Bernau (b. Berlin): An die Befreiung erinnert

Gruppe Daniljuk 21.04.2010 11:44 Themen: Antifa
Transpi-Aktion zum 65. Jahrestag der Befreiung Bernaus (b. Berlin).

Transparente am Bernauer Bahnhof erinnern heute an die Befreiung der Stadt Bernau am 20./ 21. April 1945.
Transpi-Aktion zum 65. Jahrestag der Befreiung Bernaus


Transparente am Bernauer Bahnhof erinnern heute an die Befreiung der Stadt Bernau am 20./ 21. April 1945. Zu lesen ist auf diesen „Befreiung der Stadt Bernau vor 65 Jahren. Danke – Rote Armee“, „Deutsche Täter sind keine Opfer! 20./21.April 45 Befreiung Bernaus“ sowie „Gegen Nazis und Rassisten, auch 65 Jahre nach der Befreiung“.

Die Rote Armee hatte am 20./21. April 1945 unter Führung des Kommandanten Leonid S. Daniljuk die Stadt Bernau auf ihrem Weg nach Berlin eingenommen. Nur wenige Tage später kapituliert das „Deutsche Reich“ bzw. das was noch vom ihm übrig war. Die Kapitulation Nazi-Deutschlands am 8. Mai 1945 steht für die Befreiung vieler KZ- Häftlinge, Zwangsarbeiter und Verfolgter des Nazi-Regimes. Mit dem „Tag der Befreiung“ enden 12 Jahre einzigartiger – deutscher– Grausamkeit.

Die Erinnerung wach zu halten und auf Nazismus, Rassismus und ebenso Geschichtsrevisionismus aufmerksam zu machen um ihnen entschlossen entgegenzutreten, ist unsere Aufgabe, auch 65 Jahre nach der Befreiung!

Wir danken der Roten Armee für die Befreiung Bernaus sowie den Alliierten Streitkräften für die Zerschlagung Nazi-Deutschlands.




-- Gruppe Daniljuk --
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Veranstaltungsreihe in Bernau und Eberswalde

MEnsch 21.04.2010 - 13:45
65. Jahrestag der Befreiung von der deutschen Barbarei
Veranstaltungsreihe im April und Mai 2010 in Bernau und Eberswalde (Brandenburg)

Ende April 1945 erreichten Truppen der Roten Armee die Region um Bernau und Eberswalde auf ihrem Weg nach Berlin. Nur 2 1/2 Wochen später, am 8. Mai 1945, unterzeichneten die Nachfolger Hitlers die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht.

Der 8. Mai 1945 markiert somit, als „Tag der Befreiung“, das Ende der Gewaltherrschaft der Nazis und ihres sogenannten Dritten Reiches. Wir wollen an dem Tag den Millionen Menschen gedenken, die durch die Kriegs-, Besatzung- und Vernichtungspolitik der Nazis gefoltert wurden, unter Zwangsarbeit litten und ihr Leben verloren haben. Gleichzeitig stellt dieser Tag für Millionen von Verfolgten und Opfern – ob KZ-Häftlinge, Widerstandkämpfer_innen, Zwangsarbeiter_innen und andere „Feinde“ – die Befreiung von der Barbarei der Nazis und ihrer Unterstützer dar.

Auch 65. Jahren nach der Befreiung vom Nationalsozialismus, sind Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus offen und latent in der Gesellschaft verbreitet. Dabei sind es nicht nur bekennende Neonazis die durch die Relativierung und Leugnung des Holocaust, durch rassistische Äußerungen und Übergriffe auf vermeintliche oder reelle Migrant_innen auffallen – antisemitische, rassistische und neonazistische Einstellung reichen durch alle gesellschaftlichen Bereiche.



Wir wollen auch nach 65 Jahren die Erinnerung wach halten und aktiv eintreten für eine befreite Gesellschaft – befreit von Unterdrückung und Diskriminierung jeglicher Couleur.

Alle Infos findet ihr unter  http://inforiot.de/65jahre