit der Groß-Demo in Ahaus vergangen, Schwarz-Gelb wurde in NRW
abgewählt, die UAA in Gronau weiter ausgebaut und ansonsten hat sich scheinbar nicht viel getan im Münsterland... Außer dass seit dem 26. Mai die Änderungsgenehmigung für das Transportbehälterlager Ahaus raus ist und von nun an die Atommülltransporte nach Ahaus rollen können.
Wir haben die letzten Wochen natürlich nicht geschlafen, sondern die Transport-Strecken von Duisburg nach Ahaus mal ein wenig näher angeschaut. Dabei konnten viele nette und spannende Orte für Proteste entdeckt werden, welche wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
abgewählt, die UAA in Gronau weiter ausgebaut und ansonsten hat sich scheinbar nicht viel getan im Münsterland... Außer dass seit dem 26. Mai die Änderungsgenehmigung für das Transportbehälterlager Ahaus raus ist und von nun an die Atommülltransporte nach Ahaus rollen können.
Wir haben die letzten Wochen natürlich nicht geschlafen, sondern die Transport-Strecken von Duisburg nach Ahaus mal ein wenig näher angeschaut. Dabei konnten viele nette und spannende Orte für Proteste entdeckt werden, welche wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
Ein Monat ist nun seit der Groß-Demo in Ahaus vergangen, Schwarz-Gelb wurde in NRW
abgewählt, die UAA in Gronau weiter ausgebaut und ansonsten hat sich scheinbar nicht viel getan im Münsterland... Außer dass seit dem 26. Mai die Änderungsgenehmigung für das Transportbehälterlager Ahaus raus ist und von nun an die Atommülltransporte nach Ahaus rollen können.
Wir haben die letzten Wochen natürlich nicht geschlafen, sondern die Transport-Strecken von Duisburg nach Ahaus mal ein wenig näher angeschaut. Dabei konnten viele nette und spannende Orte für Proteste entdeckt werden, welche wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten von Gleisen lebensgefährlich sein kann!
Eher unwahrscheinlich sind momentan LKW-Transporte über die folgende Strecke:
Duisburg-Wanheim - A3 - A2 bis Bottrop, dann A31 bis Abfahrt Legden oder Abfahrt Heek
Generell kommen per Eisenbahn zwei Strecken in Betracht:
1) Duisburg-Wanheim - Duisburg-Hochfeld - Oberhausen - Bottrop - Gladbeck - Herten -
Recklinghausen - Waltrop - Lünen - Dülmen - Coesfeld – Ahaus
2) wie oben - Gladbeck - Dorsten - Reken - Coesfeld – Ahaus
Heute stellen wir euch den Abschnitt zwischen Dülmen und Coesfeld vor:
In Dülmen kreuzen sich die Bahnlinien Enschede-Ahaus-Dortmund und Münster-Essen, so das
Dülmen für viele Münsterländer und Ruhrgebietsgruppen einfach zu erreichen ist.
Für die Atommülltransporte interessant ist nur die eingleisige obere Strecke (nicht elektrifiziert)
Enschede-Dortmund (Gleis 31).
Am oberen Eingang (Baumschulenweg) verläuft die Strecke direkt an Feldern entlang und wäre
direkt zugänglich, für ältere Menschen gibt es am Bahnhof auch direkt einen Treppenaufgang, welcher allerdings nur für Befugte und nicht für Unfug gedacht ist.
Nach diesem Aufgang verlaufen die nicht elektrifizierten Schienen auf einer Brücke über die
Bahnstrecke Essen-Münster (elektrifiziert).
Durchquert man nun den Bahnhof durch den „Tunnel“ so ist von diesem aus, nachdem das Gleis (1
und 2) nach Essen überquert wurde, eine Autoauffahrt zum Gleis 31 zu erkennen. Steht man am
Gleis 31, um evt. zur nächsten Ahaus-Demo zu fahren, stellt man fest, dass es dort ein
Ausweichgleis gibt, falls dem Atommüllzug mal ein Personenzug entgegenkommt.
Der Schienenverlauf durch Dülmen führt an zahlreichen Büschen und Hecken vorbei.
Naturkundlich Interessierte sollten hier mal Augen und Ohren nach schrägen Vögeln aufhalten. Im
Ort selber führen die Gleise noch über eine Brücke (darunter Straße) und am Ortsausgang wird die
A43 überbrückt. Mit Autobahnen und dem dortigen Demonstrationsrecht kennen wir uns ja auch
seit 2005 ganz gut aus. Weiter fährt der Zug dann durch ein Waldgebiet, zwischendurch kommt ein
alter Güterzughaltepunkt an einer alten Fabrik oder ähnlichem, danach kommt der Wald von Welte.
Die Bauernschaft Welte mit ihrem Waldgebiet lohnt immer für eine nette Wanderung. Wälder,
Tümpel, Teiche und Totholz lassen das Herz der naturbegeisterten Wanderer höher schlagen. In den
Teichen verbergen sich sogar Schildkröten (hier ist jetzt nicht die Polizeischildformation gemeint)
und das Unterholz bietet vielen Tieren Unterschlupf.
Bis nach Lette (Vorort von Coesfeld) führt die Bahnlinie nun über Felder und ist weithin einsehbar,
Atommüllzüge sollte man also auch aus einiger Entfernung von Perosnenzügen unterscheiden
können.
Am Haltepunkt Lette befindet sich das Eisenbahnmuseum „Alter Bahnhof“, hier lohnt sich immer
ein Besuch und man kann sich über die verschiedenen Signale und Zeichen für Lokführer
informieren.
Für alle, denen ihr Skateboard wichtiger ist als Deutschland empfehlen wir die Skateranlage in
Lette, direkt am Bahngleis. Mit Kind und Kegel hingegen lohnt sich ein Ausflug in die
Baunerschaft Lette-Herteler hier gibt es ein Feld zum Blumen pflücken fast direkt am Gleis, einen
Kiosk und für Kinder einen Streichelzoo (davon kann man halten was man will) direkt am
Bahnübergang.
Bis Coesfeld verlaufen von Lette aus teilweise Wirtschafts- und Radwege parallel zum Gleis, dies
ist auch in Welte der Fall.
Kurz vor Coesfeld überbrückt die B474 die Bahnlinie, ein Stück weiter wird ebenfalls die Bahnlinie
von Dorsten nach Coesfeld überbrückt, welche kurze Zeit später mit dem Gleis von Dülmen
parrallel verläuft und gemeinsam von der Straße „Rottkamp“, einem Gebäude der Firma Ostendorf
und später von der B525 überbrückt werden.
Hier beginnt nun der Coesfelder Rangierbahnhof.
Diesen werden wir im weiteren Artikel von Süden nach Norden, also Richtung Ahaus durchqueren...
Direkt zu Beginn des Rangierbahnhofes liegt auf der linken Seite, die Firma Kestermann, welche Pflastersteine in allen Größen herstellt.
Irgendwann beginnen auf der linken Seite Rangiergleise, auf welchen die Nahverkehrszüge nachts gepark werden, rechts liegt ein sehr langes Abstellgleis für Bauzüge, dieses wurde allerdings auch schonmal genutzt um Waggons für die Urenco eine Woche zu parken. Um einen Castor auf dieses Abstellgleis zu bringen, müsste der Zug allerdings einmal ganz in den Personenbahnhof hineinfahren, da die Weiche sehr nah an den Bahnsteigen liegt.
Die Gleise werden also von links nach rechts, bei Blick Richtung Bahnsteig (Norden) wie folgt genutzt: mehrere Rangiergleise für Personenzüge, Gleis von Dorsten, Gleis von Dülmen, 1 Rangiergleis. Rechts neben dem einzelnen Rangiergleis liegen verschieden Industriebetriebe, welche mehr oder wenig gute Zäune zu den Gleisen haben. Die Stadtwerke z. B. Sind sehr gut abgeschirmt und Kameraüberwacht, eine LKW-Werkstatt hingegen hat auch noch einen großen Schrotthaufen nahe den Gleisen liegen.
Der Rangierbahnhof hat auch eine eigene Zufahrt, wo ziemlich neu einige Geschäfte angesiedelt sind, wenn ihr einen Kreisverkehr mit ein paar kunstvoll aufstellten Schienen findet, seid ihr entweder an der Zufahrt zum Rangierbahnhof oder direkt vor dem Bahnhofsgebäude.
Der Rangierbahnhof ist ein relativ weitläufiges Gelände mit einer alten Rampe zum LKW (und früher auch Panzer) verladen, da keine Güter mehr umgeschlagen werden, lagert die Bahn dort zeitweise Baumaterial. Die Gleise selber sind nur teilweise eingezäunt. Alles in allem hat man dort also viel Platz und Möglichkeiten. Was das Demonstrationsrecht angeht, so befindet sich fast das gesamte Gelände jenseits der Straße unserem Wissen nach in Besitz der DB.
Ebenso die alte Lagerhalle, welche am Eingang zum Personenbahnhof steht. Etwa in dieser Höhe findet sich auf der anderen Seite der Gleise wieder eine Skateranlage. Man muss ja doch Prioritäten setzen...
Atommülltransporte nach Ahaus müssen nun, egal ob aus Dülmen oder Dorsten kommend über Gleis 4 oder Gleis 7 weiterfahren, Gleis 3 führt nach Münster und Gleis 5 ist eine Sackgasse.
Auf Gleis 7 hat die DB beim Gleisbau gleich ein paar Lücken unter den Gleisen gelassen, wir fragen uns, wozu diese gut sind...
Den Bahnsteig Gleis 7 kann man problemlos am Gleis entlang weiterlaufen und kommt direkt hinter dem Bahnhof am Bahnübergang Rekener Straße raus. Auch hier liegen noch alte Bahnschwellen und ähnliches Material rum.
Am Ende des Bahnhofs treffen Gleis 7 und 4 zusammen, dann kommt der Bahnhübergang und direkt hinter diesem eine Brücke über die Berkel. Unter dieser Brücke führt ebenfalls ein Rad- und Fußweg entlang.
Nach einem weiteren Bahnübergang (Borkener Straße) verläuft die Strecke nun durch Wohngebiet, überquert dort nochmal einen Fußweg und gelangt dann nach Überbrückung durch die Umgehungsstraße auf das freie Feld. An dieser Brücke (Aufgang nicht für Unfugtreibende) endet auch die sowieso schon löchrige Einzäunung des Gleises, welches direkt neben einer Straße herführt.
Ein kurzes Stück hinter dem Ortsausgang gibt es einen sehr interessanten Bahnübergang (km 63,3): Hier sind die Schranken nämlich dauerhaft geschlossen. Per Knopfdruck kann man mit einem netten Bahnangestellten sprechen und ihn bitten, die Schranken zu öffnen, damit man die Gleise überqueren kann. Wenn die Gleise wieder frei sind, sollte dies dem Bahnangestellten auch wieder mitgeteilt werden.
Die Strecke führt nun weiter an Feldern entlang, ist dabei gut einsehbar, teilweise liegt sie deutlich höher als der parallel verlaufende Weg, teilweise auf gleicher Höhe.
Nun kommt noch ein rundum erneuerter Bahnübergang, wo noch Baumaterial rumliegt. Die Erneuerung hat aber auch zur Folge, dass die Strecke nun nicht mehr von Streckenwärtern besetzt sein muss und auch Transporte nachts möglich sind.
Nach diesem Bahnübergang geht es nun deutlich öfter durch Wald, dann kommt der Bahnhof Rosendahl-Holtwick, wieder Felder und Wald, dann der Bahnhof Legden, welcher mitten im Wald liegt und dann das Stadgebiet von Ahaus.
Diese nette Gegend werden wir ein andern mal genauer vorstellen.
Es zeigt sich aber schon jetzt, dass die Bahnstrecke viele Möglichkeiten für bunte und kreative Proteste offen hält, zumal sie oftmals direkt an Straßen und Wegen entlang führt.
An dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen, dass das Betreten der Gleise lebensgefährlich sein kann!
abgewählt, die UAA in Gronau weiter ausgebaut und ansonsten hat sich scheinbar nicht viel getan im Münsterland... Außer dass seit dem 26. Mai die Änderungsgenehmigung für das Transportbehälterlager Ahaus raus ist und von nun an die Atommülltransporte nach Ahaus rollen können.
Wir haben die letzten Wochen natürlich nicht geschlafen, sondern die Transport-Strecken von Duisburg nach Ahaus mal ein wenig näher angeschaut. Dabei konnten viele nette und spannende Orte für Proteste entdeckt werden, welche wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Betreten von Gleisen lebensgefährlich sein kann!
Eher unwahrscheinlich sind momentan LKW-Transporte über die folgende Strecke:
Duisburg-Wanheim - A3 - A2 bis Bottrop, dann A31 bis Abfahrt Legden oder Abfahrt Heek
Generell kommen per Eisenbahn zwei Strecken in Betracht:
1) Duisburg-Wanheim - Duisburg-Hochfeld - Oberhausen - Bottrop - Gladbeck - Herten -
Recklinghausen - Waltrop - Lünen - Dülmen - Coesfeld – Ahaus
2) wie oben - Gladbeck - Dorsten - Reken - Coesfeld – Ahaus
Heute stellen wir euch den Abschnitt zwischen Dülmen und Coesfeld vor:
In Dülmen kreuzen sich die Bahnlinien Enschede-Ahaus-Dortmund und Münster-Essen, so das
Dülmen für viele Münsterländer und Ruhrgebietsgruppen einfach zu erreichen ist.
Für die Atommülltransporte interessant ist nur die eingleisige obere Strecke (nicht elektrifiziert)
Enschede-Dortmund (Gleis 31).
Am oberen Eingang (Baumschulenweg) verläuft die Strecke direkt an Feldern entlang und wäre
direkt zugänglich, für ältere Menschen gibt es am Bahnhof auch direkt einen Treppenaufgang, welcher allerdings nur für Befugte und nicht für Unfug gedacht ist.
Nach diesem Aufgang verlaufen die nicht elektrifizierten Schienen auf einer Brücke über die
Bahnstrecke Essen-Münster (elektrifiziert).
Durchquert man nun den Bahnhof durch den „Tunnel“ so ist von diesem aus, nachdem das Gleis (1
und 2) nach Essen überquert wurde, eine Autoauffahrt zum Gleis 31 zu erkennen. Steht man am
Gleis 31, um evt. zur nächsten Ahaus-Demo zu fahren, stellt man fest, dass es dort ein
Ausweichgleis gibt, falls dem Atommüllzug mal ein Personenzug entgegenkommt.
Der Schienenverlauf durch Dülmen führt an zahlreichen Büschen und Hecken vorbei.
Naturkundlich Interessierte sollten hier mal Augen und Ohren nach schrägen Vögeln aufhalten. Im
Ort selber führen die Gleise noch über eine Brücke (darunter Straße) und am Ortsausgang wird die
A43 überbrückt. Mit Autobahnen und dem dortigen Demonstrationsrecht kennen wir uns ja auch
seit 2005 ganz gut aus. Weiter fährt der Zug dann durch ein Waldgebiet, zwischendurch kommt ein
alter Güterzughaltepunkt an einer alten Fabrik oder ähnlichem, danach kommt der Wald von Welte.
Die Bauernschaft Welte mit ihrem Waldgebiet lohnt immer für eine nette Wanderung. Wälder,
Tümpel, Teiche und Totholz lassen das Herz der naturbegeisterten Wanderer höher schlagen. In den
Teichen verbergen sich sogar Schildkröten (hier ist jetzt nicht die Polizeischildformation gemeint)
und das Unterholz bietet vielen Tieren Unterschlupf.
Bis nach Lette (Vorort von Coesfeld) führt die Bahnlinie nun über Felder und ist weithin einsehbar,
Atommüllzüge sollte man also auch aus einiger Entfernung von Perosnenzügen unterscheiden
können.
Am Haltepunkt Lette befindet sich das Eisenbahnmuseum „Alter Bahnhof“, hier lohnt sich immer
ein Besuch und man kann sich über die verschiedenen Signale und Zeichen für Lokführer
informieren.
Für alle, denen ihr Skateboard wichtiger ist als Deutschland empfehlen wir die Skateranlage in
Lette, direkt am Bahngleis. Mit Kind und Kegel hingegen lohnt sich ein Ausflug in die
Baunerschaft Lette-Herteler hier gibt es ein Feld zum Blumen pflücken fast direkt am Gleis, einen
Kiosk und für Kinder einen Streichelzoo (davon kann man halten was man will) direkt am
Bahnübergang.
Bis Coesfeld verlaufen von Lette aus teilweise Wirtschafts- und Radwege parallel zum Gleis, dies
ist auch in Welte der Fall.
Kurz vor Coesfeld überbrückt die B474 die Bahnlinie, ein Stück weiter wird ebenfalls die Bahnlinie
von Dorsten nach Coesfeld überbrückt, welche kurze Zeit später mit dem Gleis von Dülmen
parrallel verläuft und gemeinsam von der Straße „Rottkamp“, einem Gebäude der Firma Ostendorf
und später von der B525 überbrückt werden.
Hier beginnt nun der Coesfelder Rangierbahnhof.
Diesen werden wir im weiteren Artikel von Süden nach Norden, also Richtung Ahaus durchqueren...
Direkt zu Beginn des Rangierbahnhofes liegt auf der linken Seite, die Firma Kestermann, welche Pflastersteine in allen Größen herstellt.
Irgendwann beginnen auf der linken Seite Rangiergleise, auf welchen die Nahverkehrszüge nachts gepark werden, rechts liegt ein sehr langes Abstellgleis für Bauzüge, dieses wurde allerdings auch schonmal genutzt um Waggons für die Urenco eine Woche zu parken. Um einen Castor auf dieses Abstellgleis zu bringen, müsste der Zug allerdings einmal ganz in den Personenbahnhof hineinfahren, da die Weiche sehr nah an den Bahnsteigen liegt.
Die Gleise werden also von links nach rechts, bei Blick Richtung Bahnsteig (Norden) wie folgt genutzt: mehrere Rangiergleise für Personenzüge, Gleis von Dorsten, Gleis von Dülmen, 1 Rangiergleis. Rechts neben dem einzelnen Rangiergleis liegen verschieden Industriebetriebe, welche mehr oder wenig gute Zäune zu den Gleisen haben. Die Stadtwerke z. B. Sind sehr gut abgeschirmt und Kameraüberwacht, eine LKW-Werkstatt hingegen hat auch noch einen großen Schrotthaufen nahe den Gleisen liegen.
Der Rangierbahnhof hat auch eine eigene Zufahrt, wo ziemlich neu einige Geschäfte angesiedelt sind, wenn ihr einen Kreisverkehr mit ein paar kunstvoll aufstellten Schienen findet, seid ihr entweder an der Zufahrt zum Rangierbahnhof oder direkt vor dem Bahnhofsgebäude.
Der Rangierbahnhof ist ein relativ weitläufiges Gelände mit einer alten Rampe zum LKW (und früher auch Panzer) verladen, da keine Güter mehr umgeschlagen werden, lagert die Bahn dort zeitweise Baumaterial. Die Gleise selber sind nur teilweise eingezäunt. Alles in allem hat man dort also viel Platz und Möglichkeiten. Was das Demonstrationsrecht angeht, so befindet sich fast das gesamte Gelände jenseits der Straße unserem Wissen nach in Besitz der DB.
Ebenso die alte Lagerhalle, welche am Eingang zum Personenbahnhof steht. Etwa in dieser Höhe findet sich auf der anderen Seite der Gleise wieder eine Skateranlage. Man muss ja doch Prioritäten setzen...
Atommülltransporte nach Ahaus müssen nun, egal ob aus Dülmen oder Dorsten kommend über Gleis 4 oder Gleis 7 weiterfahren, Gleis 3 führt nach Münster und Gleis 5 ist eine Sackgasse.
Auf Gleis 7 hat die DB beim Gleisbau gleich ein paar Lücken unter den Gleisen gelassen, wir fragen uns, wozu diese gut sind...
Den Bahnsteig Gleis 7 kann man problemlos am Gleis entlang weiterlaufen und kommt direkt hinter dem Bahnhof am Bahnübergang Rekener Straße raus. Auch hier liegen noch alte Bahnschwellen und ähnliches Material rum.
Am Ende des Bahnhofs treffen Gleis 7 und 4 zusammen, dann kommt der Bahnhübergang und direkt hinter diesem eine Brücke über die Berkel. Unter dieser Brücke führt ebenfalls ein Rad- und Fußweg entlang.
Nach einem weiteren Bahnübergang (Borkener Straße) verläuft die Strecke nun durch Wohngebiet, überquert dort nochmal einen Fußweg und gelangt dann nach Überbrückung durch die Umgehungsstraße auf das freie Feld. An dieser Brücke (Aufgang nicht für Unfugtreibende) endet auch die sowieso schon löchrige Einzäunung des Gleises, welches direkt neben einer Straße herführt.
Ein kurzes Stück hinter dem Ortsausgang gibt es einen sehr interessanten Bahnübergang (km 63,3): Hier sind die Schranken nämlich dauerhaft geschlossen. Per Knopfdruck kann man mit einem netten Bahnangestellten sprechen und ihn bitten, die Schranken zu öffnen, damit man die Gleise überqueren kann. Wenn die Gleise wieder frei sind, sollte dies dem Bahnangestellten auch wieder mitgeteilt werden.
Die Strecke führt nun weiter an Feldern entlang, ist dabei gut einsehbar, teilweise liegt sie deutlich höher als der parallel verlaufende Weg, teilweise auf gleicher Höhe.
Nun kommt noch ein rundum erneuerter Bahnübergang, wo noch Baumaterial rumliegt. Die Erneuerung hat aber auch zur Folge, dass die Strecke nun nicht mehr von Streckenwärtern besetzt sein muss und auch Transporte nachts möglich sind.
Nach diesem Bahnübergang geht es nun deutlich öfter durch Wald, dann kommt der Bahnhof Rosendahl-Holtwick, wieder Felder und Wald, dann der Bahnhof Legden, welcher mitten im Wald liegt und dann das Stadgebiet von Ahaus.
Diese nette Gegend werden wir ein andern mal genauer vorstellen.
Es zeigt sich aber schon jetzt, dass die Bahnstrecke viele Möglichkeiten für bunte und kreative Proteste offen hält, zumal sie oftmals direkt an Straßen und Wegen entlang führt.
An dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen, dass das Betreten der Gleise lebensgefährlich sein kann!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
ATOMMÜLL ROLLT BALD NACH AHAUS
Grillfest
ohne worte
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Auf dem Spielfeld verteilen — Berti Vogts
Antifa heißt Angriff — Antifaschist