Aktionsbericht Männertag Potsdam
Potsdam 13.05.2010
Am sogenannten Männertag gab es in Potsdam mehrere antisexistische Aktionen. Sie richteten sich gegen das alljährliche Zelebrieren von „Männlichkeit“, welches von Saufen, Pöbeln, Raumeinnehmen und Anbaggern bis hin zu Angriffen auf Personen reicht.
Am sogenannten Männertag gab es in Potsdam mehrere antisexistische Aktionen. Sie richteten sich gegen das alljährliche Zelebrieren von „Männlichkeit“, welches von Saufen, Pöbeln, Raumeinnehmen und Anbaggern bis hin zu Angriffen auf Personen reicht.
Potsdam 13.05.2010
Am sogenannten Männertag gab es in Potsdam mehrere antisexistische Aktionen. Sie richteten sich gegen das alljährliche Zelebrieren von „Männlichkeit“, welches von Saufen, Pöbeln, Raumeinnehmen und Anbaggern bis hin zu Angriffen auf Personen reicht.
So wurden zum einen am Vorabend mehrere öffentliche Plätze von Aktivisten abgesperrt und kurzzeitig in „antisexistische Bereiche“ verwandelt (Bild 1+2).
Die Absperrung der Plätze gelang leider nur teilweise, da Bullen auftauchten und die Aktivisten dazu aufforderten die Absperrungen zu entfernen.
Zudem wurden an verschiedenen Stellen in der Stadt Plakate angebracht, die die pöbelnden und besoffenen Männer direkt ansprachen und hoffentlich zum Nachdenken brachten.
(Bild 3).
Andere kreative Menschen brachten an den Haltestellen Aufkleber in der Optik des Potsdamer Verkehrsbundes (VIP) an, in denen gefordert wurde, dass Busse und Bahnen am „Herrentag“ nicht für weiße heterosexuelle Männer zur Verfügung stehen sollen, was zu einiger Verunsicherung der an den Haltestellen Wartenden führte. (Bild 4)
Trotz der durch die Bullen frühzeitig beendeten Aktion, ist es gelungen die „Testosteron gesteuerten Karawanen“ bei ihrer traditionellen Demonstration männlicher Dominanz zu unterbrechen und zu irritieren.
Das solche Aktionen immer wieder notwendig sind, zeigt auch die Bilanz des diesjährigen Männertages, an dem es erneut zu mehreren Verkehrunfällen durch erhöhten Alkoholkonsum kam und zu einigen Schlägereien, weil männlicher Stolz aufeinander prallte.
Fight Sexism!
Antisexistisches Bündnis Potsdam
Am sogenannten Männertag gab es in Potsdam mehrere antisexistische Aktionen. Sie richteten sich gegen das alljährliche Zelebrieren von „Männlichkeit“, welches von Saufen, Pöbeln, Raumeinnehmen und Anbaggern bis hin zu Angriffen auf Personen reicht.
So wurden zum einen am Vorabend mehrere öffentliche Plätze von Aktivisten abgesperrt und kurzzeitig in „antisexistische Bereiche“ verwandelt (Bild 1+2).
Die Absperrung der Plätze gelang leider nur teilweise, da Bullen auftauchten und die Aktivisten dazu aufforderten die Absperrungen zu entfernen.
Zudem wurden an verschiedenen Stellen in der Stadt Plakate angebracht, die die pöbelnden und besoffenen Männer direkt ansprachen und hoffentlich zum Nachdenken brachten.
(Bild 3).
Andere kreative Menschen brachten an den Haltestellen Aufkleber in der Optik des Potsdamer Verkehrsbundes (VIP) an, in denen gefordert wurde, dass Busse und Bahnen am „Herrentag“ nicht für weiße heterosexuelle Männer zur Verfügung stehen sollen, was zu einiger Verunsicherung der an den Haltestellen Wartenden führte. (Bild 4)
Trotz der durch die Bullen frühzeitig beendeten Aktion, ist es gelungen die „Testosteron gesteuerten Karawanen“ bei ihrer traditionellen Demonstration männlicher Dominanz zu unterbrechen und zu irritieren.
Das solche Aktionen immer wieder notwendig sind, zeigt auch die Bilanz des diesjährigen Männertages, an dem es erneut zu mehreren Verkehrunfällen durch erhöhten Alkoholkonsum kam und zu einigen Schlägereien, weil männlicher Stolz aufeinander prallte.
Fight Sexism!
Antisexistisches Bündnis Potsdam
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Hormone sind keine Entschuldigung
DAS ist Sexismus
Wenn es nur aktionslose Meinungsäußerung wäre, wäre das ja imho noch in Ordnung, aber: Unter Sexismus versteht man die Diskriminierung oder Unterdrückung von Menschen allein aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit (siehe folgend, Punkz 2).
1. Was bitte hat der sogenannte Männertag überhaupt mit Sexismus zu tun? Weil da mehrheitlich Männer tun, was viele Männer (übrigens auch viele Frauen) gerne tun? -Mit anderen Männern trinken? Sind also trinkende Männer Sexisten?
2. Frauen dürfen der Meinung der Aktivisten nach also betrunken auf öffentliche Plätze? Und öffentliche Verkehrsmittel benutzen? Was zu Punkt 3 führt:
3. Die Nutztung öffentlicher Verkehrsmittel wollt ihr (auch wenn es nur "zum Aufrütteln" gedacht war) untersagen, prangert aber noch im gleichen Text die Unfälle unter Alkoholeinfluss an?
-Was soll das eigentlich? Langeweile? Denkenden Menschen (und das wollen die Aktivisten ja offensichtlich sein) sollte bewusst sein, dass man mit solchen krassen Aktionen den "Gegner" eher gegen sich selbst vereint.
MfG
Nichttrinkender, männlicher, heterosexueller Weißer:)
Homophober Angriff auf Paar in Berlin
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
peinlich — aufgeklärt
wtf — marsameise
Das — klingt
was — soll sowas?
antisexismus — weiszer heterosexueller Mann
mööü — düüpdüp
kindermörder — werner
Hormone sind für alle da! — der Sultan hat Durst
meh. — (De)construct!
Was zum Teufel? — Alex
Alles wurde bereits gesagt, leider aber — Atomos